FIAT Fehler in allen Teilen!
25.11.1999
Pro:
schönes Aussehen
Kontra:
Kurz und knapp : Fehler In Allen Teilen
Empfehlenswert:
Nein
 Theinz
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:2
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Bericht über die Erfahrungen mit einem FIAT barchetta Leider hatte ich nach dem Kauf eines FIAT barchetta große Probleme. Nach den, im folgenden aufgeführten Mängeln, habe ich nach 50.000km einen kapitalen Motorschaden erlitten. Noch kurz zur Vorgeschichte: Nachdem der Motor nun schon zum siebten Male ?defekt? war, habe ich bei einem Rechtsbeistand die Möglichkeiten einer Wandlung prüfen lassen. Leider hat mich die FIAT AG aber durch die ständigen Reparaturen über die Kulanzgrenze von 3 Jahren gebracht, sodaß ich jetzt keinerlei Möglichkeiten habe, eine Wandlung zu erreichen. Genau in der Prüfungsphase des Anwalts ist jetzt also dieser Motorschaden aufgetreten. Ich fuhr auf der Autobahn und überholte einen anderen PKW. Geschwindigkeit ca. 180 km/h. Auf einmal knallte es und es flogen rechts und links Teile aus den Radkästen heraus. Eine Nebelwand zog sich hinter meinem Wagen her. (Man muß sich das Ganze wie bei einem Motorplatzer bei der Formel 1 vorstellen, dies kommt der Situation am nächsten) In meiner FIAT-Werkstatt wurde dann ein Totalschaden des Motors festgestellt. Ursache war ein heißgelaufenes Lager der Kurbelwelle, welches scheinbar nicht mit Öl versorgt worden war. Da der Wagen aber regelmäßig in der Werkstatt war und auch immer nur bestes Öl (Synthet ik-Leichtlauföl) erhielt, (Ölstand wurde am Vorabend kontrolliert) kann definitiv ein Verschulden meinerseits ausgeschlossen werden. Diese Aussage machte auch die FIAT-Werkstatt. Fiat steht nicht für den Schaden ein. Kosten des Motors mit Einbau ca. 10.000,-- DM!
Jetzt der Sachverhalt und danach meine letzten Schreiben an FIAT: am 10.1.96 wurde mein Fiat barchetta zugelassen. Im Oktober 1996 traten erste Mängel auf, unter anderem ein Klopfen des Motors, welches dem Klopfen eines Dieselmotors stark ähnelte. Am 4.11.96 habe ich den Wagen zur Fiat-eigenen Werkstatt FILA in Heilbronn gebracht, um die Mängel beheben zu lassen. Diese waren im einzelnen: Kupplung hakte, Rückwärtsgang ließ sich schwer einlegen außerdem starkes Scheuern und Quietschen Motor verlor Öl Gurt rollte sich nicht auf Scheibenwischer hatte einen Defekt im hinteren Bereich starke Geräuschentwicklung / Schläge am Unterboden Rückleuchte war feucht Nebelscheinwerfer total angelaufen /Feuchtigkeit vordere Blinkleuchten feucht Schloß an der Fahrertür ließ sich sehr schlecht schließen und öffnen linke Vordertüre quietschte / große Reibgeräusche Motorhaube paßte nicht richtig/ große Lücke zwischen Kotflügel und Haube ca. 1 cm Dichtung am Verdeckkasten durch Falscheinbau bei Öffnen des Verdecks beschädigt Scheibe an der Beifahrertür wies einen Spalt zur Dichtung von ca. ½ cm aus das oben beschriebene ?Dieseln? Nach einer Woche habe ich den Wagen erst zurückbekommen, ohne daß ein Ersatzwagen gestellt wurde. Die Mängel sollen laut einer Aufstellung alle beseitigt worden sein. Nach etwas mehr als 1.000 km und ca. 1 ½ Monaten waren viele Mängel wieder vorhanden und wurden am 23.01.97 der FILA Heilbronn angezeigt und der Auftrag zur Behebung erlassen. Diese waren im einzelnen: wieder Quietschgeräusche am Kupplungspedal im hinteren Bereich (Hinterachse) starke Geräuschentwicklung / Schläge am Unterboden Rückleuchte wieder feucht beide Nebelschlußleuchten feucht beide vorderen Blinkleuchten feucht rechte Türscheibe hatte immer noch großen Spalt Fahrertüre wieder starke Quietschgeräusche starkes ?Dieseln? Wiederum war der Wagen knapp eine Woche in Heilbronn, bis ich ihn wieder abholen konnte.
Diesmal hielt der Motor knapp 9.500 km und 5 Monate bis wieder das starke Klopfen einsetzte. Wiederum brachte ich den Wagen am 25.07.97 nach Heilbronn zur Reparatur. Zwischen den ganzen Reparaturversuchen erfolgten immer wieder Anrufe bei Fiat Heilbronn, die meine große Unzufriedenheit über die große Mangelbehaftung meines Fahrzeugs zum Ausdruck bringen sollte. Immer wieder wurde ich vertröstet und teilweise wurde mir auch mit barschem Ton mitgeteilt, daß ich den Zustand so zu akzeptieren hätte, weil der Wagen ja auch immer wieder auf Garantie instandgesetzt werden würde. Im Unterton war diese ?schlechte? Behandlung irgendwie aufgrund dessen zu bemerken, daß ich den Wagen nicht in Deutschland sondern im Produktionsland erworben habe. Fiat muß aufgrund Bestimmungen der Europäischen Union die Garantieleistungen europaweit erbringen. Es ist nur die Frage, wie dabei der Kunde behandelt wird! Im Herbst 97 besuchte ich dann die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt und besuchte hierbei auch den Stand der Fiat AG. Nachdem ich die dortigen Mitarbeiter auf meine Probleme aufmerksam machte keine Anstalten machte den Stand zu verlassen, wurde ich nach hinten in die für de
n ?normalen? Besucher nicht zugänglichen Räume gebracht. Dort wurde ich mit dem Chef der Fiat-Kundenbetreuung Herrn Walter Wolff bekanntgemacht. Hier schilderte ich wiederum meine o. a. Geschichte und wurde von Herrn Wolff stark bedauert. Er sicherte mir eine Lösung zu und versprach mir sogar, aufgrund meiner Unannehmlichkeiten, ein Hardtop zu einem günstigen Preis zu besorgen. Keines der Versprechen hat er eingehalten, sodaß ich mich im Februar 98 wieder an Herrn Wolff telefonisch wandte und wieder vor dem gleichen Problem stand. Zum versprochenen Hardtop sagte er, daß er leider keinen Händler gefunden habe, der mir ein Hardtop zu einem günstigen Preis verkaufen wolle und daß ich mir, wenn ich das Hardtop zum vereinbarten Preis haben wolle, einen neuen Wagen kaufen müsse. In unserem Gespräch teilte er mir außerdem mit, daß ich den Wagen auch zu einem anderen Fiat-Händler, nämlich der mir näher gelegenen Fiat-Werkstatt bringen könnte. Am 20.02.98 brachte ich meinen Wagen dann tatsächlich zu dieser Werkstatt, um das wieder aufgetretene Dieseln beseitigen zu lassen. Kurze Zeit später, am 14.05.98 meldete ich meinen Wagen wiederum bei der Fiat-Werkstatt zur Reparatur an. Der Inhaber konnte einfach nicht glauben, daß dieses Teil immer und immer wieder kaputt ging. Er kenne dieses Problem nicht und ich solle mich doch nochmal schriftlich an Herrn Wolff wenden und eine akzeptable Lösung fordern. Umgehend ließ ich Herrn Wolff ein Einschreiben mit dem Sachverhalt zugehen. Sämtliche Antworten von FIAT Deutschland verdienen aufgrund der Inhaltsleere hier keine Erwähnung (?Lassen Sie den Wagen reparieren und alles ist wieder in Ordnung?, immer der gleiche Schrieb!) Die Werkstatt führte bei dieser Reparatur eine umfangreiche Untersuchung des Motors durch und glaubte einen Fehler gefunden zu haben, der den Defekt des Phasenwandlers verursachte. Nach Rücksprache mit dem Fiat-Kundenbetreuer wurde dieses Teil getauscht, aber nur 50 % auf Kulanzwegen erstattet. Mir blieb eine Eigenbeteiligung von über 200,-- DM. Leider brachte dies keinen Erfolg, da ich den Wagen am 2.11.98 abermals in die Werkstatt brachte um eben diesen ewigen Fehler wieder beheben zu lassen. Schon kurze Zeit nach dieser Reparatur, im Januar 1999 trat der Fehler wieder auf und ich bin diesmal nicht mehr bereit eine solche Lösung zu akzeptieren, da ich wieder einen Brief an Herrn Wolff geschrieben habe und dieser wieder nur die Lösung der Reparatur angeboten hat. Auch heute sind wieder sehr viele andere Mängel, die bereits ein- oder mehrere Male beseitigt wurden, wieder vorhanden.
Auszüge aus dem Schriftverkehr mit FIAT Deutschland, Heilbronn: Einschreiben FIAT Automobil AG Abt. Kundenbetreuung Herr Wolf persönlich Salzstraße 140 74076 Heilbronn 30.12.99 Mängel an meinem FIAT barchetta Fahrgestell-Nr.18300000013234 Sehr geehrter Herr Wolf, mit großer Enttäuschung mußte ich wiederum feststellen, daß Sie sich trotz mehrmaliger telefonischer Bitte um Rückruf, wieder nicht bei mir gemeldet haben. Wie Sie bereits seit der IAA 1997 in Frankfurt wissen, bin ich seit dem Kauf meines barchetta anscheinend vom Pech verfolgt. Weit über 40 teils sehr gravierende Mängel mußte ich seit Erstzulassung beseitgen lassen. In der heutigen Zeit des Automobilbaus eigentlich undenkbar. Im Februar dieses Jahres war es dann wieder einmal soweit. Zum vierten Male ?klopfte? mein Wagen wie ein Diesel. Es dauerte fast 3 Wochen bis ich Sie telefonisch zu einer Stellungnahme ans Telefon bekam. Wie immer wurde mir gesagt: ?Lassen Sie es reparieren!?. Dies tat ich nun zum vierten Mal mit dem Unterschied, daß ich diesmal nicht nach Heilbronn zur FILA fuhr, sondern nach Gerlachsheim zu FIAT Dörr. Herr Dörr reparierte meinen Wagen und stellte beim Austausch der defekten Teile fest, das irgendein Teil, welches wahrscheinlich für den häufigen Defekt des Phasenwandlers verantwortlich ist, keine Funktionen aufweist. Herr Dörr teilte mir dies mit und ich wandte mich erneut an Sie. Leider wurde ich durch Ihre ostdeutsche Kollegin wiedereinmal abgewiesen und trotz der Bitte um Rückruf erhielt ich keine Antwort. Nachdem nun seit letzter Woche (es hat diesmal ganze 6 Wochen gehalten) erneut diese grauenhaften Klopfgeräusche auftreten, wende ich mich nun wieder an Sie. Bitte sorgen Sie endlich für eine zufriedenstellende Lösung zu diesem Problem, damit diese Werkstatt-Odysee endlich aufhört. Hochachtungsvoll
Einschreiben FIAT Automobil AG Abt. Kundenbetreuung Herr Wolf persönlich Salzstraße 140 74076 Heilbronn , 30.09.98 Mängel an meinem FIAT barchetta Fahrgestell-Nr.18300000013234 Sehr geehrter Herr Wolf, zum mittlerweile 6. Mal hat mein Motor einen Defekt. Auf Anraten meines Händlers Herrn Dörr aus Gerlachsheim, wende ich mich heute nochmals an Sie. Ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, daß eine weitere Reparatur eine dauerhafte Abhilfe bringt. In jeder Menge Telefonaten und im Schriftverkehr schilderte ich Ihnen mein Problem, doch jedesmal bekam ich zur Antwort: ?Lassen Sie es reparieren!? Und jedesmal trat nach ca. 4 Monaten ein weiterer Defekt ein. Ich habe sogar bei der letzten Reparatur eine Eigenbeteiligung investiert (Austausch auf Verdacht/Defekt der Öleinspritzdüse), welche jetzt im nachhinein völlig umsonst war, da der Phasenwandler nun schon wieder defekt ist. Meines und meines Händlers Erachtens kann es nicht weiterhin die Lösung sein, die Reparatur aber und abermals durchzuführen, um nach kürzester Zeit wieder mit einem grandiosen ?Dieseln? durch die Gegend zu fahren. Ich bitte Sie nochmals, auch im Namen meines Händlers, um Überprüfung dieses Falles und hoffe auf eine diesmal akzeptable und dauerhafte Lösung.
Mit freundlichen Grüßen
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19.06.2003 15:53
Nach allem was ich über die Barchetta gehört und gelesen habe steht für mich fest, dass ich mir dieses Auto nicht kaufen werde. Es gibt ja schließlich Alternativen wie den Mazda MX-5 ...
24.10.2002 15:22
Das isser, der Älteste!!! Zumindest nummernmäßig liegt keiner drunter :-)
21.08.2002 17:42
Mmh, das kannte ich ja noch gar nicht! lg Star16