Die Jagdsaison ist eröffnet!
15.11.2003
Pro:
Schauspieler;Humor;Action;Story
Kontra:
nichts wirklich neues
Empfehlenswert:
Ja
 Stormwatch2k3
Über sich:
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Mitglied seit:02.07.2003
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Vertrauende:5
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Hi, Ciaos! Heute gibt's wieder ein Review zu einem Steven Seagal – Klopper aus dem Jahre 2001. Die Rede ist von "Exit Wounds – Die Copjäger". Den zweiten Hauptakteur des Films mimt Rap-Barde DMX, welcher ja im Musikgeschäft ziemlich erfolgreich ist. Ob er in diesem Film überzeugen kann oder wie viele seiner Rap-Kollegen auf Zelluloid eher peinlich wirkt, könnt ihr hier nachlesen ... °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Story: Der Cop und Adrenalienjunkie Orin Boyd (Steven Seagal) rettet dem Vize-Präsidenten (Christopher Lawford) in Detroit das Leben, nach dessen ihm professionelle Terroristen trachten. Der Vize-Präsident zeigt sich jedoch wenig dankbar, da er bei Boyds Rettungsversuch haarscharf dem Tod durch ertrinken entkommen ist. Zwar will man ihn daraufhin feuern, doch durch die Rückendeckung der Gewerkschaft bleibt er weiterhin im Polizeidienst. Jedoch wird er in Detroits übelstes Revier versetzt, dem 15.
Kaum dort angekommen, wird er auf Grund seiner Gewaltbereitschaft und seiner mangelnden Disziplin vom dortigen Commander Mulcahy (Jill Hennessy) in eine Selbsthilfegruppe zur Aggressionsbewältigung gesteckt. Dort macht er die Bekanntschaft mit dem TV-Moderator Henry Wayne (Tom Arnold), welchem Boyds Art sehr gefällt.
Eines Abends fällt Boyd bei einer Rundfahrt durch die Stadt eine Person in einem Hummer-Jeep auf, die ihm sehr verdächtig vorkommt. Außerdem entdeckt er eine weitere Person, die mit einem Fernglas ein nahegelegenes Gebäude beobachtet. Da ihm dies ziemlich merkwürdig vorkommt, beschließt er die Sache genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Person mit dem Fernglas, welcher sich später als Nachtclubbesitzer T.K. Johnson (Anthony Anderson) herausstellen soll, behauptet das er seine Freundin beobachte. Als Boyd daraufhin jedoch selber durchs Fernglas schaut, kann er zwei Personen bei einem Deal beobachten. Von seiner unruhigen Art getrieben, stürmt Boyd das Geschehen. Während eine Person flüchten konnte, gelingt es Boyd die zweite festzunehmen. Bei der Überprüfung von dessen Personalien stellt sich jedoch heraus, das es sich um Matt Montini (David Vadim) – einem verdeckten Ermittler vom 15. Revier handelt und Boyd seinen Undercover-Einsatz versaut hat. Nach diesem Vorfall heißt es für Boyd erst einmal Dienst als Verkehrspolizist schieben. Da Boyd einige Dinge auf dem Revier sehr merkwürdig vorkommen, beginnt er ein wenig rumzuschnüffeln. Unterstützung findet er bei George Clark (Isaiah Washington), ebenfalls ein Cop vom 15., welcher ihm die Geflogenheiten des Reviers ein wenig näher bringt. Er steckt ihm u.a. auch, das es sich bei der zweiten Person des Deals um Latrell Walker (DMX) handelt. Da Latrell Walker ein Freund von T.K. Johnson ist, liegt nichts näher, als ihn in dessen Club zu suchen. Bei ihrer Suche werden sie auch sehr schnell fündig, legen dabei aber den halben Laden in Schutt und Asche. Latrell kann an diesem Abend zwar flüchten, jedoch gelingt es Boyd ihn wenige Tage später zu stellen. Als Walker allerdings die Karten auf den Tisch packt, bekommt die Sache eine dramatische Wende und die Hetzjagd auf Boyd wird eröffnet ...
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Daten/Fakten zum Film: - Originaltitel: Exit Wounds - Land: USA - Jahr: 2001 - FSK: 18 - Regie: Andrzej Bartkowiak - Darsteller: DMX; Steven Seagal; Isaiah Washington; Anthony Anderson u.a. - Laufzeit: ca. 97 min. (Uncut) - Anbieter (DVD): Warner Home Video
- sonstiges: DMX (spielt Latrell Walker) ist sehr erfolgreich im Rap-Geschäft und mit am Soundtrack des Films beteiligt. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Fazit zum Film: "Exit Wounds" ist wohl einer der besten Seagal-Filme ("Auf brennendem Eis"; "Alarmstufe Rot" u.a.) überhaupt. Wie in jedem seiner Filme wird natürlich auch hier Action satt geboten. Dieser Streifen wird aber im Gegensatz zu seinen meisten anderen Werken durch eine ausgewogene Prise Humor aufgelockert, ähnlich wie in seinem Film "Glimmer Man". Geistigen Tiefgang darf man auch bei diesem Werk nicht allzu sehr in Anspruch stellen, dennoch beinhaltet die Story einige überraschende Wendungen. Die Kameraeinstellungen sind gut gewählt und halten die Action fesselnd fest. Zur richtigen Atmosphäre trägt auch noch der gute Soundtrack bei, an dem auch Rapper DMX beteiligt war. Die Effekte lassen für den Action-Fan ebenfalls kaum zu wünschen übrig. Wirklich herausragende Leistungen gibt es bei den Schauspielern im großen und ganzen nicht. Sie spielen für einen guten Action-Film angemessen und wirken nicht peinlich, ebenso die dt. Synchronisation. Gesondert seien vielleicht noch Anthony Anderson ("Romeo Must Die"; "Born To Die" u.a.) und Tom Arnold ("Big Bully"; "McHale's Navy" u.a.) zu erwähnen, denen der Film einen leichten, jedoch nicht übertriebenen humorvollen Ansatz verdankt. Auch DMX sollte man noch nennen, der seine Rolle (im Gegensatz zu den meisten anderen Kollegen aus dem Musikgeschäft) sehr glaubwürdig verkörpert. Gesamt betrachtet ist "Exit Wounds" ein guter Action-Film mit humorvollen Ansätzen, der jedoch nicht ganz an eine 5 Sterne Bewertung heranreicht. Für einen Videoabend in der man gute Unterhaltung ohne Anspruch sucht, mehr als geeignet. Freunde des Action-Genres sollten ihn unbedingt mal gesehen haben. Und somit verdient er ein "empfehlenswert".
Kleiner Nachtrag: Bewertung: 7/10 ^^^^^^^^^^^^^^^
Die originale Altersfreigabe ab 18 ist auf jeden Fall gerechtfertigt, da es teilweise ziemlich heftig in punkto Gewalt zur Sache geht. ... einen schönen Samstagabend wünscht euch euer Stormwatch2k3
© Stormwatch2k3 (KGFF) - Quelle der Besetzungsliste: www.imdb.com
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26.11.2003 14:58
Brrrr, DMX macht den Film dann wohl eher schlechter als besser ;)
15.11.2003 16:57
ich habe den film noch nicht gesehen, aber ein kumpel von mir hat den auf dvd, ich werde ihn mir dann mal ansehen.