Excalibur, ein Film der Sonderklasse
03.10.2001
Pro:
Ein Meisterwerk seiner Klasse
Kontra:
etwas langatmig
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
mehr
 Eleonore
Über sich:
Hallo Ihr lieben Ciaoaner,
endlich kann ich wieder schreiben und bei ciao teilnehmen :-) zwar siche...
Mitglied seit:20.04.2000
Erfahrungsberichte:110
Vertrauende:9
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Heute abend, dem 02.10.2001 lief Excalibur auf einem Sender von Premiere, ich konnte nicht umhin diesen Film wieder einmal anzusehen. So oft ich ihn schon gesehen habe, so oft fasziniert und fesselt er mich aufs Neue. Zur Story: Sicher ist den meisten die Geschichte um König Artus bekannt. Excalibur schildert sehr gut was zu dieser Zeit geschah und wie stark Artus sich auf seinen Zauberer Merlin verlassen hat. Magie war zu dieser Zeit nicht nur ein Wort, sie wurde praktiziert und somit das Leben der Menschen verändert.
Der Film beginnt mit einem Kampf, einem Kampf um Land und um eine Frau durch die ein zweiter Kampf entbrennt. Auch in der "ersten" Story geht es schon um Vertrauensmissbrauch, dies zieht sich durch die gesamte Geschichte. Erst wird Uther Pendragon, Vater des Artus zum Brecher des Vertrauens, dann der Beste Freund Artur`s, Lanzelot, dem König, König Artus gegenüber. Excalibur, das Schwert des Königs. Durch den Vertrauensbruches durch seinen treuesten Freund und Ritter, Lanzelot verliert der König (Artus) es. Der König ohne Schwert, das Land ohne König. Mit diesen Worten wird im Grunde genommen die dritte Geschichte, welche in diesem Film spielt eingeleitet, die Suche nach dem Gral. Durch eindrucksvolle Kampfszenen wird klar für wie wenig, Menschen doch bereit sind andere Menschen zu töten und wie stark doch ein Leben in das eines anderen eingreift. Liebe und Beherrschung, Freundschaft und Feindschaft, wie eng liegt doch alles beieinander.
Die Macht der Natur, ihr Zauber, ihre Kraft, all das stellt Merlin dar und die Schauspieler sind die Charaktere die sie darstellen, sie gehen darin auf und scheinen mit ihren Figuren zu verschmelzen. Nur wenige Filme schaffen es mich derartig zu fesseln und vor den Fernseher zu locken.
Wie einfach doch das Leben sein könnte, ohne das der Mensch es schwierig macht. Dieser Film beweist einmal mehr wie kompliziert der Mensch sich doch sein Leben selbst gestaltet und damit auch das Leben anderer Menschen kompliziert. Die Zeit für Magie und alte Werte ist heute vorbei, schon zu der damaligen Zeit scheint dies Merlin sehr wohl bewusst zu sein, der Wandel der Zeit in der Technik mehr bedeutet als Freundschaft und Familie. Ein Film der vielleicht mehr Hintergrund beweist als man im ersten Moment sieht.
Wer um die Artussage weiss und schon einige Filme wie auch Bücher darüber gesehen oder gelesen hat für denjenigen ist dieser spezielle Film einfach ein Muss. Er besitzt Kultstatus und das in meinen Augen zu Recht. Wenn man bedenkt wie alt dieser Film schon ist und mit wie wenig Technik er doch auskommt, dann ist er wirklich ein Meisterwerk. Auch Handlung und Behandlung dieses Themas sind sehr gut getroffen und eindrucksvoll. Die einzelnen Details zusammen zu fassen ist mehr als schwierig und ich denke, man muss diesen Film einfach gesehen haben um sich ein Urteil erlauben zu können. Fantasy-Freunde kommen auf ihre Kosten und auch diejenigen, die die Dramaturgie bevorzugen oder sich für Ritter begeistern können sind mit diesem Film sicher gut beraten.
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22.01.2002 08:46
Der Film zeigt die Finsterniss des Mittelalters und ist ziemlich blutig.
12.10.2001 11:02
Hallo Eleonore! Schade, ich habe den Film noch nicht gesehen, da habe ich wohl wirklich etwas verpasst wie mir scheint. Tja, das muss ich aber schnell ändern! Ob es den Film in der Videothek gibt? Tschüss, deine Christina PS: Deine Interpretation des Filmes hat mir übrigens sehr gut gefallen!!!
03.10.2001 01:04
Ich weiss gar nicht, ob ich den Film mal gesehen habe... wenn ja, dann unbewusst *g*