Filmkritik: Never Die Alone

Filmkritik: Never Die Alone

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Die Story: Bei seinem abendlichen Aufenthalt in einer Ghetto-Kneipe, lernt der weiße Schriftsteller Paul (David Arquette) einen protzigen Typen namens King David (DMX) kennen. Was Paul jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, dieser Mensch wird in den kommenden Stunden sein Leben auf ... Bericht lesen





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Better Die Alone
Erfahrungsbericht von Stormwatch2k3 über Filmkritik: Never Die Alone
07.01.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: solides Werk
Kontra: Ende wirkt zusammengeschustert

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Die Story:

Bei seinem abendlichen Aufenthalt in einer Ghetto-Kneipe, lernt der weiße Schriftsteller Paul (David Arquette) einen protzigen Typen namens King David (DMX) kennen. Was Paul jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, dieser Mensch wird in den kommenden Stunden sein Leben auf einen Schlag verändern. Denn King David wird vor der Kneipe von den zwei jungen Geldeintreibern Michael (Michael Ealy) und Blue (Antwon Tanner) kaltblütig abgestochen. Als anständiger Bürger fährt Paul den schwerverletzten David ins nahegelegene Krankenhaus. Auf dem Weg dorthin erzählt ihm der im Sterben Liegende von einem Sohn, den er jedoch nie kennengelernt hat.

Derweil erfährt die Unterweltgröße Moon (Clifton Powell) von der Tat, die seine Geldeintreiber verbrochen haben und hat nun Befürchtungen Probleme mit der Polizei zu bekommen. Ohne weitere Überlegungen hetzt Moon den beiden seine Killer auf den Hals. Als diese Blue und Michaels Schwester töten gerät Michael in Rage. Unterdessen ist David im Krankenhaus verstorben und hat seine ganzen Habseeligkeiten, unter ihnen eine Bibel voll mit Kassetten, an Paul vermacht. Zur Überraschung von Paul sind die Kassetten bespielt mit der Biographie von David's Leben. Angespannt lauscht er einem Tonband nach dem anderen, ohne zu bemerken, das er selbst in größter Gefahr ist ...

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Daten/Fakten zum Film:

- Originaltitel/Alternativtitel:
• Never Die Alone

- Land: USA
- Jahr: 2004
- FSK: 16
- Regie: Ernest R. Dickerson
- Darsteller: Earl Simmons (DMX); Michael Ealy; Antwon Tanner; Clifton Powell; David Arquette u.a.

- Laufzeit: ca. 89 min. (Uncut)

-sonstiges:
Hauptdarsteller DMX ist einer der erfolgreichsten Rapper im Musikgeschäft.

David Arquette ist der Bruder von Patricia Arquette ("Stigmata"; "Nightwatch" u.a.).

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Fazit zum Film:

Nachdem ich schon einige vernichtende Kritiken zu "Never Die Alone" las, trat ich dem Streifen schon etwas skeptisch gegenüber. Die Story klingt auf den ersten Blick verwirrend, ist sie auch leicht. Denn minutiös wird zwischen dem augenblicklichen Geschehen und King David's Vergangenheit hin- und hergezappt. Jedoch wurde es nie so kompliziert, das ich zu irgendeinem Zeitpunkt den Faden verloren hab. Die Handlung an sich ist auch ziemlich unterhaltend und spannend gestrickt, man sollte bei dem Film allerdings kein Actionfeuerwerk erwarten. Um die Story realistischer erscheinen zu lassen wurde die Kameraführung etwas amateurhaft gestaltet, was aber nicht weiter störend ist.

Die Darsteller liefern hier eine solide Leistung ab, obwohl bis auf David Arquette ("Arac Attack"; "Scream" u.a.) und Rapper DMX ("Exit Wounds"; "Born To Die" u.a.) unbekannte Gesichter die Leinwand füllen. DMX verkörpert den selbstverliebten, arschigen King David auch ziemlich gut. Ich bin zwar der Meinung, das Musiker nichts auf der Leinwand verloren haben. DMX gehört aber zu den wenigen ansehbaren Ausnahmen.

Leider schafft es der Film nicht vollends zu überzeugen. Zu wenig wirklich überraschende Höhepunkte, zuviele Längen und ein ziemlich zusammengeschustert wirkender Schluss drücken den Film letztendlich nur in ein etwas gehobeneres Mittelmaß. Einmal angucken geht in Ordnung, aber beim Wiederholungsfaktor geht der Film eher baden.

© 2005; Stormwatch2k3 (KGFF)
   

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