... Laurence Olivier und Ingrid Bergman wären wohl Hitchcocks Favoriten für die Hauptrollen im Paradine-Fall gewesen. Und tatsächlich will sich das Mysteriöse um die Mörderin in diesem Film nicht richtig entfalten, wenn man es in bezug setzt (und aufgrund der Fallkonstellation der Geschichte setzen ... Bericht lesen
Der Fall Paradin (DVD)
Dieser eher unbedeutende Film Alfred Hitchcocks aus dem Jahr 1948 schlägt in eine ... mehr
familiäre Hitchcocksche Kerbe: Ein Anwalt (Gregory Peck) ist in eine Klientin (Alida Valli) verliebt, die wegen Mordes an ihrem blinden Mann angeklagt ist. Er verstrickt sich selbst in ein Netz aus Schuld, indem er versucht, den Mord einem anderen Mann anzulasten. Das Thema "Niemand ist unschuldig" mag mit Hitchcocks besten Filmen und seiner eigenen Weltanschauung übereinstimmen. Aber dies ist einer der Filme, die von Hitchcocks normalerweise zwanghafter Leidenschaft für den anschaulichen Aspekt kreativer Regie abweichen. Der Film, der meistens in einem Gerichtssaal spielt, steckt voller Möglichkeiten, ist aber angenagelt wie ein frisch gefangener Schmetterling in einer Sammlung. --Tom Keogh
Der Fall Paradin (DVD)
Dieser eher unbedeutende Film Alfred Hitchcocks aus dem Jahr 1948 schlägt in eine ... mehr
familiäre Hitchcocksche Kerbe: Ein Anwalt (Gregory Peck) ist in eine Klientin (Alida Valli) verliebt, die wegen Mordes an ihrem blinden Mann angeklagt ist. Er verstrickt sich selbst in ein Netz aus Schuld, indem er versucht, den Mord einem anderen Mann anzulasten. Das Thema "Niemand ist unschuldig" mag mit Hitchcocks besten Filmen und seiner eigenen Weltanschauung übereinstimmen. Aber dies ist einer der Filme, die von Hitchcocks normalerweise zwanghafter Leidenschaft für den anschaulichen Aspekt kreativer Regie abweichen. Der Film, der meistens in einem Gerichtssaal spielt, steckt voller Möglichkeiten, ist aber angenagelt wie ein frisch gefangener Schmetterling in einer Sammlung. --Tom Keogh
familiäre Hitchcocksche Kerbe: Ein Anwalt (Gregory Peck) ist in eine Klientin (Alida Valli) verliebt, die wegen Mordes an ihrem blinden Mann angeklagt ist. Er verstrickt sich selbst in ein Netz aus Schuld, indem er versucht, den Mord einem anderen Mann anzulasten. Das Thema "Niemand ist unschuldig" mag mit Hitchcocks besten Filmen und seiner eigenen Weltanschauung übereinstimmen. Aber dies ist einer der Filme, die von Hitchcocks normalerweise zwanghafter Leidenschaft für den anschaulichen Aspekt kreativer Regie abweichen. Der Film, der meistens in einem Gerichtssaal spielt, steckt voller Möglichkeiten, ist aber angenagelt wie ein frisch gefangener Schmetterling in einer Sammlung. --Tom Keogh
familiäre Hitchcocksche Kerbe: Ein Anwalt (Gregory Peck) ist in eine Klientin (Alida Valli) verliebt, die wegen Mordes an ihrem blinden Mann angeklagt ist. Er verstrickt sich selbst in ein Netz aus Schuld, indem er versucht, den Mord einem anderen Mann anzulasten. Das Thema "Niemand ist unschuldig" mag mit Hitchcocks besten Filmen und seiner eigenen Weltanschauung übereinstimmen. Aber dies ist einer der Filme, die von Hitchcocks normalerweise zwanghafter Leidenschaft für den anschaulichen Aspekt kreativer Regie abweichen. Der Film, der meistens in einem Gerichtssaal spielt, steckt voller Möglichkeiten, ist aber angenagelt wie ein frisch gefangener Schmetterling in einer Sammlung. --Tom Keogh
familiäre Hitchcocksche Kerbe: Ein Anwalt (Gregory Peck) ist in eine Klientin (Alida Valli) verliebt, die wegen Mordes an ihrem blinden Mann angeklagt ist. Er verstrickt sich selbst in ein Netz aus Schuld, indem er versucht, den Mord einem anderen Mann anzulasten. Das Thema "Niemand ist unschuldig" mag mit Hitchcocks besten Filmen und seiner eigenen Weltanschauung übereinstimmen. Aber dies ist einer der Filme, die von Hitchcocks normalerweise zwanghafter Leidenschaft für den anschaulichen Aspekt kreativer Regie abweichen. Der Film, der meistens in einem Gerichtssaal spielt, steckt voller Möglichkeiten, ist aber angenagelt wie ein frisch gefangener Schmetterling in einer Sammlung. --Tom Keogh
familiäre Hitchcocksche Kerbe: Ein Anwalt (Gregory Peck) ist in eine Klientin (Alida Valli) verliebt, die wegen Mordes an ihrem blinden Mann angeklagt ist. Er verstrickt sich selbst in ein Netz aus Schuld, indem er versucht, den Mord einem anderen Mann anzulasten. Das Thema "Niemand ist unschuldig" mag mit Hitchcocks besten Filmen und seiner eigenen Weltanschauung übereinstimmen. Aber dies ist einer der Filme, die von Hitchcocks normalerweise zwanghafter Leidenschaft für den anschaulichen Aspekt kreativer Regie abweichen. Der Film, der meistens in einem Gerichtssaal spielt, steckt voller Möglichkeiten, ist aber angenagelt wie ein frisch gefangener Schmetterling in einer Sammlung. --Tom Keogh
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Peck, Todd, Jourdan keine optimale Besetzung, unstimmiges Gesamtbild
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hitchcock selbst hielt Gregory Peck und Louis Jourdan, letztlich auch Alida Valli für Fehlbesetzungen in dem 1947 gedrehten Film über die Verquickung von Liebe und Mord. Peck spielt einen noblen englischen Anwalt, doch das Noble liegt dem Amerikaner überhaupt nicht. Laurence Olivier und Ingrid Bergman wären wohl Hitchcocks Favoriten für die Hauptrollen im Paradine-Fall gewesen. Und tatsächlich will sich das Mysteriöse um die Mörderin in diesem Film nicht richtig entfalten, wenn man es in bezug setzt (und aufgrund der Fallkonstellation der Geschichte setzen muss) zur Leidenschaft, die Pecks Anwalt Keane für die des Mordes bezichtigte Frau entwickelt.
Die Geschichte ist knapp und kurz erzählt: Anthony Keane (Gregory Peck), ein aus besten Kreisen stammender Londoner Anwalt, Mitglied der Kanzlei von Sir Simon Flaquer (Charles Coburn), verheiratet mit Gay (Ann Todd), wird beauftragt, Maddalena Anna Paradine (Alida Valli) zu verteidigen, die ihren wesentlich älteren blinden Mann ermordet haben soll. Mrs. Paradine, von be(d)rückender Schönheit, erweist sich als nymphomanisch und durchtrieben. Aber bevor Keane hinter ihr Geheimnis kommt, verliebt er sich in die Angeklagte, was seine Verteidigung zunehmend erschwert. Als er entdeckt, dass seine Mandantin ein Verhältnis mit dem Stallknecht ihres Mannes Andre Latour (Louis Jourdan) hatte, und Keane Latour zur Rede stellt, kommt es im Prozess zu einem Eklat. Als Keane Latour in die Ecke treibt und ihn des Mordes beschuldigt, bezichtigt der Maddalena und nimmt sich selbst das Leben. Keane muss erkennen, dass ihn die Liebe zu seiner Mandantin nicht nur blind gemacht hat, sondern dass er dadurch einen Unschuldigen in den Tod getrieben hat ...
Die Ausgangskonstellation des Falls Paradine allerdings ist etwas verwickelter. Denn nicht nur Keane treibt sich selbst in eine „blinde Ecke“. Der Richter Thomas Horfield, wieder einmal grandios gespielt von Charles Laughton, verachtet Keane, nicht zuletzt, weil er bei dessen Frau Gay nicht landen konnte. Während eines Empfangs hatte sich Horfield vor den Augen der anwesenden Gäste an die blonde Schönheit herangemacht – und war abgeblitzt. Horfield hat zudem – im Gegensatz zu seiner Frau Lady Sophie (Ethel Barrymore) – nicht den Funken Mitleid mit der später zum Tode verurteilten Mrs. Paradine. Schlechte Ausgangsvoraussetzungen für eine Verteidigung.
Schlechte Ausgangsbedingungen hat aber auch der Film selbst. Während Barrymore und Laughton hervorragende Leistungen zeigen, wirkt Gregory Peck zu offensichtlich wie ein Amerikaner, der in einen englischen Frack gesteckt wurde. Ann Todd als seine Frau bleibt blass, wirkt oft kalt. Hitchcock erkannte dies durchaus treffend. Louis Jourdan strapaziert die Rolle des psychisch angeschlagenen, unglücklich verliebten Diener seines ermordeten Herrn in allzu theatralischer Tendenz. Alida Valli als aus armen Verhältnissen stammende Schönheit allerdings empfand ich nicht als Fehlbesetzung. Eher wurde die Schauspielerin in dieser Rolle unterbeschäftigt. Sie vermag es durchaus, das Geheimnisvolle dieser zurückhaltenden, mehr schweigenden, denn redenden Frau auf den Punkt zu bringen. Da jedoch die Leidenschaft Keanes der Paradine gegenüber mehr äußerlich, an ihrer Schönheit verhaftet bleibt, als sich auf das Geheimnisvolle wirklich fühlbar zu erstrecken, bleibt auch dieses Mysteriöse in seiner möglichen Wirkung sozusagen auf der Hälfte stecken.
Die Gerichtsszene, die ungefähr die Hälfte des Films einnimmt, ist im großen und ganzen stimmig inszeniert und entbehrt sicherlich nicht einem hohen Maß an Tragik und Spannung. Trotzdem spielt Gregory Peck Keane allzu sehr als einen verliebten Trottel, der der Realität nicht ins Auge schauen will. Im Vergleich etwa zu Billy Wilders „Zeugin der Anklage“ (1957, mit Marlene Dietrich, Tyrone Power, Charles Laughton) sieht „The Paradine Case“ eindeutig schlechter aus.
Wertung: 6 von 10 Punkten.
Der Fall Paradin (The Paradine Case) USA 1947, 125 Minuten Regie: Alfred Hitchcock
Drehbuch: James Bridie, nach dem Roman von Robert Hichens Musik: Franz Waxman, Paul Dessau Director of Photography: Lee Garmes Schnitt: John Faure Produktionsdesign: J. McMillan Johnson, Thomas N. Morahan, Emile Kuri, Joseph B. Platt Hauptdarsteller: Gregory Peck (Anthony Keane), Ann Todd (Gay Keane), Alida Valli (Maddalena Anna Paradine), Charles Laughton (Lord Thomas Horfield), Charles Coburn (Sir Simon Flaquer), Ethel Barrymore (Lady Sophie Hordfield), Joan Tetzel (Judy Flaqeur), Louis Jourdan (Andre Latour), John Golsworthy (Lakin), Leo G. Carroll (Sir Joseph), Lester Matthews (Inspektor Ambrose)
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0039694
Pro: interessante zwischenmenschliche Beziehungen --- gute Schauspieler Kontra: kein echter Hitchcook - Thriller
Ich hatte es euch doch versprochen, es werden jetzt wieder ein paar mehr Berichte von mir werden (Themen habe ich genug im Kopf, ich muss nur mal die zeit finden, sie auch aufzuschreiben) Heute geht es mal um eine DVD – um einen recht alten Film (1947 ged ...
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...identifizieren soll. Ein spannender, perfekter Film ohne Schockeffekte, der Zuschauer merkt bald, daß die Situation Jeffries der seinen gleicht.
Die Dreharbeiten verlangten eine gigantische Infrastruktur: es wurden 32 Wohnungen benötigt, von denen 12 wirklich bewohnt waren. Die Kelly hätte fast einen schweren Unfall erlitten, als sie ein Erdbeben nicht bemerkte, welches die Dekoration gefährlich ins Schwanken brachte. Weniger bekannt ist,daß Hitchcock das Aussehen des Mörders wohl bewußt wählte: es gleicht David O. Selznick (Produzent von "Vom Winde verweht"), für den er in den 40er Jahren einige Auftragsfilme drehte, bei denen Selznick pausenlos reinredete. Von Vorteil war dies nur bei "Der Fall Paradin". Hitchcock hatte freilich auch bei "Fenster zum Hof" seinen kleinen Komparsen
auftritt. Viel Spaß beim Suchen....
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Pro: 2 sehr gute Filme Kontra: keines, vl die wenigen Specials
...:
Taxi Driver (1976), Wie ein wilder Stier (1980), Die letzte Versuchung Christi (1988), GoodFellas (1990), Casino (1995), Kundun (1997), Bringing out the Dead (1999), Gangs of New York (2002), Aviator (2004), Departed (2006)?
# Robert Mitchum:
Goldenes Gift (1947), Fluß ohne Wiederkehr (1954), Die Nacht des Jägers (1955), El Dorado (1966), Schlacht um Midway (1975), Fackeln im Sturm (1985)?
# Gregory Peck:
Spellbound (1945), Der Fall Paradin (1947), Schnee am Kilimandscharo (1952), Moby Dick (1956), Weites Land (1958), Die Kanonen von Navarone (1960), Das war der wilde Westen (1962), Das Omen (1976), The Boys from Brazil (1978)?
# Robert DeNiro:
Der Pate 2 (1974), 1900 (1976), Taxi Driver (1976), Wie ein wilder Stier (1980), Es war einmal in Amerika (1984), Brazil (1985), Angel Heart (1987), Die Unbestechlichen (1987), Casino (1995...
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Pro: seltener Film, unterhaltsam; ein früher Hitch eben Kontra: kein Meisterwerk; die DVD hat sowas von KEINE Extras, daß es fast schon gruselig ist...
...)
1943: Das Rettungsboot (Lifeboat)
1945: Ich kämpfe um dich (Spellbound)
1946: Berüchtigt (Notorious)
1947: Der Fall Paradin (The Paradine Case)
1948: Cocktail für eine Leiche (Rope)
1949: Sklavin des Herzens (Under Capricorn)
1950: Die rote Lola (Stage Fright)
1952: Der Fremde im Zug (Strangers on a Train)
1953: Ich beichte / Zum Schweigen verurteilt (I Confess)
1954: Bei Anruf Mord (Dial M for Murder)
1954: Das Fenster zum Hof (Rear Window)
1955: Über den Dächern von Nizza (To Catch a thief)
1956: Immer Ärger mit Harry (The Trouble with Harry)
1956: Der Mann, der zuviel wußte (The Man who knew too much)
1957: Der falsche Mann (The Wrong Man)
1958: Vertigo
1959: Der unsichtbare Dritte (North by Northwest)
1960: Psycho
1963: Die Vögel (The Birds)
1964: Marnie
1966: Der zerrissene Vorhang (Torn Curtain)
1969...
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