Epson PhotoPC 800

Erfahrungsbericht über

Epson PhotoPC 800

Gesamtbewertung (12): Gesamtbewertung Epson PhotoPC 800

 

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Handlich, goldig, pfiffig

5  25.01.2001

Pro:
handlich, vielseitig, preiswert

Kontra:
Akkuüberwachung praktisch ohne Vorwarnzeit

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


siegmar

Über sich: Hobbies: Radfahren, PC, Badminton

Mitglied seit:21.01.2001

Erfahrungsberichte:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 15 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Seid dem 31.08.00 besitze ich diese 2,1 MegaPixel-Kamera mit sehr gutem
Qualitätseindruck.

Historie: Vorher besaß ich die 1 MegaPix-Kamera KODAK DC 210+.
Diese gefiel mir recht gut, fiel nur leider nach ca. 1 Jahr aus,
weil im mechanischen Zoomantrieb irgendwas den Geist aufgab.
Da KODAK neuerdings nur noch gegen einen Pauschalpreis repariert und mir
dieser zu hoch war, sah ich mich nach einem würdigen Nachfolger um.

Rein zufällig stieß ich auf die PC 800 - ein Glücksfall.
Da sie bewußt auf einen Zoom verzichtet, kann o.g. Teil nicht kaputt gehen :-))
und das Gehäuse fällt kleiner aus. Außerdem entfällt das bei m.E. allen
Zoom-Kameras anfallende Herausfahren nach dem Anschalten, um auf die
Defaulteinstellung 'Weitwinkel' zu kommen.

* Bedienung
Das Drehrad ist praktisch. Die Reaktionszeiten der Aktionsschritte gut.
Die Menüsteuerung mit 7 Tasten, denen die auf dem scharfen Bildschirm
angezeigten Befehle zugeordnet werden, zufriedenstellend.
Die Serienbildfunktion, die den Komprimierungsvorgang hinauszögert und deshalb in ca 1 Sek-Abständen 9 Bilder hintereinander schießen kann, eine gute Idee.
Diese Methode kann im Rahmen des 'Schnellaufnahme-Modus' auch für Einzelbilder genutzt werden, d.h. wenn es darauf ankommt, nach einem Foto nicht von der Komprimierungszeit aufgehalten zu werden, kann man dem entsprechen.
Die Tonaufnahme hat akzeptable Qualität, nur die Bedienung finde ich nicht optimal. Man muß sich vorher zwischen den Aufnahmedauern von 3/5/10 Sek entscheiden. Besser wäre eine beliebige Aufzeichungsdauer mit Tasten-Stopp.

* Akkuverhalten
2 Mignon-NiMH-Akkus mit 1500mA und einem taubstummen Ladegerät.
Letzteres hat eine LED und man ist laut Anleitung gehalten, die Akkus
baldmöglichst nach deren Erlöschen herauszunehmen (2 Stunden für 2 Akkus, 4 für 4).
Würde das Teil piepsen, wäre das alles kein Thema. So kann man es aber leicht vergessen.
Die Betriebsdauer ist für nur 2 Akkus angemessen (meine Kodak hatte 4, lief subjektiv aber auch nicht viel länger).

* Problemlosigkeit und Speed des Bilder-Herunterladens
Tadellos. Über USB/Windows 98 sehr zügig (2 Sek./Bild).
Achtung: Unter Windows NT wird kein USB, nur seriell unterstützt.
Das ist eine Geduldsprobe ersten Ranges. Die Transferrate ist laut
Handbuch 50x langsamer als USB !

*Sonstiges:

Die Bedienungsanleitung liegt (nur) als pdf-File vor.
Das hat den Vorteil, daß man nach Suchbegriffen recherchieren kann.

Die Zeitautomatikfunktion ist originell: Man kann ein Intervall zwischen
10 Sekunden und 24 Stunden einstellen und die Kamera macht dann jeweils
unbedient ein Foto (und piepst zur Kontrolle 1x).

Wertvolle Fotos kann man mit einer Sperre kennzeichen, damit sie nicht
versehentlich gelöscht werden können.

Die Minimalbetriebstemperatur ist mit 5 Grad angegeben.
Im Winter siehts also düster aus. Aber auch mit meiner Kodak damals
hatte ich bei Frost so meine Probleme.

Es ist kein Netzadapter beigelegt. Da der USB-Upload so schnell geht, habe
ich ihn noch nicht vermißt.

Negativ aufgefallen ist mir:
- das Verwirrspiel um den HyPict-Modus, der 3 MegaPixel liefert.
Ich habe es zugegebenermaßen nicht ausprobiert, aber ich halte die Errechnung von zusätzlichen Pixels durch die Kamera für einen Schildbürgerstreich bzw. einen Werbestrategie, um eine höhere Auflösung vorzutäuschen, die nicht existiert.
Dadurch erhöhe ich den Platzbedarf, was die Anzahl der möglichen Bilder auf der mit 8 MB nicht gerade üppig bemessenen CompactFlash-Karte reduziert, die Bedienung unnötig verkompliziert und die Ladezeiten auf den PC erhöht. Wofür das alles ? Wer seine Bilder künstlich aufpumpen will, kann das m.E. immer noch auf dem PC mit einem Grafikprogramm tun.

- es gibt meist keine Übergangszeit bei entladenem Akku, schlagartig ohne Vorwarnung geht nichts mehr. Das im Display vorhandene Symbol ist oft nur Makulatur. Wenn es anschlägt, muß man sofort die Akkus tauschen.
(wenn man aufgeladene dabei hat - immerhin ist lobenswerterweise ein 2.Paar beigelegt).

- der an sich gute Objektivschutz führt mitunter zur Verwirrung, wenn man vergißt, ihn aufzuschieben. Dann schaltet sich die Kamera nämlich wieder ab und dieses Verhalten ist nur schwerlich von dem zu leerer Akkus zu unterscheiden.

Fazit: Bevor ich's vergesse: Bilder kann man auch schiessen und die sind m.E. qualitativ gut. Für die 800 Schlappen, die ich hingelegt habe, ist die Kamera unbedingt zu empfehlen.

Wer noch Fragen zur Kamera hat oder ein Beispielfoto haben möchte, kann mich gerne kontakten.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Britta30

Britta30

25.01.2001 02:11

Hi, für Deine erste Meinung, haste echt super hinbekommen. Na, dann wünsche ich Dir hier bei ciao noch viel spaß und viele Lesungen. Gruß Britta30

stativision

stativision

25.01.2001 02:06

hmm, auf zoom kann ich nicht mehr verzichten! und anstelle von 2sec/bild hätte ich an deiner stelle mb als grösse angegeben, aber ansonsten ist die meinung sehr gut, kann kaum glauben, dass das deine erste ist!

bbwho

bbwho

25.01.2001 02:03

guter Beitrag. Was kostet das Teil?

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  2. heidifischer
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