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Ich weiß nun wirklich nicht, wie oft ich diesen Superfilm schon gesehen habe. Aber es ist wirklich komisch, dass ich, wie viele sicherlich auch, nie genug kriegen kann vom Fenster zum Hof. Er ist und bleibt für mich der beste Hitchcock - Film aller Zeiten.
Es ist irgendwie verlockend zu beobachten, was Menschen hinter den Fenstern in anderen Wohnungen so tun. Deshalb kann ich das mit Big Brother auch sehr gut verstehen. Was der Reiz an der ganzen Sache ist, das mag für jeden vielleicht etwas Anderes sein. Im Großen und Ganzen aber denke ich mal, dass das Grundprinzip das ist, dass Menschen so gerne wissen wollen, was andere so in ihren vier Wänden machen. Das eigentlich Unmoralische und Versteckte macht doch viele von uns so richtig an.
James Stewart spilt im Film einen Mann, der mit einem gebrochenen Bein in seiner Wohnung ist. Langsam beginnt er so die Nachbarn durchs Fenster zu beobachten, bis er sich zu einem Voyeur entpuppt. Die ganze Sache beginnt eigentlich recht harmlos, doch einer seiner Nachbarn verhält sich sehr merkwürdig, ja sogar misteriös. Dass seine Frau in letzter Zeit auch spurlos vertschwunden ist macht Stewart bedenken. Halb Detektiv, halb Voyeur dekt er dann einen Mord auf, wird dabei aber selbst fast getötet.
Ich möchte nicht mehr zum Thema schreiben, da ich überzeugt davon bin, dass viele den Film ja kennen. Dennoch möchte ich sagen, dass es für mich keinen zweiten Film gibt, der nur einen Drehort hat und so spannend ist wie dieser. Ich entdecke jedes Mal etwas Neues in diesem Film.
Natürlich muss ich noch Grace Kelly loben, die ja sowieso in unseren Herzen liegt. Sie spielt die etwas zu hilfreiche und neugierige Freundin von Stewart und bringt sich dadurch selbst in Schwierigkeiten. Doch am Ende ist alles ein HAPPY END.