Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
kurios und genial |
| Kontra: |
schlecht zu kriegen ! |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Bei uns kommt eigentlich nur selten eine Fertig-Pizza auf den Tisch. Aber wenn, dann schreie ich meist beim Portionieren lautstark nach meinem Mann. Irgendwie lässt sie sich meist einfach nicht würdevoll und in einem ansehnlichen Zustand in Stücke zerteilen. Mein Mann bewerkstelligte dies, aber irgendwann erwischte ich ihn mit der Küchenschere in der Hand und fand das gar nicht lustig. Ein Pizzaroller sollte her!
Mein überaus praktischer und haushaltstechnisch versierter Mann (er liest mit) stand vor ein paar Wochen breit grinsend mit dem Wochenendeinkauf in der Tür.
Zitat: ich habe Dir etwas mitgebracht … und mit mir hast Du immer geschimpft! Eine Pizzaschere!
Im Leben ist mir so ein Teil noch nicht begegnet und ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, so etwas zu suchen oder anzuschaffen. Ein Kuriosum an sich!
1. Anschaffung und Preis
Erworben hat mein Mann dieses eigenartige Schneidwerkzeug bei Kaufland Leipzig im Angebot. Dazu gehörte auch noch Pizzablech. Für beides wurden 5 Euro fällig. Damit handelt es sich um ein echtes Schnäppchen. Recherchiert habe ich sie bei Amazon für 6,98 Euro. Im Netz las ich, es muss sie auch mal bei Schlecker für 5 Euro gegeben haben, aber eben ohne Blech.
2. Hersteller
Fackelmann GmbH + Co. KG
91217 Hersbruck; AG Nürnberg,
Es gibt wohl keinen Haushalt, in dem sich nicht mindestens ein Produkt von Fackelmann befindet.
Die Firma FACKELMANN GmbH + Co.KG, bezeichnet sich selber als ein kerngesundes und mittelständisches, konzernfreies Unternehmen. Man ist führend im Bereich Haushaltsartikel und Badezimmermöbel im In- und Ausland.
Die Gründung erfolgte bereits 1948 als Handelsvertretung für Eisen- und Haushaltswaren durch Sebastian Fackelmann – damals als ein Ein-Mann-Unternehmen. 1958 begann man mit der eigenen Herstellung von Produkten
Die FACKELMANN-Gruppe verfügt über 32 Niederlassungen und Filialen, 4500 Mitarbeiter und verzeichnete einen Umsatz von rund 265 Mio.
3. Größe und Beschreibung
Die Pizzaschere trägt leider selber keinerlei Verpackung bei sich, sie liegt einfach auf dem Pizzablech und ist mit ihm gemeinsam in Folie eingeschweißt.
Unser Neuankömmling misst ca. 26 x 7 cm und verfügt über eine Klingenlänge von ungefähr 10 cm. Er/sie wiegt ca. 70 Gramm. Sie trägt Trauer, soll heißen sie ist komplett schwarz und besteht aus Kunststoff, genauer gesagt hitzebeständiges Nylon.
Die Optik erinnert schon noch an eine Schere, allerdings ist sie anders geformt, eben gebogen. Ergonomische hochgestellte Griffmulden schützen die Finger vor dem heißen Backgut. Sie sind übrigens durchaus groß genug, um auch Männern mit von harter Arbeit gezeichneten Händen eine Benutzung zu ermöglichen. Die Scherblätter sind hier ebenso wenig aus Metall, wie der Rest der Schere. Damit kann die Schere zwar schneiden, ist aber nicht scharf. Sie sind zusammen genietet. An der Stelle stöhnt mein Mann immer hörbar auf. Seiner Meinung nach müsste sie verschraubt sein, jedenfalls wenn man von Qualität erwartet. Sie haben auch ein wenig Spiel.
Ein Scherblatt versah man mit einer Art Fuß oder Sohle. Der oder die gleitet bequem unter den Teig und bietet eine sichere Schneidposition.
4. Herstellerangaben
Da dieser Schere nichts beilag habe ich für Euch aufwendig im Netz recherchiert.
• aus hitzebeständigem Nylon, temperaturbeständig bis 200°C
• spülmaschinenfest
• Kein Zerkratzen der Bleche oder Backformen, kein Verrutschen von Unterlagen
• gebogene Form, Ergonomische Griffmulden als Schutz für die Finger vor Hitze und Verschmutzung
• kinderfreundlich
• schneidet Pizza, Flammkuchen, Spiegeleier, Flachkuchen, Blechkuchen, Blechkuchen, Pfannkuchen, Lasagne, und vieles mehr...Zu 100% recyclebar.
5. Gebrauchsanleitung
Vor Erstgebrauch abwaschen und abtrocknen. Der Rest ergibt sich von ganz allein!
6. Im täglichen Gebrauch
Nach einer gründlichen Sichtprüfung spülte ich die kuriose Pizzaschere erstmal gründlich unter warmem Wasser ab.
Ihren ersten Einsatz absolvierte das neue Küchengerät Anfang Mai. Wir versammelten uns zum Grand Prix vor dem Fernseher und wollten ausnahmsweise mal dem schnellen Fastfood frönen. Auf dem Tisch standen 3 Fertigpizzen: mit Thunfisch, mit Spinat und Hawaii.
Normalerweise hätte ich für das Portionieren niemals im Wohnzimmer zugelassen, aber dank der Neuerwerbung gab sich die Hausfrau gnädig. Los geht es. Die Schere liegt gut in der Hand und gleitet unter den Teig. Man kann sie nicht mit einem Messer vergleichen.
Schnipp und Schnapp - gleichzeitig durchtrennt man Boden und Belag in nur einem Schnitt. Nichts kann verrutschen, nichts wird zerquetscht. Die Finger blieben sauber, von Brandblasen verschont und die Pizza sah immer noch appetitlich und lecker aus. Es leuchtet natürlich ein, dass bei diesem Verfahren auch kein Untergrund wie vielleicht ein antihaftbeschichtetes Pizzablech beschädigt wird. Die Möglichkeit ergibt sich erst gar nicht. Die Schere ist auch nicht wirklich scharf, man arbeitet hier eher mit dem Hebelgesetz und Druck. So kann ich mir sie sogar in Kinderhänden vorstellen.
Nun dürfte unser Lieblingsbelag auf einer Pizza nicht unbedingt eine große Hürde für die Pizzaschere darstellen. Also genehmigte ich ein weiteres Mal ein Pizzamahl, wählte aber wohlweislich Salami und einen dickeren Teig. Aber auch hier schnitt die Pizzaschere ohne Klage, zwar nicht wie durch Butter, aber dank Hebelgesetz musste ich nur unwesentlich mehr Druck ausüben und trennte so sogar Salamischeiben und knusprigen Teig akkurat. Ein zustimmendes Nicken begleitete die Aktion, ja da hat mein Mann doch gut gekauft!
Übrigens schneidet sie auch Papier und erinnert mich an eine kindersichere Bastelschere, lässt man mal die eigenartige Form außer Acht.
7. Pflege und Reinigung
Nach unserer Pizzaorgie wanderte die Schere einfach in den Geschirrspüler. Da sie nicht über empfindliche und/oder scharfe Flächen verfügt kann ihr auch das aggressive Geschirrspülmittel oder Spezialsalz nichts ausmachen. Im Ernstfall kann man sie natürlich auch einfach mit einem feuchten Lappen gründlich abwischen.
Das Beste daran: mehr Pflege braucht sie nicht! Einfach griffbereit irgendwo warm und trocken lagern und schon ist sie glücklich und zufrieden und revanchiert sich hoffentlich mit einer langen Lebensdauer.
8. Fazit
Diesen kuriosen, aber sehr innovativen Küchenhelfer gebe ich nicht wieder her, der ist und bleibt jetzt meine! Er ist praktisch und multifunktional einsetzbar und dabei auch noch ein echtes Unikum.Eine lecker duftende Pizza kommt frisch aus dem Ofen auf den Tisch. Doch wie soll die blechgroße Pizza in handliche Stücke zerteilt werden?
Ein Pizzaschneider aus Metall oder ein Messer würden die Antihaftbeschichtung des Backbleches beschädigen. Die Lösung hat jetzt einen Namen: Pizzaschere.
Bei unserem Test zerteilte sie mühelos jede Pizza unabhängig von Belag oder Teigstärke. Dabei verbrennt man sich nicht die Finger, zerquetscht nicht den Belag, alles bleibt an seinem vorbestimmten Platz und man erhält appetitliche, portionsgerechte Pizzastücke für die ganze Familie. Dazu braucht man weder einen ausgebildeten Bizeps noch einen hilfreichen Mann, es geht mit nur wenig Kraftaufwand fast von ganz allein. Sie ist hitzebeständig und robust, sowie ergonomisch vorgeformt!
Preis und Reinigungsaufwand (Spülmaschine) bewegen sich in einem sehr angenehmen Rahmen und damit empfehle ich die Pizzaschere von Fackelmann nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch als die besondere Geschenkidee.
Letztlich handelt es sich wohl um einen Artikel aus der Reihe praktische Kuriositäten in der Küche. Dabei ist sie übrigens noch sehr sicher, verletzungsarm und kinderfreundlich. Und sollte einem beim Basteln mit den lieben Kleinen mal die Bastelschere abhanden gekommen sein, sie tut auch das!
Aus den genannten Gründen vergebe ich hier die Höchstwertung: 5 Sterne und spreche eine überzeugte Kaufempfehlung aus! Schnipp Schnapp!
Dieser Bericht erscheint auch bei Dooyoo.
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Eine geniale Erfindung - die Pizzaschere!
Bewertung für Fackelmann Pizzaschere von
Jacqui01
Pro: Handhabung, keine Verletzungsgefahr, spülmaschinenfest
Kontra: nichts
Hallo, liebe Leser- und Leserinnen! Vor nicht allzu langer Zeit las ich hier einen Bericht über eine Pizzaschere. Und da ich bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht wusste, dass es so was überhaupt gibt, entschied ich, dass ich die auch haben muss, da ich denk ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
12.07.2009
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