Über sich:Wenn das Leben dir 1000 Gründe zum Weinen gibt, zeig ihm, dass es 1001 Gründe zum Lächeln gibt...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 59 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Stund um Stund arbeite ich mich durch mein CIS, lese neue Berichte und bewundere wieder einmal, worüber man alles schreiben kann. –Nur mir fällt nichts ein! Frustriert greife ich zur Wasserflasche und halte in meiner Bewegung inne. Das ist es, warum schreibe ich nicht einen Bericht über das Mineralwasser!
-Tatsächlich gibt es die Kategorie bei ciao und mein Frust ist vorbei. Nachdenklich und aufmerksamer als sonst sehe ich mir nun die Flasche an und überlege mir, was für den Bericht wichtig ist.
-Zunächst möchte ich erst mal allgemeines und wissenswertes über Mineralwasser erzählen:
Was ist eigentlich Mineralwasser?
Die Definition:
Ein Mineralwasser muss einen Mindestgehalt an Mineralstoffen aufweisen, sollte aus unterirdischen Quellen stammen und muss keimfrei sein. Mineralstoffe haben im Körper viele wichtige Aufgaben, hier nun die wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente und einige ihrer Wirkungsgebiete:
Der Abfüller darf nur Kohlensäure zufügen oder entfernen und Eisen und Schwefel abfiltern. Wer möchte schon ein trübes, nach Schwefel riechendes Wasser trinken?( Es sei denn er ist in einer Trink-Kurhalle.)
Natürlich darf in Deutschland eine amtliche Anerkennung nicht fehlen, und selbstverständlich gibt es eine Mineral- und Tafelwasserverordnung, die festlegt, wie die Qualität kontrolliert wird. Seltsamerweise wird die Häufigkeit nicht bestimmt....
Bei den Kontrollen werden die Wässer auf Krankheitserreger und Schwermetalle untersucht. Werden kein Nitrat und Arsen gefunden, so dürfen sie sich " geeignet für Säuglingsnahrung" nennen.
Da man am Tag 1,5 bis 2 Liter trinken sollte, und ich wie viele Gesundheitsbewusste auch, meinen Flüssigkeitsbedarf zum großen Teil mit Mineralwasser decke, vergleiche ich immer wieder, welches Wasser mir schmeckt, und wie viele Mineralien es enthält.
Im Moment trinke ich täglich mindestens 2 Flaschen des " Extaler Mineralquell" mit wenig Kohlensäure.
Dieses Wasser ist natürliches Mineralwasser, das mit Kohlensäure versetzt wurde.
Es stammt aus der Extertalquelle in Rinteln, und ist geeignet für natriumarme Ernährung. Der Abfüller ist die Firma Weser Gold in D- 31735 Rinteln.
Beim täglichen Konsum von 2 Flaschen kaufe ich das Wasser natürlich Kisten weise, und zahle für die Kiste mit 12 Flaschen a 1 Liter 4,49 zuzügl. 4,50 Pfand. Erhältlich ist das Wasser überall im Norddeutschen Raum.
Früher war das Kistenschleppen harte Arbeit, und ich ließ es mir gerne von meinem Mann abnehmen, denn nach einer OP darf ich nicht mehr schwer heben. Seit es das Mineralwasser in PET- Flaschen gibt, brauche ich mir beim Tragen nicht mehr helfen zu lassen . ( Dann kann mein Mann doch seine Kräfte für andere Dinge aufheben...)
Die 1 Liter PET Flasche ist transparent, ca. 28 cm hoch, hat einen Durchmesser von ca. 7,5 cm, und etwa in der Flaschenmitte hat sie eine Einbuchtung, was ihr ein geschwungenes Aussehen verleiht und das Festhalten beim Trinken erleichtert.
Um den Bauch trägt sie ein hellblaues Etikett, auf dem man oben genannte Angaben, also Namen und Herkunftsort , sowie die Mineralstoff-Analyse lesen kann. Ein rotes Deckelchen verschließt die Flasche.
Wie gesagt, ich vergleiche gern die Flaschenetiketten verschiedener Mineralwässer miteinander, und habe bis jetzt noch kein Wasser gefunden, das ähnlich hohe Werte, wie das Extaler aufweist.
Laut Analyse enthält es : Natrium 10,3 mg/L Calcium 350 mg/L Magnesium 56,7 mg/ L Sulfat 864 mg/L Nitrat 7 mg/L Fluorid 0,1 mg/L
Es ist also arm an Natrium, das in Verbindung mit den Chlorid Ionen Natriumchlorid, also Kochsalz bildet,( was für Menschen mit hohem Blutdruck nicht empfohlen wird), und reich an Calcium , Magnesium und Schwefel. Leider findet sich in der Analyse auch Nitrat, und das ist der einzige Minuspunkt bei diesem Wasser.
Nitrat stammt aus überdüngten Böden und kann ab >35-70mg/ 100ml eine Nitratvergiftung verursachen, bei der man sozusagen innerlich erstickt.
Wie nun Nitrat in Wasser aus einer unterirdischen Quelle gelangt, ist mit nicht ganz klar, aber auf jeden Fall ist das sehr bedauerlich, denn das Wasser schmeckt sehr gut, aber ich werde es aus diesem Grund nicht über lange Zeit kaufen.
-Das waren die theoretischen Informationen, nun kommen die praktischen Erfahrungen:
-Eingeschenkt in ein Wasserglas sehe ich eine klare Flüssigkeit, deren aufsteigende Perlen keinerlei Geruch des reichlich vorhandenen Schwefels nach oben transportieren.
-Trinke ich nun davon, habe ich einen geschmacksneutralen Eindruck auf der Zunge. Die Kohlensäureperlen prickeln angenehm, aber nicht zu kräftig im Mund und im Bauch. Nach dem Trinken habe ich ein angenehmes, erfrischtes Gefühl, und mein Durst ist gestillt. Manche Wässer schmecken leicht salzig, oder haben einen unangenehmen Nachgeschmack, nach "eingeschlafenen Füßen", all dies ist hier nicht festzustellen.
Fazit: Mir schmeckt das Wasser, es erfrischt mich, und ich trinke es gern und im Moment jeden Tag. Durch die leichte PET- Flasche ist auch meine Frühstückstasche, die ich mit zur Arbeit nehme leichter geworden. –Ich empfehle das Wasser also gern weiter, weil es einen so hohen Gehalt an Mineralien hat, gut schmeckt, erfrischt und das schleppen schwerer Kisten überflüssig macht. Einen Stern ziehe ich jedoch ab, denn Nitrat hat meiner Meinung nichts in einem Mineralwasser verloren.
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13.02.2006 18:38
alles, was man in den Boden gibt, wandert früher oder später ins Grundwasser und taucht konsequenterweise in unterirdischen Quellen wieder auf.
04.02.2005 19:36
Schöner Bericht, aber das Wasser schmeckt eklig, nach Plastik und abgestanden!
23.10.2003 14:07
Ich trinke ja lieber Vilsa oder Teutonia