Schwanger - ja oder nein... das ist hier die Frage
19.07.2002
Pro:
leichte Handhabung, schnell, zuverlässig
Kontra:
etwas teuer - aber das sind Schwangerschaftstest wohl generell
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Handhabung/Komfort:
Zuverlässigkeit
 Beavi
Über sich:
Ich schau hier wieder öfter rein :-) Liebe Grüße an alle meine Vertrauten und CIS-LeserInnen!
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Da ich vor ein paar Tagen fast zweimal vergessen hatte, die Pille zur Verhütung zu nehmen (einen Tag hatte ich sie ganz vergessen, den darauf folgenden Tag hab ich sie erst zwölf Stunden später genommen – ei ei ei), war ich dann auch nicht allzu überrascht, dass meine Tage ausblieben… Sonst sind sie so pünktlich, dass ich fast die Uhr danach stellen kann. Aber diesmal wurde ich beinahe schwarz beim Warten. Mein Freund meinte schon, bei seinem Glück sei es nun passiert… Und ich war auch etwas panisch. Als nach zwei Tagen immer noch nichts war, fuhren wir zur Apotheke, um einen Schwangerschaftstest zu kaufen.
Die Apothekerin zeigte uns zwei: einen „Clear Blue“ und den „Femtest“. Irgendwie sprach mich der Femtest eher an. Wieso weiß ich nicht – vielleicht die rosa Farbgebung der Verpackung (ist ja sehr fraulich) oder auch der Vermerk: Extra Sicherheit – 3 Punkte Check (klingt sehr zuverlässig, meiner Meinung nach). Ich wählte also den Femtest. 9,95 Euro hat er gekostet, also umgerechnet ca. 20 DM – mein Freund hat ihn bezahlt (lieb, gell?)
Zu Hause angekommen, wollte ich noch eine Nacht warten mit dem Test – ich rechnete eigentlich damit, dass meine Tage über Nacht anfangen würden… Den Gefallen taten sie mir natürlich nicht. Also nahm ich mir den Femtest und riss erstmal die dünne, klare Plastikfolie auf, um an die Faltschachtel zu kommen. Die Faltschachtel ist in einem rosafarbenen Ton gehalten mit blauem Schriftzug „Femtest“, darunter in Großbuchstaben: „Schwangerschaftstest“, rechts davon in einem hell-und-dunkelblauem Oval steht mit weißer Schrift und Großbuchstaben „Extra Sicherheit“, darunter in schwarz „3 Punkte Check“ (auch in Großbuchstaben. Links von Femtest stehen die angepriesenen Vorzüge: zuverlässig, einfach, schnell (auch alles groß geschrieben). Auf den schmalen Seiten gibt es Hinweise, in welchen Sprachen die Gebrauchsanweisung gehalten ist (Deutsch, Italienisch, Serbokroatisch und Türkisch – warum hier nicht Englisch und Französisch?) sowie über den Hersteller und den Vertrieb und wie man den Test aufbewahren soll. Auf der Rückseite der Schachtel (die ist in weiß gehalten) ist eine Abbildung von dem Teststab und noch mal der Hinweis „Extra Sicherheit“ und „3 Punkte Check“, eine kleine Kurzbeschreibung der Anwendung sowie hellrosa hervorgehoben, dass der Test ab dem Tag des Ausbleibens der Regel und zu jeder Tageszeit durchgeführt werden kann und zuverlässig, schnell und einfach ist.
Inhalt der Faltschachtel: Ausführliche Gebrauchsanweisung und 1 Test mit monoklonalen Antikörpern gegen HCG (Maus), Sensitivität: 50 I.E. HCG/l. HCG ist ein Schwangerschaftshormon, dass sogleich produziert wird, wenn sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter einnistet. Die Gebrauchsanweisung ist einfach und leicht verständlich und mit ansehnlichen Bildchen versehen. Es sind auch noch häufig gestellte Fragen und deren Beantwortung aufgeführt und einen Coupon zum Bestellen von Info-Material über das Thema „Monatszyklus und Schwangerschaft“ sowie einen Zykluskalender.
Der Teststab ist noch in eine robuste Folie eingeschweißt. Schnell aufgerissen, und hervor kam der Teststab mit rosa gefärbten Spitze und einer Ergebniskappe, die das Testergebnis anzeigt. Und dann ist da noch ein kleiner Beutel mit Körnern enthalten, von dem ich zuerst nicht wusste, was das sein sollte – aber nach nochmaligem Durchlesen der Gebrauchsanleitung (es steht ja auch schwarz auf weiß da drin, beim ersten Lesen hab ich diesen Abschnitt vor Aufregung doch wohl zu schnell überflogen): das Beutelchen ist nur zum Schutz vor Feuchtigkeit da und für den Testverlauf nicht wichtig. Also weg damit! Die rote Spitze des Teststabes soll frau nun entweder mindestens eine Sekunde in den Urinstrahl halten (oder frau gibt Urin in ein Glas und hält dann die rosa Spitze mindestens eine Sekunde da rein – je nach dem, was angenehmer ist. Ich habe die erste Methode genommen, das klappte gut).
Dann muss die rosa Spitze in die Ergebniskappe gesteckt werden, fest andrücken und dann heißt es: 4 Minuten warten und beobachten – wer mag. Wo man das Ergebnis ablesen kann, tut sich nämlich eine Menge... und das ist recht interessant zu beobachten: Da sind drei weiße Fenster (zwei kleine links und rechts, in der Mitte ein etwas größeres), von denen sich erstmal alle rot einfärben. Das heißt, der Test arbeitet und es tut sich etwas… Nach vier Minuten ist dann das Ergebnis ablesbar: Wenn das mittlere Fenster ein rosa Punkt zeigt, ist frau schwanger, ist kein rosa Punkt zu sehen, dann ist frau nicht schwanger. Wenn im rechten Feld (aus dem Blickwinkel gesehen: Ergebniskappe links, Teststab guckt rechts raus) ein rosa Punkt ist, hat der Test richtig gearbeitet und funktioniert. Und wenn der Punkt im linken Feld wieder verschwunden ist (der tauchte ja auch am Anfang auf), dann ist der Test abgeschlossen und das Ergebnis verändert sich nicht mehr.
Das mittlere Feld, in dem angezeigt wird schwanger – ja oder nein, verfärbt sich auch am Anfang! Die Farbe geht aber wieder weg – wenn frau nicht schwanger ist, oder bleibt – wenn eine Schwangerschaft besteht. Da also nicht verunsichern lassen. Das endgültige Ergebnis dieses Testes steht erst fest, wenn im linken Feld der rosa Punkt wieder vollständig verschwunden ist. Bei mir hat der Test funktioniert. Das linke Feld wurde wieder weiß, das rechte Feld ist rot geblieben – und das mittlere Feld… nun ja, heute war ich noch mal sicherheitshalber bei meiner Frauenärztin, und sie hat das Ergebnis des Femtests bestätigt.
Ich war schon etwas aufgeregt, obwohl ich äußerlich die Coole gespielt habe (auch vor meinem Freund…) und bin mit dem Femtest zufrieden. Er ist wirklich schnell, sicher (mit den drei Feldern), leicht in der Handhabung und auch zuverlässig. Ich kann den Femtest also mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Trotzdem sollte frau immer noch mal zum Arzt gehen, vorsichtshalber, denn ein Test ist nie hundertprozentig sicher. Femtest schreibt selbst auch, dass frau dann ihren Arzt aufsuchen solle, falls die Periode nicht innerhalb einer Woche eintritt.
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05.06.2008 19:10
Mir waren die Tests aus der Apotheke zu teuer.
20.02.2003 13:32
Klar, jetzt hätte ich zu gerne das Ergebnis gewußt ;) Aber mal im Ernst: Wenn Du sowieso weißt, daß Du dem Test nicht 100%ig traust und hinterher nochmal zum Arzt gehst zur Bestätigung - warum dann nicht gleich zum Arzt? Man spart das Geld für den 1. Test, und meine Ärztin sagte zumindest mal, der Test sei bei ihr (wenn auch vielleicht minimal) günstiger als ein selbstgekaufter aus der Apotheke.
31.07.2002 22:56
Schade, dass du das Ergebnis nicht verraten hat *ggg*