Finansbank (Holland) N.V.

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Ab 5000 EUR noch immer top

4  18.01.2001 (18.12.2003)

Pro:
Gute Konditionen ab einer Einlage von 5 . 000 EUR

Kontra:
Nicht als Girokonto brauchbar, unter 5 . 000 EUR Flop

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Service

Filialnetz:

Fachliche Beratung:


Nik81

Über sich:

Mitglied seit:17.04.2000

Erfahrungsberichte:3

Vertrauende:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 23 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

STAND: 10.12.2003

BERICHT: Von den Konditionen her gehört die Finansbank Holland zur absoluten Spitze unter den Direktbanken. Durch ein aktuelles Sonderangebot (gültig bis 31.01.04) ist die Festgeldverzinsung bei einer Laufzeit von 4 Jahren (3,8%) und 5 Jahren (4,25%) gar die höchste, die man momentan erzielen kann. Auch die Zinsen für täglich verfügbares Geld sind sehr gut: 2,75%.
Doch leider sind die Super-Konditionen nicht für jedermann verfügbar. Denn oben genannte Haben-Zinsen beziehen sich auf eine Mindesteinlagenhöhe von 5.000 EUR! Der eine oder andere wird dafür sein gesamtes Erspartes auf einmal hinblättern müssen. Und das bei einer Bank, die man in den meisten Fällen noch nicht einmal persönlich besuchen kann. Es gibt derzeit lediglich eine Hand voll Filialen in Deutschland. Dafür gibt es seit ein paar Monaten endlich Homebanking! Zuvor lief der gesamte Zahlungsverkehr nur per Telefon und Fax. Aber nun kann man sich mit seiner Kundennummer und einer PIN auf der Website der Finansbank in sein Konto einloggen, um Überweisungs- und Festgeldaufträge zu stellen. Eine lästige TAN-Liste wie bei anderen Banken entfällt. Ein Kontoauszug in schriftlicher Form wird bei jeder Kontobewegung versendet. Somit brauch man keine Screenshots vom Kontostand machen, wenn man ein paar Tage Zeit hat. Sollte man gerade mal nicht einen Internetanschluss in der Nähe haben, kann man den Kontostand auch jederzeit unter der Hotline (Ortstarif) erfragen und ggf. Überweisungen durchführen. Zur Sicherheit des Kunden werden diese Telefongespräche auf Band aufgenommen. Ein großes Manko der Kontoauszüge ist, dass man nicht erfährt, woher die aufgeführten Einzahlungen kommen: Keine Kontodaten des Einzahlers, kein Name, kein Verwendungszweck! Auch dies muss ggf. bei der Hotline erfragt werden...

All diese Fakten machen deutlich, dass das Finansbank TopInterest-Konto nicht als gewöhnliches Girokonto zu gebrauchen ist, von welchem die alltäglichen Überweisungen und Daueraufträge aus- und eingehen. Hinzu kommt, dass nur 2 Überweisungen (und diese - zur Sicherheit des Kunden - ausschließlich auf das bei Vertragsabschluss angegebene Referenzkonto) pro Monat kostenfrei sind, alle weiteren werden jeweils mit satten 8,- EUR berechnet. Täglich verfügbare Guthaben unter 5.000,- EUR werden lediglich mit 0,75% verzinst, das geht dann eher so in Richtung herkömmliches Sparkassen-Sparbuch... Hieraus wird deutlich, wo die Finansbank ihre Schwerpunkte setzt.
Das TopInterest-Konto ist nur als reines Spar-Konto zu benutzen. Doch in dieser Hinsicht ist es im wahrsten Sinne des Wortes Top. Wer irgendwo 5.000 EUR zu viel hat und für einige Zeit darauf verzichten kann, der kann auch in die Festgeldanlage investieren. Diese ist in letzter Zeit durch diverse Zinssenkungen jedoch gegenüber dem Tagesgeld sehr unattraktiv geworden. Bei einer Laufzeit bis zu einem Jahr, liegen die Zinsen gar unter denen des Tagesgeldkontos! Leider wurde bei letzterem ein großes Plus, die monatliche Zinsausschüttung, eingestellt und man bekommt seine Zinsen nur noch am Jahresende gutgeschrieben. Bei mehrjährigen Anlagen werden die Zinsen ebenfalls jährlich gutgeschrieben. Die Möglichkeit, vom Zinseszins (die Finansbank nannte das "Zinskapitalisierung") und somit einer höheren Rendite zu profitieren, gibt es somit nicht mehr.
So wenig sich eine Festgeldanlage derzeit auch lohnt (Einziger Vorteil: Die Zinsen sind einem dann über einen längeren Zeitraum garantiert), die Zinssätze, die man bei der Finansbank bekommt, gehören - wie gesagt - zu den besten derzeit auf dem Markt.
Aufpassen müssen die "Gutbetuchten" unter uns: Da es sich bei der Finansbank um eine holländische handelt, sind Einlagen lediglich bis zu einer Höhe von 20.000 EUR abgesichert. Sollte die Bank pleite gehen, wäre das restliche Geld höchstwahrscheinlich verloren...

FAZIT: Hat man mehr als 5.000 EUR an Geldmenge zur freien Verfügung, kommt man bei der Finansbank in den Genuss von Spitzenzinsen. Wer da nicht zugreift, ist meiner Meinung nach selber Schuld. Ein parallel laufendes Giro-Konto ("Referenzkonto") - beispielsweise bei der Sparkasse - ist unabdingbar, da NUR auf dieses (bei Vertragsabschluss angegebenes Konto) Rücküberweisungen von der Finansbank stattfinden können (zwecks Sicherheit). Das Referenzkonto kann man auf schriftlichen Antrag hin ändern lassen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Kayah13

Kayah13

18.12.2003 02:53

Das Lesen wird durch die fehlende Gliederung unnötig erschwert. Außerdem bleiben mir noch zu viele Fragen offen: Kontobewegegungen nur mit Kontonummer und Pin sind sehr unsicher. Wie viel Bit beträgt die Verschlüsselung? Unter der Hotline kann man Überweisungen tätigen? Was wird dort abgefragt? Ich frage nur, wegen der Scherheit! Könnte man das Girokonto auch überziehen? Wie sind die Dispositionszinsen? Wir einen an der Hotline auch bei Fragen geholfen? Ich hoffe, ich habe nun mein hilfreich ausreichend begründet, so wie Du es gewünscht hast und Du akzeptierst die Bewertung so wie ich Deine Bewertun akzeptiere. LG Kayah

angelika46

angelika46

06.01.2002 21:13

Bin voll und ganz Ihrer Meinung. Die Zinsen bei einer Einlage unter Euro 5000 kann man vergessen. Darüber ist auch heute die Finansbank unter den Topanbietern.

Finanz-Tester

Finanz-Tester

16.05.2001 18:21

Bericht ist o.k. dies sind auch meine Erfahrungen. Anmerkung: Die 10.000 DM Grenze ist nicht so schlimm. Denn ein Zinsvorsprung von 2 % gegenüber anderen Anlagen würde nicht viel bringen bei einer Anlagesumme von vielleicht 2.00 DM g

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