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Prolog: Im Laufe der Kinobewegungen hat es immermehr Film mit immer sinnloserer Beschäftigungstherapie gegeben. Die Kilometerlange Verschwendung an Filmrollen hat im Kommerziellen Kino schon die Überhand gewonnen und es driften immer mehr Shocker und Thriller in die absolute Bedeutungslosigkeit.
Kino ist langweilig geworden!!!
der intellektuelle Kontrast stellt die Dogma-Reihe dar. Ein skandinavisches Filmprojekt, das sich nicht am Kommerz zu orientieren scheint, sondern die Eigenwilligkeit und den Individualismus auf seine Fahne geschrieben hat. Die abwechslungsreiche Kammeraführung marke "shaking hands" ist die erfrischende und gleichzeitig kopfschmerzen bereitende Alternative zur schlichten Langeweile des PRUNSCHES der neuzeitlichen Kino-"Kultur"...
Das Fest ist der dritte teil dieser Trilogie und ist einer der Vorgänger von dem Björk-Lars von Trier-Kritiker-Shocker "DANCER IN THE DARK".
GEhalt: Diese geniale cinematische Sahnehäubchen mit Biss hat es geschafft über dass ich über mich, die Welt, die Gesellschaft und das System nachdenken musste. Er hat alles in Frage gestellt. Zwar übertrieben, wie es scheint, doch nicht realitätsfern ist da etwas entstanden was nicht wieder gut zu machen ist.
INhalt: Eine Familie trifft sich anlässlich des 50. Geburtstags des Vaters um diese Angelegenheit mit aller moral entgegen zutreten... Soweit die Intention. Nun aber eskaliert die festlichkeit in ein psychologisches Gehäuchel das, trotz Vergewaltigungsberichten, Brutalität und MENSCHLICHKEIT (Hierbei ist das wesen der Menschen und nicht die humanitäre Hilfe gemeint) den Schein von freude und Gelassenheit miemt.
Mehr kann ich nicht veraten, da diesem Film der Fortwährende Fluss an Aggressionen genommen werden würde...
Mein Fazit: Der geheimTipp, für diejenigen die auch Dancer in the Dark nachempfinden konnten, oder aber einen wirklich ANDEREN Film sehen wollen
PS.: Es ist einer der ersten Bekannten Filme von Lars von Trier.
08.12.2000 15:25
der film hat mich auch ziemlich mitgenommen - sehr emotional und bewegend...