Final Fantasy VI - auch heute noch super!
23.01.2002
Pro:
Tolle Spielidee, viele Charaktere, zahlreiche Spezialattacken, interessante Gruppenaufteilung zwischendurch, einige Rätsel, wunderschöne Musik, niedliche Grafik, gelungene Steuerung, tolle Geschichte
Kontra:
Nein, überhaupt gar keine
Empfehlenswert:
Ja
 zitrol
Über sich:
Ich vor meiner Praxis für Physiotherapie... seit dem 04.01.2006 Mama... bin immer noch sehr Ciao-fau...
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Das japanische Supernintendo-Spiel Final Fantasy VI (im weiteren Verlauf nenne ich es aber Final Fantasy III, da es so auf dem amerikanischen Markt und hierzulande als Import-Modul erschien) ist für mich immer noch eines der besten Rollenspiele aller Zeiten! Es erschien Ende 1993 in Japan, Anfang 1994 in den USA und....natürlich nicht als PAL-Version in Europa, das ist wieder einmal wieder typisch, grummel... Also kramte ich meine wenigen Englisch-Kenntnisse zusammen (außerdem hatte ich ja ordentliche Unterstützung dabei) und so beschlossen wir zu Hause, uns dieses Rollenspiel von einem Import-Händler schicken zu lassen. Der ganze Spaß kostete uns damals "wahnsinnige" 149 DM plus Versandkosten, mit Nachnahme dann insgesamt 161 DM. Das weiß ich heute noch ganz genau... Warum ich Euch das alles erzähle? Weil ich Euch sagen möchte, daß jede einzige Mark das Spiel auch tatsächlich wert ist, unglaublich, aber wahr! Wir würden ganz sicher wieder genauso viel Geld zahlen für dieses einzigartige und wirklich tolle Rollenspiel, wenn es denn sein müßte... Es gab einmal eine Zeit, in der die Menschen und Esper friedlich zusammenleben konnten, doch dies ist nun leider nicht mehr der Fall. Im sogenannten "Krieg der Magi", der daraufhin folgte, wäre fast die gesamte Welt zugrunde gegangen. Mittlerweile sind 1000 Jahre vergangen und der damalige Krieg ist fast in totale Vergessenheit geraten. Aber leider wurde die Magie aus der Zeit damals wiederentdeckt und nun droht erneut großes Unheil... Im Laufe der sehr abwechslungsreichen Geschichte macht Ihr Bekanntschaft mit insgesamt 14 Hauptcharakteren sowie auch noch zwei versteckten Figuren. Jeder Held verfügt über eine starke Persönlichkeit, nicht im Geringsten gleicht ein Charakter dem anderen. Und zudem hat jeder seine eigene geheimnisvolle Vergangenheit, die er nicht besonders gerne offenlegen möchte. Jedenfalls hat jede Figur ein sehr persönliches Motiv, sich auf dieses große Abenteuer einzulassen...
Das Tolle an dem Spiel ist eine für damalige Verhältnisse fehlerlose Grafik, die ihrer Zeit vor ca. 7 Jahren meilenweit voraus war. Aber nicht nur die Grafik ist ja gerade bei einem Rollenspiel entscheidend, sondern der Spielaufbau insgesamt, die Präsentation der Geschichte, der Tiefgang, welcher (hoffentlich) in der Handlung nach und nach sich herauskristallisiert. Und der ist hier bei Final Fantasy III einfach phänomenal. Denn die Geschichte riß mich tatsächlich von Anfang an voll mit und ließ mich nicht mehr los. Wir müssen insgesamt so ungefähr 100 Stunden mit dem Spiel zugebracht haben, nach knapp drei Wochen hatten wir es dann durchgespielt. Fast mein ganzes Umfeld vernachlässigte ich in der Zeit, fast das gesamte Wochenende sperrten wir uns zu Hause ein und spielten und spielten und spielten... Und dies auch die Woche über, wann immer es ging, meistens natürlich spätabends und oft bis tief in die Nacht hinein. Die Musik ist in Final Fantasy III auch hervorragend, wie so üblich bei den Produkten der Firma Square. Tatsächlich übertrifft sie die Grafik sogar noch, etwas Gleichwertiges gab es auch in den Jahren danach auf dem Supernintendo so gut wie nie zu bestaunen. Die Melodien passen nicht nur wunderschön zum Spielgeschehen, sondern haben einen riesigen Anteil daran, daß ich phasenweise ganz tief im Spiel versunken war., denn es entfaltete sich eine packende und phasenweise richtig dramatische Atmosphäre. Damit meine ich nicht nur die Klänge im Kampf, sodnern besonders auch in den ruhigeren Phasen, speziell dann, wenn wieder einmal eine dramatische Wendung in der Handlung erfolgt und diese nach und nach in den gerade geführten Dialogen deutlich wird. Außerdem sind die Musikstzücke nicht nur wunderschön, sondern auch sehr zahlreich vorhanden und zudem auch noch sehr unterschiedlich, die jeweiligen Stimmungslagen werden immer ganz deutlich unterstrichen.
Das Spiel fesselte mich aber vor allem auch durch seine hochinteresssante Geschichte, seine überraschenden Wendungen, seine gesamte Atmosphäre die ganze Zeit über! Die Helden sind sehr lein und niedlich animiert, man muß man sie einfach lieb haben. Natürlich sind sie aus der heutigen Sicht viel zu klein, aber für damals war das schon okay. Beeindruckend ist aber, daß die einzelnen Charakter herausstechende Persönlichkeiten haben und diese eine hohe Identifikation mit der gesamten Geschichte ermöglicht. Das Fantastische daran ist, daß jeder einzelne Held unterschiedlich ist, im weiteren Verlauf des Spieles die unterschiedlichsten Spezialattacken erlernt, je nachdem, welche Waffe er gerade führt. Diese Spezialwaffen sind sehr wichtig, aber auch sehr teuer, so daß ich oft stundenlang damit zubrachte, meine Erfahrungspunkte zu verbessern und das nötige Geld zum Einkaufen zu beschaffen. Was war es dann aber schließlich für eine Freude, als ich dann endlich die langersehnte Waffe beziehungsweise den neu erlernten Spruch anwenden konnte, hurra! Ihr kämpft phasenweise mit mit bis zu 4 Figuren gleichzeitig, auch das hatte es vorher bei einem Rollenspiel auf dem Supernintendo nur selten gegeben. So könnt Ihr, wenn man möchte, das Spiel auch öfters spielen, eben dann immer mit ganz anderen Helden. Überragend ist nämlich dabei, daß sich die Figuren ab und zu in zwei Gruppen aufteilen, so daß man die einzelnen Helden nicht zu sehr vernachlässigen darf, man braucht am Ende jeden! Ziemlich am Ende kommt dann der absolute Höhepunktt. Ihr lauft dann nämlich mit drei verschiedenen Gruppen zu je vier Helden parallel durch die Höhlen, ist das nicht toll? Eine Gruppe ist dann teilweise von Aktionen beziehungsweise dem erfolgreichen Vorankommen einer manderen Gruppe abhängig, eher geht es nicht weiter. Nur wenn eine Gruppe das gesteckte Ziel erreicht, eröffnet sich ein neuer Weg für die nächste Heldengruppe! Einfach riesig, davon können sich auch heute noch fast alle Rollenspiele mal eine Scheibe abschneiden. Der Schwierigkeitsgrad ist übrigens später schön hoch ohne allerdings unfair zu sein. Es gibt einfach an diesem Videospiel für mich nichts zu meckern, das ist zumindest meine Meinung. Letztes Jahr haben wir tatsächlich im Winter die völlig verstaubte Supernintendo-Konsole noch einmal herausgekramt und haben Final Fantasy gespielt, das sagt wohl alles!!!
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12.03.2004 13:22
Oh in diesem Fall habe ich die Daten vertauscht, da war ich wegen der Übereinstimmungen in Deinen anderen Berichten wohl voreingenommen, scheint hier wohl umgekehrt abgelaufen zu sein.
12.03.2004 13:07
„Ich muß so ungefähr 100 Stunden mit dem Spiel zugebracht haben, nach knapp drei Wochen hatte ich es dann durchgespielt“. „Diese Spezialwaffen sind sehr wichtig, aber auch sehr teuer, so daß ich oft stundenlang damit zubrachte, meine Erfahrungspunkte zu verbessern und das nötige Geld zum Einkaufen zu beschaffen.“ „Was für eine Freude, als ich dann die langersehnte Waffe beziehungsweise den neu erlernten Spruch endlich anwenden konnte“ „Überragend ist allerdings, daß sich die Figuren ab und an in zwei Gruppen aufteilen, so daß man die einzelnen Helden nicht zu sehr vernachlässigen darf...“ Original: http://www.ciao.com/Final_Fantasy_Anthologie_PSX__Test_2559409 Ab hier hab ich aufgehört die Übereinstimmungen zu suchen, nachdem Du auch in anderen Berichten Dich bei anderen bedient hast, ist das wohl kein Zufall mehr, oder?
04.03.2003 05:51
What happens? Wenn du magst, schreib mir bitte an silkhar@yahoo.de.