"Faust" ist ein Superlativ. Ein Werk, dessen literarische Wirkung im deutschsprachigen Raum vergleichbares sucht; über dessen Interpretation sich seit knapp 200 Jahren Generationen von Gelehrten die Köpfe zerbrechen, und das unauslotbar wie das Meer bleiben wird. Es gibt in Deutschland wohl ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Hugin_Munin über Faust / Goethe, Johann Wolfgang von 20. Oktober 2008
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
ziemlich humorvoll
Aufmachung:
ok
Pro:
Anspruchsvoll und unterhaltsam; intelligent, doch nie abgehoben
Kontra:
Dramatik geht zu wenig auf den Leser über; zweiter Teil für viele schwierig zu lesen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
"Faust" ist ein Superlativ. Ein Werk, dessen literarische Wirkung im deutschsprachigen Raum vergleichbares sucht; über dessen Interpretation sich seit knapp 200 Jahren Generationen von Gelehrten die Köpfe zerbrechen, und das unauslotbar wie das Meer bleiben wird. Es gibt in Deutschland wohl niemandem, dem der Titel und die Geschichte - Gelehrter verkauft seine Seele an den Teufel - nichts sagen. Und eben aufgrund dieser Dominanz, dieser Omnipräsenz des Faust in der deutschen Literatur, möchte ich mich in dieser Rezension auf einige Punkte konzentrieren, um die Qualität des Werkes von einer anderen Seite zu beleuchten, als dies in den meisten Rezensionen getan wird. Wer einen allgemeinen Überblick über das Werk sucht, sollte also gar nicht erst weiterlesen - ich möchte hier eher ins Detail gehen.
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1. Goethe und sein Werk
Goethe wäre vor allem gerne eines gewesen: das umfassende Universalgenie, wie es die frühe Neuzeit seit der Zeit der Renaissance immer wieder hervorgebracht hatte. Doch das Wissen seiner Zeit war bereits zu breit gefächert, die Fülle der Kenntnisse unüberschaubar geworden. Dennoch war der gebürtige Frankfurter weit mehr als nur der Autor, als den ihn viele kennen; sich selbst sah er zuallererst als Wissenschaftler, und er war davon überzeugt, dass vor allem seine Farbenlehre (die trotz aller Schmähungen eine der ersten psychologischen Farblehren überhaupt darstellt) in Erinnerung bleiben sollte. Damit lag er falsch. Wofür er bis heute vor allem unvergessen ist, ist sein zweiteiliges Magnum Opus "Faust - eine Tragödie".
Wie wenige andere literarische Werke ist "Faust" aufs Engste mit seinem Autor und seiner Zeit verknüpft, und dabei dennoch - so paradox es klingen mag - zeitlos wie eh und je. In der Figur des Faust, dem betagten Universalgelehrten, der an der Schwelle zur Neuzeit lebt und sein Lebenswerk hinterfragt, ist nur eine der vielen Parallelen zu Goethe und seiner Zeit zu finden. Wie Faust lebte auch sein Schöpfer am Übergang zweier Zeiten, von früher Neuzeit zu Moderne. Faust möchte alles wissen, doch erkennt, dass es mit Wissen allein nicht getan ist; so holt er sich die Hilfe des Mephisto hinzu, dem "Geist, der stets verneint", auf dass er ihn durch das Leben führe und ihm die Augen öffne. Die Geschichte ist den meisten wohl bekannt. Eine weitere Parallele zum Leben und Wirken des Autors findet sich in der übergreifenden Kernthematik des Werkes. Es geht nicht, wie noch in früheren Interpretationen der Faust-Sage, primär darum, dass ein Gelehrter seine Seele für Erkenntnis verkauft - vom christlich-didaktischen Ton des 16. Jahrhunderts, der kritisch auf den Humanismus und das Fortschreiten der Technik sah, ist nichts mehr zu spüren. Hier findet sich stattdessen eine große Parabel über das Leben und die Existenz an sich. Zu Beginn des Stückes schließen der "Herr" und "Mephisto" scheinbar eine Wette um die Seele des Doktor Faust. "Scheinbar" deswegen, weil der Herr nie von einer Wette spricht - er weiß von Beginn an, dass Mephistos finsteren Kräfte gegen ihn keine Chance haben. Sein teuflischer Antagonist hingegen ist überzeugt, diesmal gegen den Herrn siegen zu können - vergeblich. In seiner grandiosen Vorstellungsrede bezeichnet er sich selbst als "einen Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft" und gibt damit bereits die Antwort auf den Ausgang der Wette: was immer Mephisto zerstört, etwas Neues wird daraus entstehen. Der Teufel ist hier das verneinende, das vernichtende Prinzip, das der Natur innewohnt; er ist nur Werkzeug in Gottes großem Plan des Existenzkreislaufes. Auch hier rückt Goethe von der christlichen Erzähltradition seiner Vorgänger ab; dieser Teufel im sich gegenseitig bedingenden Dualismus von Erschaffung und Zerstörung erinnert eher an den Angra Mainyu des Zoroastrismus. Zugleich fließt hier Goethes Naturverständnis, sein Selbstverständnis als Wissenschaftler, überdeutlich ein.
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2. Der Faust-Stoff
Der Faust-Stoff, zuerst literarisch verarbeitet im Volksbuch "Historia von D. Johann Fausten" von 1587, geht zurück auf den spätmittelalterlichen Quacksalber Johann Faust, der als Astrologe und Wahrsager durch Deutschland zog. Auf diesen historischen Faust werden einige Höllenzwänge, Zauberbücher in heidnischer Tradition, zurückgeführt, die dieser angeblich um 1500 verfasste. Wie beim literarischen Faust fällt auch die Zeit des historischen Faust in die Übergangszeit zwischen Mittelalter und Moderne; eine Zeit, in der - sicher nicht zuletzt aufgrund der allgemeinen Sinnkrise, die aus der Kollision der beiden Epochen entstand - gleichzeitig Frauen als Hexen verbrannt wurden und geniale Erfinder die Möglichkeiten der Wissenschaft aufzeigten. Fausts "Höllenzwänge" und sein eigenes, recht spärlich bekanntes Leben, gaben rasch Anstoß zu literarischer Verarbeitung, in die sich verschiedene Erzählinhalte mischten: prächristliche Motive wie die Geschichte um Prometheus (interessanterweise auch von Goethe lyrisch verarbeitet), der typisch mittelalterliche "Teufelspakt" und das humanistische Bildungsideal. Letzteres, ausgedrückt im faustschen Erkenntnisstreben, wurde im Laufe der Zeit unterschiedlich bewertet; in den meisten Bearbeitungen, wie im Volksbuch von 1587, scheitert Faust und endet in der Hölle. Dass die hier vom Teufel für ihn beschworene Helena und sein Sohn verschwinden, demonstriert die Subsumption der Diesseitigkeit unter die Ewigkeit des Gottesreiches (und der Hölle als dessen Gegenpol). Das rein aufs Diesseits gerichtete Erkenntnisstreben wird in diesem Zusammenhang als etwas Negatives gesehen; entsprechend wird der faustsche Hunger nach Erkenntnis in manchen Bearbeitungen ins Gigantomanische übersteigert und somit auf einen reinen diesseitsorientierten Hedonismus reduziert. Diese Interpretation hat etwas zutiefst mittelalterliches. Eine andere Herangehensweise ist hingegen die Interpretation des Erkenntnisstrebens als Ausdruck der pansophischen Forschung des 16. Jahrhunderts, die auf dem Wege der Erforschung der Naturwissenschaften die Gedanken Gottes nachvollziehen wollte; quasi eine naturwissenschaftliche Theologie. Fausts Fehler wäre dann nicht mehr das Streben an sich, sondern die Mittel, derer er sich zu diesem Zweck bedient, nämlich in Form des Teufelspaktes. Eine solche Herangehensweise finden wir zum Beispiel bei Marlowe ("Dr. Faustus"). Ähnlich lässt sich die dritte und moderne Sichtweise verstehen, die wir in Goethes Faust vorfinden: die Naturwissenschaft und der menschliche Drang nach Bildung und Erkenntnis sind hier ebenfalls nichts Negatives, zugleich fehlt aber der Bezug zur Pansophie: der Versuch, die Wahrheit zu erfassen, wird vielmehr als Lebenssinn des Einzelnen auf ein personelles Ich reduziert, das sowohl der mittelalterlichen, rein theologischen, als auch der naturwissenschaftlich-theologischen Sicht der frühen Neuzeit fremd ist. Als Konsequenz muss Faust am Ende gerettet werden, denn sein Erkenntnishunger verurteilt ihn nicht mehr, sondern zeichnet ihn im Gegenteil sogar aus: "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen".
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3. Die Qualität des Werkes
Über die literarische Qualität des Faust lässt sich nicht streiten. Das Werk ist zweifellos eines der großartigsten, die je zu Papier gebracht wurden. Welche Fülle an Ideen sich in diesen Zeilen, die zum höchsten der deutschsprachigen Dichtkunst zählen, findet, ist mit nur Wenigem vergleichbar. Hier ist kein Wort zufällig, alles hat Sinn, Ursache, Notwendigkeit - wie jedes kleinste Element der Natur. Jeder Sprecher hat seinen eigenen Rhythmus - man vergleiche nur den uniformen Klang der Engel mit der lebendigen Rede des Mephisto - und trotz aller poetischen Eloquenz bleibt das Werk flüssig und verständlich zu lesen. Die "schöne Sprache" Goethes steigert sich nie, wie gelegentlich bei Schiller, ins Kitschige oder wird unverständlich komplex. Was die größte Stärke des ersten Teils ist, ist jedoch seine Unterhaltsamkeit. Zwar gibt es immer wieder Passagen, die den Literaturliebhaber verzücken, das Publikum aber eher kalt lassen (Goethes Remineszenz an Shakespeares Sommernachtstraum im "Walpurgisnachtstraum" beispielsweise), doch handelt es sich im Großen und Ganzen um eine abwechslungsreiche, spannende Geschichte, in der besonders Mephisto als genialer Antagonist heraussticht. Dieser Teufel ist ein wahrer Verführer; charmant, humorvoll und weise kommt er daher und lässt nur gelegentlich seine wahre Teufelsfratze durchblicken. Besonders bezeichnend für diese Bilateralität ist die Szene in Auerbachs Keller. In Mephisto hat der Leser eindeutig seine Identifikationsfigur; viel mehr als im alternden Faust, der sich - wie von Mephisto prophezeit - in die erstbeste Frau vergafft und von seinem höllischen Gefährten fordert: "schaff mir dieses Weib!". Jenes Weib, Gretchen, bekommt trotz ihrer relativ geringen Präsenz im Werk ein abgerundetes Profil als gottesfürchtige, unschuldige junge Frau, obwohl ihre Dramatik für den Leser weniger unmittelbar bleibt als beispielsweise das Schicksal der Ophelia im Hamlet.
Der zweite Teil liest sich weitaus schwieriger, ist aber im Grunde die einzige logische Konsequenz. Der Horizont erweitert sich; alles wird größer, heller, bedeutender. Liebhaber des ersten Teils sollten auch den zweiten kennen, doch als durchschnittlicher Leser ohne besonderes Hintergrundwissen kann man auf ihn getrost verzichten.
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Fazit: Goethes "Faust" ist eines der größten Werke der Weltliteratur; nicht nur aufgrund des meisterhaften Umgangs mit dem Erzählstoff, der den Weg in die Moderne weist, sondern auch und vielleicht vor allem, weil er nach 200 Jahren noch immer frisch und lebendig wirkt und vergnügliche, intelligente Unterhaltung bietet - etwas Toleranz gegenüber älterer Literatur vorausgesetzt.
Pro: Inhalt, Stil, Handlung, etc. Kontra: Der deutsche Lehrer
1) Persönliche Vorbemerkung
2) Daten
3) Entstehungsgeschichte
4) Handlung Faust 1
5) Handlung Faust2
6) Kurz zur Werkdeutung(Rest im Kommentar)
7) Persönliches Schlusswort
1) Persönliche Vorbemerkung
In knapp einer halben Stunde beginnt in "3SAT" die Aufzeichnung von Faust 1 in einer fast 5-stündigen Fassung in der Regie von Peter Stein aus Hannover. Morgen folgt in über acht Stunden der Faust 2. Ungeschnittener, kompletter wird man Faust ... ...ich nun nach zahllosen Lesungen Faust zum 50. Mal gesehen. Ihr lest richtig - zum 50. Mal. Von Gründgens zu Heyme, von Kreza zu Strehler, von Reinhardt bei den Salzburger Festspielen 1933 (natürlich nur in einer Filmaufzeichnung) bis zu peter Stein. Schauspieler wären zu viele zu nennen.
Für mich ist Faust ein Geniestreich und ein ewig-junges Stück, fernab von der Fadesse, mit der ihn deutsch-Lehrer in höheren Klassen oft behan-deln. Darum einfach ...
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Pro: Standardwerk, man lernt viel Kontra: Anlaufschwierigkeiten
...Werk Johann Wolfgang Goethes, der Faust I. In meinem Deutsch Grundkurs habe ich mich damit im letzten Halbjahr zur Genüge auseinander gesetzt, weshalb ich mich mittlerweile auch befähig fühle, Inhalt und auch Interpretation dem gelehrten Ciao-Publikum vorzustellen...:-)
O Nacht O
„Dass ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält“
Die Ausgangssituation ist einfach: Doktor Faust, Gelehrter und angesehener Wissenschaftler und Professor, ... ...auf dem diese aufbaut. Faust sieht zunächst nur in der Magie einen Weg, sich den Geheimnissen der Welt zu nähern. Um dieses herauszufinden, beschwört Faust den Erdgeis hinauf, der ihn jedoch auch nur demütigt und ihm klar macht, dass er das, was er will, als Mensch sowieso nie erreichen kann. Plötzlich sieht Faust so seine Erlösung nur noch im Tod, doch gerade als er einen Becher mit Gift austrinken will, hört er die Glocken, die verkünden, dass ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich
22.06.2002
(20.06.2004)
Faust für Jedermann Bewertung fürFaust / Goethe, Johann Wolfgang vonvon
Nilote
Pro: Der Klassiker Kontra: Schwerer Sprachstil
...dieser Epoche ist, wieder. Im Faust bildet das menschliche Irren und Streben, das im Mittelpunkt von Goethes Menschenbild steht, die innere Einheit des Handlungsschemas.
Mit diesen Informationen hat man durchaus die Grundlage bzw. das nötige Basiswisse, um sich der Thematik des Werkes zu widmen und sie auch zu verstehen. Gerade die Eigenschaften der Protagonisten werden sehr gut verdeutlicht und teilweise durch sehr eindeutige Methaphern belegt. ... ...die scholastische Wissenschaft, an der Faust "zerbricht". Er verzweifelt im Prinzip an der intellektuellen Erkenntnis der Welt. Dies wird in der Nachtszene, dem ersten Abschnitt der Gelehrtentragödie, deutlich gemacht. Hier wird gezeigt, wie Faust an der Erkenntnis verzweifelt: "da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor;" (358/59) An dieser Stelle erkennt er, dass ihm die Wissenschaft keine Erkenntnis mehr bringt.
Der Gelehrte ...
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Pro: gehört zur Bildung, viele interessante Gesichtspunkte Kontra: ab und zu Interpretation nötig!
...der Hauptfigur in Goethes weltberühmten Faust I, der mittlerweile zur Standardliteratur gehört.
Viele haben sich wohl, genauso wie ich in Ihrer Schulzeit mit dieser Lektüre auseinandersetzen müssen.
Bei mir war es dieses jahr im Grundkurs Deutsch so weit, deshalb habe ich euch auch einiges Interessantes mitzuteilen.
Der Inhalt
=
Das Buch beschreibt hauptsächlich die inneren Wandlungen der Hauptfigur, des Faust. Dieser ist ein Gelehrter, ... ...der Teufel es schafft, den Faust durch weltliche Gelüste zufrieden zu stellen, ist er dem Teufel mit dem Leben ausgeliefert (sie besiegeln den Pakt mit Blut). Faust stimt nur zu, weil er sich sicher ist, daß er durch nichts irdisches zu seinem inneren Frieden findet.
Daraufhin versucht ihn der Teufel mit der Begierde zu locken, er verjüngt den Faust um ca. 20-30 Jahre (vorher dürfte er 50-60 Jahre gezählt haben) und nach der Verwandlung versucht ...
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Pro: spannend, unterhaltsam und anspruchsvoll Kontra: setzt sehr viel Wissen über die griechische Mythologie voraus
...Akt“ und 1828 „Am Kaiserhof“.
Faust II ist im Juli 1831, kurze Zeit vor Goethes Tod vollendet worden und er betrachtete es als Symbol seiner geglückten Existenz.
Es ist allerdings erst postum veröffentlicht worden, da Goethe der Überzeugung war, dass seine Zeitgenossen es noch nicht verstehen würden und er ihre Unverständniss und Kritik fürchtete die ihn dazu bewegen würde, etwas an dem Werk zu ändern.
***************************************************
... ...bei Faust II um ein klassische bzw. aristotelische Tragödie handelt, hat jeder Akt eine spezielle Funktion.
1. Akt (Exposition, Vorstellung der Personen und des Problems):
Faust befindet sich in einer anmutigenden Gegend, dort wird er durch einen Chor von sämtlicher Schuld, die er im 1. Teil auf sich genommen hat (z.B. die Ermordung von Gretchens Bruder), gereinigt und er vergisst das Vorherige.
Er kommt nun an den Kaiserhof, wo Mephisto das Papiergeld ...
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...Inzwischen bin ich glücklich darüber, in der 10. Klasse dazu gezwungen worden zu sein, dieses mich damals sehr langweilende Buch zu lesen. Erst als die Sprache auf das oben angeführte Zitat kam, begann ich mich ein wenig für die Person des Götz von Berichingen, dem Ritter mit der Eisernen Faust, und JohannWolfgang von Goethe zu interessieren. ?Er aber, sag?s ihm, er kann mich mal im Arsch lecken!?, endete der Satz ursprünglich, bis er nur noch in den Anmerkungen zum Buch so erhalten blieb.
Für Schüler und Schülerinnen der zehnten Klasse ist dieser Satz wohl einer der einzigen Elemente des Buches, an die man nach einigen Monaten nach der Pflichtlektüre noch erinnern kann.
Für Personen, die sich für Geschichte des ausgehenden fünfzehnten bzw. des beginnenden sechzehnten Jahrhunderts interessieren und für die Goethe den Meister...
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...Der Urfaust wurde im 18 Jahrhundert von JohannWolfgangGoethe verfasst.
In ihm sind die wichtigsten Szenen beschrieben, die später im Faust 1 von JohannWolfgang von Goethe das meißte Aufsehen erregt haben. Als Beispiel nehme man Wald und Höhle, wo sich die Natureinstimmigkeit zu fatalistischer Raserei steigert. In dieser Scene werden einige Vorausdeutungen auf das Ende sowie auf den Verlauf des Stückes gemacht. So wird dem Leser dieser Szene sehr schnell bewusst, dass Gretchen an der Liebe zu Faust jä verenden wird. Ich würde dem Uhrfaust jedem empfehlen, der in die faustische Welt eintauchen möchte....
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Pro: sehr übersichtlich, viele hilfreiche Informationen, angenehme Aufmachung Kontra: ...
...Inhaltsangabe, Hintergrundinformationen und Interpretationsansätzen.
Produziert werden sie alle vom Mentor-Verlag in München, die Autoren sind jedoch immer unterschiedlich.
Neuauflagen gibt es selten, aber da sich normalerweise nichts ändert ist das kein Problem.
Grundsätzlich müssten alle Mentor-Hefte in guten Buchläden vorhanden beziehungsweise schnell bestellbar sein. Zudem haben viele Internetanbieter (Amazon, Buch.de etc.) die Lektürehilfen im Programm.
Fakten
Titel: Faust I - JohannWolfgang von Goethe
Autor: Andrea Komp
Verlag: mentor Verlag GmbH, München
Seiten: 64 + Infoklappe
ISBN: 9 783580653002
Preis: 5,50 ? in Deutschland
Preis: 5,70? in Österreich
Alle Zitate in diesem Heft sind aus der Reclam-Ausgabe entnommen, darauf beziehen sich also auch alle Vers- und Seitenangaben. Dennoch kann diese Lektürehilfe...
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sehr hilfreich 22.04.2008
(23.04.2008)
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