Erfahrungsbericht über

Epson Perfection V33

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Epson Perfection V33

2 Angebote von EUR 128,90 bis EUR 128,90  

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Vernunftsieger bei Preis und Leistung

5  14.02.2011

Pro:
Günstig und schnell

Kontra:
????

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Scan-Qualität:

Geschwindigkeit

Benutzerfreundlichkeit

Installation

Verarbeitung

Bedienungsanleitung

mehr


Gering

Über sich: Stressig wie immer, aber dennoch online, wenn auch eingeschränkt

Mitglied seit:25.11.1999

Erfahrungsberichte:740

Vertrauende:204

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 262 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Der altgediente CanonScan hat zwar seine Arbeit noch sauber verrichtet, der Wechsel auf Windows 7 ist dem bis dato emsigen Arbeitsverhalten aber nicht ganz so bekommen. Zudem waren Lautstärke und Geschwindigkeit, von dem regelmäßigen und minutenlangen Kalibrieren mit der Zeit zunehmend nervig.

Ein neuer Scanner, der – wie immer, wenn man altbewährtes und noch halbwegs funktionierendes – ersetzen will, sollte schneller sein, leiser, besser, schlicht: Das Gefühl muss vermittelt werden, dass sich die Ausgabe gelohnt hat.

Das Flachbett – Scanner zwar in vielen Haushalten zu finden sind, es aber zunehmend schwerer wird, sich einen Marktüberblick zu verschaffen (eine reine Bestenlisten gibt es keine mehr), ist der Nutzer zunächst auf eine umfangreichere Webrecherche angewiesen.


Preis und Leistung

Zunächst einmal scanne ich nicht dauerhaft Massen an Fotos und Dokumente. Das kann ein kombinierter Dokumentenscanner erledigen, der allerdings nur in PDF digitalisiert.

Einzelvorlagen und Einzeldokumente kommen aber mehrfach in der Woche vor, die digitalisiert und archiviert werden – die Vorlage landet im Müll.
Wichtig ist, mit der Vorlage etwas anfangen zu können – ein reines PDF Ergebnis ist da für mich zu wenig. Sinnvollerweise scanne ich Vorlagen als hochauflösendes JPG, mit dem ich dann anstellen kann, was ich möchte, ebenfalls PDF – Dokumente erstellen, falls nötig.

Mit seinen 89 Euro (amazon.de im November 2010) war der Scanner unter der neuralgischen 100 Euro – Grenze, er war, zumindest der Herstellerangaben nach, zügiger als die Produkte der Konkurrenz beim Scannen. Auch war das Erzeugen von PDF-Dokumenten per Schnellknopf am Scanner selbst für mich ein interessantes Feature.


Großer und Kleiner

Vom Typus des Epson – Scanners sind zwei Versionen erhältlich: der V33 ist ein reiner Flachbettscanner. Wer eine Durchlichteinheit benötigt, um Dias einzuscannen (braucht das noch jemand?), der muss wohl oder übel zum V 330 greifen. Letzterer kann aber auch Filmstreifen, Folien und überdimensionierte Vorlagen über A4 einscannen, die entsprechende Software, die Teile zu einem digitalen Ganzen zusammenzufügen, erweitern das Softwarepaket bei diesem speziellen Scanner.

Herstellerangaben

Epson Perfection V33
Anschluss: USB 2.0 High Speed
Graustufentiefe 16-Bit (64000 Graustufen)
Graustufentiefe (extern) 16-Bit (64000 Graustufen)
Farbtiefe 48-Bit-Farbe Farbtiefe (extern) 48-Bit-Farbe
Optische Auflösung 4800 dpi x 9600 dpi
Interpolierte Auflösung 12800 dpi x 12800 dpi
Stromverbrauch Standby lt. Hersteller 3,7 Watt


Scangeschwindigkeit – recht flott, der Kleine

Eine Besonderheit des Scanners ist, dass der Dokumententyp, der aufgelegt worden ist, vom Gerät anstandslos selbst erkannt wird (S/W, Foto, Textdokument). Der Scanauftrag durchläuft automatisch die Dokumententyperkennung und scannt danach die Vorlage ein.

Eine Din A 4 – Vorlage in Farbe ist innerhalb von etwas weniger als 38 Sekunden mit Scanbeginn als JPG-Datei auf dem Rechner abgelegt. Das ist rund doppelt so schnell wie der CanonScan 6400 – Vorgänger und auch nur dann, wenn letzterer nicht wieder drei Minuten rumkalibriert haben wollte.

Die Dokumentenanalyse ist bisher absolut fehlerfrei vonstattengegangen, die Scangeschwindigkeit ist für mich ein absolutes Plus, gerade bei einem Scanner dieser Preisklasse.


Vorlagenmeister

Das Scannen aus Büchern, großvolumige Vorlagen usw. treiben teilweise in den Wahnsinn. Beim Epson V33 verringert ein spezielles Scharnier dieses Wahnpotential: Der Deckel lässt sich damit vollständig vom Gerät abklappen, sodass auch Bücher problemlos gescannt werden können.
Das bei Büchern immer noch das Problem besteht, dass man diese nur sauber mit Druck von oben scannen kann, das kann auch der Epson V33 nicht lösen.


Schnelltasten

Direkt am Gerät angebracht sind drei Schnelltasten: Mit der PDF-Taste wird per Knopfdruck ein durchsuchbares PDF – Dokument erstellt, mit dem Druckersymbol wird die Vorlage an den Drucker geschickt, mit dem E-Mail-Symbol wird die Vorlage an das Mailprogramm als Mailanhang gesendet.
Für mich nur interessant ist in der Tat die PDF-Taste zum Archivieren von Dokumenten. Die anderen Tasten benötige ich nicht.

Software – Askese der besseren Art

Schlank und deutlich reduziert ist das Softwarepaket des Scanners. Nur wenige Einstellungen sind vom Nutzer vorzunehmen. Das wird unter anderem dadurch erreicht, dass der Dokumententyp als solcher vom Geräte automatisch festgelegt wird – und das sehr sicher.

Dem Nutzer bleibt nur übrig, den Scanvorgang zu starten und bei Bedarf vorher in der Software Speicherort und Speicherformat festzulegen. Fertig.
Dass die Software nur wenige Eingriffe ermöglicht bzw. erlaubt, mag für die Profianforderungen deutlich zu wenig sein, für Otto-Normal-Scanner mit der klassischen Vorlage erleichtert das ungemein den Arbeitsvorgang des Scans.


Energiemanagement

Der Epson V33 verfügt über einen Power-Knopf. Das ist bei vielen Flachbettscanner der unteren und mittleren Preiskategorie so nicht der Fall. Damit lassen sich Standby – Zeiten reduzieren, der Scanner wird nur dann in Betrieb genommen, wenn man diesen benötigt.
Aus dem Stand heraus erreicht der Scanner die oben genannten 38 Sekunden für ein DinA 4 Farbbild bei Anschalten kurz zuvor. Große Warmlaufphasen benötigt der Scanner nicht.

Der Scanner schaltet zügig in den Standby – Modus, der Power- Schalter sollte aber dennoch immer die erste Alternative sein, Energie zu sparen.


Fazit

Günstig in der Anschaffung, zügig beim Scannen mit einer überzeugenden Dokumentenerkennung kann der Epson Perfection V33 mehr als seine Konkurrenten dieser Preisklasse.
Derzeit für unter 80 Euro bei Lidl zu haben ist dieser Scanner im Preissegment unter 100 Euro die erste Wahl.


Michael

Bilder von Epson Perfection V33
  • Epson Perfection V33 v33 - Epson Perfection V33
  • Epson Perfection V33 Softwareoberfläche - Epson Perfection V33
  • Epson Perfection V33 Speicheroptionen - Epson Perfection V33
  • Epson Perfection V33 Benutzerdefinierte Einstellungen - Epson Perfectio
Epson Perfection V33 v33 - Epson Perfection V33
Epson Perfection V33
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
miss_chocolate

miss_chocolate

20.10.2011 17:42

toll beschrieben, ich brauchs aber nicht :)

Karry2000de

Karry2000de

18.07.2011 22:59

bh

Biene.zuckermaus1

Biene.zuckermaus1

18.07.2011 19:41

sieht gut aus das Teil

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