Über sich:Mit meinen 21 Jahren bin ich Azubi zum Mediendesigern bei einem Verlag und am Wochenende als DJ täti...
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Final Fantasy geht in die 8. Runde und ich selbst bin seit dem 7. Teil absoluter Fan von Final Fantasy.
Kurz zur Geschichte. Sie übernehmen die Rolle von Squall Leonhart, einem Söldneranwärter an einer Militärakademie zu einer Elitespezialeinheit. Aber gleich beim ersten Auftrag, nach bestandener Prüfung, wird die Welt so ziemlich auf den Kopf gestellt. Eine seit Jahren gefürchtete Macht kommt zurück – die Hexen – kommen aus der Zukunft um einen ziemlich dunkeln Plan zu verwirklichen. Sie werden nun durch etliche Verstrickungen zum Kämpfer für die Welt. Mit ein paar Freunden machen sie sich auf den Weg um den Hexen den gar auszumachen und den Plan....den man Stück für Stück erfährt ... zu vereiteln. Alles in eine Liebesgeschichte gebettet.
Die Steuerung und auch die Kampfgrafiken haben sich zum Vorgänger haben sich nicht verändert. Ein ganz neues Zaubersystem, was anfangs etwas kompliziert scheint, wo man sich aber auch mit ein bisschen Übung reinarbeitet, wurde entwickelt. Hingegen der Sound und die Zwischensequenzen sind wirklich bombastisch geworden. Die aufwendig gerenderten Zwischensequenzen wirken wahnsinnig realistisch. Die orchestrale Musik ist sehr Stimmungsvoll und ließ mir oft genug eine Gänsehaut über den Rücken fahren, selbst ein eigener Song wurde komponiert, der wohl auch ohne weiteres kommerziell vertrieben werden könnte.
Die Steuerung ist, wie gewohnt über Menüsysteme und die Kämpfe rundenbasiert. Hingegen das Zaubersystem und auch Teile der Steuerung sind anfangs etwas kompliziert. Dabei hilft das kleine Benutzerhandbuch auch nicht gerade weiter. Aber wie auch schon im Vorgänger wird alles sehr genau im Spiel erklärt. Für ein Rollenspiel hat das Spiel wenig Handlungsfreiheit. Man ist doch recht strack an die Storyline gebunden, was aber auf keinen Fall den Spielspass verringert.
Final Fantasy kommt auf 4 (Playstation) bzw. 5 (PC) daher und lässt sich auf keinen Fall an einem Wochenende durchspielen. Ich selbst habe über 100 Stunden reine Spielzeit davor gesessen und bei weitem nicht alles entdeckt (man kann es auch ne ganze Ecke schneller durchspielen, aber auf die Hälfte müsste man wohl mindestens kommen). Der Schwierigkeitsgrad wechselt ständig zwischen Megaleicht bis Megaheftig.
Die Story dreht sich öfters um 180° und ist deswegen teilweise sehr konfus und wirkt an manchen Ecken klischeehaft und kitschig....das haben aber wohl Japanische Rollenspiele wohl öfters an sich. Gerade die Charaktere sind von der Grafik ‚erwachsen’ geworden und entsprechen vom Aussehen so gar nicht denen von FF7, von der Art und weise entdeckt man aber recht viele Parallelen.
Alles in allem ist FF8 für Rollenspielfans der japanischen Machart ein absolutes Muss, aber auch andere werden Ihr großes Vergnügen dran haben. Ich selbst bin wahnsinnig begeistert und warte gespannt auf den neunten Teil der Final Fantasy Saga.