Eritrea - Allgemeines

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Erfahrungsbericht über "Eritrea - Allgemeines"

veröffentlicht 28.03.2005 | la_grinta
Mitglied seit : 28.03.2005
Erfahrungsberichte : 1
Vertrauende : 0
Über sich :
Sehr gut
Pro Super Tauchgebiet
Kontra militärische Sperrzonen
hilfreich

"Tauchen"

Das Tauchgebiet um die Dahlak Inseln ist wirklich herrlich. Unberührte Korallenriffs und jede Menge Fische. Das Problem ist allerdings, dass man kurzfristig auf eigene Faust fast ausser Stande ist, einen Tauchtrip zu organisieren. Es gibt nur eine offizielle Tauchbasis in Massawa. Die Tauchgänge (2 od. 3 pro Tag) mit Ausrüstung und Guide an sich kosten im europäischen Verhältnis nicht soo viel (im Verhältnis zu den restlichen Nebenkosten sind sie aber sehr hoch). Das Problem ist allerdings, dass man das Boot getrennt dazumieten muss. Und das schlägt zu Buche. Um direkt einen Tauchurlaub in Eritrea verbringen zu können, muss man ihn vor dem Urlaub mit einer Gruppe organisieren und das Boot vorab chartern.
Die andere Möglichkeit ist es, sich dort einer Gruppe anzuschließen. UN-Soldaten, ausländische Wissenschaftler oder ausländische "Gastarbeiter" usw gehen hin und wieder am Wochenende tauchen. Treffpunkt ist meistens das Hotel Dahlak in Massawa. Wenn man Glück hat, trifft man dort auf eine Tauchergruppe und vielleicht kann man sich denen anschließen. Sonst ist es schwierig vor Ort kurzfristig was für 1 oder 2 Personen zu organisieren.

Wenn man die Chance hat, ausserhalb der Städte in die kleinen Dörfer zu gelangen in Begleitung eines Einheimischen, dann sollte man sie auf alle Fälle nutzen. Wir aus der "zivilisierten" Welt werden zurück in die Vergangenheit versetzt. Steinhäuser ohne Strom und Wasser, alle hausen in einem Raum. Das Klingeln des Handys wirkt irreal und unwirklich. Die Leute, die selbst nicht viel besitzen, bewirten den Gast ... Essen und Trinken wird gereicht. Dass ein Weißer dort zu Besuch kommt, ist eine besondere Ehre für Sie. Und das Erlebnis, dass sich eine Horde Kinder um den Gast versammeln und der dann mit englischen Sprachbrocken beworfen wird, ist unbeschreibbar.

Mit Englisch kann man sich gut durchschlagen. In den Schulen wird vorwiegend in Englisch unterrichtet. Alte Eritreaer sprechen zum Teil noch Italienisch.
Die italienische Subkultur ist sowieso weit verbreitet. Der Espresso und das Hefegebäck kriegt man in jeder Bar, die es in Asmara wie Sand am Meer gibt. Und Spaghettis gehören auch zum Nationalgericht.

Als Währung werden auch gerne Euros genommen.

Eritrea ist eine Reise wert.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Mundi1 veröffentlicht 28.03.2005
    Ich glaube, das Land hat andere Sorgen, als Tauchfahrten zu unterstützen. lg mundi
  • Ikarus18 veröffentlicht 28.03.2005
    erafhrungen sind gut, aber mehr allgemeine sachen ... weiter so :) wünsche dir noch einen schönen ostermontag, liebe grüße ikarus =)
  • Knusperflocke69 veröffentlicht 28.03.2005
    Hallo, Dein Bericht ist wirklich interessant; ich habe, weil es Dein 1. Bericht hier vor Ort ist, mit der Bewertung zwischen sehr hilfreich und hilfreich geschwankt. Meine Entscheidung beruht darauf, dass ich sehr gerne mehr über das Land erfahren würde, und wie Du zu diesem Reiseziel gekommen bist. Nun, Du sprichst ja auch die politischen Verhältnisse an. Dir einen schönen Ostermontag. Gruß, Brita
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