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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 244 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo meine lieben Ciao- User!
Heute möchte ich euch mal etwas über das Buch „ES“ von Stephen King berichten.
Geschichte: ------------ In der Kleinstadt Derry mitten in Maine ereignen sich alle 26 bis 28 Jahre grausige Dinge. Erwachsene und Kinder verschwinden einfach spurlos oder werden auch grausam ermordet aufgefunden. Niemand kann sagen wer der Täter ist, der diese schrecklichen Morde begeht. Die ganzen Mord- und Vermissten- Vorfälle ereignen sich innerhalb einer Zeitspanne von 1 1/2 Jahren, dann ist alles wieder vorbei und die zuvor eingeschüchterten Bewohner Derrys leben nun wieder ruhig ihr kleines unbekümmertes Leben. Bis dann wieder weitere 26 bis 28 Jahre vergehen und alles wieder von vorne beginnt.... Im Jahre 1957 ist es wieder soweit. Der stotternde Junge Bill Denbrough bastelt für seinen kleinen Bruder George ein Papierboot, das Georgy schwimmen lassen möchte. Er macht sich also auf den Weg nach draussen. Da es regnet, kann er sein Papierboot wunderbar auf der Straße fahren lassen. Bis es dann in einen Gully fließt. Der kleine George ist furchtbar traurig und will sein Boot wieder haben. Eine Stimme aus dem Gully macht ihn neugierig und er kniet sich auf den Boden. Ein freundlich aussehender Clown hält sein papierboot in der Hand und redet auf den Jungen ein, er solle zu ihm kommen. Natürlich hört George auf den Clown, da er in ihm keine gefahr sieht, was ein fataler Fehler sein soll. Kurze Zeit später wird George tot aufgefunden. Bill kann sich den Tod an seinem Bruder nicht verzeihen. Immerhin hat er ihm das Boot gebastelt und er konnte nicht mit, weil er mit Grippe im Bett lag. Also war es ihm auch nicht möglich seinem Bruder zu helfen. Als wieder einigermaßen Normalität in das Leben von Bill eingekehrt ist, trifft er sich öfters mit seinen Freunden aus der Schule. Er hat sie eigentlich alle im Sommer 1958 kennen gelernt. Seine Freunde sind: Richie- eine Brillenschlange und Komiker, Eddi- der Astmathiker, Ben- der etwas dicklich geraten ist, Stan- der Jude, Mike- er ist ein Farbiger und Beverly. Zusammen mit „Stotter“-Bill, wie er von allen genannt wird, bilden sie den „Club der Verlierer“, denn sie sind bei niemanden wirklich beliebt. Vor allem Henry und seine Freunde, machen ihnen das Leben sehr schwer... Die ganzen Morde, die in Derry geschehen bleiben den Kindern nicht verborgen, und als jeder von ihnen von einem etwas eingeschüchtert werden, beschließen sie etwas zu tun. Sie nennen dieses Monster einfach nur „ES“, da es jedem von ihnen in einer anderen Gestalt erschienen ist, aber am häufigsten benutzt er die Gestalt des Clowns. Sie steigen also hinab in die Kanalisation und bekämpfen das dort hausende Monster. Nur knapp kommen die Kinder mit dem Leben davon. Als sie wieder draussen sind schließen sie einen Pakt. Nämlich das falls ES wiederkommen sollte sie sich alle wieder zusammen finden und ES endgültig töten. Ob es überhaupt zu einem weiterem Treffen kommt und wenn ja, ob dann auch wirklich alle kommen und es ihnen dann gelingt ES zu töten, müsst ihr alle schon selbst herausfinden.
Schreibstil: ---------- Ich finde den Schreibstil Stephen Kings sehr gut. Er schafft es sehr genau die Umgebung und die Personen zu schildern, sodass man sich wunderbar in die Charaktere hineinversetzen kann. Man kann sich wirklich alles bildlich vorstellen, da er meiner Meinung nach sehr detailliert beschreibt, auch die „brutaleren“ Szenen im Buch.
Übersetzung: ------------- Die Übersetzung ins Deutsche hat Alexandra von Reinhardt übernommen. Sie ist ihr gut gelungen, abgesehen von ein paar falschen Wörtern und ein paar vergessenen Buchstaben, was allerdings nicht zu viel ausmacht.
Weitere Infos: -------------- Der Roman ist als Taschenbuch Ausgabe vom Heyne- Verlag erschienen und hat die ISBN Nummer: 345309994X. Der Preis beträgt 19,90. Die Taschenbuchausgabe hat 1150 Seiten (die gebundene Ausgabe hat 860 Seiten).
*update* Verfilmung: ----------- Wie bei vielen Stephen King Büchern gab es auch bei "ES" eine verfilmung der Story! Meiner Meinung nach kommt die Verfilmung einfach nicht an die Qualität des Buches dran, aber das ist ja meistens so. Nähere Infos zu dem Film gibt es in meinem Bericht "Pennywise der tanzende Clown"...
Eigene Meinung: -------------------- Ich finde „ES“ ist ein sehr gelungenes Buch. Ich finde es sehr unheimlich. Gut gefällt mir natürlich die ausführliche Schreibweise Stephen Kings, da ich mich wirklich gut in das Buch hineinversetzen konnte (was natürlich bei den etwas unheimlicheren oder brutalen Stellen nicht immer so toll war). Außerdem hat er es immer wieder geschafft eine gewaltige Spannung aufzubauen, bei der mir teilweise die Luft wegblieb. Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Muss für alle Stephen King Fans und ich finde auch so, das dieses buch allen zu empfehlen ist die Horror und Spannung gerne mögen.
Also ich muß schon sagen, dein Bericht gibt auch das wieder was mir so durch den Kopf ging und was ich gefühlt habe. Ich bin ganz deiner Meinung, daß der Film in keinster Weise an das Buch herankommt. Stephen King versteht es den Leser in seine Welt zu entführen. Ich finde es ist ein muß für jeden Leser, einmal ES zu lesen. Und man sollte nicht vor der dicke des Buches zurück schrecken. Denn wenn man es erst eimal angefangen hat zu lesen, dann kommt man nicht mehr los. Sehr gelungener Bericht. Ciao sagt Andi
Wirklich gut geworden! Mir war das bei diesem Buch auch egal, ob das jetztt für Erwachsene ist oder nicht (bin 13!). Das einzige, was mir in diesem Bericht ein bissl gefehlt hat, war, dass andauernd Zeitsprünge geschehen und das man Mike erst als Randerzähler kennengelernt hat!
chim. Bearb. v. Anja HeppelmannGewicht: 845 gr / Abmessungen: 187 mm x 118 mmVon King, Stephen / Übersetzt v. Reinhardt, Alexandra von; Körber, Joachim / Erarb. v. Heppelmann,...
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02.07.2002 11:50
Also ich muß schon sagen, dein Bericht gibt auch das wieder was mir so durch den Kopf ging und was ich gefühlt habe. Ich bin ganz deiner Meinung, daß der Film in keinster Weise an das Buch herankommt. Stephen King versteht es den Leser in seine Welt zu entführen. Ich finde es ist ein muß für jeden Leser, einmal ES zu lesen. Und man sollte nicht vor der dicke des Buches zurück schrecken. Denn wenn man es erst eimal angefangen hat zu lesen, dann kommt man nicht mehr los. Sehr gelungener Bericht. Ciao sagt Andi
02.06.2002 22:02
Wirklich gut geworden! Mir war das bei diesem Buch auch egal, ob das jetztt für Erwachsene ist oder nicht (bin 13!). Das einzige, was mir in diesem Bericht ein bissl gefehlt hat, war, dass andauernd Zeitsprünge geschehen und das man Mike erst als Randerzähler kennengelernt hat!
12.05.2002 12:55
kaum mehr als eine Inhaltsangabe. Des isch mir zu wenisch...