Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
zum Dekorieren geeignet |
| Kontra: |
es dauert lange, Reste |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Vorgeschichte
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Ich esse wahnsinnig gerne asiatisch, das meiste Gemüse ist da in sogenannte Julienne geschnitten. Früher war mir das nicht so wichtig, wie das Gemüse geschnitten ist. Mittlerweile bin ich aber zu einer begnadeten Köchin geworden und weiß, dass bekanntlich das Auge mitisst.
Daher wollte ich einen Julienneschneider haben, um auch selber einfach Julienne herstellen zu können.
Als ich vor ca. 4 Monaten in einem Haushaltswaren-Geschäft einkaufen war, hab ich ihn entdeckt:
Den Julienneschneider von Fackelmann.
Ich musste ihn einfach haben.
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Preis
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Bezahlt hab ich dafür 3,49 Euro, was eigentlich ok wäre, wenn man mit dem Ding etwas anfängt. Ob man damit etwas anfängt, erfährt ihr noch später.
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Aussehen
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Der Julienne-Schneider sieht wie ein Spar- bzw. ein Spargelschäler aus, die Farbe ist weiß, die Klinge ist silber. Er ist ergonomisch geformt, liegt gut in der Hand. Die Klinge hat kleine Zacken, genau 12 an der Zahl. Der Abstand zwischen den Zacken beträgt etwa 2 mm, also richtige Julienne-Stärke. Ich werde auch noch Fotos anhängen, damit man sich das besser vorstellen kann.
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Anwendung
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Nun kam er zum ersten Mal zum Einsatz. Ich kann mich noch genau erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre. Ich hab eine Asia-Pfanne gemacht, dazu wollte ich Zucchini in Julienne schneiden. Ich setzte an, zog und dünne Streifen fielen in die Pfanne. Super. Jedoch vielen mir fast die Hände ab, bis ich eine kleine Zucchini in Julienne geschnitten hatte.
Danach wollte ich noch Karotten fein schneiden. Man musste wesentlich mehr Kraft aufwenden, die Julienne wurden zwar gleich breit, aber die Zacken verhakten sich immer wieder in der Karotte und nichts ging weiter. Mein nächstes Problem war der Rest. Man konnte die Karotte (auch die Zucchini) nicht bis zum Ende verbrauchen, sonst hätte man sich in die Finger geschnitten. Also sowas von blöd, den Rest hab ich erst mit dem Messer fein schneiden müssen...
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Reinigung
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Die Reinigung ist ganz einfach, man kann den Schneider sogar in den Geschirrspüler geben. Da ich aber keinen habe, wasche ich dieses Küchenwerkzeug immer händisch ab, man muss die Klinge gründlich reinigen, da sich darin feine Stückchen verfangen können, jedoch alles kein Problem.
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Fazit
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Mittlerweile hab ich mir eine Küchenmaschine zugelegt, die Julienne schneiden kann, den Julienneschneider von Fackelmann verwende ich nur, wenn ich ein paar Julienne zum Dekorieren brauche.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, der Preis ist zwar in Ordnung, jedoch ist die Handhabung relativ umständlich, da immer Reste bleiben und größere Mengen sehr viel Aufwand bedeuten.
Also: Spart euch lieber euer Geld. Nur für Deko sind sogar 3,49 zu viel....