Fathom - Comicserie

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Bademodenkatalog mit toller Story

4  16.03.2003

Pro:
Gute Zeichnungen mit rätselhafter Story

Kontra:
nix

Empfehlenswert: Ja 

vonFalkenberg

Über sich: Bin mal wieder da ;)

Mitglied seit:03.03.2003

Erfahrungsberichte:123

Vertrauende:20

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 36 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Im Juli 1984 erreicht das Kreuzfahrtschiff „Paradise“ den Hafen von San Diego und löst dort hektische Aktivität des Militärs aus, denn das Schiff war 10 Jahre lang verschollen. Die Passagiere und Mannschaft haben keinerlei Erklärung für ihre lange Abwesenheit und sind in der Zeit auch nicht gealtert. Auf dem Schiff befindet sich ein junges Mädchen ohne Erinnerung an ihren Namen oder ihre Herkunft. Ein Marineoffizier adoptiert die Kleine und gibt ihr den Namen Aspen Matthews. Sie wächst zu einer wunderschönen jungen Dame mit einer Vorliebe für das Leben am Meer heran.

Fast schon zwangsläufig wird sie Meeresbiologin und erhält 1995 eine Einladung in die in 1200 Fuß tief gelegene Unterwasser-Station der „Deep Marine Discovery“. Die Station wird gemeinsam von Amerikanern und Japanern betrieben. Aspen freut sich sehr auf diese Aufgabe, auch wenn ihr Ex-Freund Jack ebenfalls an Bord ist.

Die Situation in der Forschungsstation ist deutlich komplizierter als erwartet: seitdem ein unbekanntes U-Boot am Meeresgrund gefunden wurde, haben sich beide Nationen voneinander abgeschottet und versuchen Forschungsergebnisse vor den einstigen Kollegen geheim zu halten. Japaner und Amerikaner spielen „Kalter Krieg“, wobei die Anwesenheit von Militäreinheiten nicht gerade zur Deeskalation beiträgt. Dabei wissen die Japaner noch gar nicht das Beste: ein Mann wurde beim Eindringen in den Komplex gefangen genommen. Und er atmet Wasser...

Aspen hält sich die meiste Zeit im Wasser auf, was den Zeichnern eine Menge Gelegenheit gibt, sie in äußerst knapper Bademode abzubilden. Sie besteht wie wir alle zu neun Zehntel aus Wasser, im Gegensatz zu wirklich existierenden Mädchen allerdings zu zwei Dritteln aus Beinen. Nicht sonderlich realistisch, aber sicherlich hübsch anzusehen. Und der Rest ist auch nicht schlecht...

Bei einer in 1200 Fuß tief spielenden Geschichte hätte ich die Darstellung von faszinierenden Tiefseelandschaften und ungewöhnlicher Kreaturen erwartet, aber der Schwerpunkt liegt (neben Aspens Bademodenschau) auf der Abbildung von amerikanischer Militärtechnik, wie Präsident Bush sie sicherlich gerne hätte. Die Zeichnungen sind nach derzeitigem US-Standard ziemlich glatt, ziemlich realistisch und handwerklich absolut perfekt gestaltet.

Dank der exzessiven Darstellung von Aspens feuchtem Körper könnte man diese Serie leicht als bloßen Unterwäschekatalog abtun, aber damit wird man der doch recht interessanten Geschichte keineswegs gerecht. Wer Spaß an einer Story über Meermänner-Kulturen hat und sich nicht vor halbnackten Körpern ekelt kommt hier sicherlich auf seine Kosten.


P.S.: Dieser Bericht wurde bereits in der X-zine.de benutzt und stammt von mir...


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ausforming

ausforming

16.03.2003 22:40

Die Story hört sich irgendwie verrückt an:) Viele Grüße! Sebastian

kuschelbaer.26

kuschelbaer.26

16.03.2003 22:32

klasse Bericht gruss kuschelbaer.26

highlamer

highlamer

16.03.2003 22:27

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  2. Der_Troll
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