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für Männer: teure Zeitverschwendung
Erfahrungsbericht von SchreibSchreib über firstaffair.de
24.04.2009


Produktbewertung des Autors:   

Navigation / Übersichtlichkeit: ausgezeichnet 
Informationsgehalt wenig 
Aktualität der Website: recht häufig 
Anzahl der Anzeigen: geht so 
Seriosität des Anbieters: sehr gering 

Pro: ansprechend gemacht, sehr übersichtlich, sehr gut zu bedienen
Kontra: schlampiges Konzept, dubiose Praktiken des Betreibers, zu wenige Frauen

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo liebe Gemeinde,
auf deren Fernsehreklame hin habe ich mich vor langer Zeit schon bei abenteuer18.de angemeldet. Zu der Zeit habe ich im Internet leider noch nirgends aussagefähige Beurteilungen über diese Plattform gefunden. Wo ich mittlerweile persönlich einiges über firstaffair.de erfahren habe (das steckt nämlich hinter abenteuer18.de), habe ich mich hier bei ciao angemeldet und einen ausführlichen Bericht geschrieben. Aber wie ich sehe haben sich hier in der Zwischenzeit sowieso schon einige Berichte angesammelt.


FA (FirstAffair) ist eine toll aufgezogene, gut bedienbare Kontaktbörse mit schweren Funktionsmängeln, die sich aus dem schlecht durchdachten Datenbankkonzept ergeben. Der Seitenaufbau geht schnell, was angesichts der geringen Benutzerzahlen aber auch zu erwarten ist. Stand Anfang 2009 waren normal weit unter 2000 User gleichzeitig online, am späteren Abend nur noch ein paar hundert, die Tendenz schien zuletzt aber nach oben zu gehen (Frühling?). Mit den großen Börsen und deren Benutzerzahlen kann FA aber nicht mithalten. Der Betreiber verfährt völlig willkürlich beim Akzeptieren von Profil-Fotos und -Texten. Auch Texte, die sich zu 100% an die veröffentlichten Regeln halten, werden regelmäßig einfach abgelehnt, und zwar immer ohne Angabe von Gründen.
Bei Fotos verhält es sich etwas anders, da werden die Regeln unglaublich prüde ausgelegt (und das ausgerechnet bei einer solchen Plattform...): Völlig harmlose Dinge, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen schon lange selbstverständlich geworden sind (vom frei zugänglichen Internet gar nicht zu sprechen...), werden vom Betreiber als angeblicher "verbotener pornografischer Inhalt" eingestuft.

FA leidet ganz extrem unter dem bei Kontaktbörsen allgemein verbreiteten Missverhältnis männlicher und weiblicher User. Folge ist, dass sich Frauen teilweise gar nicht vor Post retten können und schon in ihr Profil schreiben, dass es ihnen unmöglich ist, auf alles zu antworten. Umgekehrt erhalten Männer fast keine Erstkontakt-Post und eher sporadisch Antworten auf eigene Nachrichten, wobei die angeschriebenen zum Teil weder die Nachricht öffnen, noch das Profil des Absenders besuchen (beides wird einem nämlich angezeigt), sprich sie löschen "blind". Obwohl Frauen somit viel höhere echte Erfolgschancen haben, werden sie bevorzugt behandelt und haben schon nach Anmeldung (ohne kostenpflichtige Mitgliedschaft) die Möglichkeit, an Inhaber männlicher Profile Nachrichten zu schicken. Für Männer ist die reine kostenlose Anmeldung völlig nutzlos, da es keine Möglichkeit gibt, sich bei anderen in irgendeiner Weise bemerkbar zu machen. Wegen des erheblichen "Frauenmangels" bei FA lohnt sich für Männer eine kostenpflichtige Mitgliedschaft kaum, da habe ich bei anderen Anbietern für gleiche Preise deutlich mehr echte Kontaktchancen bekommen.
FA unterstützt weder das Verschicken von Fotos, noch das Anlegen verschiedener passwortgeschützter Fotobereiche. So muss im Prinzip jeder User über eine "diskrete" Mailadresse verfügen, um irgendwie in der Lage zu sein, mit anderen FA-Usern Fotos auszutauschen.


FA ist sehr übersichtlich gemacht, Profile öffnen sich in (beliebig vielen) eigenen Fenstern, Profilfotos haben eine ordentliche Maximalgröße (ich schätze ca. 600x450), der Nachrichtenspeicher reicht bei Männern ;) völlig aus. Der Auftritt hat eine niveauvolle Aufmachung. Leider extrem grell und auffällig, was sich auch nicht beeinflussen lässt: Es gibt zwar eine unauffällige "Tarnmodus-Version", in die man wechseln kann, aber die hat nicht einfach andere Farben, sondern ist auch unübersichtlich gemacht, schlechter bedienbar, und man kann nicht fliegend wechseln (um "kurz" in die voll bedienbare Normalversion zu kommen, müsste man sich abmelden, für die Normalversion neu anmelden, wieder abmelden und noch mal in der Tarnmodus-Version anmelden).
Es gibt bei FA zwei fest definierte Listen:
Die Liste aller Benutzer, die aktuell online sind, und die Liste aller "neuen" Mitglieder. Ansonsten kann man sich durch eigene Suchen noch individuelle Listen zusammenstellen lassen: Entweder durch Suche nach Benutzernamen (Pseudonymen) oder Teilen davon, oder durch Suche nach den Kriterien, die in Profilen durch Ankreuzen oder Auswählen angegeben werden (ausgenommen Postleitzahlen kann nach Kriterien, die Benutzer in ihren frei eingegebenen Texten stehen haben, nicht gesucht werden). Für die Suche nach Kriterien gibt es eine einfachere mit weniger Möglichkeiten, Kriterien einzugeben, und eine vollständige. Beide speichern immer die zuletzt verwendeten Einstellungen (Kriterien). Auch wenn man sich abmeldet, bleiben diese Einstellungen erhalten. Sehr gut arbeiten bei FA die PLZ-/Entfernungs-Funktionen.
Trotzdem aber kann man da leider haken und kreuzen, wie man möchte, bei den Suchen kommt Mist heraus:

Ein Mangel (von mehreren...) der FA-Datenbank ist, dass man zwar die eigenen Daten eintragen kann, unverständlicherweise aber nicht die des gesuchten Partners... Mal angenommen, eine Frau mit 35 Jahren, 1,65m und 70Kg ist verheiratet und lebt mit ihrem Partner zusammen, kann sie das alles zwar irgendwo eintragen. Nicht eintragen kann sie aber, dass sie nur an Männern mit 32 bis 40 Jahren, 1,70 bis 1,85m groß, 70 bis 85Kg schwer interessiert ist, die gebunden sind und einen eigenen Haushalt haben oder sonst einen Ort, an dem man sich treffen kann.
Die Folge ist klar:
Alle Männer, deren Suchkriterien diese Frau entspricht, bekommen diese Frau ungefiltert auch in ihre Suchergebnisse. Obwohl also zum Beispiel der Suchende selbst mit 42 Jahren gar nicht die erforderlichen Kriterien erfüllt und die Frau für ihn darum von vornherein gar nicht in Frage kommt, wird sie als vermeintlicher "Treffer" angezeigt...

Noch gravierender sind die Mängel bei den "erotischen Vorlieben": Abgesehen von der gleichen Sache wie zuvor, dass es gar nicht möglich ist, die gewünschten Vorlieben des gesuchten Partners anzugeben, fehlt hier die Einteilung in die jeweiligen Kategorien "ist Grundbedingung", "sollte sein", "egal", "noch keine Erfahrung", "wird abgelehnt". Das besonders fatale hieran ist, dass diese Angaben bei FA sehr wesentliche Suchkriterien sind und darum entweder bei jeder Suche sehr viele Treffer ausgefiltert werden, oder man diese Kriterien weglassen muss und dann noch weiteren Müll in seine Suchergebnisse bekommt. Bei eigenen Suchen kann man sich noch die Arbeit machen, ohne diese Kriterien zu suchen und sich hinterher durch Berge vermeintlicher Treffer wühlen, um darin die paar echten Treffer zu finden. Aber wenn man selbst von anderen gesucht wird, die nicht eine derart mühsame Vorgehensweise benutzen, erscheint man oft fälschlich nicht in den Treffern und kann darum auch nicht gefunden werden.

Und es kommt noch schlimmer, es ist abgesehen von "Partnertausch" noch nicht einmal möglich, im Profil konkret anzugeben, was man überhaupt sucht - selbst das hat der Betreiber "vergessen" einzurichten... Denn da gibt es User, die A) an erotischen Treffs ohne sonstige Bedingungen interessiert sind oder B) an einer in jedem Fall längerfristigen rein erotischen Beziehung oder C) an Sex innerhalb einer intensiven Zweitbeziehung mit Ausgehen, Reisen, etc. oder D) an einer "echten" Beziehung im üblichen Sinn, mit nur einem Partner.
Es lassen sich dafür, was man in dieser Richtung sucht, nur zwei völlig unpräzise gehaltene Gruppen auswählen, nämlich "ein erotisches Abenteuer / Seitensprung / Affäre" und "eine Beziehung/Partnerschaft" (plus die nur zusätzlich sinnvolle Wahlmöglichkeit "tabuloser Sex"). Entsprechend verstehen unter dem ersten manche A, manche B und manche C, und unter dem zweiten manche B, manche C und manche D, so dass aus einem Profil niemandem ersichtlich ist, was die Person tatsächlich sucht (abgesehen von der eher seltenen Suche nach Partnertausch).


Also ein derart gravierender Fehler ist in meinen Augen unentschuldbar: Zu unterscheiden, wer was sucht, das ist nun wirklich die allerunterste Voraussetzung bei einer Plattform wie der, die FA da anzubieten versucht...
Dabei kommen noch bei A, B und C als Variante hinzu, dass viele Gebundene zwar selbst einen Seitensprung suchen, vom anderen aber erwarten, dass er Single ist, damit wenigstens einer von beiden relativ frei in den Date-Terminen ist und außerdem über einen Ort für die Treffen verfügt. Das bräuchte aber nicht in "was wird gesucht" aufgenommen zu werden, wenn da nicht der o.g. Mangel wäre, dass man zwar den eigenen Beziehungsstatus angeben kann, nicht aber den gewünschten Status der gesuchten Person.

So bekommt jeder Benutzer, der bei FA nach Kriterien sucht, unter seine Ergebnisse haufenweise Müll gemischt, der schon von den Basisdaten her gar nicht passt.
Bei etwas wie einem Automarkt, wo ein kurzer Blick auf die Daten alles klärt, wäre das noch verschmerzbar. Aber für eine Kontaktbörse, wo alles nur durch Nachrichten geklärt werden kann, sind solche Patzer natürlich eine Katastrophe... Mit einem technischen "Hallo, passen unsere Daten?" ist da ja nichts zu erreichen, jeder Mensch will dort ansprechend-symathisch und individuell angeschrieben werden. Und jetzt setze sich mal jemand hin und schreibe 20 solche Nachrichten, evtl. noch plus mehrfachem hin und her, um dann festzustellen, dass bei kaum einer Anzeige auch nur die Basisdaten gepasst haben. Irgendwann gehen mal die Ideen und in Anbetracht dieses Lotterieaspekts auch die Begeisterung aus - abgesehen davon, dass sich bei jedem noch normal funktionierenden Menschen irgendwann auch ganz nüchtern eine Frage aufdrängt: Nämlich, ob der Zeitaufwand wirklich noch in einem akzeptablen Verhältnis zu den Erfolgsaussichten steht, oder ob man da nicht in eine sinnlose Cyber-Zeitverschwendung abzudriften droht... Wohl dem, der zu gegebener Zeit die richtige Entscheidung trifft ;)

Es gibt zwar immer wieder Benutzer, denen diese ganzen Datenbank-Mängel bei eigenen Suchen aufgefallen sind, und die so clever sind, alle betroffenen Kriterien nachträglich noch in ihre frei formulierten Texte von Hand reinzuschreiben. So können die, die diese Person fälschlich in ihre Suchergebnisse bekommen haben, wenigstens hinterher erkennen, dass man gar nicht zusammenpasst.
Aber erstens hilft das nichts dagegen, dass die Ergebnislisten jede Menge Mülldaten enthalten, und zweitens ist es nur ein verschwindend geringer Teil der Benutzer, der diese Angaben halbwegs vollständig in seinen freien Texten stehen hat.

Letztendlich erhalten Benutzer regelmäßig völlig sinnlos Erstkontakt-Nachrichten von Personen, die, ohne dass sie das wissen können, gar nicht in Frage kommen... Oder umgekehrt: Wer andere Personen kontaktiert, tut das oft völlig nutzlos, ohne dass er selbst das wissen kann.


Und noch mal zur eingangs erwähnten Willkür des Betreibers beim Akzeptieren von Texten und Fotos:
Bei Fotos wurden zwischenzeitlich die Regeln entschärft. Vor diesem Zeitpunkt wurden bei Männern tendenziell nur absolut regelkonforme Fotos akzeptiert, während bei Frauen auch große Mengen regelwidriger Fotos akzeptiert wurden von der Art, wie sie jetzt seit der Entschärfung grundsätzlich erlaubt sind. Auch wenn sich das also aktuell nicht mehr auswirkt, führe ich es hier deshalb auf, um die grundsätzliche Einstellung des Betreibers zu eigenem korrektem Verhalten zu zeigen...
Bei Profiltexten besteht das Problem unverändert, dass kein User weiß, welche Dinge er beachten muss, damit der Text akzeptiert wird. Der Betreiber verfährt hier frei nach Lust und Laune, wie es scheint. Ändert man an einem Text eine Kleinigkeit, kann es passieren, dass man einen Ablehnungsbescheid erhält mit dem Inhalt, dass der Text geprüft und abgelehnt wurde. Als immer gleicher Standardgrund wird allgemein erwähnt, dass möglicherweise die Regeln verletzt wurden, die dann genannt sind. Nach ihnen dürften im Text nicht enthalten sein Telefon- oder Messengernummern, Post-, Internet- oder Email Adressen, Aufforderungen zum Zusenden solcher Nummern/Adressen, urheberrechtlich geschützte Texte, sowie das übliche von wegen Radikales oder Gewaltverherrlichung. Plus noch die seltene Regel, dass nicht alles in Großbuchstaben geschrieben sein darf.
Dazu heißt es im Ablehnungsbescheid frech, wenn die Texte gegen keine der Regeln verstoßen, soll man sie einfach unverändert noch mal neu hochladen.
Aber irgendwas ist da gewaltig faul bei FA: Ich zum Beispiel hatte nie gegen eine dieser Regeln verstoßen, kein einziges Mal wurden meine korrekten Texte in unveränderter Form nach erneutem Hochladen akzeptiert. Ich habe dann endlos Worte umgestellt und Formulierungen ersetzt, bis die Texte auf einmal akzeptiert wurden, ohne dass zu erkennen war, welche Änderung jetzt den Ausschlag gegeben hat. In einem Bericht bei ciao.de habe ich gelesen, dass FA keine Profiltexte akzeptiert, die irgendwelche kritischen Bemerkungen enthalten. Ich habe in Profiltexten nie etwas schlechtes über FA geschrieben. Also falls wirklich das der Grund ist, dann ist "kritisch" sehr weit zu fassen (etwa "WENN etwas FA-internes enthalten ist, dann muss das ausdrücklich lobend sein").


Ich hatte zwar Kontakt zu 70 bis 80 Frauen und darunter waren sehr viele, sehr nette schriftlichen Kontakte, wobei wir uns teils über Wochen sehr anregend geschrieben haben.
Und ich habe auch einiges Lob über mein Profil bekommen - auch in Erstkontakt-Nachrichten, die von Frauen kamen, einfach mit einem Text wie "klasse Profil - viel Erfolg!" oder positivem Feedback auf meine Fotos.
Aber es ist in über einem Jahr zu keinem einzigen Treffen gekommen.
Und leider hatte ich einige Fakes in der Zeit. Auch die einzige "Frau"(?), mit der es zu einer Verabredung kam, war vermutlich jemand dieser Gattung. Jedenfalls war niemand am Treffpunkt erschienen und obwohl ein unverwechselbarer Punkt ganz präzise festgelegt war und es dort gähnend leer war, meinte "sie" hinterher in einer unangebracht heiteren Nachricht nur, man hätte sich vielleicht in den 20 Minuten gemeinsamen Wartens übersehen...


Fazit:
Schade!
FA ist so gut gemacht, übersichtlich, schön bedienbar. Das willkürliche Verfahren beim Ablehnen von Fotos und Texten ohne jede Begründung könnte FA sofort abstellen, wenn sie es wollten. Die schweren Mängel in der Struktur, die es unmöglich machen, die erforderlichen Informationen präzise genug einzugeben, lassen Suchen ermüdend und nervtötend werden. Ansonsten gibt es noch die nervigen Fakes in Frauen-Profilen. Als ich dort gekündigt habe, sollte ich in einem freien Text den Grund angeben. Den Grund “zu viele Fakes” bekam man separat zum Anhaken angeboten - dem Betreiber scheint also bekannt zu sein, dass er da ein Problem hat…
So lange FA aber den Missstand der viel zu geringen Frauen-Beteiligung nicht in den Griff bekommt, ist die Plattform für Männer auch unabhängig von den o.g. Mängeln eher uninteressant im Vergleich zu ähnlichen Plattformen.

Was mich ärgert:
Keiner der Leute, die das anbieten, hat die Plattform selbst mal ausprobiert, sonst hätten die die ganzen Mängel sofort gesehen und beheben können.
Oder aber sie wissen um die vielen Fehler und denken sich "uns doch egal", so lange Kohle fließt...?
Und dem Betreiber muss es bekannt sein, dass Männern im Gegenzug für den Preis der kostenpflichtigen Mitgliedschaft im Prinzip gar keine echte Leistung geboten wird. Natürlich weiß der Betreiber, dass die Ambition nicht ist, endlos Nachrichten zu verschicken und zu versuchen, Kontakte zu knüpfen, sondern dass ernsthaft Interessierte dieses Medium verwenden möchten, um jemanden ganz real kennenzulernen. Die tatsächliche Chance auf letzteres ist bei FA für Männer aber extrem gering, so dass ich persönlich deren Auftreten eigentlich als vorsätzliche Täuschung der Kunden einstufe. Die auffällig platzierten Infos über niedrige Fake-Zahlen und das "erfreuliche" Verhältnis männlicher und weiblicher User erweckt einen Eindruck, der im krassen Gegensatz zu den tatsächlichen Verhältnissen bei FA steht. Dazu kommt, dass FA es Männern unmöglich macht, das Angebot vorab kostenlos zu testen. Ohne Geld zu bezahlen ist es bei FA niemandem möglich, sich gegenüber jemandem mit weiblichem Profil in irgendeiner Form bemerkbar zu machen. Wer als Mann (möglicherweise getäuscht durch die irreführenden Angaben siehe oben) zahlendes Mitglied wird, sieht erst dann die traurigen Verhältnisse, hat aber keine Möglichkeit, die Mitgliedschaft zu stornieren und das Geld zurückzuerhalten.
Bitte das jetzt nicht verwechseln mit nicht vorhandenen Garantien für Kontakte oder gar Erfolg, was es auf keiner solchen Plattform geben kann. Es geht um die Täuschung der Interessenten über die wahren Verhältnisse bei FA und die Tatsache, dass Männer dort ganz grundsätzlich kaum Chancen haben, für ihr gezahltes Geld einen fairen Gegenwert zu erhalten.


und als letztes noch ein sehr böser Verdacht...
Bitte beachten, dass das jetzt rein subjektiv ist, es ist nicht mehr als ein ungutes Gefühl und möglicherweise liege ich da falsch und tue FA unrecht:

Man findet an verschiedenen Stellen im Internet Berichte, Beurteilungen und Meinungen zu FA dort, wo man nur von Usern verfasste Texte vermutet (ich will hier mal keine Orte erwähnen, auch nicht ciao.de...). Aber ein nicht kleiner Anteil dieser Texte riecht für mich nach von FA finanzierten Auftragsarbeiten - und wenn sie teilweise noch so sehr liebevoll mit Rechtschreibfehlern und unbeholfenen Formulierungen garniert sind. Das sind positive FA-Beurteilungen und da sind so merkwürdige "FA-Rechtfertigungs-Formulierungen" enthalten, die normal kein unabhängiger User in einen eigenen Erfahrungsbericht schreiben würde... sehr merkwürdige Texte, wirklich, sehr merkwürdige Texte...


Noch viel schlimmer aber wäre die zweite Sache, nämlich dass FA aktiv Frauenprofile unterhalten lässt, um Männer zu einer bezahlten Mitgliedschaft zu bewegen bzw. dort bei Laune zu halten. Nach der Anmeldung bekam ich dort regelmäßig von Frauenprofilen, die ganz auf schnellen Sex aufgemacht waren, Nachrichten, in denen es hieß, man solle ganz schnell antworten, sie wolle heute noch Sex. Und das zum Teil auch, wenn unsere Profile nun ganz und gar nicht zusammenpassten, ich teilweise sogar explizit aufgeführte KO-Kriterien erfüllte. Ein paar Tage später hatte es die Person hinter dem gleichen Profil immer noch so eilig. Als ich einige Zeit danach zahlendes Mitglied wurde, bekam ich keine einzige solche Nachricht mehr und keine der Personen, die mich vorher so angeschrieben hatten, reagierte noch auf Nachrichten von mir... Als zahlendes Mitglied hatte ich dann viele Kontakte, mit denen es über viele Tage "netten" Schriftverkehr gab, der von der Person hinter dem weiblichen Profil dann plötzlich aus dem Nichts mit einem ganz merkwürdigen Standardtext beendet wurde (wobei immer wieder die gleichen, aber äußerst ungewöhnlichen Formulierungen benutzt wurden). Dazu kommt, dass die zuvor erhaltenen Nachrichten zwar oft sehr nett und geistreich geschrieben waren, aber oft nicht recht auf meine vorherige eigene Nachricht passten bzw. regelmäßig irgendwelche Fragen nicht nur nicht beantwortet, sondern völlig übergangen wurden. Und manchmal hatte ich an einem Tag vom Schreibstil und allem her das Gefühl, als würde mir unter dem gleichen Profil ein ganz anderer Mensch schreiben. Wie gesagt (die Welt ist verrückt mit vielen Verrückten darin...) gibt es vielleicht wirklich sehr viele merkwürdige Frauen, die life niemanden finden und sich dann in solche Börsen flüchten. Vielleicht sind das auch Fakes, die irgendwer aus Scherz unterhält. Aber nach ein paar Monaten hatte ich das ungute Gefühl, da sitzen Frauen, die von FA psychologisch geschult wurden und den Auftrag haben, Männern das Gefühl zu geben, man hätte reale Chancen, auf FA Frauen life kennenzulernen. Wobei die Treffen natürlich nie stattfinden dürfen, sondern die Männer möglichst lange hingezogen und bei Laune gehalten werden sollen, bis man mit einem Standardtext den Kontakt beendet nach dem Motto "schade, ganz plötzlich fällt mir ein, bei uns beiden passt es doch nicht 100%ig". Und dass aus Kostengründen möglichst wenige Frauen möglichst viele Männer parallel bedienen sollen, weshalb keine allzu große Mühe in das individuelle Eingehen auf deren Nachrichtentexte verwendet werden kann. Und wenn Frau X krank ist oder frei hat, übernimmt halt Frau Y deren "Kunden"...


Auf eins kann ich jedenfalls Stein und Bein schwören: Noch niemals habe ich mit Personen hinter Frauenprofilen solche Sachen danach erlebt auf Plattformen, auf denen Männer nicht gezwungen sind, Geld zu zahlen, sondern auch ohne Bezahlung mitmachen können. Sprich: Wo mit Männern nicht gut Geschäfte zu machen sind und sich solche Investitionskosten nicht amortisieren könnten...   

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