Nicht empfehlenswert
Reine Fiktion, passiert so, oder so ähnlich aber jeden Tag
Die Referenzkundenmasche, oder wie es geht
Ein Anruf im Büro. Hallo, wir sind neu in Ihrer Region/Ihrer Branche und suchen noch Kunden, die wir als Referenzkunden für unsere Marketingaktion nutzen dürfen. ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von weingummi über Euroweb Internet GmbH (Ausbildung) 17.11.2010
Produktbewertung des Autors:
Verdienst (Ausbildung):
EUR 250 - EUR 500
Qualität der Ausbildung:
sehr schlecht
Sozialleistungen:
schlecht
Übernahmechancen:
sehr schlecht
Pro:
nix
Kontra:
dubiose Vertriebsmethoden, jede Menge Stress . Und ein Dauerabo beim Anwalt
Empfehlenswert?
Kompletter Erfahrungsbericht
Nicht empfehlenswert
Reine Fiktion, passiert so, oder so ähnlich aber jeden Tag
Die Referenzkundenmasche, oder wie es geht
Ein Anruf im Büro. Hallo, wir sind neu in Ihrer Region/Ihrer Branche und suchen noch Kunden, die wir als Referenzkunden für unsere Marketingaktion nutzen dürfen. Wir verkaufen Ihnen nichts, wir wollen Ihnen eine Webseite kostenlos erstellen. Wenn Sie möchten, kommt unser Marketingleiter bei Ihnen vorbei, er wird feststellen, ob wir unser Budget bei Ihnen ausgeben.
Wow, denkt sich Handwerksmeister Hurtig. Ich als Referenzkunde und alles für umme! Der "Marketingleiter" (besser Drücker) kommt und stellt allerlei Fragen zum Betrieb und stellt das Angebot vor. Normalerweise koste eine Internetseite ab 3700 Euros aufwärts, sagt er, das Geld werde aber E-Web tragen, wenn Herr Hurtig als Referenzkunde in Frage komme. Nach etlichen Fragen stellt der Drücker Dreist fest, dass Herr Hurtig in Frage kommt. Herrn Hurtig sagt er das, mit einer kleinen Einschränkung. Im Nachbarort habe man einen ähnlich qualifizierten Referenzkunden und eigentlich sei jener ja schon ausgeguckt worden.
Herr Dreist macht Herrn Hurtig aber Hoffnung. Er übertrete zwar jetzt seine Kompetenzen, wenn aber Hurtig noch heute, also jetzt sofort, den Vertrag unterschreibe, dann habe der Betrieb im Nachbarort das Nachsehen und Hurtig sei der Begünstigte. Hurtig lässt sich nicht lange bitten, zögert aber noch, da es ihm zu schnell gehe. Kein Problem, sagt Dreist, Hurtig stehe ja ein Widerrufsrecht nach Gesetzeslage zu. Es gehe ja darum, dass sich Hurtig den Vorteil sichere.
Im Vertrauen auf die Aussagen von Dreist unterschreibt Hurtig. Dreist hat es dann sehr eilig und entschwindet.
Und weiter?
Hurtig kommt erst am nächsten Tag dazu, den Vertrag zu lesen. Er staunt nicht schlecht. Seine kostenlose Website soll denn doch im Monat 168 Euro über 48 Monate kosten. Schluck! Wo ist der Taschenrechner? Das sind ja 8064 Teuronen. Plus Steuer. Schnell kramt Hurtig ein Angebot des lokalen Webdesigners heraus. Da sollte etwas Vergleichbares nur 1500 Euro +20 Euro Jahresgebühr kosten. Moment, sagt Hurtig, und rechnet wieder. Das sind dann ja nur 1580 Euro für die gleiche Leistung.
Vertan, vertan, sprach der Hahn
Klar, was Hurtig nun macht. Er widerspricht natürlich, immerhin habe er ja ein Widerrufsrecht, so hatte ihm Dreist gesagt. Aber die Kunde von E-Web ist die: Er habe gar kein Widerrufsrecht, da Hurtig ja Unternehmer und kein Verbraucher sei. E-Web besteht auf Vertragserfüllung.So hatte sich Hurtig das Leben als priviligierter Referenzkunde nicht vorgestellt. Er murmelt was von "Irrsinn" und "wie doof war ich denn" und beschließt, den Abbuchungsauftrag bei der Bank zu kündigen, damit E-Web zumindest kein Geld kassieren kann, denn, oh Schreck, die Jahresgebühr ist im Voraus am Anfang des Jahres fällig. Hurtig sollen also gute 2000 Euros plus Steuer, also knappe 2400 Euro vom Konto abgebucht werden.
So nicht, sagt E-Web
Zwar hat die Firma des Herrn Dreist noch keine sichtbaren Aktivitäten entfaltet, aber E-Web besteht weiter auf Vertragserfüllung und strengt dann einen Dokumentenprozess an. Ja, mit solchen juristischen Finessen kann Hurtig nicht umgehen. Hat sich Hurtig doch so fein die Argumente einer arglistischen Täuschung zurechtgelegt, immerhin war Geselle Gütig ja mit beim Gespräch und könnte die Versprechungen des Herrn Dreist bestätigen, aber, so erfährt er, hat die Aussage von Gütig keinen Wert. Das Gericht prüfe nur Dokumente, hier den Vertrag mit Hurtig. Das muss Hurtig verlieren. Den Gesellen Gütig könnte er erst in der 2. Instanz auflaufen lassen.
Es gibt einen Ausweg
sagt E-Web dem Herrn Hurtig. Man sei gegen eine Sofortzahlung von 60 % des Auftragsvolumens, also von knapp 5800 Euro bereit, den Vertrag zu stornieren.
Erst ist Hurtig sauer und will das keinesfalls. Ein befreundeter Anwalt aus dem Kegelclub rät ihm aber am Ende dazu. Denn ob Hurtig am Ende Recht bekomme, wisse man nicht. Immerhin sei man ja auf hoher See und vor Gericht allein in Gottes Hand. Und Anwalts- und Gerichtskosten addierten sich eh zu einem ähnlichen Betrag. Ausgang ungewiss.
Da sei es besser, den Betrag auszugeben, daraus zu lernen und das Kapitel sicher abzuschließen.
Am Ende
Hat Hurtig knapp 5800 Euro bezahlt, abzüglich Steuern natürlich, und immer noch keine Website. Aber jede Menge Erfahrungen gesammelt.
Und tritt sich heute noch in den Dingens wenn er daran denkt, wie er dem Herrn Dreist auf den Leim gegangen ist.
Wieso funktioniert das?
E-Web ist ja nicht doof. Die haben sich die kleinen Hurtigs vorgenommen. Vom Gesetz her haben die kein Widerrufsrecht. Und keine Ahnung, was so eine Webseite kostet. Die kleinen Hurtigs bekommen eine Ladung Honig ums Maul geschmiert, immerhin wurden sie als Referenzkunden ausgewählt und dazu müsse man halt besondere Anforderungen erfüllen.
Und dann sind wir gewohnt, dass im Geschäftsleben die Partner ehrlich miteinander umgehen. Wer hat schon einen Vorteil von einem Kunden, der sauer ist? Na klar, jemand, der Verträge wie E.Web macht. Da tut das Biegen der Wahrheit nicht weh. Wer aus einem 4 Jahresvertrag nicht herauskommt, hat keine Chance seinem Vertragspartner die kalte Schulter zu zeigen.
Und am Ende, na klar, der Zeitdruck. Man vertraut und unterschreibt, wird schon alles in Ordnung sein.
Das Allerletzte
Gut, dass der BGH beschlossen hat, dass es sich bei diesen Verträgen um Werkverträge handelt. Die kann man nämlich kündigen. Genaues weiß der Anwalt des Vertrauens.
Pro: nicht bekannt Kontra: schlecht aufgestellte Vertragsbedingungen
...Ich bekam vor Kurzem den Anruf eines Außendienstmitarbeiters aus dem Hause Euroweb Internet GmbH. Er sagte das seine Firma zurzeit Geschäftspersonen aus meiner Region suchen für die sie eine Referenzseite erstellen ( Vorzeigeobjekt ) wollen und die Kost ...
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Pro: qualitativ tolle Ausbildung, gute Übernahmechancen, nette Kollegen Kontra: nichts
Ausbildung zur Mediengestalterin bei der Euroweb Internet GmbH
Ich bin seit August 2007 in der Ausbildung bei Euroweb und es gefällt mir wirklich sehr gut. Ich bin 21 Jahre alt und habe vor meiner Ausbildung bei Euroweb eine Ausbildung als gestaltu ...
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Pro: sehr angenehmes Unternehmensklima, sehr gute Ausbildung, abwechslungsreiche Aufgaben, Teamgeist Kontra: gibt es für mich nicht
...Warum Euroweb
Im September 2006 habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der Euroweb Internet GmbH begonnen und ich bin mit meiner Entscheidung für dieses Unternehmen sehr zufrieden. Zuvor habe ich die Fachhochschulreife im ...
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Pro: Guter Service, engagierte Mitarbeiter, gute Qualität Kontra: keine
...Hallo zusammen, ich bin jetzt schon vier Jahre bei der Euroweb Internet GmbH beschäftigt und bin mit allem bisher sehr zufrieden. Das Team hält bei allen Schwierigkeiten zusammen. Das gilt sowohl im beruflichen, als auch im privaten Leben. Man ist hilfsbe ...
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Pro: kOMPLETTPAKET, PREIS-LEISTUNG, SCHNELLIGKEIT, KEINE VERSTECKTEN KOSTEN Kontra: ------------------
Auch ich bekam ein Anruf von Euroweb. Ich als Referenz für eine Internetseite und das noch ohne Erstellungskosten?
Man sollte wissen, dass wir ein kleiner Handwerksbetrieb sind und eine profisionelle Internetseite alleine bei der Erstellung schon gut u ...
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Verdienst (Ausbildung):
Qualität der Ausbildung:
Sozialleistungen:
Übernahmechancen:
hilfreich
30.12.2010
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