Festina Chronograph

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Festina Chronograph

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Festina Chronograph "Mambo"

5  31.01.2006

Pro:
super verarbeitet, mutiges Design

Kontra:
etwas schwer

Empfehlenswert: Ja 

chaotM35

Über sich:

Mitglied seit:19.08.2005

Erfahrungsberichte:27

Vertrauende:26

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 109 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Festina Chronograph "Mambo" (F16126)
Modell Nr. F16126 (Herren-Chronograph)

Allgemeines und geschichtliches zur Marke Festina:
Im Jahr 1902 wurde im schweizerischen La Chaux de Fonds die Uhrenmarke "Festina" gegründet. Bis Ende der 1980er Jahre produzierte Festina ausschließlich mechanische Armbanduhren.

Aufgrund, des in den 1980er Jahren beginnenden, Siegeszuges der japanischen Quartz-Technologie, geriet die traditionelle schweizerische Uhrenindustrie in starke Bedrängnis, da der überwiegende Teil der Schweizer Uhrenhersteller weiterhin auf die Produktion und Vermarktung von mechanischen Uhrwerken bestand.

Die meisten Manager in den Chefetagen der traditionsreichen Schweizer Uhrenmanufakturen haben das Potential der Quartz-Technologie ganz einfach unterschätzt und somit den Trend zur Quartz-Uhr fast verschlafen. Lediglich dem beherzten Eingreifen einiger weniger ehrgeiziger und riskikofreudiger Unternehmer hat es die Schweizer Uhrenindustrie zu verdanken, dass es heute überhaupt noch traditionsreiche Schweizer Uhrenmarken auf dem Markt gibt.

Einer dieser mutigen Unternehmer war z.B. Nicolas G. Hayek, der Erfinder der Swatch Uhr.
Prinzipiell kann man sagen, dass die Swatch Uhr das Rettungsboot für die Schweizer Uhrenindustrie war, welche von nun anhand des sensationellen Erfolges der Swatch Uhr, das wahre Potential der Quarz-Technologie erkannt hatte. Die Swatch Group bildet heute den größten Uhrenkonzern der Welt und umfasst u.a. solche Nobelmarken wie z.B. Omega...um nur eine Schweizer Traditionsmarke zu nennen.

Ebensolche Cleverness wie Nicolas G. Hayek, legte der Spanier Miguel Rodriguez an den Tag, als er im Jahre 1981 die Firma Lotus gründete. Der Erfolg der Marke Lotus ermöglichte Rodriguez im Jahre 1984 die Übernahme der Uhrenmarke Festina.

Unter seiner Regie veränderte sich die Ausrichtung des Unternehmens rapide. Durch die Neuausrichtung auf die Quartz-Technologie und aufgrund von durchdachten Marketing-Konzepten (offizieller Zeitnehmer bei internationalen Sportveranstaltungen, Gründung des Festina-Rennrad-Teams, Engagement bei der Tour de France...) konnte der Bekanntheitsgrad derartig gesteigert werden, so dass Festina mittlerweile zu den weltweit bekanntesten Uhrenmarken gehört. Mittlerweile ist der Sitz des Festina-Konzerns ins spanische Cordoba verlegt worden. Von hieraus leitet Miguel Rodriguez den Festina-Konzern, welcher mittlerweile um die Marken Lotus, Jaguar, Candino und Calypso erweitert werden konnte.

Bei der Modellpolitik der Marke Festina versucht das Unternehmen, sich strikt an seine eigene Philosophie zu halten, nämlich hochwertige und schöne Uhren zu produzieren und diese zu vernünftigen Preisen an Mann und Frau zu bringen.

Um die angestrebte Preisspanne realisieren zu können, beschränkt sich Festina auf die Entwicklung und Produktion von Uhrengehäusen und verzichtet auf eine eigene Entwicklung und Produktion von Uhrenwerken. Die Uhrwerke werden ausnahmslos von Fremdherstellern geliefert. Bevorzugter Uhrenwerke-Lieferant von Festina ist die Firma Citizen.
Die japanische Marke Citizen ist weltweit als marktführender Uhrenhersteller für überwiegend sportliche Modelle bekannt. Einen Großteil seines Umsatzes erwirtschaftet Citizen jedoch mit der Herstellung und dem Vertrieb von Quartz-Uhrwerken für sogenannte Fremdmarken, wie z.B. für Festina.

Da Festina auch noch eine mengenmäßig kleine Edeluhren-Linie vertreibt, werden aber auch mechanische Uhrwerke aus Schweizer Produktion verbaut. Auf diese Linie möchte ich jedoch nicht weiter eingehen, da es sich um sogenannte Nischenprodukte handelt, welche aus meiner Sicht nicht ins Gesamtkonzept und in die Philosophie von
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Festina Chronograph Bild 7479106 tb
Mambo Drücker
Festina passen.

Das Hauptaugenmerk von Festina liegt - wie bereits erwähnt - auf Produkten, welche trotz hochwertiger Qualität in einem akzeptablen Preisbereich liegen.

Die Kollektion lässt sich in drei Sparten aufteilen:
Trend, Sport & Klassik. Eine genauere Erklärung dieser Sparten erübrigt sich aus meiner Sicht, da aus dem Spartennamen eigentlich die jeweilige Produktausrichtung zu erkennen ist.

Im folgenden möchte ich mich mit meinem Lieblingsmodell aus der Festina-Kollektion eingehend beschäftigen.


Allgemeines zur Festina Mambo:
Bei der Festina Mambo handelt es sich um ein Armbanduhrenmodell aus der Trend-Kollektion des Hauses Festina.

Die Mambo ist als Herrenmodell ebenso verfügbar wie als Damenmodell.
Die Mambo ist als übliche Dreizeigeruhr erhältlich, aber auch als Chronograph mit insgesamt sechs Zeigern.

Die Mambo wird als Herrenmodell überwiegend in den Hauptfarben Schwarz (schwarzes Ziffernblatt und schwarzes Armband) und in Braun (bräunliches Ziffernblatt und braunes Armband) verkauft. Bei den Damenmodellen dominieren die Farben orange, grün, rosa und blau.

Ebenso gibt es auch ein Modell mit stahlfarbenen Ziffernblatt und Edelstahlarmband sowie noch weitere Farbkombinationen, welche hier aber unerwähnt bleiben, da die Farbpalette von Festina ständig erweitert wird.

Informationen über die aktuellen Modelle erhält man auf der deutschen Festina-Website www.Festina.de.

Die Preispalette der Festina Mambo erstreckt sich von...
EUR 134,00 für die Damen-DreiZeiger-Uhr mit Lederarmband (Modell 16127),
EUR 179,00 für die Damen-DreiZeiger-Uhr mit Edelstahlband (Modell Nr. 16124),
EUR 179,00 für die Herren-DreiZeiger-Uhr mit Edelstahlband (Modell Nr. 16123),
EUR 229,00 für die Chrongraphen mit Lederarmband (Modelle 16125, 16126 & 16180),
....bis hin zu...
EUR 299,00 für die Chronographen mit Edelstahlband (Modell 16122).

Mein Lieblingsmodell ist die Mambo 16126, also ein Chronograph mit Lederarmband, welchen ich im Herbst 2004 (direkt nach Markteinführung) gekauft habe.


Technische Daten (Mambo Chronograph Modelle 16125, 16126 & 16180):

Der Mambo Herren-Chronograph ist ein 6-Zeiger-Chronograph.
Das Herz des Mambo-Chronographen besteht aus einem elektrischen Chronographen-Quartz-Uhrwerk der Marke Citizen.

Bei dem verbauten Uhrwerk handelt es sich um ein konventionell angetriebenes Quartzwerk, d.h. das Uhrwerk wird von einer Batterie mit Strom versorgt. Die Lebensdauer der Batterie beträgt in der Regel 2 bis 3 Jahre. Ist die Batterie leer, so muss sie entsprechend ausgetauscht werden.

(Kleine Quartz-Uhrenkunde: Es gibt neben konventionellen Quartz-Uhrwerken, auch solche, bei denen mittels eines kleinen Generators - ähnlich wie bei einer mechanischen Automatikuhr - oder per Solarzelle die Batterie permanent nachgeladen wird.)

Neben den üblichen Anzeigen für Stunde und Minute, betreibt das Quartzwerk ebenso den großen Sekundenzeiger (nur im Stoppuhr-Modus), einen Totalisator für die gestoppten Minuten (1 Minute bis 59 Minuten), einen Totalisator als 24-Stundenanzeige, einen Totalisator für die kleine (permanent laufende) Sekunde und letztlich für die Datumsanzeige.

Die Einstellung der Uhrzeit und der Datumsanzeige (Schnell-Verstellung) erfolgt über die in zwei Positionen herausziehbare Zentralkrone. Die Chronographen-Funktion (Stoppuhr) wird über zwei seitlich installierte Drücker gesteuert, wobei über den oberen Drücker die Stoppuhr ein- und ausgeschaltet wird und über den unteren Drücker die Rückführung in die Ausgangsposition (reset) erfolgt.

Das Gehäuse der Mambo besteht aus einem hochwertigen Edelstahl.
Edelstahl hat gegenüber, den auch häufig verwendeten Gehäusen aus Messing, den großen Vorteil, dass es wesentlich widerstandsfähiger und robuster ist. Bei preiswerten Uhren wird gerne Messing als Gehäusematerial verwendet, welches dann anschließend verchromt oder anderweitig oberflächenbeschichtet wird. Messinggehäuse sind zwar vergleichsweise leichter, als Edelstahlgehäuse, haben aber den großen Nachteil, dass bereits bei leichten Stößen oder Kratzern, die Oberflächenbeschichtung abblättert und so die Uhr sehr schnell lädiert aussieht. Natürlich bietet ein Edelstahlgehäuse durch seine Robustheit auch einen wesentlich besseren Schutz für das verbaute Uhrwerk.

Das Gehäuse der Mambo ist absolut rostfrei und laut der gängigen internationalen Norm bis 100m wasserdicht. Achtung! Laßt Euch von der Angabe "100m wasserdicht" nicht täuschen. "100m wasserdicht" bedeutet nach dieser Norm lediglich, dass man mit der Mambo maximal Baden und Schwimmen kann. Die Mambo ist keine Taucheruhr und würde dementsprechend einen Tauchgang bis zu 30m Tauchtiefe wohl eher nicht überleben.

Einblick auf das Ziffernblatt erhält man durch ein leicht nach außen gewölbtes Mineralglas.
Mineralglas ist für Uhren, welche für hohe mechanische Beanspruchungen ausgelegt sind, eine hervorragende Wahl.

In hochwertigen Uhren wird auch gerne das relativ teure Saphirglas verwendet.
Saphirglas weist den gleichen Härtegrad wie ein Diamant auf, ist also dadurch sehr unempfindlich gegen Kratzer, hat jedoch den großen Nachteil, dass es im Vergleich zu Mineralglas relativ leicht platzt.

Eine weitere Alternative als Uhrenglas wäre noch Acrylglas zu benennen. Acrylglas (Plexiglas) ist relativ leicht, ist allerdings sehr kratzempfindlich. Acryl wird nahezu ausnahmslos in Swatch Uhren verwendet. Fairer halber sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man kleinere Kratzer im Acrylglas relativ leicht mit einer speziellen Paste auspolieren kann.

Zurück zum in der Mambo verwendeten Mineralglas. Man muss schon ziemliche Kräfte aufwenden, um in ein Mineralglas Kratzer hinein zu hauen. Doch im Alltag passiert das schon mal ganz schnell in Hektik und Unachtsamkeit. Hat man erst mal einen Kratzer im Mineralglas, dann kriegt man den auch nicht mehr raus.

Details zum Uhrengehäuse:
Neben den bereits erwähnten Vorteilen des Edelstahlgehäuses, weist das Gehäuse der Mambo eine weitere Besonderheit auf, nämlich das außergewöhnliche Design!

Das Gehäuse der Mambo ist nicht eckig und nicht einfach rund. Das Gehäuse ist oval.
Das eigentliche Gehäuse des Mambo-Chronographen misst in der Breite 43mm (ohne Krone) und 41mm in der Höhe (ohne Bandanstösse). Gemessen mit Krone weist das Gehäuse eine Breite von 47mm und - unter Berücksichtigung der Bandanstösse - eine Höhe von 50mm auf.

Das Gehäuse ist ca. 13mm dick und aus der seitlichen Perspektive betrachtet, weist das gesamte Gehäuse eine leichte Wölbung auf. Aufgrund dieses gewölbten Designs, erhöht sich der Tragekomfort der Uhr ganz erheblich. Das Uhrengehäuse schmiegt sich dadurch wesentlich enger an das Handgelenk und besonders Uhrenträgern, die Ihre Uhr gerne sehr straff am Arm tragen, beschert dieses Design ein wesentlich angenehmeres Tragen, als bei herkömmlichen geraden Uhrengehäusen. Wird ein herkömmliches Uhrengehäuse (also ohne Wölbung) relativ straff getragen, so drückt irgendwann das gerade Gehäuse punktuell sehr unangenehm auf das Handgelenk. Bei gewölbten Gehäusen unterbleibt dieser Effekt, da die entsprechenden Kräfte über die gesamte Bodenfläche des Gehäuses verteilt werden und es so zu keinerlei punktuellen Belastungen des Handgelenkes kommen kann.

Aus der Seitenperspektive erkennt man auch die tonnenförmige Gestaltung des Gehäuses.

Auf der rechten Seite befindet sich mittig die Zentralkrone, welche von den beiden Drückern flankiert wird. Funktionsweise von Krone und Drückern siehe oben unter "Technische Daten". Krone sowie Drücker sind teilversenkt, damit der Tragekomfort nicht beeinträchtigt wird. Die viereckigen Drücker schauen ca. 1mm aus dem Gehäuse heraus und sind problemlos zu Bedienen. Unterhalb der Krone befindet sich im Gehäuse eine entsprechende Auskerbung, welche es ermöglicht, die Krone mittels eines Fingernagels aus der Ruheposition hoch zu drücken.

Der Boden des Chronographen besteht aus einer absolut passgenauen ovalen Edelstahlplatte, welche mit insgesamt 6 Schrauben staub- und wasserdicht am Gehäuse befestigt ist.

Auf dieser Bodenplatte befinden sich diverse Prägungen. Dominiert wird das Design der Bodenplatte vom Festina-Logo. Oberhalb des Logos befindet sich die Aufschrift "all stainless steel" (rostfreier Stahl) und unterhalb finden wir die bereits zuvor beschriebenen Angaben über die Wasserdichtigkeit sowie die Modell-Nummer.

Ziffernblatt und Zeiger:
Entsprechend der Gehäuseform ist naturgemäß auch das Ziffernblatt oval gestaltet.
Es misst 33mm mal 29mm. Neben den Ziffern für die Stunden 12, 2, 4, 8 und 10 befinden sich auf den Positionen der Stunden 1, 3, 5, 7, 9 und 11 lediglich hochglanzpolierte Indizies.

Auf der Position der 6 finden wir die Datumsanzeige, welche relativ klein ausfällt, aber immer noch recht gut ablesbar ist.

Über der Datumsanzeige befindet sich der Totalisator mit der permanenten Sekunde (kleine Sekunde). Die kleine Sekunde läuft ständig, unabhängig davon, ob die Uhr im Normalmodus betrieben wird oder ob gerade die Zeit gestoppt wird.

Auf Höhe der 9-Uhr-Position befindet sich der Totalisator für die Minutenanzeige (1-59 Minuten). Diese Anzeige läuft lediglich in der Stoppuhr-Funktion (Chronographen-Funktion) und zeigt die abgelaufenen Minuten an, also maximal bis zu einer Stunde.

Auf Höhe der 3-Uhr-Postition befindet sich die 24-Stundenanzeige, welche die aktuelle Zeit auf der 24-Stunden-Skala anzeigt.

Der Stundenzeiger ist - wie üblich - kürzer als der Minutenzeiger.
Beide Zeiger sind mit Leuchtmasse beschichtet, so dass man die Uhr auch im Dunkeln relativ gut lesen kann. Hierbei helfen auch die entsprechenden Leuchtpunkte oberhalb der jeweiligen Stunden-Indizies.

Der Sekundenzeiger ist relativ schmal und tritt nur während der Stoppuhr-Funktion in Aktion.

Auf dem Ziffernblatt befindet sich im oberen Teil der Aufdruck des Festina-Logos sowie der Hinweis "Chronograph" und "W.R. 100m".

Armband:
Bei diesem Modell besteht das verwendete Armband aus insgesamt drei Schichten.
Als Trägermaterial dient eine Art Gummi- oder Kautschukband, auf dessen Oberseite das Oberleder aufgenäht wurde. Auf der Unterseite finden wir ebenfalls einen entsprechenden Lederaufsatz.

Dieses Sandwich-Armband hat den Vorteil, dass es trotz hoher Beanspruchung durch mechanische Einwirkung aber auch durch Schweiß und Wasser, auf jeden Fall formstabil bleibt und so weiterhin einen sicheren Sitz am Arm garantiert.

Durch die Sandwich-Konstruktion wird auch ein besonders sicherer Sitz zwischen Gehäuse und Armband sicher gestellt. Diese Uhr kann man eigentlich nicht verlieren!

Geschlossen wird das Armband mittels einer sogenannten Schmetterlingsschließe.
Die Schmetterlingsschließe wird durch einen speziellen Mechanismus gesichert, welcher über zwei seitlich angebrachte Drücker entriegelt wird.

Anhand der Armbandlochung kann das Armband auf die gewünschte Länge fixiert werden.
Anschließend schlüpft man mit der Hand durch das Armband und schließt die Schmetterlingsschließe mit leichtem Druck.

Das lästige allmorgentliche Anlegen der Uhr wird so zu einem Kinderspiel.

Auf der Außenseite der Schließe befindet sich nochmals das Festina-Logo.

Persönliche Erfahrungen:

Ich trage den Mambo-Chronographen seit Herbst 2004.

Seinerzeit habe ich EUR 229,00 für das beschriebene Modell bezahlt.
Gekauft habe ich die Uhr bei einem ortsansässigen Juwelier.
Festina-Uhren erhält man mittlerweile bei jedem gut sortierten Juwelier, sowie in den Uhrenabteilungen der großen Kaufhausketten und logischerweise ebenso über diverse Internet-Anbieter.

Die Uhr ist zwar relativ groß (120 gramm) und schwer, trägt sich aber ausgesprochen komfortabel. Selbst bei leger eingestelltem Armband, baumelt die Uhr nicht unkontrolliert am Handgelenk und bei einer straffen Einstellung des Armbandes nervt die Uhr auch nicht, durch Druckstellen oder ähnliches.

Die Mambo fällt m.E. durch ihr außergewöhnliches Design ins Auge.
Der Hersteller verweist in diesem Bezug auf den latein-amerikanischen Lebensstil, was ich allerdings nicht so recht nachvollziehen kann.

In meinen Augen stellt das Design eher eine Brücke zwischen dem klassischen Uhren-Design der 1930er Jahre und modernen Formen dar. Alleine schon der Versuch, in eine ovale Uhr pfeilartige Zeiger und eckige Drücker einzubauen, ist m. E. sehr mutig. Dieser Versuch hätte auch daneben gehen können. Daher habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Mambo oftmals auffällt und allerlei gemischte Reaktion hervorruft.

Entweder man findet sie sehr geil oder total daneben.
Ein "dazwischen" gibt es bei dieser Uhr nicht.

Weiterhin fällt an dieser Uhr die absolut geniale Verarbeitung auf.
Alles passt. Keinen überstehenden Kanten, keine Spalten und ausnahmslos hervorragendes Material. Dies gilt offenbar auch für das verbaute Uhrwerk.

Da ich regelmäßig mit der Bahn unterwegs bin, hat es sich als sinnvoll erwiesen, meine Uhr entsprechend auf die Bahnhofsuhr zu kalibrieren. Dies ist im Herbst 2004 geschehen und seither, musste ich die Uhrzeit nicht korrigieren! Von der Umstellung Sommerzeit/ Winterzeit mal abgesehen.

Mein Fazit: Eine absolute Topp-Uhr. EUR 249,00 sind natürlich für eine Quartzuhr nicht gerade wenig, aber die Uhr ist das lockerst wert.

Wenn ich überlege, dass andere Hersteller für vergleichbare Modelle wesentlich mehr Geld fordern, dann finde ich den Kaufpreis mehr als angemessen.

Ich kann die Uhr jedem empfehlen, der sich mit dem außergewöhnlichen Design anfreunden kann. Schließlich muss das Ding am Handgelenk ja auch gefallen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Wegeno

Wegeno

16.06.2006 15:57

Ein toller Bericht. Was du über die Qualität und Zuversichtlichkeit der Uhr schreibst, kann ich nur bestätigen. Habe auf einem Kreuzfahrtschiff mir diese Marke etwas intensiver angesehen und seitdem besitze ich selber eine Festina und bin total vom Tragekomfort begeistert. Gruß Werner

Flandira

Flandira

07.04.2006 22:55

Tolle Uhr und ein noch viel besserer Bericht. LG Flandria

MissKnu

MissKnu

26.03.2006 04:04

Sieht klasse aus und was Du alles zu einer Uhr schreiben kannst :)

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