Femme Fatale

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Bad Girl – Weak Film

4  05.03.2004

Pro:
de Palma Stil, Rebecca Romjin - Stamos

Kontra:
Drehbuch unglaubwürdig

Empfehlenswert: Ja 

letraton

Über sich:

Mitglied seit:01.04.2001

Erfahrungsberichte:30

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 32 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Meinung bezieht sich nur auf die DVD Kauf Version.

“I am a bad girl, a very bad girl!” Damit wird der Zuschauer schon auf d. Menu Bildschirm empfangen!

Nur allzu gerne hätte „letraton“ Brian de Palma 5 Sterne offeriert. Selbst de Palma Flops, wie z. B. „Fegefeuer der Eitelkeiten“, oder „Mission to Mars“ fand er meisterwerklich gemacht. Keine Enttäuschung, seit der „New Hollywood“ Era. „Carrie“, Blow-out“, The Untouchables“, „Carlito’s Way“, „Mission: Impossible“ , Spannung, Film Zitate, „Split-Screen“, minutenlangen Szenen ohne Schnitt, das war de Palma.

Zar gibt es bei „Femme Fatale“ auch die oben genannten Techniken, Zitate und Spannung, nur etwas stimmte nicht ganz. Nach ein Paar Minuten war klar: die Story war zu unglaubwürdig. Trotz „turn around“ Überraschung gegen Ende, was alles irgendwie erklärt, der Script ist das Manko, und, leider, de Palma hat auch das Drehbuch geschrieben. Davon abgesehen, ist „Femme Fatale“ trotzdem zu empfehlen, und zwar weil:
1- Als Stil bleibt ein echter de Palma und wegen
2- Rebecca Romjin-Stamos (OK, von mir aus, wegen Banderas auch...)

° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Die Story:

Filmfestival in Cannes. Laura, die wahrgewordene Männerfantasie, blond, blau-grüne Augen, Schmollmund, weichgezeichnete Busen, schmale Tallie, schlanke, endlose Beine, nackt, schaut im fernsehen ein Film Noir klassiker mit Robert McMurray und Barbara Stanwich, bis sie vom bösen, schwarzen Mann abgehollt wird, um den Coup durchzuführen. Beute? Millionenschweren Diamantenschmuck, getragen von einer ebensoschöne Frau, nur auf Brunett, bei der Festspiele. Während die zwei Schönheiten seeehr ästhetisch und erotisch sich in der Rosa Bunker Damen Toilette lieben, versuchen die komplizen d. Schmuck an sich zu holen. Etwas geht schief, der Boss wird gefasst, aber Laura verschwindet mit der Beute.

Szenenwechsel: Paris. Auf der Flucht, Laura wir von Paparazzo Nicolas (Antonio Banderas) fotografiert, wird von ahnungslose Ehepaar für die vermisste Tochter gehalten (auch Rebecca Romjin-Stamos), läuft zufällig vorbei an Gregg Henry (Paycheck) und Peter Coyote (Bitter Moon, Erin Brokovich) vorbei, entkommt knapp einen Mordversuch und wird von d. Ehepaar gerettet. Die wahre Tochter des Ehepaars begeht Selbstmord und mit dessen Pass, fliegt Laura nach USA. Im Flugzeug landet sie genau neben Peter Coyote.
7 Jahre später. Als Lily, Ehefrau des US Botschafters (Peter Coyote), kommt Laura zurück nach Paris. Paparazzo Nicolas (Banderas) fotografiert sie wieder, das Foto wird in „Gala“ (kein Witz!) veröffentlicht und sie wird wieder von den ehemaligen Komplizen gejagt. Zum Glück, passt auf sie auf d. Sicherheitschef, Gregg Henry. Aber sie hat einen skruppelosen Plan. Bevor sie verschwindet, will sie, durch den ahnungslosen Nicolas noch 1,5 Millionen $ vom Botschafter erpressen... Mehr wird hier nicht verraten, nur, dass Laura so gegen die 76 Minute auch mal strippt und anchliessend folgt eine sex Szene auf d. Billiard Tisch. Und, kurz vor d. Ende, nach dem Laura/Rebecca seeehr schön und nackig (ja boys, nackig, mit makellos rasiertes Schambereich!) in d. Seine Landet, die versprochene Überraschung kommt.

Art:

Zweifellos „Erotik Thriller“

Regie:

Auch wenn die Thematik unglaubwürdig und voller zufälle ist, bleibt die Regie meisterhaft. Die Bilder sind perfekt komponiert. Nicht sit den Zufall belassen. Um kleine Tricks zu entdecken, lohnt sich sogar die Scheibe noch ein zweites Mal abzuspielen. Beispiele? Gregg Henry und Coyote, die in d. Hotel Lounge nur ein Paar Sekunden zu sehen sind, Fenster Spiegelungen, ein Poster betitelt „Deja vu“ mit Rebecca als im Wasser liegendes Model, etc. Dazu die Slow Motions, die Split-Screens und die Film Zitate (Vertigo, The Big Sleep, wieder Blow –Up, mehr solltet ihr selbst entdecken)

Cast:

Rebecca Romjin-Stamos als Laura – Lucy. Viele Top Models haben es versucht, die meisten haben sich nur blamiert – siehe Cindy Crawford oder Claudia Schiffer, manche haben nur hübsch ausgesehen, aber mehr nicht – siehe Tyra Banks, oder Elle McPhearson, aber Rebecca hat das zeug dazu. In „X-Men“ war sie leider nur böse und blau gefärbt, in „Simone“ nur eine gerenderte, virtuelle Erfindung, aber in „Femme Fatale“ hat sie bewiesen, dass sie tatsächlich schauspielern kann. Facettenreich, feinfüllig, überzeugend. Und aussieht tut sie auch nicht.
Antonio Banderas als Nicolas. Wir sollten nicht vergessen, dass Banderas auch für Almodovar gespielt hat, ist also keine Überraschung, dass er seine Leistung auch in Hollywood bringen kann. Frech, Naiv, Panisch, sehr gut.
Peter Coyote als Botschafter. Cool, feinfüllig, nie wurde „Letraton“ von Coyote enttäuscht. Auch hier nicht.

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Die Scheibe:

... kostet neu überall nur 14,99 Euro. Es lohnt sich.
Dolby Digital 5.1, Widescreen 1,85:1 (16:9 anamorph), also passend für Projektor und 16.) Besitzer. Glasklares Bild, sehr guter Sound.
Sprachen: Deutsch und orig. Version (Englisch und Französisch). Die original Version ist unbedingt zu empfehlen! Das schreibt letraton immer, dazu habt ihr doch DVD, aber diesmal spielt die Sprache eine sehr wichtige Rolle, zum Beispiel weil Laura/Lucy immer nach Notwendigkeit englisch, oder französisch spricht, entweder mit, oder ohne Akkzent. Und Untertitel sind auch drauf, sogar für Hörgeschädigte.
Features: Ein 37 Minuten Making Of mit Interviews und Set Scenes, dazu Cast & Crew Tafel Informationen und Kinotrailer (sehr originel, anders als die üblichen Trailer)


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Fazit:

Definitiv nicht Brian de Palma’s Best, aber trotzdem sehenswert. Und Rebecca ... ach letraton, du geiler Bock!

Für Fans von:

Brian de Palma, Paris, Banderas und Große, schlanke Frauen mit endlos lange Beine.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Lucky2112

Lucky2112

05.03.2004 22:52

den hab ich leider noch nicht gesehen, muß ich unbedingt mal nachholen ;o) gut geschrieben. Gruß Jenny

LeAdeR-of-LuSCHen

LeAdeR-of-LuSCHen

05.03.2004 22:12

Ein Freund war ne zeitlang ziemlich lange mehr als spitz auf den Film und nun weiß ich auch, woran das gelegen hat....an der Story wohl kaum. ;) Gruß.

rouvinho

rouvinho

05.03.2004 22:02

Der einzige de Palma den ich (noch) nicht kenne...Schwestern des Bösen bleibt aber sicherlich mein Liebling! VG an einen weiteren de Palma - Fan von rouvinho

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