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für viele ist "matrix" der film des jahres 1999. meiner war es auch. jedenfalls fast, nämlich solange bis ich ende vergangenen jahres "fight club" im kino gesehen habe. dann war dieser film mein favorit.
vergiß die matrix. matrix ist hollywood-kino. nicht das übliche, aber immer noch clean. fightclub dagegen ist dreckig, brutal, krank. eben wie die wirklichkeit.
die story ist zu vielschichtig, um sie hier erzählen zu können. es ist eine achterbahnfahrt. beginnt die handlung noch seicht, flockig und witzig wird sie später vollkommen krank und schizophren und nimmt einen immer mehr gefangen. am ende wird man aus dem kino gehen und erst einmal den kopf schütteln um wieder einen klaren gedanken fassen zu können. was ist realität? was ist traum? was ist schizophren? eine antwort ist nicht möglich.
ich kenne viele, die diesen film hassen. als tumbe gewaltorgie abtun. doch diese leute haben die botschaft des filmes nicht verstanden. ihn wie einen billigen actionfilm gesehen. oder schlimmer noch: sie waren zu verwirrt hinterher und konnten damit nicht umgehen. diesen film muß jeder gesehen haben, der auf etwas anspruchsvollere kost steht.
morgen, am 18.5. erscheint das leihvideo. ich weiß was ich mir an diesem wochenende anschaue.