nettes Spielzeug
5. Jan 2003
Pro:
bequem zu tragen, einfache Bedienung der Grundfunktionen
Kontra:
teuer, teilweise Handhabungsprobleme
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ausstattung:
Bedienkomfort:
Montage:
Sprachqualität:
 wassagen
Über sich:
Mitglied seit:05.01.2003
Erfahrungsberichte:4
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 11 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Seit ca. sechs Monaten nutze ich jetzt das Bluetooth Headset HBH-15 von Ericsson zusammen mit dem Ericsson T39m. Lieferumfang: Man bekommt mit dem Headset eine etwas überdimensionierte Gürtel/Umhängetasche, die Ladestation und das Handbuch. Die Ladestation ist dabei übrigens nur ein Adapter zum Ladegerät vom Ericsson Handy, so dass man nicht Handy und Headset gleichzeitigt laden kann. (Es sei denn man besitzt ein zweites Ladegerät.)
Handhabung: Wenn man das Headset mit dem Telefon gekoppelt hat, ist die Handhabung sehr einfach. Wenn ein Anruf kommt, einfach auf den Knopf hinterm Ohr drücken und das Gleiche beim Auflegen. Zum Anrufen kann man am Telefon wählen und dann einfach losreden. Im Normalfall braucht man auch nicht mehr. Ein- Ausschalten: Das Gerät signalisiert seinen Zustand durch eine LED bzw. das Ein/Ausschalten durch eine Quittungstonsequenz. Vor allem im Freien leicht kann das leicht untergehen. Man weiss also nicht genau, ob das Headset nun an ist oder nicht.
Ergonomie: Das
Headset ist so bequem zu tragen, dass man es durchaus auch zwischen den Telefonaten am Ohr lassen kann. (Wenn einem das nicht peinlich ist.) Das Telefonieren macht richtig Spass und die Hauptstrahlenquelle ist vom Ohr weg. (Ich gehe davon aus, dass das Handy wegen höherer Sendeleistung schädlicher ist als Bluetooth - hoffentlich.) Man versteht seinen Gesprächspartner sehr gut. Umgekehrt reagiert das Headset sehr empfindlich auf Wind und Hintergrundgeräusche wie Strassenlärm. Ausserdem sieht es etwas komisch aus, wenn man mit dem Headset mit blinkender LED rumläuft. Akku: Der Akku des Headsets reicht in einigermassen intensiven Normalbetrieb für ca. drei Tage ohne Nachladen. Über das Handy kann man den Ladezustand in drei Stufen (hoch, mittel, niedrig) abfragen. Wenn "mittel" angezeigt wird, reicht das allerdings oft nicht mehr für eine Telefonat. Die Standbyzeit des Handys reduziert sich allerdings extrem, wenn man Bluetooth ständig an hat. Beim Automatikmodus ist es dann wieder erträglich (Ich lade alle zwei bis drei Tage und telefoniere einigermassen viel.).
Probleme: Obwohl das Headset mir insgesamt sehr gut gefällt, gibt es einige Einschränkungen, die nicht zu unterschätzen sind: - Reichweite des Bluetooth: Das Headset funktioniert zwar über den angegebenen Radius von mehreren Meter, sobald aber etwas dazwischen ist, gibt es Probleme. Das fängt schon deutlich an, wenn man das Handy in der linken Hosentasche und das Headset am rechten Ohr hat. Also muss das Handy zum telefonieren in die Hand oder eine nähergelegene Tasche.
- Abstürze: Leider scheint das Bluetooth in Headset und Handy manchmal abzustürzen. Dann muss das betroffene Gerät neu gestartet werden und es geht weiter. Das passiert zwar nur alle paar Wochen, ist dann aber äusserst lästig, wenn man bei einem Anruf sich nicht sicher sein kann, warum man nichts hört. - Voicedial: Man kann zwar per Sprachwahl wählen, aber man muss für alle Sprachbefehle neu über das Headset aufnehmen. Was noch lästiger ist: Das Handy muss Bluetooth dauerhaft eingeschaltet haben, damit das Headset seine Sprachbefehle weitergeben kann. Dann reicht der Akku bei meinem T39m gerade mal einen Tag - also nicht akzeptabel.
- Unterbringung: Wo kann man das Headset hintun? Am besten geht es in die Hemd- oder Jackentasche. In der Hosentasche habe ich bedenken, dass es nicht doch mal bricht. Ausserdem muss das Handy ja auch irgendwo hin. - Integration mit dem T39m: Die Bedienung vom T39m ist im allgemeinen nicht besonders toll, was durch das Headset noch ein Stück verwirrender wird. Den Ton während einem Gespräch zum Headset zu übertragen, kann man eigentlich vergessen. Ausserdem ist beim Handy die Anruftaste mit den Funktionen "Anrufen", "Anruf halten", "Gespräch mit Telefon führen" (anstatt mit Headset) belegt. Man kann sich denken, wozu das führt.
Fazit: Trotz der nicht unerheblichen Probleme telefoniere ich fast nur noch mit dem Headset. Dabei nehme ich auch das Rumhantieren mit zwei Geräten in Kauf. Allerdings würde ich mir wünschen, dass Ericsson sich nochmal mit der Bedienbarkeit des Headsets und des T39m auseinandersetzt. grüsse
wassagen
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05.01.2003 01:47
Ein schöner BEricht, aber ich bleibe Nokia treu. :) Playas
05.01.2003 01:23
Super Erstlingsbericht. Meinen Glückwunsch. Mach weiter so. Ich hab dich mal ins CIS aufgenommen, denn dein Bericht hat mich überzeugt. Wünsche noch eine gute Nacht, VLG, Mimchen
05.01.2003 01:21
sehr guter erster bericht...;P