FETTPRODUZENT TALGDRÜSE

5  07.09.2000

Pro:
-

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja 

Druss

Über sich:

Mitglied seit:21.07.2000

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Fettige oder verklebte Haare? Hier ein Paar Tipps wie Sie sich Abhilfe verschaffen können.

Fettiges Haar ist eher eine Besonderheit als eine Erkrankung. Es sind vor allem Menschen mit feinem Haar, die darunter leiden.
Die Begründung ist einfach. Am Schaft jedes einzelnen Haares befinden sich fettproduzierende Talgdrüsen, und da feinhaarige Menschen besonders viele Einzelhaare besitzen, haben sie auch überdurchschnittlich viele Talgdrüsen. Eine Armada von nimmermüden Fettproduzenten, die fast jeden Frisurwunsch zur Utopie werden lassen. Darüber hinaus hat feines Haar den Nachteil, dass sich das Fett auf den dünnen Strähnchen problemlos ausbreiten kann. Bei dicken Locken hingegen gelangt es nur schwer an die sichtbare Frisuroberfläche.

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Extreme Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und männliche Hormone beschleunigen die Fettbildung im Haar, da sie die Talgdrüsen zu erhöhter Produktion anregen. Einigen Menschen ist die Überproduktion ihrer Talgdrüsen leider auch per Erbgut in die Wiege gelegt . Sie leiden in der Regel nicht nur an fettigem Haar, sondern auch unter fettiger Haut, Mitessern und Akne. Aufgrund der hormonellen Veränderungen während der Pubertät trifft das Problem der fettigen Haare hauptsächlich Jugendliche - und darunter wiederum besonders männliche Jugendliche, die in der Regel stark unter diesem kosmetischen Makel leiden. Sie fühlen sich hässlich und geraten unter Stress, der wiederum für talg- und fettfördernde Hormonveränderungen sorgt.
Der Anteil der männlichen Hormone, die in geringen Mengen auch im weiblichen Körper zirkulieren, entscheidet auch über den Haarwuchs. Er beeinflusst sowohl den Haarausfall als auch die Entstehung eines Damenbarts

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Generell gilt. Stress lässt die Haare schneller fettig werden. Außerdem werden sie dann auch leicht stumpf und verlieren ihren Glanz.

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SELBSTHILFE

Häufiges Haare waschen
3 bis 4mal pro Woche kann man die Haare ruhig waschen - wenn nötig auch täglich.
Früher glaubte man, dass durch wiederholtes Haare waschen die Talgdrüsen nur dazu angeregt würden, noch mehr Fett zu produzieren. Diese Gefahr besteht bei heutigen Shampoos nicht mehr. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Shampoo dermatologisch unbedenklich und pH-neutral ist.

Brennesselspülungen
Brennesseln kräftigen das Haar.
Jeweils 1 Teelöffel Rosmarin, Kamille und Brennessel mischen und mit 100 ml kochendem Wasser übergießen. Dann etwas Obstessig hinzufügen. Diese Tinktur geben Sie nach dem Haare waschen auf Ihr Haar. Danach nicht mehr auswaschen.

Thymian-Zinn-Spülungen
Sie hemmen die Fettproduktion der Talgdrüsen
Jeweils 1 Teelöffel Thymian, Zinnkrau und Rosmarin mischen und mit 100 ml kochendem Wasser übergießen. Dann etwas Obstessig hinzufügen. Diese Spültinktur nach dem Haare waschen auftragen, einmassieren und nicht mehr auswaschen.

Teebaumöl
Teebaumöl hilft sowohl gegen fettige als auch gegen trockene Haare, da es die Tätigkeit der Talgdrüsen anregt. Geben Sie etwa 20 bis 40 Tropfen (je nach Haarlänge) auf 100 ml mildes, pH-neutrales Shampoo.

Gegen den Strich
Dünne, fettige Haare liegen in platten Strähnen auf der Kopfhaut. Manchmal kann ein Friseur mehr Fülle hineinzaubern, indem er die Haare von unten herauf schneidet. Sie selbst können Ihrem Haar mehr Pfiff geben, indem Sie es beim Fönen gegen den Strich, also von den Haarwurzeln nach oben bürsten. Bürsten Sie aber nicht zuviel, denn das kann wieder Ihre Talgdrüsen mobilisieren.

Sich selbst akzeptieren
Dünnes und fettiges Haar werden Sie durch kein Haarprodukt der Welt in eine üppige Haarmähne verwandeln. Dennoch können Sie hübsch und gepflegt aussehen, wenn Sie sich um eine Ihrem Haartyp entsprechende Frisur bemühen und für eine passende Pflege sorgen.

Vergiftung?
Lassen Sie sich bei Haarausfall auf Lösungsmittel- bzw. Schwermetallvergiftungen untersuchen.

Pille und Haare
Hormone haben einen starken Einfluss auf die Talgproduktion. Es ist möglich, dass Sie Ihre Haarprobleme Ihrer Antibabypille zu verdanken haben. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber.

Ein Geheimtipp ist auch noch die Verwendung von Babyshampoo.

Haben Sie noch weitere Tipp & Tricks? Schreibt mir doch einfach. Ich würde mich freuen.
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