Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Gammlern wir der Prozess gemacht |
| Kontra: |
Verrohung von fleischlischen Sitten |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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GAMMELFLEISCH
Irgendwann musste er ja mal erwischt werden. Vier Jahre ging es nun schon so. Jeder hätte es irgendwie eigentlich erahnen können, dass etwas faul daran war, wenn er für 1,20 € die Stunde in einer Dönerbude arbeitete. Dabei gab er sich die größte Mühe, immer einen frischen Eindruck zu machen, wenn er mal ein paar Kunden bediente. So manche Dönertasche ging durch seine Hand, ein markantes Lächeln, welches seine Parodontose nicht erkennen ließ, war sein Markenzeichen. Nicht immer ein Verhalten mit Etikette von ihm, aber die Zähne blitzten und das naive Vertrauen unzähliger Stammkunden waren die Garantie für ihn so weiterzumachen. Er war beliebt, viele Leute kamen zu ihm und sie sahen nicht seine schmutzige Kleidung, oder seine durchgelatschten Schuhe. Seine Angewohnheit Handschuhe zu tragen, wurde ihm tatsächlich sogar als Hygienefimmel ausgelegt.
Er schnitt das Dönerfleisch gewandt und geschickt wie kein anderer. Das elektrische Schneidemesser benutzte er dabei wie seinen verlängerten Arm. Wie viele hungrige Mäuler er tagtäglich stopfte, wusste niemand so genau, aber es waren recht viele.
Ein schmutziges Geheimnis verbarg er. Vier Jahre lang. Döner für Döner schnitt er klein, immer mit einem sympathischen Lächeln und alle freuten sich, manch einer erinnerte sich sogar daran, dass es auch Trinkgelder gab und man gab sie gerne, dem Mann mit den Handschuhen und dem strahlenden Lächeln. Parodontose, hatte man nie von gehört, wer seinen Mund nicht richtig aufmachte, hatte auch keine, zumindest nicht erkennbar und die Zähne fallen ja nicht sofort aus.
Also alles in Ordnung, oder? Irgendwann allerdings schnitt sich unser Vorzeigedönerzeleger in den Finger und der Handschuh tränkte sich rot. Nicht so schlimm werden jetzt viele sagen, aber der Handschuh färbte sich rot und unser Strahlemann musste den Handschuh ausziehen. Die Hand sah furchtbar aus, überall grüne und blaue Stellen, Pusteln und Eiterblasen, es war furchtbar.
Viele Stammkunden sahen es und es sprach sich schnell rum. GAMMELFLEISCH, eindeutig, die zahlreiche Kundschaft war entsetzt, hatte sie doch immer geahnt, dass an der Sache etwas faul ist. Da musste ja ein Haken dran sein, ein Mann mit Handschuhen, der musste ja etwas zu verbergen haben und irgendwie hatte das Zeugs ja immer komisch geschmeckt. Sie versammelten sich zu Hunderten erbost und aufgebracht vor der Dönerbude. Wie konnte so ein Mensch in der Lebensmittelbranche eingestellt werden? Wo war die Kontrolle die letzten vier Jahre?
Steine flogen durch die Fensterscheiben dieses verfluchten Geschäftes, irgendwann wurde der Druck zu groß und der mit GAMMELFLEISCH behaftete Dönerzerleger wurde der erbosten Masse übergeben. Bei der nachfolgenden Autopsie vor dem Dönergeschäft kamen schreckliche Dinge ans Tageslicht. Unser ehemaliger Dönerkleinschneider war Hartz-4-Empfänger, die Gammelei war also absehbar und wurde vom Arbeits- und Ordnungsamt toleriert. Weiterhin stinkt auch sein Werdegang zum Himmel. Nachdem zwei Jahre Verfaulungsprozess auf der heimischen Couch stattfanden, wurde unsere menschliche Gammelfleischansammlung tatsächlich für minderwertige Schnittarbeiten am Spieß rekrutiert. Der schon stattgefundene Verfaulungsprozess wurde bewusst ignoriert, um minderwertiges Gammelfleisch wieder in Arbeit zu bekommen. Hochwertiges Frischfleisch ist entsetzt, wenn das Schule macht, ist in Zukunft kein Dönerspieß mehr vor minderwertigen Schnitten sicher. Hier wurde gerade noch rechtzeitig Gammelfleisch aus dem Verkehr gezogen, aber kaum vorstellbar, was geschehen würde, wenn solch ein Verwesender in andere Berufssparten hereinrutschen würde. Bei Studenten und Beamten wird allerdings schon lange vermutet, dass sie mit GAMMELFLEISCH infiltriert sind......
Was also tun, damit das GAMMELFLEISCH sich nicht an unseren Knochen breitmacht? Wir empfehlen, gemütlich aussehende Couchgarnituren weitläufig zu umgehen. Weiterhin sollten diverse Volkshochschulkurse und Gartenarbeiten gegenüber der GAMMELEI vorbeugend wirken. Niemals sollte man sich hinlegen, diese Position liebt das Gammelfleisch, die Zellteilung wird beschleunigt und man geht in Nullkommanichts dahin!
Ergänzend muss erwähnt werden, dass GAMMELFLEISCH in Deutschland eine lange Tradition hat, man lässt es überwiegend in sozialen Hängematten reifen und es bekommt in unzähligen Umschulungs- und Weiterbildungskursen letztendlich seine persönliche Note. Wenn der Fäulnisprozess total außer Kontrolle geraten ist, gibt es noch eine Radikalmaßnahme zur Kanalisierung des Gammelprozesses. Es ist die Einstellung beim "Chinesen", besonders für die über 50-jährigen mit magerem Sitzfleisch. Der asiatische Gastronom sorgt hier zumindest für eines und das sagt er auch gerade heraus:
"Die Ente bleibt sicher!"
Unser Gammelfleischkandidat kam übrigens nur teilweise in die Urne, man hofft, dass die Hand mit verbrannt wurde. Der Rest ist Gerüchten zu Folge, in die Nahrungskette zentralafrikanischer Aasfresser gelangt. Beobachter berichten von Geiern, die nach dem Verzehr von diesem Gammelfleisch einem tödlichen Sekundenschlaf zum Opfer fielen, da sie sich überwiegend in der Luft befanden. Auch konnte man Hyänen beobachten, die es schon nach kurzem Naschen von diesem Fleisch nicht mehr schafften, sich unter den Schatten eines Baumes zu schleppen und auszuruhen.
Der Bund will endlich handeln, er rekrutiert neuerdings zahlreiche pubertierende Jungmachos, die am Wochenende in Diskotheken verstärkt nach Frischfleisch Ausschau halten sollen!
Krumme Geschäfte
Wer gammelt da vor meinem Hause?
Sammelt zwar fast ohne Pause,
Schimmelpilze für den Bauch,
Dreckpartikel nimmt er auch.
Presst sich nur die besten Reste,
Für `s Gammelfleischvertilgungsfeste.
Wo ist sie hin die Qualität?
Ist es wirklich schon zu spät?
Bist du nicht billig, so brauch` ich Gehalt!
Ich form mir das Fleisch, so nimmt es Gestalt!
Führ` es zum Magen, das ist bekannt,
Zerfrisst mir tatsächlich die Magenwand!
Vor meiner Haustür, da wird nun gekehrt,
Manchen sogar der Eintritt verwehrt.
So kommt mich das nun, zwar teuer zu steh´n,
Doch kann ich endlich wieder gerade geh`n!
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| weitere Erfahrungsberichte |
die Thomas'sche Mundwinkeltherapie™ vorzustellen
Bewertung für Es ist an der Zeit ... von
Tehajot
Pro: Eingerissene Mundwinkel gehören für immer der abgeschlossenen Vergangenheit an
Kontra: ABSOLUT NICHTS! Das macht die Therapie ja so attraktiv
...Hallo meine Schäfchen.
Ja, ich lebe noch…
...und der ein oder andere, der vor 40 Jahren bei Ciao meine Berichte gelesen und hymnenhafte, gerechtfertigt überschwängliche Kommentare hinterlassen hat, vielleicht auch.
Jedem dieser Menschen wird es nu ...
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sehr hilfreich
30.03.2005
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An der Zeit
Bewertung für Es ist an der Zeit ... von
Milsch
Pro: Manchmal ist es besser, zu gehen
Kontra: Es fällt immer schwer
Kamps wusste, dass es an der Zeit war, zu gehen. Er kam niemals zu spät zu einem Termin. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige, hatte sein Vater immer gesagt, und daran hielt Kamps fest - vielleicht auch deshalb, weil dieser Ausspruch eine der weni ...
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sehr hilfreich
16.10.2006
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6 lange Jahre "EvilEye", sechs Jahre Ciao!
Bewertung für Es ist an der Zeit ... von
EvilEye
Pro: mich gibts seit 6 Jahren!
Kontra: mich gibts seit 6 Jahren!
Hallo!
Guten Abend!
Guten Morgen!
Terve!
Chailas!
Carpe Noctem!
Und in diversen anderen Floskeln habe ich nun euch 6 lange Jahre begrüßt.
Einen wunderschönen guten Tag, guten Morgen oder guten Abend, werter Leser, werte Leserin! Ich darf dich a ...
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sehr hilfreich
09.09.2006
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Es ist an der Zeit über mich nachzudenken
Bewertung für Es ist an der Zeit ... von
Freelancer007
Pro: Siehe Bericht
Kontra: Siehe Bericht
...Hey Leute,
dieses ist kein wirklicher erfahrungs- Bericht, es geht nur darum weil mich schon mehrere Leute gefragt haben warum ich nur so wenige Berichte bis jetzt habe, aber weil ich es nicht jeden einzeln sagen kann versuch ich es auf diesem Weg. ...
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sehr hilfreich
24.06.2004
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Kauleiste und Wasserwelle! .....
Bewertung für Es ist an der Zeit ... von
Else_Dingenskirchen
Pro: Alles
Kontra: Einiges
.....Hinten Lyzeum, vorne Museum.
Als ich gestern mit meinen neuen Seidenstrümpfen an der Kasse stand, tönte plötzlich die trommelfellzerreißende Stimme meiner Nachbarin, Fr. Klabumm, quer durch das Kaufhaus: „Ha, Frau Dingenskirchen, die Strüm ...
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sehr hilfreich
30.08.2005
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