Family Man

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Danach wollte ich mich scheiden lassen

1  17.12.2000 (20.12.2000)

Pro:
Entdeckst Du was, sag bescheid

Kontra:
Langweilig, öde, banal

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Humor

Spannung

Anspruch

Action:

Romantik:

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www.GastroScout.com

Über sich:

Mitglied seit:30.11.2000

Erfahrungsberichte:34

Vertrauende:6

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Den neuesten amerikanischen Beitrag zum Schmalzfilmgenre darf jeder berühigt auslassen in der diesjährigen Weihnachtszeit. Wer "Message in a Bottle" gemocht hat, wird diesen Film vermutlich lieben. Wer ihn aber als öde Schnulze empfunden hat und einen schönen Weihnachtsfilm sucht, soll lieber zu "Das Dschungelbuch" oder noch besser, "Was für ein Wunderbares Leben" auf Video/DVD mieten.

Hier trifft nämlich "Was für ein wunderbares Leben" auf "Wall Street" und das Ergebnis ist leider alles andere als begeisternd. Jack Campbell (Nicolas Cage) ist ein Wall-Street-Powermensch, der gerade vor dem Abschluß des größten Geschäftes seines Lebens steht. Heiligabend geht er kurz ein paar Lebensmittel einkaufen (weil man das in Amerika eben so macht) und vereitelt einen überfall. Prompt kommt der vermeintliche Engel (Don Cheadle) und verwickelt Jack in ein Gespräch über Bedürfnisse und so (weil man das in Amerika eben so macht). Jack meint, ihm fehlt nichts, er ist wünschlos glücklich.

Nichtsdestotrotz muß unser Englein sein Wunder vollziehen, Jack wacht am 1. Weihnachtstag auf, um zu entdecken, daß sein Ferrari weg ist - dafür hat er jetzt eine Frau, 2 Kinder, einen Minivan, und einen stinklangweiligen Job als Reifenverkäufer (was für einen Tausch!!!). Jack muß sich mit der neuen Situation abfinden, damit er endeckt, was seine wahren Bedürfnisse sind - dies soll angeblich lustig sein, ging mir aber tierisch auf die Nerven. Die Familie ist natürlich anfänglich ein chaotischer Haufen, die einem zunehmend ans Herz wachsen (weil das in Amerika eben so ist). Nervtötend ist auch, wie jedes kleinste Detail penibel erklärt wird, als ob wir Zuschauer nicht klug genug wären, selbst die offentsichtlichsten Tatsachen eigenständig zu erkennen.

Als kleiner Bonus dürfen die Frauen im Publikum Nicolas ausgiebig oben ohne betrachten (die Männer müssen sich mit einer angezogenen Tea Leoni begnügen). Dafür ist der ganze Film eine ziemliche Qual, besonders die letzten 30 Minuten (schlaf...)

Nur etwas für eingefleischte Nicolas Cage-Fans.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
mhudi

mhudi

14.11.2001 13:53

*gg* < das ist kein blöder Kommentar, das _musste_ ich einfach loswerden.. :-)

Colabaum

Colabaum

14.10.2001 21:09

Echt guter BerichT!!! Grüße Melli

Lola

Lola

18.12.2000 00:45

hat mich sehr amüsiert, Deine Meinung. Jetzt werde ich mir den Film wohl doch nicht angucken...

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  1. LilaMonster

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