Final Destination (Film)

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Final Destination (Film)

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Mysteriöse Tode und philosophische Fragen

5  11.08.2009

Pro:
Story, phil .  Fragen, Devon Sawa, Kerr Smith, OST

Kontra:
teilweise etwas unrealistisch

Empfehlenswert: Ja 

crazy_swazey

Über sich:

Mitglied seit:29.07.2009

Erfahrungsberichte:17

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 61 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Final Destination

Ich gebe zu, es ist schon ein bisschen her, seit der FIlm in den Kinos lief. Ich dachte nur, jetzt wo der vierte Teil bald anläuft, könnte ich mich mal mit der Vorgeschichte befassen. FInal Destination (Regie: James Wong) kam im Jahre 2000 raus und war in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben. Zu damaligen und auch heutigen Verhältnissen haben ziemlich unbekannte Schauspieler die Figuren gemimt. Hauptsächlich TV- und Serienstars waren am Dreh beteiligt:
Devon Sawa: Alex Chance Browning (bekannt vielleicht aus dem Musikvideo von Eminem zu "Stan")
Ali Larter: Clear Rivers (Varsity Blues)
Kerr Smith: Carter Horton (Dawsons Creek)
Tony Todd: William Bludworth (Platoon)
Kristen Cloke: Ms. Valerie Lewton
Seann William Scott: Billy Hitchcock (American Pie)
Brendan Fehr: George Waggner (Roswell)
Chad E. Donella: Tod Waggner (Akte X)

Handlung

Alex soll mit seiner Schulklasse nach Paris auf Klassenfahrt fliegen. In der Maschine sitzend hat er eine Böse Vorahnung. Er sieht glasklar, wie das Flugzeug abstürzt und sie alle sterben werden. Er versucht seine Kameraden zu überreden auch auszusteigen, er wird aber zuvor von den Sicherheits Leuten nach draußen begleitet. mit ihm bleiben eine Lehrerin und einige Schüler dort und sollen den nächsten Flieger nehmen. Kaum sind sie wieder in der Schalterhalle startet das Flugzeug und explodiert noch über der Rollbahn.
Einige Zeit später sterben erst sein bester Freund, dann Terry auf ungeklärte, mysteriöse Art. Nun ist Alex sich sicher. Der Tod hat einen Plan gemacht. Alle Überlebenden des Unglücks müssen auch sterben. Und zwar in der Reihenfolge wie sie im Flugzeug gestorben wären. Also macht Alex sich schlau wo jeder im Flugzeug saß und versucht so eine Reihenfolge fest zu stellen. Die Anderen sind verständlicherweise "etwas" skeptisch.
Es beginnt ein Wettlauf mit dem Tod. Während dem einige von Alex' Freunden auf teilweise wirklich skurrile Weise ums Leben kommen. Der Rest des Films besteht daraus so viele wie möglich vor dem Tod zu retten. Wie viele und wer das Schauspiel überleben möchte ich hier noch nicht verraten.
Meinung

Final Destination ist mal etwas anderes. Neben den teilweise sehr gut dargestellten Todesumständen gibt es wirklich eine Handlung und einige große philosophische Frage: Gibt es den Tod in Form eines agierenden "Wesens"? Und wenn ja, hat er einen Plan? Kann man diesen Plan durchkreuzen?
In diesem Film finde ich den Tod eigentlich ziemlich gut getroffen. man sieht keinen Menschen oder einen leeren Umhang mit Sichel in der "Hand. Er manifestiert sich im Wind, im Wasser, in den Zufällen. Das Bild, das man im Kopf hat und das sich ja jeder mal gemacht hat, wird nicht durch irgend eine billige Kreatur zerstört. James Wong spielt mit meiner Fantasie. Wenn ich also nachts nach hause laufe, ist der WInd hinter mir einfach nur ein Wetter Phänomen oder werde ich bald mein Ableben finden?
Sehr interessante Fragen werden gekonnt beantwortet beziehungsweise durch Gegenfragen eliminiert. Der Plan des Todes bedeutet eigentlich nur, dass niemand zufällig stirbt. Jeder in diesem Flugzeug ist mit Absicht dort. Und wenn jetzt einfach jemand kommt, eine Vision hat und das "sinkende Schiff" verlässt bevor es zu spät ist, müssen diese also als nächstes dran glauben. Die Theorie einfach einen Todgeweihten zu überspringen um ihn zu retten steht dazu logischer Weise im Gegensatz. Wer tot sein soll wird auch sterben. Auf welche Weise auch immer.
Die Schauspieler haben alle ihr können schon irgendwo bewiesen. Der einzig wirklich bekannte ist Seann WIlliam Scott. Er war ein Jahr zuvor in "American Pie" zu sehen. Nicht gerade Filme die man vergleichen könnte. Die besten Besetzungen sind meiner Meinung nach Devon Sawa als Alex und Kerr Smith als Carter Horton.
Fazit

Final Destination ist ein sehr guter, ungewöhnlicher und für ein Regie Debüt herausragender Horrorfilm. Obowhl das Wort Horror hier nicht zu recht steht. Es handelt sich mehr um einen Thriller. Dafür spritzt einfach nicht genug Blut. Ja ich weiß, dass das nicht das einzige Erkennungsmerkmal von Horrorfilmen ist. Aber sagt doch mal selbst. Richtig Angst (= Horror) verbreitet dieser Film einfach nicht. Mich hat er eher zum nachdenken angeregt. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass man sich auf den Tod nicht vorbereiten kann und folglich auch keinen Gedanken daran verschwenden sollte. Zumindest solange man keine Lebhaften Visionen davon hat. In diesem Sinne: Viel Spaß beim gucken!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Chaoscrash

Chaoscrash

13.08.2009 14:05

...Mittlerweile ein Klassiker;-)...und gerade weil nicht sooo viel Blut fließt wie z.B. im 2. Teil...ist es ein fast genialer Horror der nur in den Gedanken die Bilder entstehen lässt...wie z.B. die Busszene...hier sieht man nicht das Endergebnis wie in Szenen des 2. Teils...hier bleibt es dem Zuschauer überlassen *fg*...schon eine Kunst Horror aufzubauen ohne das man viel sieht...siehe z.B. auch Alien 1...äjnlich Verfahrensweise:))CC

Fliegmaus32

Fliegmaus32

12.08.2009 21:41

Ich find den Film auch gut.

sunflower1985

sunflower1985

12.08.2009 11:56

der film gehört zu meinen absoluten lieblingsfilmen. toll hast du ihn beschrieben. dafür die höchstnote. bussi

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