Erfahrungsbericht über "Fender T-Bucket 300CE"

veröffentlicht 03.07.2016 | Power-Surfer
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Erfahrungsberichte : 422
Vertrauende : 95
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Preis, Optik, Klang, Verarbeitung
Kontra nichts
sehr hilfreich
Klangqualität:
Verarbeitung
Design
Bedienkomfort:
Zuverlässigkeit

"Eine Fender mit sehr guter Qualität zum kleinen Preis..."

Fender T-Bucket 300CE

Fender T-Bucket 300CE

FENDER T-BUCKET 300CE


Vor einiger Zeit habe ich mir eine Western Gitarre zugelegt um das Gitarrenspiel zu erlernen. Zugegeben hatte ich bis dato null Ahnung, von Gitarren, wodurch ich mich erst einmal ein wenig belesen musste. Eine ganz günstige sollte es nicht werden, aber auch keine extrem teure. Für den Anfang wollte ich eine im „mittleren“ Preissegment haben. Meine Wahl fiel auf die Fender T-Bucket 300CE. Ich fand es gut, dass ein Stimmgerät mit verbaut war, die Optik spielte für meine Entscheidung natürlich ebenfalls eine Rolle. Des Weiteren ist ein Preamp mit verbaut. Den ich es zwar so eigentlich nicht brauche aber wer weiß ob man ihn vielleicht nicht doch einmal braucht und dann steht einem wenigstens erst mal einer zur Verfügung.

Eigentlich sollte man sich in einen Laden bewegen und verschiedene Gitarren testen um vergleichen zu können, auf welcher man am besten spielen kann. Dies habe ich aber nicht gemacht, da mich das wohl nicht weitergebracht hätte, da ich ja wie gesagt nicht spielen konnte und auch so von der Materie null Ahnung hatte. Ich hätte mich sicherlich auch im Geschäft beraten lassen können, aber im Endeffekt hätte mir das völlig planlos wohl auch nichts gebracht.

Von daher habe ich mich im Internet belesen, geschaut was ich so für mein Geld dafür bekomme und welche Erfahrungen andere mit der jeweiligen Gitarre gemacht haben. Bei YouTube mir den ein oder anderen Test zu Gemüte geführt und dann meine Entscheidung getroffen und das gute Stück im Internet bestellt.


Daten;:
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Cutaway
Orchestra Style Korpus
Ahorndecke
Boden & Zargen: Mahagoni
Scalloped X Bracing
Nato Hals
Palisander Griffbrett
20 Bünde
Mensur: 641 mm
Sattelbreite: 41 mm
Tonabnehmer: Fishman Isys III Preamp mit thomann Tuner
Farbe: Transparent Blau


Die Gitarre:
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Für 299 Euro wurde die Gitarre dann bestellt. Für diesem Preis erhält man dann es zwar eine Fender, aber eine die in Fernost produziert wurde. Dies stellt für mich persönlich kein Problem dar, ich mal davon ausgehe, dass Fender auf Grund ihres Namens auch in diesem Fall einen hohen Qualitätsstandart gewähren.

Bei der Ahorndecke handelt es sich schon mal um ein Funier. In Wirklichkeit hat man es mit einer Decke aus Sperrholz zu tun. Optisch ist das Ganze aber Top verarbeitet, so dass man denkt, man hat es wirklich mit einer Ahorndecke zu tun. Auf den Klang hat das Funier natürlich keinen Einfluss. Dafür ist dann das Sperrholz zuständig.

Meine Gitarre ist blau, aber es gibt sie noch in den folgenden Farben: Amber-Finish, Schwarz oder einem Dreiton-Sunburst-Finish. Ich finde alle Varianten sehr hübsch. Wobei die blaue mich am meisten geflasht hat. Ansonsten wäre es wohl die in schwarz geworden.
Das Schallloch wurde mit einer Rosette im „Holographic-Style“ versehen und sieht ebenfalls richtig schick aus.

Der Boden und Zargen des Instruments bestehen aus Mahagoni, was qualitativ schon mal wirklich gut ist, obwohl der Boden aus zwei Teilen gefertigt wurde. Was aber bei Gitarren in der Preisklasse wohl normal ist. Das Holz ist aber von guter Qualität und weist keine naturbedingten Unsauberkeiten auf. Beim Zusammensetzen wurde aber auch hier sehr sauber gearbeitet. Dies gilt für die ganze Gitarre, was auch die cremefarbenen Bindungen betrifft.

Der Hals wurde eingeleimt und besteht aus Nato. Von diesem Holz hatte ich vorher noch nie gehört und musste mich erst einmal belesen, was das überhaupt ist. Hierbei handelt es sich um ein günstiges asiatisches Holz welches wohl über ähnliche Eigenschaften wie Mahagoni verfügt. Na dann soll es so sein, wie soll man sonst auch in der Lage sein, eine solche Gitarre für diesen Preis zu produzieren. Hauptsache es wird nicht an der falschen ecke gespart. Der Hals besteht auch aus mehreren Teilen. Um genau zu sein, aus drei: der Kopfplatte, dem eigentlichen Hals und dem Halsfuß. Hier wurde aber bei der Zusammenführung der einzelnen Teile ebenfalls sehr sauber gearbeitet. Die Mechanik an der Kopfplatte ist No-Name. Ob und welche Unterschiede es da gibt, kann ich nicht sage, aber für mich sieht die Mechanik vertrauenswürdig aus und auch die Oberfläche der Mechanik schaut aus, als wenn sie sich nicht so schnell ab grabbeln sollte.

Bundstäbchen wurden sauber in den Hals eingesetzt. Ohne das man dort scharfe Kanten oder ähnliches vorfindet.

Sattel und Steg stammen von Graphtech. Unter der Stegplatte befindet sich ein Piezo-Pickup mit integrierten Fishman Isys III Systems. Der dazugehörige Preamp befindet sich in der oberen Zarge und verfügt neben einer Dreiband-Klangregelung noch über einen zuschaltbaren Tuner. Dieser wird mit einem 9 Volt Block betrieben. Das Wechseln der Batterie erfolgt über ein separates Batteriefach, welches mit einer Abdeckung zum reinklicken versehen ist.

Kommen wir zum Klang der Gitarre, den ich für mein Empfinden als wirklich gut empfinde. Ein warmer, klarer und homogener Sound, egal ob man die Seiten nur leicht und leise an-spielt oder etwas kräftiger um einen lauteren Sound zu haben. An den unteren Bünden (z.B. 12. Bund) erzeugt man auch noch einen schönen Klang, wodurch die Gitarre auch dort noch gut bespielbar ist. Die Saitenlage lässt sich mit einem Imbus Schlüssel, der im Lieferumfang enthalten ist, schnell einstellen.

Zum Klang der Gitarre unter Einsatz des Preamps, kann ich leider nichts zu sagen, da ich die variante noch nicht genutzt habe. Ein netter Gimmick wenn man es denn mal braucht, aber bis jetzt spiele ich nur daheim vor mich hin und brauchedas gute Stück nirgends einstöpseln.

Die Gitarre ist erstaunlich Schmutzunempfindlich. Bei diesem Lack hätte ich gedacht, dass die man jeden Fingerabdruck sieht. Obwohl ich jeden Tag ein wenig darauf herumklimpere, reinige ich die Gitarre nur alle ein zwei Monate mal, obwohl es dann immer noch nicht notwendig wäre.

Für mein Empfinden, wurde die Gitarre mit recht dicken Saiten ausgeliefert. Dies kann man ja schnell ändern, indem man sich dünnere Saiten aufzieht. Das Umspannen der Saiten ist unkompliziert und geht dank der guten Mechanik der Gitarre leicht von der Hand.


Fazit:
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Ich denke, dass Preis/Leistungsverhältnis ist wirklich gut. Die Gitarre sieht schick aus, ist gut verarbeitet und verfügt über das ein oder andere Feature was ich bei keiner anderen Gitarre in dieser Preisklasse entdeckt habe.

Den Klang finde ich für mein Gehör wirklich gut und sie liegt zudem gut in der Hand und lässt sich dadurch wirklich gut spielen.

Ich bin mit meiner Wahl vollauf zufrieden und vergebe daher fünf Sterne und kann diese Gitarre wirklich empfehlen. Zudem ist sie vom Preis her auch sehr attraktiv.


Vielen Dank für das Lesen und Bewerten.


Community Bewertungen

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Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • hochsauerlaender veröffentlicht 14.07.2017
    bh
  • Ciaochsi veröffentlicht 10.01.2017
    sh
  • momo40 veröffentlicht 03.12.2016
    sh, lg
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Produktdaten : Fender T-Bucket 300CE

Produktbeschreibung des Herstellers

6

Haupteigenschaften

Hersteller: Fender

EAN: 0885978276936

Saitenanzahl: 6

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 14/12/2015