Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Wird nicht langweilig, Story ganz ok |
| Kontra: |
Flache Effekte fü einen Horrorstreifen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Es war an einem langweiligen Abend, wo ich nichts so recht mit mir anzufangen wusste. Da ich erst zwei Tage zuvor mehr wie doll feiern war, war mir an diesem Samstag nun mal pauschal gar nicht danach. Also schwebte ich auf meine Couch und machte es mir da einfach mal gemütlich. Schnell im Netz gekuckt was wann und wo kommt und ich meinte mir doch endlich nochmal Final Destination auf Pro7 anzukucken, erinnerte ich mich doch dunkel, dass ich diesen Film eigentlich ganz ok fand, aber nach so vielen Jahre kam ich nicht ganz mit und da wird er einfach noch einmal geschaut - basta.
Also habe ich mich vor den Fernseher gepackt, das Licht schön ausgemacht, ein paar Kerzen angezündet und nun konnte es losgehen mit dem "Horror" :-))
Es ist erst der 2. Bericht den ich hier auf Ciao über einen Film geschrieben habe und der letzte müsste 3 Jahre zurückliegen, also Gnade mit einem armen nicht so bewanderten Freak *gg* Nu aber mal los hier:
Und ab geht's…
(¯`´.¸Zum Film im Allgemeinen¸.´´¯)
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Der Film ist schon ein ganzes Stück alt, fast auf den Tag genau 5 Jahre. Am 21.09.2000 war die Premiere in Deutschland und er wurde damals mit viel Prunk und viel Tara angekündigt und der Trailer versprach einen hammergeilen Film. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahre, also alle anderen jetzt schnell woandershin surfen :-)
Glen Morgen schrieb das Drehbuch zu diesem ersten Teil der Final Destination "Serie" und James Wong setzte das ganze in der Regie um und brachte es so auf die Leinwände der Welt.
Schauspielerisch ist nicht gerade ein Starbesetzung vorhanden, hauptsächlich junge Schauspieler die man vom ein oder anderen Film her kennt haben hier mitgewirkt, wodurch der Film auch immer liebevoll "Teenager Horror" genannt wurde und sicherlich auch heute noch wird.
Über 1,3 Millionen Kinobesucher zählte der Film hier in Deutschland und gilt doch als recht umstritten. Auch in meinem Freundeskreis gibt es viele die sagen "wat nen Schwachsinn" und andere finden den Hammerhart. Eine ganz kleine Minderheit macht gar bei dem Film den Ton aus und bindet sich ein schwarzes Kopftuch um das gesamte Gesicht. Nun, welch Spannung da wohl aufkommt *lach*
97 min Horror sollen einem geboten werden und das durch zahlreiche Spezialeffekte - na ja.
(¯`´.¸Die Handlung in der Schnellübersicht¸.´´¯)
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Ich muss gleich vorne weg sagen, dass ich kein Fan davon bin hier elendig lange und komplizierte und unverständliche komplette Namen zu präsentieren. Ich finde das durchaus als sehr irritierend wenn man in einem Absatz mit 300 Worten, 40 mal irgendwelche Vor- und Zunamen liest. Bringt mich beim lesen einfach aus dem Konzept, deswegen beschränke ich mich persönlich auf so wenig wie möglich bei den Namen!
Eine Klassenfahrt nach Paris sollte mal das Ereignis werden und es wurde eines. Alex (den ich jetzt einfach mal zum Hauptdarsteller abstempel) sitzt bereits wie alle anderen im Flugzeug und hat eine Vision: das Flugzeug explodiere kurz nach dem Start. Panisch und völlig verwirrt verlässt er das Flugzeug und mehr oder minder freiwillig verlassen einige weitere Schüler der Klasse und eine Lehrerin das Flugzeug und werden nicht mehr an Board gelassen.
Noch während man sich über Alex und seine alberne Vorstellung heftigst erregt zerbersten die Scheiben des Flughafens, den Himmel erleuchtet eine gewaltige Explosion……. Alex hat recht gehabt, das Flugzeug ging in einem Feuerball zu Boden, keiner der Passagiere überlebte.
Das schlimmste sollte an dieser Stelle vorbei sein, aber der Albtraum für alle aus dem Flugzeug entkommenen sollte erst beginnen.
Einer nach dem anderen wird Opfer des Todes, der seinen Weg kennt, der seinen Plan weiterführt. Nur Alex kommt hinter dessen Plan, dessen Schema und versucht den Tod auszutricksen, ihn zu überlisten.
Doch bis er selber aktiv eingreifen kann, sterben seine Mitschüler und Freunde teilweise sehr ominöse Tode, die im Film mehr oder minder gut dargestellt werden.
Viel mehr möchte ich nicht verraten, denn das Ende ist irgendwie ne Mischung aus interessant und albern, wo man sich eigentlich freute dass es drei Mann geschafft haben und dem Tod und seinem Plan entkommen sind - nicht ganz…….
(¯`´.¸Meine Meinung zu den "Horrorszenen"¸.´´¯)
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Es ist ein Film, der ab 16 freigegeben ist, also möchte ich eigentlich das Wort HORROR nicht so laut in den Mund nehmen. Unter Horror versteht der, der solche Filme gerade zu verschlingt ein bissel was anderes als Final Destination!
Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich meine ganz eigene Art habe das hier aus meiner Sicht zu beschreiben, bitte nicht vergessen es ist ein Film und es ist mein Bericht :-)
Viel zu wenig Action und viel zu wenig zum Abducken gab es bereits beim geträumten Crash bzw. der Explosion des Flugzeuges. Lediglich eine Szene in der ein Passagier verbrennt konnte ein klein wenig überzeugen, der Rest war zu flach und zu oberflächlich gehalten und hätte tiefer ins Detail gehen können und müssen.
Die Überlebenden, die nicht in der Maschine waren kommen nun auf nicht gerade sehr sinnvolle Art und Weise ums Leben und das kommt auch nicht immer sehr erquickend rüber. Der Kumpel der sich mal eben an irgendwas im Bad stranguliert ist zwar eine Szene die weit über eine Minute geht und wo die Absicht Gänsehaut zu erzeugen vorhanden war, aber es nicht komplett gelungen ist.
Mit einer Mischung aus "Achtung jetzt stirbt einer - kuck hin" und "urplötzlich" ist der Film in seiner Handlung nun doch wieder effektiv und spannend.
Mal eben vom Bus überrollt zu werden und alle mit Blut voll zuspritzen (sehr albern) oder den Kopf abgetrennt zu bekommen, das waren so die Momente in denen keiner mit etwas gerechnet hat, wohingegen der blutige Tod der Lehrerin durch das Zerbersten des Computermonitors und das Aufschlitzen ihres Halses ziemlich offensichtlich und fast schon langweilig war.
Auch das relative Ende des Filmes, wo ein Stromkabel mal alles beenden sollte und Alex es mutig festhält und trotzdem überlebt und und und, war ein bissel albern und hat nicht wirklich was mit schocken oder Horror zu tun gehabt!
(¯`´.¸Meine Meinung zum Film im Allgemeinen¸.´´¯)
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Es ist ein gute gemeinter Film, der schon hätte komplett überzeugen können und wenn man nicht so zimperlich gewesen wäre, wäre auch ein guter Horrorstreifen draus geworden. So, empfinde ich ihn nur als mittelmäßig und nicht umwerfend.
Eine Szenen haben schon überrascht, wobei ich mir dann doch gewünscht hätte das man mehr gesehen hätte - einfach mal Kamera drauf halten *lach*.
Was diesen Film trotzdem auf jeden Fall sehenswert macht ist die Spannung. Kaum eine Minute im Fim vergeht, wo man sich wagt auf Toilette zu gehen oder eben mal umzuschalten. Handlungen kann man zwar an manchen Stellen leicht vorhersagen und deuten, aber was dann wirklich passiert und wie das Ende vom Lied ist erfährt man eben erst wenn es geschehen ist.
Wong, der Regie führte, ist es gelungen trotz des ein oder anderen flachen Effekten den Zuschauer an den Film zu fesseln. Leider war die schauspielerische Leistung außer vom Hauptdarsteller nicht die beste und die genialste für einen Horrorfilm, dennoch möchte ich sie nicht als schlecht bezeichnen.
Ich habe schon Streifen gesehen, da war es spannender auf Arte einen Themenabend zu abfaulenden Schneidezähnen zu sehen, als eben diesen Film.
Ich persönlich vergebe dem Film 3 Sterne und stufe ihn also als mittelmäßig ein, spreche jedoch dennoch eine Empfehlung aus. Wer es nicht ganz so hart mag, wer ein bissel seichten Horror möchte und wer trotz allem über 90 min gefesselt vor dem Fernseher sitzen möchte, der kann sich den Film auf jeden Fall mal antun. Auch schwache Gemüter werden nicht zu doll geschockt.
So, ich geh mir nun Ketchup kaufen und…… na ja, dat is intern *lol*
In diesem Sinne bedanke ich mich für die Lesung, Bewertung und ggf. den Kommentar und wie immer zum Schluss
(¯`´.¸Liebe Grüße vom ®Miamibeach-Mike® ¸.´´¯)
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