Erzieherausbildung

5  02.07.2009

Pro:
die kinder die dich so nehmen wie du bist dir sehr viel auch zurück geben UNBEZAHLBAR

Kontra:
Kolleginnen Zickenkrieg Machtkampf

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Einstellungschancen:

Aufstiegschancen

Verdienstmöglichkeiten:

Sozialleistungen:


Devilinrose

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hi,
Mit 17 habe ich mich dafür entschlossen Kinderpflegerin zu werden, ich habe 2 Jahre meines Lebens damit zugebraucht etwas zu lernen was mitlerweile abgeschaft wird ...und kaum aussichten darauf hat eine Anstellung zu finden.

Ich habe alles getan diese Ausbildung zu meistern habe mich dadurch auch selbst weiter entwickelt und gleichzeitig meinen Realabschluss nachgeholt.

Mir hat die Arbeit spaß gemacht ich hatte Freude an dem was ich machte ich habe einen Sinn darin gesehen .
Mir wurde oft gesagt man bewundere meine Geduld und ich hätte eine beruhigende Art auf die Kinder und würde eine schöne Stimme haben wenn ich mit Kindern rede.

Danach habe ich beschlossen trotz das ich nicht zu den besten aus meiner Klasse gehörte die Erzieherausbildung anzuschließen.
Ich habe auch die nächsten zwei Jahre gemeistert mich durchgebissen und meine Prüfungen bestanden.

Das schwierigste an der Ausbildung meines Erachtens ist es Glück mit der Praxisstelle und Anleiterung zu haben.
Man wird meiner meinung nach ständig unter Druck gesetzt der gar nicht sein müsste...und ist abhänig von dem wohlwollen anderer Menschen.

Ich habe den Umgang mit Praktikanten immer sehr Verhalten erlebt, da in einem Jahr wirklich viele Praktikannten ein und aus gehen interessiert man sich kaum für diese ist nicht wirklich offen....für sie man sieht nur sie ist eine Zeitlang da muss Aufgaben erledigen und weg ist sie wieder.

Praktikantinnen von den Schulen werden als billige Hilfskraft gebraucht man lässt sie putzen, als zusetzliches Kind mitspielen und Hilfstätigkeiten erledigen.
Praktikantinnen von der Schule bekommen so ein falsches Bild von diesem Beruf wissen gar nicht was alles dahinter steckt ...damit fängt es schon mal an...


bei Anleitungen habe ich es so erlebt gibt sie sich mühe eine Beziehung zu dir Aufzubauen zeigt wirkliches interesse an dir als mensch dann wird sie dir nicht im weg stehen deine aufgaben zu erfüllen unterstützt dich drückt auch mal ein auge zu macht auch mal späße mit dir.

Erwischt man aber eine Anleitung die dich aus irgendeinem Grund nicht riechen kann...kann sie dir das Leben zur Hölle machen dir Steine in den Weg legen dich unter Druck setzen dir schwachsinnige Aufgaben zuteilen Kinder sogar beeinflussen und deine Ideen für ihre erklären dir die Wörter im Mund herrum drehen.

Ich habe das oft anhand von Mitschülerinnen gesehen und bestätigt bekommen.

Trotz das ich immer wieder meine Erfahrungen bestätigt bekommen habe nie die Hoffung aufgegeben immer vor Augen gehabt :
"Wenn ich fertig bin dann werde ich besser mit meinen Auszubildenen umgehen" und
"Ich bin dann von niemandem mehr abhängig und muss Angst haben das mir jemand Steine in den Weg legt"

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Dann war es endlich soweit ich hab eine Zusage bekommen für das Anerkennungsjahr

Ich hab mich wahnsinnig gefreut bin durch die Wohnung gesprungen ich war so voller Freude ich hatte keine Angst vor dem Jahr ich wollte schon immer mal ein Jahr in einer Gruppe sein alles miterleben können.

Dann kam ich zu meiner Praxisstelle....und begann dann meine persönliche Hölle...

Meine beiden Kolleginnen fand ich sehr unmotiviert es war ein Alltagstrott....
Es gab in meinen Augen keine Rituale Regeln noch wurde mit den Kindern gesprochen um sie irgendwie einzubeziehen....Spielkreise waren aus meiner erinnerung in dieser Zeit an einer Hand abzuzählen.... Es wurde in meinen augen nichts mit den Kindern gemacht es wurde wahrlos bestraft...liebloser umgang und lieblingskinder zu haben an der tagesordnung es wurde telefoniert getratscht und gefrühstückt wärend der Arbeitszeit.

Lästerreien im Personalraum gegen meine Kolleginnnen waren durch die anderen Mitarbeiterinnen an der Tagesordnung, bei denen ich auch mein Herz ausgeschüttet habe.

Ich hab mich mehr und mehr hilflos gefühlt ,alleine gelassen zu beginn war mir ja nicht bewusst das alle von dieser situation wissen.
Mir kam es so vor als ob man Angst davor hätte etwas dagegen zu unternehmen und an mir ein exempel statuierte, da ich auf einen Gruppenwechsel bestand...
Ich empfand meine Situatiobn bis dahin nicht als Mobbingfall.
Das änderte sich dann nach meinem Wechsel in eine andere Gruppe.

Dort wurde ich gemobbt durch eine Mitarbeiterin.
Darauf war ich mit den Nerven einfach fertig körperlich krank und psychisch am Ende und habe einen Psychater aufgesucht und wurde Krankgeschrieben und begebe mich bald in eine Therapie um diese Erfahrung zu verarbeiten.

Für Praktika

Ich würde jedem empfehlen ein oder zwei Tage zu opfern und sich die Einrichtung vorab anzusehen seine Anleiterin vorher schon einmal kennen zu lernen dann je nach Gefühl den Praktikumsplatz anzunehmen oder weiter zu suchen...

Für das Anerkennungsjahr

Bei den kirchlichen Trägern bewirbt man sich vor Ort dort hat man die Möglichkeit gezielt die Einrichtung auszusuchen(natürlich in soweit wenn man mehrere zusagen bekommen hat) und sich dafür zu bewerben von daher würde ich mein Anerkennungsjahrsplatz jetzt dort suchen um die Einrichtung vorher kennen lernen zu können bevor ich etwas unterschreibe


Bei den städtischen Einrichtung kann man nur einen Wunsch äußern man kann aber auch wenn man guten Kontakt zu einem Kindergarten durch Praktika gewonnen hat diese Einrichtung bitten sich für einen einzusetzen wenn man Glück hat weiß man schon dann in welche Einrichtung man gelangt .


Die Sterne sind nur für die Kinder...
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Devilinrose

Devilinrose

04.07.2009 18:39

Mein Ziel war es eigendlich das andere Menschen die sich über den Erzieherberuf informieren wollen etwas darüber erfahren und nicht nur friedefreude eierkuchen die gesammte klasse von mir leidetet unter problemen in ihrer einrichtung und ein großer teil davon unter mobbing...und es ist bekannt das besonders in diesem beruf das risiko groß ist als auszubildene/r gemobbt zu werden ich wusste nicht worauf ich mich einlassen werde ........da mein bericht für mich hier an der stelle fehl am platz ist bzw ich so nicht erreichen kann was ich eigendlich wollte ...werde ich mich von dieser seite abmelden da es für mich so keinen nutzen und auch anderen nichs nutzen kann

Devilinrose

Devilinrose

04.07.2009 18:21

zu : Magistix Hast du meinen Bericht wirklich ganz durchgelesen. __ 1stens schreibst Du von Erziherin, sprichst aber von Kinderpflegerin. Duh weißt, dass das ein Unterschied ist, oder? __ Ich habe beide Ausbildung und Prüfungen abgeschlossen vondaher ist meine Antwort für dich ja das weiß ich! Dazu gehört heut zutage die Kinderpflegeausbildung für Schülerinnen der Hauptschule / Realschule zur Ausbildung dazu da sie sonst die Erzieher Ausbildung nicht beginnen können. ___ Dann höre ich viel von einger Einrichtung und einem Problem im Berufsalltag. Aber im Verhältnis weniger zum Beruf der Erzieherin. ___ Ja, es geht hier um meine Einrichtung man soll ja schließlich seine Erfahrungen aufschreiben nicht die meiner Mitschülerinnen sonst hätte ich Umfangreich darum geschrieben wie unzufrieden wir als Klasse sind was Ausbildungsplatz Vorbereitung der Schule auf die Wirklichkeit und und und ....Ich habe es so verstanden das ich MEINE Erfahrung zu MEINER Ausbildung aufschreiben soll und nicht ALLGEMEIN für ALLE .... Zudem macht man in meinem Bundesland NRW kein Anerkennungsjahr zur Kinderpflegerin...habe schließlich nur damit Ausdrücken wollen das ich Kinderpflegerin vorab auch gelernt habe und nie Schwierigkeiten hatte es aber auch erlebt habe das dort Mobbing an der Tagesordnung war....ich aber Glück hatte. ___

Magistix

Magistix

03.07.2009 10:14

1stens schreibst Du von Erziherin, sprichst aber von Kinderpflegerin. Duh weißt, dass das ein Unterschied ist, oder? Dann höre ich viel von einger Einrichtung und einem Problem im Berufsalltag. Aber im Verhältnis weniger zum Beruf der Erzieherin. Für mich Thema Verfehlt und verschoben zu Kinderpflegerin oder Mobbing vielleicht noch hilfreich oder wenig hilfreich

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