Exit Wounds

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Steven Seagal meldet sich eindrucksvoll zurück !

4  15.03.2002

Pro:
unterhaltsam, gute Schauspieler, viel Action

Kontra:
etwas übertrieben

Empfehlenswert: Ja 

pokemoninvasion

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:349

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 119 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Als ich vor einigen Tagen mal wieder in der Videothek war, wurde ich auf den Streifen Exit Wounds – Die Copjäger aufmerksam. Schon auf dem Cover erkannte ich, dass Steven Seagal dort mitwirkt, den ich eigentlich sehr gerne schauen und als ich dann noch die FSK 18 Freigabe sah und mir die Story einmal genauer anschaute wusste ich, den muss ich mir unbedingt mal ausleihen. Doch wie ist der Film wirklich und worum geht es da eigentlich?

1. STORY


Orin Boyd (Steven Seagal) ist der umstrittenste Polizist in Detroit, der sich sehr oft gegen die Regeln wiedersetzt und sehr brutal und zielstrebig seinem Job nach geht. Nachdem er den Vizepräsidenten vor einem Attentat rettete, bei dem alle Gangster und unzählige Polizisten ihr Leben lassen mussten, wird er von seinem Vorgesetzten strafversetzt und zwar in den übelsten Abschnitt den Detroit aufweisen kann. Dort ist alles total heruntergekommen und das Verbrechen steht ganz hoch an der Tagesordnung.

Gewalt, Drogen und vor allem auch Korruption sind nicht nur auf der Straße ein Thema, nein auch inmitten des Polizeireviers kann Orin Boyd irgendwie niemanden trauen. Dieser ist daher ganz auf sich allein gestellt und je näher er der Wahrheit kommt, umso riskanter wird auch das Unterfangen die Mission lebendig zu beenden, denn nun ist er das potentielle Opfer geworden, denn wer lässt sich schon freiwillig in die Suppe spucken?

2. FAZIT STORY

Der Film beginnt sehr beeindruckend und actionreich und der Zuschauer erfährt sofort, warum der Film nur für Erwachsende freigegeben wurde. Mitten auf einer großen Brücke wir die Vizepräsidenteneskorte von Terroristen angegriffen, die mit Hubschrauber, Lieferwagen, Motorrädern und natürlich schwer bewaffnet unterwegs sind. Die Special Effects sind sehr beeindruckend aber der Film an manchen Stellen schon etwas übertrieben, denn das schießt der Gangster aus dem Helikopter auf ein Auto, was plötzlich von Geisterhand abhebt und sich überschlägt, was mir doch etwas arg ungewöhnlich vorkam. Des weiteren wird sofort klar, dies wird ein Einzelgängerfilm a la Rambo, da Steven Seagal natürlich alle Feinde unbeschadet erledigt und den Präsidenten rettet.

Dennoch ist der weitere Storyverlauf sehr gut durchdacht und wenn auch manchmal etwas voraussehbar, doch darauf kommt es ja nicht wirklich an, denn hier zählt größtenteils die Action und ein teilweise guter Plot. Wer unzählige Schießereien aber auch einige Martial Arts Einlagen mag, der wird von Exil Wounds begeistert sein, denn diese werden hier sehr oft geboten. Zum Schluss gibt es selbstverständlich den großen Showdown, der in keinem Hollywood-Action-Streifen fehlen darf und alle Fans des Genre werden zufrieden sein. Doch ein gute Actionfilm braucht auch gute Schauspieler, wie sieht es damit aus?

3. SCHAUSPIELER

Hauptdarsteller Steven Seagal, dem man übrigens ohne seinem bekannten Zopf erleben darf, überzeugt mit dieser Rolle mal wieder und meldet sich überragend ins Filmgeschäft zurück, nachdem sein Film „Fire Down Below“ nicht wirklich überzeugen konnte. Er spielt seine Heldenrolle sehr sicher und eindrucksvoll herunter, wobei man auch wieder mal einige gute Martial Arts Einlagen von ihm zu Gesicht bekommt. Produzentenduo Andrzej Bartkowiak und Joel Silver haben mit ihm einen guten Fang gemacht, doch auch die weiteren Schauspieler lassen sich wahrlich sehen.

Der mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Rapper DMX schafft es sogar fast, Steven Seagal mit seiner Leistung etwas in den Schatten zu stellen, denn als Bösewicht kommt er sehr gut zu Geltung. Er beweißt sein können nicht nur mit der Schusswaffe, nein auch in Sachen Kampftechniken hat er einiges zu bieten, was allerdings an die Techniken von Steven Seagal nicht unbedingt heranreicht.

Weitere gute Darsteller in dem Streifen sind Tom Arnold, welcher einen Fernsehstar spielt, der von Orin Boyd durch dessen Auftretens sehr begeistert ist und auch etwas lustiges in den sonst relativ ernsten Film hineinbringt. Doch auch Bill Duke, der als Action Urgestein gilt obwohl der mir zuvor nie aufgefallen ist, und Anthony Anderson liefern eine gute Partie und letztendlich kann ich sagen, die Besetzung des Streifen ist sehr gut, denn mit diesen Leuten macht der Film richtig Spaß.


4. MUSIK + FSK

Als ich anfangs mitbekommen habe, dass im ganzen Film Hip Hop Musik gespielt wird war ich erst etwas skeptisch, da diese Musikrichtung nicht unbedingt mein Fall ist. Doch im Film ist sie ganz passend und man kann sie sich schon anhören, auch wenn man kein Fan davon ist, da sie gut in die Story eingefügt wurde. Den Soundtrack, auf dem übrigens auch DMX vertreten ist, würde ich mir allerdings niemals kaufen, das wäre dann doch zuviel des guten.

Wie gesagt ist der Film erst ab 18 freigegeben, jedoch gibt es auch eine geschnittene FSK 16 Fassung. Diese hab ich mir nicht angeschaut, da ich Filme lieber in der ursprünglichen Fassung schauen, aber ich schätze mal da dürften höchstens 3 oder 4 Szenen leicht gekürzt worden sein, denn so schlimm war der Film eigentlich nicht, da gibt es in einigen FSK 16 Filmen krassere Sachen zu sehen nunja ich empfehle trotzdem immer die ungeschnittene Version.

5. FAZIT

Auch wenn einige Szenen mal wieder Hollywood-mäßig übertrieben dargestellt wurden und die Story auch nicht unbedingt eine Prämiere präsentiert, so kann ich allen Action-fans diesen Streifen nur empfehlen. Die Darsteller sind wirklich sehr überzeugend und auch der Soundtrack im Film wurde sehr gut integriert. Kaufen würde ich ihn mir allerdings nicht, denn es ist nun nicht der Kultfilm den man immer wieder sehen kann, doch für einen guten Videoabend ist er auf jeden Fall Pflichtprogramm. Erhältlich ist er auf DVd und VHS wobei es eine FSK 16 und eine FSK 18 Fassung gibt. Ich vergebe dem Film 4 Sterne muss allerdings dazu sagen, dass Geschmäcker halt verschieden sind und daher einige den Film sicherlich anders sehen als ich. Trotzdem wünsche ich euch viel Spaß beim schauen von Exit Wounds – Die Copjäger.

Vielen Dank für die Lesung und viele Grüße wünscht Marcel


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Tuvok1

Tuvok1

05.11.2003 08:25

Bericht = sn Der Film ist etwas klischeehaft übertrieben

Maggy2004

Maggy2004

17.03.2002 20:31

Stimmt schon aber die FSK 16 Version ist trozdem geil, obwohl ich die 18er noch nicht gesehen habe. Maggy !

AustroError

AustroError

15.03.2002 19:20

... jo, der "Koch" ist Spitze:-) Heute Abend habe ich ein Video von ihm auf dem Programm: Alarmstufe Rot 2 (im Zug). LG, St.

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  2. snuppi78
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