Nie wieder bei Flamme-Möbel kaufen
09.06.2011
Pro:
Verkäufer unaufdringlich und nett
Kontra:
siehe Bericht
Details:
Übersichtlichkeit
Fachliche Beratung:
Umgang mit Reklamationen:
Freundlichkeit:
Parkmöglichkeiten zu Stoßzeiten:
mehr
 MKR-007
Über sich:
Mitglied seit:09.06.2011
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 11 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich habe bei Flamme Möbel in Berlin ein Ecksofa gekauft. Eigentlich kaufe ich über die letzten Jahre immer häufiger im Internet und habe damit nur die besten Erfahrungen gemacht. In diesem Fall wollte ich aber lieber bei einem Händler kaufen, weil es mir bei einem Kauf in dieser Größenordnung (ca. 3500€) lieber war, einen Ansprechpartner zu haben für den Fall, dass irgendetwas nicht klappt wie geplant. Beratung brauchte ich nicht, da ich schon wußte, welches Sofa ich in welcher Größe haben wollte. Die Kaufabwicklung ging daher schnell. Ich habe wie üblich 1/3 der Rechnungssumme angezahlt und dem Liefertermin freudig entgegengesehen. Bei der Lieferung gab es dann aber ein Problem: Ein Teil des Sofas passte nicht durch das Treppenhaus. Es fehlte eigentlich nicht viel - 2-3 cm kleiner und es hätte gepasst, aber es ging halt nicht. Das Sofa musste also zunächst wieder mit zurück ins Lager des Möbelhauses Flamme. Bis dahin habe ich an Flamme überhaupt nichts auszusetzen - und für dieses Problem kann niemand bei Flamme etwas. Ich habe dann am gleichen Tag bei Flamme angerufen und gefragt, wie wir nun weiter verfahren könnten. Zunächst fragte ich, ob Flamme mir das Sofa ggf. auch durch das Fenster liefern könnte. Man sagte mir daraufhin, dass dies nicht möglich sei, die Möbelpacker hätten gesagt, dass die Fenster zu klein seien. Die Mitarbeiterin von Flamme bot zwei Möglichkeiten an: 1. Ich kaufe ein anderes Sofa bei Flamme und das zu große Sofa wird zum "Gebrauchtpreis" - natürlich mit 30-50% Rabatt - verkauft, oder 2. Ich versuche selbst, das Sofa zu verkaufen. Variante 1 stellte sich dann als nicht machbar heraus, weil der Verkauf mitteilen ließ, dass im Ausstellungsbereich kein Platz für das Sofa sei. Ich war gerade in Begriff, das Sofa bei ebay zum Verkauf einzustellen, als mir der Gedanke kam, doch nochmal die Fenstergröße nachzumessen und selbst nochmal zu prüfen, ob das Sofa dort nicht doch durchpassen könnte - und siehe da, es war groß genug. Ich habe daraufhin selbst einen Möbeltransport beauftragt, das Sofa bei Flamme abzuholen und mit Hilfe eines geeigneten Möbelaufzugs durch das Fenster zu liefern. Am nächsten Tag rief ich bei Flamme an, um den Termin und die Zahlung der Restsumme abzusprechen. Ich bot an, das Geld entweder in Bar mitzubringen oder es zu überweisen. Mir wurde daraufhin jedoch gesagt, ich solle meine EC-Karte mitbringen, das würde ja bei Anlieferung auch so gemacht und man wäre auch auf größere Bargeldsummen nicht eingerichtet. Ich fuhr dann zum vereinbarten Zeitpunkt zusammen mit dem Möbeltransporter zum Möbelhaus Flamme und wollte die Restsumme bezahlen, als sich herausstellte, dass die EC-Karte bei 1000€ limitiert ist. Ich rief dann im Beisein der Dame von Flamme bei meiner Bank an, wo man mich darüber aufklärte, dass dieses Limit nicht aufgehoben werden könne und für alle Bankkunden gleich sei. Der Bankangestellte bot aber, nachdem ich ihm meine Situation kurz geschildert hatte, an, die nötige Summe umgehend auf das entsprechende Konto der Fa. Flamme zu überweisen und auch direkt mit der Dame von Flamme zu sprechen um ihr die Zahlung zu bestätigen. Die Flamme-Mitarbeiterin hatte mir zuvor die Tel.Nr. der Bank eigenhändig im Internet herausgesucht und beim Telefonat direkt neben mir gestanden, so dass sie auch sicher sein konnte, dass am anderen Ende der Leitung niemand anderes als eben mein Bankberater war. Dennoch lehnte sie diese Variante ab und sagte mir, dass ich das Sofa nur mitnehmen könne, wenn die komplette Restsumme bezahlt sei. Nochmal zur Erinnerung: ich hatte ja extra vorher wegen der Zahlung telefonisch angefragt und Flamme hatte ja die Zahlung per EC-Karte vorgegeben - ich hätte sonst ja Bargeld mitgebracht. Ich habe dies dann auch gesagt und gefragt, wie denn die Zahlung sonst bei Lieferung per EC-Karte abgewickelt wird. Es stellte sich dann heraus, dass die Lieferanten solche EC-Geräte mit sich führen, bei denen ein Beleg gedruckt und vom Kunden unterschrieben wird. In diesem Fall wird die Zahlung im Wege der Lastschrift abgewickelt und es gibt dabei kein Limit. Hier im Möbelhaus stand aber lediglich ein Gerät zur Verfügung, bei dem man die PIN eingibt, und dabei gilt eben das genannte Limit von 1000 €. Es hätten sich nun verschiedene Möglichkeiten der Zahlung angeboten. 1. wie schon oben erwähnt, eine Überweisung per Telefon-banking im Beisein der Flamme-Mitarbeiterin, damit sie auch sicher sein kann, dass alles glatt geht. 2. ich hätte bis zum Limit von 1000 € sofort gezahlt und den Rest am nächsten Tag gezahlt oder überwiesen. Ich habe dies vorgeschlagen, aber die inzwischen etwas angespannte Flamme Mitarbeiterin sagte, dass dies nicht möglich sei. Ich bat darum, den Filialleiter zu sprechen (alles in einem völlig normalen und freundlichen Ton - ich war eigentlich auch völlig entspannt und nahm einfach an, dass die Dame, der ich gegenüberstand, einfach nicht den nötigen Handlungsspielraum hatte, die Sache zu entscheiden). Die Dame entfernte sich kurz und teilte mir 2 Minuten später mit, dass der Geschäftsführer nicht für mich zu sprechen sei, mir aber ausrichten lasse, dass ich das Sofa nicht bekomme, wenn ich es nicht zuvor vollständig bezahlt habe – alle von mir angebotenen Alternativen lehnte er ab. Ich musste dann wohl oder übel den Möbeltransport zunächst wieder wegschicken – was natürlich die Sache am Ende erheblich verteuert hat – musste eine Bankfiliale suchen, die auch eine offenen Kasse hatte (um eine solche Filiale mit offener Kasse zu finden musste ich insgesamt 3 Filialen abklappern), dann wieder zum Möbelhaus zurückfahren und bezahlen, anschließend den Möbeltransport wieder anrufen und fragen, ob es an diesem Tag noch möglich sei, das Sofa zu holen. An dieser Stelle muss ich die Möbeltransporter ausdrücklich loben, denn die waren ausgesprochen flexibel und sind noch mal gekommen, obwohl es schon ziemlich spät wurde. (Die Fa. heißt übrigens PianoTeam Berlin, Inhaber: David Schulz), falls mal jemand einen fähigen Möbeltransporter benötigt, der flexibel und kundenorientiert Probleme löst). Der Transport ging dann reibungslos und die Lieferung durchs Fenster dauerte ca. 10 Minuten (hatte Möbel Flamme ja für unmöglich gehalten). Ich hätte nie gedacht, dass ich als Kunde eine solche Erfahrung jemals machen würde. Nach dem Auftreten de ersten Problems mit dem zu engen Treppenhaus – für das Flamme wie schon gesagt natürlich nichts kann - gab es seitens Flamme nicht mehr das geringste Bemühen, eine Lösung für mich als Kunden zu finden. Ich hätte von einem fähigen und professionellen Möbelhaus erwartet, dass sie selbst herausfinden, dass das Sofa auch durchs Fenster geliefert werden kann und mir dies auch – natürlich gegen Aufpreis – anbietet, oder zumindest nicht diese Lösung kategorisch ausschließt. Aber man wird da einfach im Regen stehen gelassen. Als ich dann selbst eine Lösung gefunden habe, musste ich mich mit diesem völlig absurden Bezahlproblem herumschlagen. Es hat für Flamme nicht das geringste Risiko bestanden, dass die Zahlung problematisch werden könnte – mal abgesehen davon, dass ich selbst ja zuvor Barzahlung vorgeschlagen hatte. Wenn Flamme seinen Kunden derart misstraut, warum ist es dann möglich, im Lastschriftverfahren zu bezahlen. Da gäbe es ja bei nicht vorhandener Kontodeckung auch eine Rückbuchung. Und warum wird mir vorher telefonisch gesagt, ich solle statt Bargeld die EC-Karte mitbringen? Klar, da hat die Dame bei Flamme in dem Augenblick auch nicht realisiert, dass im Laden andere EC-Geräte sind, als die, die die Möbel-Lieferanten mithaben. Aber wenn es so war, warum kann Flamme dann nicht wenigstens so fair sein, und mir eine Zahlung am nächsten Tag oder eine der oben genannten Alternativen einzuräumen? Da wäre ja nicht einmal Kulanz erforderlich gewesen, sondern es wäre eigentlich das Mindeste was zu erwarten gewesen wäre, da ja speziell dieses Problem durch Flamme verursacht war, indem ja ausdrücklich EC-Kartenzahlung von Flamme gewünscht wurde. Mir ist auch völlig unverständlich, dass der Geschäftsführer mitteilen lässt, er sei für Kunden, bzw. für mich, nicht zu sprechen. Ich kaufe seit Jahrzehnten alle möglichen Dinge und natürlich geht nicht immer alles völlig reibungslos. Es gab schon oft Probleme, die irgendwie gelöst werden mussten und auch gelöst wurden. In der weit überwiegenden Anzahl von Fällen war dabei auch seitens des jeweiligen Lieferanten ein Bemühen zur Problemlösung spürbar und vielfach auch eine gehörige Portion Kulanz. Soetwas wie bei Möbel Flamme habe ich noch nie auch nur ansatzweise erlebt. Ich gehöre auch nicht zu denen, die aufbrausend reagieren oder sonstwie Anlass zu solcher Behandlung geben. Ich werde selbstverständlich nie wieder eine Flamme-Möbel Filiale betreten, auch wenn mir natürlich klar ist, dass im dem geschilderten Fall eigentlich nur der Geschäftsführer verantwortlich ist. Ich hätte nie geglaubt, dass ich jemals in eine solche Situation kommen würde und als Kunde so behandelt werde – besonders nicht durch den Geschäftsführer eines renommierten Möbelhauses.
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10.06.2011 06:26
Inhaltlich voll okay, aber ein paar Absätze wären für die Lesbarkeit nicht schlecht! Du kannst das über den Link "Bericht bearbeiten" bei der Übersicht Deiner Berichte (erreichbar über den Link "Mein Ciao" ganz oben rechts) aber jederzeit nachholen! Ansonsten: Willkommen bei und noch recht viel Spaß hier:-)! Schönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967:-)
09.06.2011 22:41
Top für einen Erstbericht, aber bissl Struktur wäre super!
09.06.2011 22:08
Da stimme ich pinkbubbles zu, etwas mehr Formatierung hätte deinem Bericht gut getan.