Francis, der samtpfotige Klugscheißer, ist neu im Revier. Als er bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam zugerichteten toten Artgenossen stößt, ist ihm klar, daß... mehr
Klugscheißer, ist neu im Revier. Mit seinem Besitzer Gustav ist er in ein Haus gezogen, dessen merkwürdige Geschichte und atmosphärische Absonderlichkeiten ihn s...
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Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das vorliegende Buch gekauft habe. Ich glaube mich zu erinnern, dass es in einem Pagro Markt war und es handelt sich um ein reduziertes Mängelexemplar, das glaube ich 2,5 Euro gekostet hat, deshalb habe ich es w ...
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Akif Pirinçci – Felidae – 1989 – Goldmann – 288 S. – ISBN 3-442-09298-1 (kart)
Francis ist ein ganz normaler Kater. Er lebt mit einem ganz normalen Menschen zusammen und führt ein ruhig in seinen Bahnen verlauf ...
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Pro: Geniale Story, tolle Charaktere, innovative Idee, packend von den ersten Seiten an Kontra: Könnte länger sein!
Was ist eigentlich ein Kriminalroman?
Meistens gibt es einen Protagonisten und einen (unbekannten!?) Antagonisten, die sich gegenseitig bekämpfen, oder aber der Protagonist versucht überhaupt erst herauszufinden, wer der geheimnisvolle Täter ist und sein ...
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Kriminalromane sind nicht immer meine erste Wahl, wenn ich ein neues Buch suche. Hin und wieder gern, aber auch nur das. Ich habe durchaus schon einige gute gelesen, trotzdem ist der Reiz für mich nicht so groß. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, da ...
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Pro: Innovativ, witzig, spannend, nicht nur für Katzenliebhaber Kontra: nichts
Schmollend und grollend zieht Francis durch seine neue Umgebung. Ein uraltes, für seine Begriffe sehr renovierungsbedürftiges Haus hat sich sein Dosenöffner da ausgesucht. Und Francis, der samtpfotige, aufgeweckte, neugierige und genauso liebenswürdige wi ...
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zurückziehen will, entdeckt einen strangulierten Artgenossen an einer Gartenmauer hängend. Plötzlich ist das Gefühl, sich wie eine "fleischgewordene Schlaftablette" zu fühlen, wie weggeblasen. Erst recht, wenn jugendliche Konkurrenz auftaucht. Akif Pirincci, spätestens seit Felidae Genie und Schöpfer einer ganz eigenen Tierliteratur-Gattung, schickt seinen vierpfötigen Klugscheißer, jene "lokale Berühmtheit", die sich schon in früheren Büchern "kriminalistische Lorbeeren" verdient hat, erneut auf Spurensuche. Ein mehrfach ausgezeichneter Autor, der in ein liebenswertes Knäuel aus Fell und Schnurrhaaren vernarrt ist und dies auf keiner der 270 Seiten leugnen kann. Und ein ungewöhnlicher Detektiv, der "gehörigen Eindruck" macht, seinen "fetten Dosenöffner" -- sein Herrchen -- liebt, und auch in erotischen Dingen "kein Waisenknabe" ist. Schnell erkennt Francis, das "As der Asse im Revier": Man muss die Dinge "in die eigene Pfote" nehmen. Was ist die "Animal-Farm"? Eine Tierschutzorganisation? Ein Versuchslabor? Eine Biotech-Firma? Laufen hier abenteuerliche Machenschaften der Internationalen Pelz- und Ledermafia? Man schmunzelt und lächelt über kriminalistisches Geschehen auf Samtpfoten-Niveau, ist verzaubert von so viel fantasievollem Einfühlen in die Revier-Welt der "Spitzohren und phosphoreszierenden Augen". Und doch bleibt die Botschaft des Autors, dass "die Welt kein Streichelzoo ist" alles andere als ungehört, geht Kritik an kriminellen Machenschaften, an zweifelhaften wissenschaftlichen Errungenschaften nicht verloren in einer etwa schlichten Tiererzählung. Doppelbödigkeit in einem außergewöhnlichen Handlungsrahmen, darin ist Pirincci ein absoluter Meister. Die Liebe zum einen mit der Kritik zum anderen zu verbinden, das ist das im wahrsten Sinne des Wortes Fabelhafte an diesem Roman. --Barbara Wegmann
AkifEin Muss - nicht nur für Felidae-Fans!Satt und faul liegt Kater Francis vor dem Kamin und trauert seinem Reißzahn nach, den er beim Kampf mit einer fetten Ratte verlor. Doch viel Zeit zum Träumen bleibt ihm nicht, denn Francis junior, der kleine Klugscheißer, will endlich wissen, wie sein Vater zum Meisterdetektiv wurde. Den ungelösten Mord an seiner Familie konnte Francis nie aufklären, nun aber liefert Juniors Spürnase den entscheidenden Hinweis.Pressestimmen:»Pirincci hat ein felines Paralleluniversum erschaffen. Wer sich darauf einlassen will, wird mit Witz und Eleganz unterhalten.« Die WeltLeseprobe:Die Geschichten, die guten Geschichten, die aufregenden und die, die das Herz berühren, jene, die es wirklich lohnt anzuhören wo kommen sie her? Wie könnte es anders sein: natürlich aus der Vergangenheit! Es sind die alten Geschichten, aus einer Zeit, als alles neu war und man selbst noch jung. Denn die Jugend ist ein ambivalentes Geschenk, von dem der Beschenkte nicht weiß, daß es ihm überhaupt zuteil wurde, geschweige denn daß es zu guten Geschichten taugt. Die Jugend man weiß sie erst viel, viel später zu schätzen. Doch dann ist es zu spät. Und zurück bleiben nur die alten Geschichten."Wie wurdest du so, wie du jetzt bist, Paps?" wollte Junior wissen."Du meinst, uralt?"Ich befühlte mit der Zunge den fabrikneuen, linken Reißzahn aus Kunststoff, den mir der Zahnarzt erst am vorigen Tage unter Vollnarkose eingesetzt hatte. Der echte war mir während eines Kampfes mit einer fetten Ratte im Garten einfach so abgefallen. Ich hatte gestutzt, das Hauen und Stechen kurz unterbrochen und blöd auf das gute Stück geglotzt, das nun blutbefleckt im
Verletzungen der Opfer lassen keine genauen Rückschlüsse darauf zu, ob Hund oder Katze als Serienmörder zuschlägt. Die Situation eskaliert. Beide Völker beschuldigen sich gegenseitig der Untaten -- eine blutige Auseinandersetzung scheint unvermeidlich. Ein "Gipfeltreffen" der verfeindeten Lager wird als letzte Vermittlungsinstanz angesetzt. Dabei entpuppen sich jedoch gerade die Führer beider Parteien als große Demagogen, die geschickt den tiefverwurzelten Haß zwischen Hund und Katze zu schüren wissen. Gewalt soll offenbar die Lage "klären". Dennoch wird zunächst der begnadete Schnüffler Francis beauftragt, den Mörder dingfest zu machen. Für ihn selbst hat das Ganze allerdings mehrere Haken: ihm bleiben nur wenige Stunden Zeit, bevor Hund und Katz übereinander herfallen werden; er bringt sich selbst in allerhöchste Gefahr; und er muß sich zwecks Ausgewogenheit einen Hundepartner gefallen lassen, dessen Geruch allein ihn schon in die Flucht schlagen könnte. Doch die beiden müssen sich arrangieren... Pirinccis Held Francis ist ein eitler Typ, nicht vorurteilsfrei, selbstbewußt bis zur Schmerzgrenze, unerträglich zynisch, ein Frauenheld und doch auch ein großer Moralist. Hinter seinen coolen Sprüchen ist die tiefe Sehnsucht nach einem glücklichen Leben in einer schöneren und gerechteren Welt deutlich spürbar. Francis wird in diesem Abenteuer einiges zu lernen haben. Akif Pirincci hat seinem neuen Roman keine einfachen Themen zugrunde gelegt, nämlich Krieg, Rassenhaß, ethnische Konflikte und -- Freundschaft. Dennoch ist ihm der Balanceakt zwischen problematischen Inhalten und dem Unterhaltungsanspruch des Lesers glänzend geglückt. Bei aller spannenden Unterhaltung fällt den Leser dieser Parabel immer wieder die Erkenntnis einer schrecklichen Realität an, die sich auch in unmittelbarer europäischer Nachbarschaft immer wieder abspielt. Als der Autor an den letzten Seiten seines Romans arbeitete, versank im Kosovo wieder einmal ein Teil der Welt in Haß, unvorstellbarer Grausamkeit und gegenseitigem Unverständnis. --Ulrich Deurer
AkifEin Muss - nicht nur für Felidae-Fans!Satt und faul liegt Kater Francis vor dem Kamin und trauert seinem Reißzahn nach, den er beim Kampf mit einer fetten Ratte verlor. Doch viel Zeit zum Träumen bleibt ihm nicht, denn Francis junior, der kleine Klugscheißer, will endlich wissen, wie sein Vater zum Meisterdetektiv wurde. Den ungelösten Mord an seiner Familie konnte Francis nie aufklären, nun aber liefert Juniors Spürnase den entscheidenden Hinweis.Pressestimmen:»Pirincci hat ein felines Paralleluniversum erschaffen. Wer sich darauf einlassen will, wird mit Witz und Eleganz unterhalten.« Die WeltLeseprobe:Die Geschichten, die guten Geschichten, die aufregenden und die, die das Herz berühren, jene, die es wirklich lohnt anzuhören wo kommen sie her? Wie könnte es anders sein: natürlich aus der Vergangenheit! Es sind die alten Geschichten, aus einer Zeit, als alles neu war und man selbst noch jung. Denn die Jugend ist ein ambivalentes Geschenk, von dem der Beschenkte nicht weiß, daß es ihm überhaupt zuteil wurde, geschweige denn daß es zu guten Geschichten taugt. Die Jugend man weiß sie erst viel, viel später zu schätzen. Doch dann ist es zu spät. Und zurück bleiben nur die alten Geschichten."Wie wurdest du so, wie du jetzt bist, Paps?" wollte Junior wissen."Du meinst, uralt?"Ich befühlte mit der Zunge den fabrikneuen, linken Reißzahn aus Kunststoff, den mir der Zahnarzt erst am vorigen Tage unter Vollnarkose eingesetzt hatte. Der echte war mir während eines Kampfes mit einer fetten Ratte im Garten einfach so abgefallen. Ich hatte gestutzt, das Hauen und Stechen kurz unterbrochen und blöd auf das gute Stück geglotzt, das nun blutbefleckt im
krimilesenden Katzenfreunde, was Stephen King für die Anhänger des gepflegten Horrors ist: Kult. Nahtlos schließt auch sein fünftes Felidae-Abenteuer Salve Roma! an Felidae, Das Duell, Cave Canem und Francis an und führt den Leser dieses Mal in die Straßen und Keller Roms -- durch die Augen unseres vierbeinigen Detektivs betrachtet natürlich. Obwohl langsam in die Jahre gekommen, befreit sich der Mäusejäger und Freizeit-Detektiv Francis wagemutig aus der Katzenpension "Pfote", in die er abgeschoben werden sollte, solange sich sein menschlicher Dosenöffner Gustav für einen Arbeitsauftrag in Rom aufhält. Gewitzt, furchtlos und immer voller verwunderter Gedanken über die Welt der Menschen und Tiere, begleitet Felidae Gustav als blinder Passagier in die italienische Hauptstadt und verwirklicht sich damit den lang gehegten Traum, die ewige Stadt zu besuchen. Doch Francis' ungeplanter Urlaub verläuft anders als erwartet. Kurz nach seiner Ankunft steht er vor dem Opfer eines Mordes und erhält auch gleich ein erstes Angebot der Katzenmafia, das er in bester "Paten-Manier" kaum ablehnen kann. Damit ist Francis' Detektivinstinkt geweckt, und gemeinsam mit einem neu gewonnenen Freund beginnt er nach den Teilen eines Verbrechen-Puzzles zu suchen -- und begibt sich damit wieder einmal selbst in Gefahr. Salve Roma! ist ein klassischer Felidae-Roman mit einer Prise Katzenphilosophie, der das Leben und das Tun der Menschen mit humorvoll skeptischem Augen betrachtet und neben Katzenfreunden jeden Krimiliebhaber und sogar Rom-Abhängigen problemlos zufrieden stellen wird. Akif Pirinçci hat mit Francis einen Helden erschaffen, von dem man nicht genug bekommt -- wer wünscht sich da nicht, selbst Kater oder noch besser, Katze zu sein? --Wolfgang Treß
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Pro: intelligente, humorvolle Sprache und eine majestätische Hauptfigur Kontra: teilweise sehr komplex und ein Ende, dass nach Herzmassage schreit
...Kaum zu glauben, aber wahr! Das Schicksal von Büchern ist bei mir fest mit dem von Arztzimmern verbunden! Denn so traurig es auch klingt, aber selbst drei Focus-Zeitschriften können nichts gegen die erahnte Ewigkeit Warten ausrichten. Also her mit dem Buch, Schwester!
In einer Nierenschüssel brachte die Schwester mir eine Lektüre namens ?Cave Canem? von Akif Pirincci und als Untertitel las ich ?Ein Felidae-Roman?. Meine Gehirnsynapsen tendierten in Richtung Weinkeller, um ein Wiedererkennungsfest zu feiern, denn davon hatten wir schon gehört. Aber nur dezent... Und eigentlich war ich nur so mittelbegeistert. Ein Katzenkrimi ohne die totale Abstraktion? Wie geht?n das? Naja, Sachen gibt?s...
Das Buch kam 1999 im Goldmannverlag heraus, ist gebunden und hat ca. 285 Seiten. Laut Amazon kostet diese Ausgabe knapp 20 Moneten, es gibt...
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...Ein neuer Roman von Akif Pirincci lag dieses Weihnachten unter dem Baum und weckte mein Interesse, da ich ?Felidae? damals mit großer Begeisterung gelesen hatte, aber auch gleichviel Skepsis: Wagt sich Herr P. nur wieder darum an ein Katzenthema, da er merkte, mit ?anderen? Romanen wie YIN nicht so großen Erfolg zu haben? Kann der dritte Teil wirklich gut sein, wenn einen der zweite nicht wirklich umgehauen hat?
Daher zögerte ich das Lesen anfangs ein bisschen heraus, auch aus zeitlichen Gründen. Doch nun habe ich die 286 Seiten innerhalb von 2 Tagen ?durchgefetzt? und kann nur sagen: Empfehlenswert wie ?Felidae?! Lesen, lesen, lesen, denn so schön gespickt mit Tempo und typischem francis?schen Wortwitz war schon lange kein Katzenkrimi mehr.
AUTOR
Akif Pirincci, dem ich gerne...
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Pro: Wie eine mahnende Zeigepfote Kontra: eine Spur zu agitatorisch
...Klugscheißerkater Francis ist in die Jahre gekommen. Alles was er will, ist einen funktionierenden Dosenöffner, den er in seinem Herrchen Gustav ganz ordentlich findet, viele Gelegenheiten dem süßen, kleinen Tod, dem tiefen traumreichen Schlaf zu frönen und von Zeit zu Zeit einen guten Fick. Kurz gesagt: Frieden.
Doch wieder scheint eine Bestie in der Nachbarschaft umherzugehen und wahllos Katzen und Hunde zu meucheln. Natürlich schiebt jede Gruppe die Morde auf die andere, was einen endgültigen Vernichtungskrieg nach sich ziehen könnte, wenn nicht Francis den Fall aufklären kann. Ihm zur Seite stellt die Gegenpartei einen alten, stinkenden Polizeiköter. Das geht über Francis' Ehre und er zieht allein los, kommt aber nicht umhin auf den Köter zurückzugreifen.
Wie schon in den beiden vorhergehenden Felidae-Romanen von Akif Pirinçci...
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