Epson Perfection 2580 PHOTO

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Epson Perfection 2580 PHOTO

Flachbettscanner - 48-Bit-Farbe - 2400 dpi - x 4800 dpi - Hi-Speed USB mehr

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Der EPSON Perfection 2580 Photo ist der ideale Scanner für Amateurfotografen. Er liefert erstklassige Scanqualität und ist extrem benutzerfreundlich. Der integrierte automatische...
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Was scan ich denn dafür???
Erfahrungsbericht von sobo über Epson Perfection 2580 PHOTO
15.01.2005


Produktbewertung des Autors:   

Scan-Qualität: sehr gut 
Geschwindigkeit schnell 
Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet 
Installation kinderleicht 
Verarbeitung ausgezeichnet 
Bedienungsanleitung einfach & übersichtlich 

Pro: Automatischer 35mm Film Loader, Preis, Software
Kontra: physikalische Grösse (Platzmangel auf dem Schreibtisch)

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Und es begab sich eines schönen Tages, als mein Mustek Bearpaw 1200CU nach etwas mehr als 2 Jahren (haben die ein Verfallsdatum?) den Geist aufgab.
Und sobo ward gezwungen, sich nach einem neuen Scanner umzusehen.

Seine Wahl fiel auf den Epson Perfection 2580 Photo. Warum genau dieser Epson und ob diese Entscheidung ein Glücksgriff oder ein Schuss in den Ofen wahr, erfahrt ihr hier.

Der Epson 2580
--------------
1. Ausstattungsmerkmale, die für die Wahl ausschlaggebend waren
2. Sonstige Ausstattungsmerkmale
3. Der Kauf
4. Die Installation
5. Die erste DIN-A4-Seite/Standardsoftware
6. Der erste 35mm Negativ-Streifen
7. Der Epson Perfection 2580 im Dauerbetrieb
8. Glücksgriff oder Schuss in den Ofen

1.) Ausstattungsmerkmale, die für die Wahl ausschlaggebend waren.
-----------------------------------------------------------------
Wie bereits erwähnt, hatte sich mein Mustek Scanner verabschiedet. Damit man besser versteht, wieso ich meine Entscheidung wie getroffen habe, noch einige Worte zum Mustek:
Der Bearpaw 1200 CU hatte 2 wichtige Eigenschaften, die erste: Er machte sich superschlank auf dem Schreibtisch, weil er hochkant hingestellt werden konnte, die zweite war, dass er keine externe Stromversorgung benötigte, sondern über USB versorgt wurde.
Ansonsten war der 1200CU ein einfacher A4 Scanner, nix besonderes also.

Die negative Sache am Bearpaw 1200CU war sein Umgang mit Photos. Dazu muss man wissen, dass ich gerne fotografiere. Mal in schwarzweiss, meistens in Farbe und vor allem eines: noch analog. Eine Spiegelreflexkamera in digital, die ich mir derzeit leisten könnte, gibt es einfach nicht, bzw. die, die ich mir leisten könnte entspricht nicht dem, was ich fotografisch umsetzen möchte.
Deshalb blieb mir nichts anderes übrig, als die Abzüge einzuscannen. Zumindest bis dato. Doch wenn ich schon einen neuen Scanner suchte, so meine Überlegung, wie wäre es dann, wenn ich mir einen Scanner suchen würde, der das Einscannen von Fotos oder Filmmaterial unterstützen könnte.
Klar, eine reiner Filmscanner wie der Nikon Coolpix (in den diversen Versionen), das wäre schon was, doch da ich dann zusätzlich zum Filmscanner auch noch einen DIN-A4-Scanner bräuchte, schied dieses schon aus. Ausserdem wollte ich die Fotos ja hauptsächlich deshalb einscannen um zu überprüfen, ob es sich lohnen würde gegebenenfalls 30x45 Abzüge machen zu lassen, die dann in meiner Wohnung aufgehängt werden würden. Also als reinen Qualitätscheck.
Der Preis, den ein reiner Filmscanner so kostet ist auch irrwitzig. Wenn ich das ausrechne, kann ich mir doch gleich ne teure digitale kaufen, Objektive etc. besitze ich ja schon in ausreichendem Maße.
Damit war klar - es sollte ein Kombigerät sein, angeboten von HP, Canon, Epson... Mustek habe ich mir überhaupt keine mehr angeschaut.

Womit dann auch die zweite Vorgabe feststand: Mein neuer Scanner würde wieder ein Flachbettscanner sein. Wer mich kennt, der weiss, dass ich auf meinen Schreibtischen gerne etwas, ja, vorsichtig ausgedrückt, unaufgeräumt bin. Deshalb wollte ich auch unbedingt einen Scanner, der nicht besonders gross ist und evtl. auch wieder hochkannt aufgestellt werden kann.
Nicht unbedingt für das Scannen selbst, aber zumindest für die "Ruhepausen" beim Scannen.

Die dritte Vorgabe war dann die Handhabung des Gerätes. Was gar nicht so einfach ist, wenn man sich hauptsächlich auf Filmscannen versteift.
Alle wirklich guten Geräte sind - tja, reine Filmscanner. Die meisten Flachbettscanner, die Filme oder Dias einscannen können (was inzwischen fast jeder kann) beruhen auf der gleichen Technik.
Tief im Inneren des Scannerdeckels verborgen (je nach Hersteller und Modell mal mit Abnahme des Deckels, mal ohne) ist eine kleine Filmhalterung eingebaut. Im Grossen und Ganzen läuft das so ab, dass man dort seine Filme einlegt, dann scant und wieder rausholt. Als ich so im Markt stand und mir die Geräte (bei Preisen zwischen 100 und 500 Euro) so angeschaut habe, sah ich mich vor dem geistigen Auge schon an meinem neuen Scanner sitzen:
Deckel auf, Film einlegen, Deckel zu, Film (oder auch nur ein Bild) scannen, Deckel auf, Film rausnehmen, Film einlegen, Deckel zu, Film scannen... Und das ABENDE lang...
Nein danke, darauf hatte ich keine Lust, wirklich nicht. Deshalb blieb mir weiter nichts übrig, als im Internet noch einmal genau zu schauen, ob es keine anderen Geräte gab, welche, die zumindest teilweise den Komfort eines Filmscanners besitzen, aber trotzdem preislich und funktional im gesteckten Rahmen liegen.
Mein Blick fiel dabei erstmals auf den Epson Perfection 2580 Photo. Bei einem unverbindlichen Preis von 149 Euro las sich die technische Beschreibung nahezu wie meine Wunschliste an Features:
(Zitate von der Epson Webseite):
"- Integrierter automatischer Filmeinzug vereinfacht das Scannen mehrerer 35-mm-Filme
- Erstklassige optische Auflösung von 2400 x 4800 dpi
- Hohe Scangeschwindigkeiten über die USB 2.0-Schnittstelle
Der Epson Perfection 2580 Photo ist der ideale Scanner für Amateurfotografen. Er liefert erstklassige Scanqualität und ist extrem benutzerfreundlich. Der integrierte automatische Filmeinzug sorgt für schnelles und problemloses Scannen."

Ich war begeistert. Bei einem Preis von rund 150 Euro ein für meine Anforderungen ausreichendes Gerät von einem Markenhersteller mit wohlklingendem Namen. Lediglich das mit dem Platzbedarf war da noch so eine Sache. Aber gut, die eierlegende Wollmilchsau gibt es wohl wirklich nicht.

2.) sonstige Ausstattungsmerkmale
---------------------------------
Wem es zu langweilig wird, sollte bei Punkt 3 weiterlesen, denn es folgt eine mehr oder minder interessante Aufzählung von Daten.

Dass der Epson Perfection 2580 Photo ein Flachbettscanner ist, hatte ich schon erwähnt, seine Ausmasse allerdings sind für meine Verhältnisse doch recht riesig. Mit einer Breite und Höhe von 27,5cm und 8,6cm finde ich den Scanner nicht übertrieben gross, allerdings ist der Scanner auch knappe 42cm lang (und er scant wirklich nur geringfügig grösser als Din-A4: 216x297mm).
Die optische Auflösung beträgt, wie bereits angesprochen 2400 dpi beim Hauptscan und 4800 dpi beim Teilbereichscan. Die Ausgabeauflösung beträgt ab 50 dpi in Zwischenstufen bis 12800 dpi bei maximal 48bit. Meines Erachtens übertrieben für einen solchen Scanner, aber man muss es ja nicht nutzen (oder kann es gar nicht, wenn man jpg fürs Web machen möchte).
Technisch gesehen handelt es sich bei der Technik um einen Farb-CCD-Zeilensensor mit Mikrolinse (61200 Pixel entspricht 10200x2 Zeilen x3 Farben) mit einer weissen Kalt-Kathoden-Fluoreszenslampe. Also nichts, was völlig unnormal wäre.

Was mich besonders interessiert hat, war die Scangeschwindigkeit: Ein Din-A4 Blatt scant der Epson in 14s (Monochrom/300dpi), 15s (24bit/300dpi) resp. 30s (24bit/600dpi) ein. Für mich ein sehr respektabler Wert. Für das Einscannen von Photos reicht das zwar nicht aus, aber für das Einscannen von Dokumenten zum Faxen oder wieder Ausdrucken reichen 300-600dpi völligst.
Einen 35mm-Negativfilm soll der Epson mit 77Sek. in 2400dpi einscannen - doch dazu später mehr.
Die Scannersoftware unterstützt Windows ab MS Windows 98SE bis heute und Mac OS ab Version 9.1, also die Systeme, die USB2.0 (oder abwärtskompatibel 1.1) funktionieren.
Die Leistungsaufnahme beträgt 19W im Betrieb und 5W im Standby, doch auch dazu später mehr.
Optional gibt es für den Epson Perfection 2580 Photo auch noch ieeinen Mehrfach-Fotoeinzug für Papierabzüge bis zum Format 10x15, die dann in Stapeln abgearbeitet werden. Der Preis für diesen Einzug liegt aber in einem Bereich, dass man zusammen mit dem Scanner schon wieder überlegen könnte, einen reinen Filmscanner zu kaufen.
Der Mehrfacheinzug dürfte also nur für Leute interessant sein, die keine Negative von Bildern mehr besitzen und Abzüge in Mengen einscannen müssen.

3.) Der Kauf
------------
Wer nie was kauft, der kann auch nicht sparen, das denke ich mir jedesmal bevor ich mich auf den Weg mache und mich bei lokalen Händlern und im Internet nach dem Preis erkundige.
Bei einem lokalen Händler war der Scanner vorrätig zum "Normalpreis" von 149 Euro, im Internet schwankte der Preis (inklusive Versand) zum Zeitpunkt des Kaufes zwischen 134 Euro und 158 Euro.
Ich habe mich in diesem Fall (und weil ich ihn baldmöglichst ausprobieren wollte), noch am gleichen Tag beim lokalen Händler gekauft. Hingefahren, Karton (in einem hässlichen Lila-Farbton) am extra vorhandenen Griff an der Oberseite des Kartons gepackt, an die Kasse gestiefelt und voila.
Das war es schon. Ab nach Hause damit und anschliessen.

4.) Die Installation
--------------------
Wenn man den Karton öffnet(oben an der Griffseite) sieht man den Scanner in der Mitte, rechts und links sehr gut geschützt durch Styropor, in der Mitte genug Luft drum herum, so dass auch ein härterer Schlag auf den Karton das Gerät nicht schädigen kann.
Die Installations-CDs, der Halter für die Dias, das Netzteil (220V-240V) mit dem extra abnehmbaren und austauschbaren Kabel (Eurostecker) und (vorbildlich) ein USB2.0-Kabel lagen im Karton bzw. waren durch die Styroporteile geschützt.
Das Auspacken ging kinderleicht. Sobald der Scanner vor einem steht, leuchtet einem ein riesiger "STOP"-Aufkleber in gelb entgegen. Warnung genug, die grosse, auffaltbare Installationsanleitung herauszusuchen (so ziemlich das einzige, das in Papierform existiert).
Darauf findet sich klipp und klar, dass sämtliches Verpackungsklebeband entfernt werden darf, ausser eben diesem riesigen STOP-Aufkleber. Darüberhinaus gibt es noch eine Übersicht, welches Zubehör im Lieferumfang beiliegt.

Bevor der Scanner angeschlossen werden kann, muss zuerst die Software installiert werden. Bei den beiden CDs handelt es sich um die genau gleiche Software, allerdings in 4 unterschiedlichen Sprachen.
Neben deutsch und englisch findet sich auch französisch resp. niederländisch auf den CDs wieder. Da ich Treiber und Software am liebsten in den Originalversionen installiere, habe ich mich für die englische Installation entschieden.
CD-einlegen, Lizenzvereinbarung installieren und dann - dann erhält man eine Auswahl diverser Zusatzsoftware. Scan2Web, Smartpanel, BizCard, Photoimpression, EasyPrintModule - beim Epson liegen einige kleine Helferlein bereit, die einem die tägliche Arbeit erleichtern können.
Da die meisten Programmnamen doch sehr sprechend für ihren Inhalt sind, ist es einfach, das auszuwählen, was einem sinnvoll erscheint.
Da ich keine Visitenkarten einscannen möchte, habe ich Bizcard z.B. gar nicht erst mit installiert.
Alles in allem ging die Installation der Software an meinem Windows 2000 PC fix vonstatten.

Nach der Installation der Software geht es mit dem Gerät selbst weiter. Ein roter Hinweis "Drehen Sie den Scanner zu keiner Zeit um. Er könnte dabei beschädigt werden." macht einen doch etwas stutzig. Nichtsdestotrotz wird vorsichtig an der Unterseite die Transportsicherung entriegelt, sämtliche Kabel am Scanner hinten in ihre dafür vorgesehene Buchse gesteckt und der Scanner an den Strom angeschlossen.
Danach den Scanner an den PC anschliessen, Windows 2000 erkannte ihn selbsttätig (inklusive Treiber). - Das wars. So leicht, wie es sein soll.
Was mich allerdings ein kleines bisschen am Rande stört ist die Tatsache, dass leider keine Linux-Treiber vorhanden sind. Aber das lässt sich unter zuhilfenahme von Google und Co. sicherlich auch lösen.

5.) Die erste DIN-A4-Seite/Standardsoftware
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Bevor der Scanner zum Einscannen von Filmnegativstreifen verwendet wurde, musste ich selbstverständlich zuerst zum Test eine normale Text-Seite einscannen. Vorlage einlegen und die grüne Starttaste am Scanner drücken. Schon öffnet sich das Epson Smart-Panel und der Scanner beginnt mit einer "Auto"-Einstellung mit dem Scan.
Wer das nicht möchte, kann auch in der software auf manuelle Einstellungen ändern. Sinnvoll am Epson Smart-Panel ist, dass man die Tasten vorne am Scanner (es existieren neben der grünen Start-Taste noch 3 andere) so belegen kann, dass z.B. ein Scan-and-Save automatisiert durchgeführt werden kann.
Falls jemand nur eine Seite einscannt, braucht er das sicherlich nicht, interessant ist es genauso wie die OCR-Funktion (noch nicht getestet) und das Scan-to-Applikation (sehr interessant, weil man z.B. Fotos direkt nach Fotoimpression etc. scannen kann) aber trotzdem.
Ebenfalls gut gelöst ist die Tatsache, dass automatisch ein Twain-Treiber installiert wird, so dass aus jeder Twain-fähigen Applikation auch auf den Scanner zugegriffen werden kann.
Wer darüberhinaus noch Photoimpression nutzen möchte - die automatische Kalendererstellfunktion z.B. ist witzig. Weniger toll ist die eingeschränkte Bearbeitungsfähigkeit der eingescannten Dokumente.
Eine andere Funktion der Standardsoftware dagegen ist witzig - und ich möchte diese auch nicht wieder missen. CopyUtility nennt sie sich.
Was sich dahinter verbirgt? Eine vereinfachte Möglichkeit, einen Scan auf jeden installierten Drucker laufen zu lassen, so, wie man das bei einem normalen Kopiere eben auch kennt.
Das witzige dabei ist aber, dass nicht nur schwarzweisse Dokumente, sondern auch farbige und Filme eingescannt und gleich danach ausgedruckt werden können. Und so richtig interessant wird es, wenn man als Druckertreiber noch z.B. FritzFax (oder ein anderes Faxprogramm) oder einen PDF-Generator installiert hat.
DOC-2-PDF oder DOC-2-Fax, und das mit einigen wenigen Mausclicks. Wer Custom-Copy auswählt, hat zuvor noch die Möglichkeit, das gescannte Bild zu bearbeiten, also z.B. einen kleineren Ausschnitt zu wählen. Meines erachtens eine richtig tolle Funktion mit viel Knoff-Hoff.


6.) Der erste 35mm Negativ-Streifen
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Kommen wir jetzt zum Punkt, weshalb ich mir den Scanner überhaupt gekauft habe, nämlich dem Einscannen von Film-Negativ-Streifen.
Da ich Photoshop 6 auf meinem PC installiert habe, habe ich sämtliche Software des Scanners aussen vor gelassen und mich mit dem Einscannen über Photoshop beschäftigt.
Bevor man mit dem Einscannen der Negative beginnen kann, muss man allerdings die Innenseite des Scannerdeckels entfernen (die weisse Abdeckung).
Beim ersten Versuch ging das so streng, dass ich Angst hatte, ich würde den Scanner gleich zertrümmern. Aber mit seinen rund 3kg ist er dann doch so standfest, dass da nix passiert.
Ist die Dokumentenrückwand ert einmal weg, kann der Scannerdeckel wieder geschlossen werden. Mit einem einfachen Druck auf die Aussenseite auf den automatischen Filmeinzug öffnet sich langsam die Klappe, hinter der die Negative dann verschwinden werden.
Ein zusätzliche ausklappbare Führung für längere Streifen (Minimallänge 74mm, Maximallänge 232mm) sieht zwar etwas wackelig aus, erfüllt aber ihren Zweck.
Das Einlegen des Filmstreifens ging sehr einfach. Sobald der Streifen tief genug im Inneren des Scanners verschwindet, zieht dieser ihn automatisch rein. Damit kann der Film auch nicht krumm eingezogen werden.

Im Photoshop habe ich dann dann den Twain-Treiber für den Epson Scanner ausgewählt und war gespannt, was da kommen würde. Gestartet wurde, wie beim Scannen der Din-A4-Vorlage auch der Epson-Scanner-Treiber (in der Version 2.50) im vollautomatischen Modus.
Für den ersten Test habe ich dann direkt den Preview gestartet und nach einigen Sekunden Wartezeit dann auch die Preview angezeigt bekommen.
Der Filmstreifen verschwindet dabei wie von Geisterhand im inneren des Gehäuses und wird nach dem Ende des Scans wieder zurück auf die Startposition transportiert.
Flugs noch ausgewählt, welche Bilder ich einscannen wollte und auf Scannen gedrückt. Und kurze Zeit später waren sämtliche Bilder eingescant.
Natürlich auf dem Kopf stehend und spiegelverkehrt, so wie in der Vorschau auch, aber das sollte mich nicht weiter stören, ich habe ja schliesslich Photoshop zum Nachbearbeiten.
Mit der Qualität der Bilder war ich auf Anhieb zufrieden (gemessen an meinen Qualitätsansprüchen).
Nach dem Ende des Scannens darf der Filmstreifen nicht einfach wieder herausgezogen werden. Direkt rechts neben dem Streifen gibt es eine kleine "Eject"-Taste, die den Filmstreifen wieder aus dem Haltegriff des Scanners befreit.
Dass man die Filme nur an den Seiten anfassen resp. Handschuhe tragen sollte, versteht sich von selbst (man wird aber in der Scanner-Dokumentation auch noch einmal darauf hingewiesen).

7.) Der Epson Perfection 2580 im Dauerbetrieb
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Urlaubszeit, Fotozeit? Nein, bei sobo ist immer Fotozeit, mal mehr, mal weniger... mal sind es die Erdhörnchen aus dem Mundenhof in Freiburg, mal Kühe oder Schafe auf der Weide, mal Freunde oder einfach nur die Landschaft.
Immer gibt es etwas, dass sich vor der Linse breit macht. Deshalb hat auch der Scanner zwischendurch immer mal wieder was zu tun.
Din-A4-Dokumente scanne ich kaum ein, da hat der Epson Perfection 2580 aber auch nicht unbedingt seine absolute Stärke drin. Er ist gut, er hat eine supergeniale Software für solche Dinge, aber das wäre jetzt nichts, was den Preis von 150 Euro rechtfertigen würde.
Denn für reine A4-Scans gibt es von HP, Canon oder Epson auch günstigere Modelle.
Nein, der 2580 brilliert im Einscannen von Film-Negativ-Streifen, zumindest bei mir. Kein fummeliges Einlegen der Filmstreifen in irgendwelche Rahmen ist nötig, nicht einmal die Richtung in der der Streifen eingelegt wird.
Denn, das habe ich dann später herausgefunden (ich bin vom "Auto" alsbald in den professionellen Modus gewechselt), man kann in der Preview mit wenigen Mausclicks sämtliche Bilder sofort drehen und wenden, wie man möchte.
Dann werden diese auch automatisch richtig herum eingescannt. Prima!
Ebenso genial ist, dass man im professionellen Mode auch "Custom Settings" anlegen und speichern kann. Din-A4 in schwarzweiss oder Farbe? Filmstreifen oder Diapositive? Für jede Art von Scans kann ein eigener "Einstellungs-Set" gespeichert werden. Auch dieses ist einfach klasse.
Das Preview-Window ist benutzerdefiniert veränderbar, werden mehr als 1 Bild in der Preview angezeigt, kann man sich dieses auch noch zusätzlich als Einzelbild schon grösser anzeigen lassen.
Egal ob Auflösung oder Farbtiefe, ob Tonwertkurven (!!), Helligkeit, Farbkontraste oder Schärfefilter, Farbauffrischung oder Staubentfernung.
Die Scannersoftware selbst (ohne Zugaben) lässt keine Wünsche offen.

Was allerdings nicht so genial ist, ist die Wartezeit. In der von mir hauptsächlich für den Negativscan gewählten Auflösungen von 2400dpi bei einer Farbtiefe von 24bit geht zwar die Voransicht "ratzfatz", allerdings dauert dann das Einscannen pro Bild des Streifens doch gut 1,5-2 Minuten.
Bei 4 oder 5 Bildern pro Streifen kann man sich getrost mit anderen Dingen beschäftigen, bevor ein Filmstreifen komplett durchgearbeitet wurde.
Da ich nicht alle Bilder pro Film einscanne, ist das für mich nicht weiter wild. Wer allerdings einen Scanner mit "Durchsatz" braucht, wird mit dem Perfection 2580 Photo nicht wirklich glücklich.

8. Glücksgriff oder Schuss in den Ofen
--------------------------------------
Wer bis hierher durchgehalten hat, der wird sicherlich schon wissen, was jetzt folgt, nichts desto trotz: Für mich war der Epson Perfection 2580 Photo ein absoluter Glücksgriff.
Ohne Testberichte vorher gelesen zu haben, hat mich einfach interessiert, ob der Scanner das hält, was Epson vollmundig verspricht. Ich finde, der kleine macht das bisher absolut prima.
Kleinere Schwächen, wie z.B. die lange Scanzeit bei Filmstreifen seien ihm dabei verziehen - für den Preis mehr zu erwarten wäre wohl eindeutig übertrieben.
Die rundum gelungene Softwareausstattung und die recht hohe Scanqualität reichen für meine Anforderungen in allen Bereichen mehr als aus. Lediglich das Netzteil, das immer am Strom hängt (ich hab zum Glück für die Peripheriegeräte eine eigene abschaltbare Leiste) trübt das Bild etwas, wobei der Stromverbrauch selbst doch sehr moderat ist.
Auch wenn mir der Scanner einiges an Platz auf dem Schreibtisch klaut - ich bin froh, dass ich ihn habe und ich würde ihn auch nicht wieder hergeben wollen.
Bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es absolut keinen Grund zum Meckern. Bin jetzt nur mal gespannt, ob der Epson Scanner auch ein "integriertes Verfalldatum" besitzt und kurz nach den 2 Jahren Garantiezeit das zeitliche segnet.
Wen es interessiert, im Anhang noch ein paar gescannte (und auf Webformat qualitativ heruntergespeicherte Bilder).


Achja, es gibt den Epson Perfection 2580 Photo bei ciao gleich 3mal! Ich besitze das Modell vom Typ B11B172123, fragt mich aber bitte nicht, wo die Unterschiede zu den anderen Modellen sind.   

weitere Erfahrungsberichte
viel Qualität zum kleinen Preis
Bewertung für Epson Perfection 2580 PHOTO von olmikako

Pro: sehr gute Scanqualität, vor allem im Farbmodus
Kontra: kein Netzschalter, kein reiner Kopiermodus in der Software.

Wer kennt das nicht?! Das alte Gerät ist kaputt, ein neues muss her. So ging es auch mir mal wieder und ich machte mich auf die Suche nach einem neuen Scanner. Viele Testberichte später war die Entscheidung gefallen, für oben genanntes Gerät. Inzwische ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Scan-Qualität:
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Installation
Verarbeitung
Bedienungsanleitung
hilfreich

17.12.2005
Gerät mit Pro und Contra
Bewertung für Epson Perfection 2580 PHOTO von toka1972

Pro: preiswert , leise gute bildqualität
Kontra: diascanner leider langsam ..bildqualität könnte besser sein

Ich habe mir diesen Scanner gekauft , da mir der eingebaute Filmeinzug nützlich erschien und ich hoffte meine alten Filme preiswert auf den Computer zu bekommen ...leider ist die Scanngeschwindigkeit beim Bearbeiten von Filmstreifen sehr langsam ....für ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
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Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Installation
Verarbeitung
Bedienungsanleitung
weniger hilfreich

11.05.2005
Scanner nach 1 Jahr kaputt
Bewertung für Epson Perfection 2580 PHOTO von Meikelho

Pro: scannen von Negativen
Kontra: Haltbarkeit

...Ich habe mir zum scannen meiner Negative den Epson 2850 photo gekauft und war auch zunächst sehr zufrieden mit dem Automatikeinzug der Negative. Nach etwas mehr als einem Jahr war der Scanner allerdings defekt. Schaltete sich nicht mehr ein. EPSON lehnt ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als nicht hilfreich
Scan-Qualität:
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Installation
Verarbeitung
Bedienungsanleitung
nicht hilfreich

01.09.2006


Epson Perfection 2580 PHOTO

Allgemein

MPN: B11B172121CU, B11B172123, B11B172121CZ

Typ: Flachbettscanner - Desktop-Gerät

Max. unterstützte Dokumentgröße: 216 x 297 mm

Breite: 27.5 cm

Tiefe: 41.9 cm

Höhe: 8.6 cm

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