Meine lieben Leser und Vertraute,
in den letzten Wochen lief dienstags von 19:25 bis 20:15 Uhr im ZDF die Serie "Eva - ganz mein Fall", in dem es um eine Anwaltspraxis ging. Ich gliedere diesen Bericht wie folgt:
1. Die erste Folge
2. Meine Meinung
3. Fazit
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1. ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von andreasloy über Eva - ganz mein Fall (ZDF) 04.10.2002
Produktbewertung des Autors:
Kultstatus:
uncool
Action:
geht so
Spannung
durchschnittlich spannend
Spaß
durchschnittlich
Romantik:
geht so
Dialoge:
hochwertig
Pro:
bekannte Darsteller wie Siegfried Rauch, Lara Joy Körner, Julia Dahmen
Kontra:
etwas übertrieben
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Meine lieben Leser und Vertraute,
in den letzten Wochen lief dienstags von 19:25 bis 20:15 Uhr im ZDF die Serie "Eva - ganz mein Fall", in dem es um eine Anwaltspraxis ging. Ich gliedere diesen Bericht wie folgt:
1. Die erste Folge 2. Meine Meinung 3. Fazit
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1. Die erste Folge
... fand ich noch ganz gut. Die junge angehende Rechtsanwältin Eva (Lara Joy Körner) bekommt nach einem positivem Einstellungstest eine Referendariatsstelle bei der Anwaltskanzlei Hardenberg & Hardenberg und ist dort dem Junior-Chef (Anian Zöllner) unterstellt. Ihre "Freundin", eher Studienkollegin Sue (Fleur S. Marsh), die ihren Freund Thomas (Stephan Hornung) verführt, kommt unterdessen bei dem Senior-Chef unter. Beide wissen, dass nach dem Referendariat nur eine von ihnen übrigbleibt...
Evas Großvater Hubertus (Siegfried Rauch), bei dem sie wohnt, ist immer für eine Überraschung gut. Er bastelt gerne an ihrem Auto (Modell: Mini) und baut ihr so manche Spielerei ein - Mikrofon, Airbag an der Stoßstange, "fliegende Reifen"... (das geht wohl nur im Film)
Desweiteren seien noch genannt Evas Freundin Rosl (Julia Dahmen), die morgens Briefträgerin und im Anschluß Schuhverkäuferin ist und zusammen mit Eva Sue und Thomas beim Wasserski-Rennen schlagen will. Und die Hündin Sissy, die bei Eva und Hubertus lebt.
2. Meine Meinung
Die restlichen Folgen gingen in etwa dem gleichem Muster weiter - es ging hierbei überwiegend um aussichtslose Gerichtsverhandlungen, die nur Eva übernehmen wollte, außergerichtliche Tricks, das bereits oben angesprochene Wasser-Ski-Rennen und um die Liebe.
Allerdings weiß ich nicht was ich von der Serie halten soll. Die Gerichtsfälle und auch einiges mehr kommt mir doch etwas _ZU___ übertrieben vor, und dass eine "Habenichts" (Sue) den Senior-Chef Dr. Hardenberg derart um den Finger wickeln kann, dass er ihr sogar Firmenanteile verspricht - na ich weiß nicht.
Somit glaube ich auch nicht, dass man hier einen Einblick in die Welt von Rechtsanwälten erlebt, die ja bestimmt nicht gerne ihre "Firmengeheimnisse" ausplaudern wollen. Ein Körnchen Wahrheit ist zwar bestimmt dabei, aber ich bin mir sicher dass hier der Zuschauer teilweise für dumm verkauft wird.
3. Fazit
Ich habe alle sechs Folgen gesehen und rate dem ZDF, im Falle einer weiteren Staffel weniger auf Übertreibung zu setzen. Geisterbeschwörung, chninesische Glücks-/Unglückszeichen und Esoterik in Maßen ist ja okay, aber es nahm etwas überhand.
Die erste Staffel endet damit, dass jeder der beiden Hardenbergs eine eigene Anwaltskanzlei aufmacht. Ob dies für die weiteren Folgen vorteilhaft ist, lässt sich zwar sicher noch nicht absehen, aber zumindest wären dann immer die gleichen Streitereien zwischen Vater und Sohn über Sinn und Unsinn der übernommenen Fälle weg...
Ich widme diesen Bericht Bianca (nanna), die mich erst auf die Idee zum Schreiben gebracht hat.
Pro: Fälle, die so abstrus sind, dass es schon fast wieder lustig wird Kontra: das ZDF tut hier so, als sei alles real (außer den Fällen) und verdreht die Wirklichkeit dabei sehr
Mein liebes ZDF!
Waren wir böse? Unartig? Oder hast Du uns am Ende gar nicht mehr lieb?
Anders kann ich mir schon fast nicht erklären, wie sich diese neue Serie ins dienstägliche Vorabendprogramm einschleichen konnte.
Gut ich weiß, Fehler können ...
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