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Im Jahre 2013 sind die USA ein rauchfreies Land. Und auch sonst tugendhaft. Wer wild um sich schießt, rumhurt oder sonstwie auffällig wird, hat die Wahl zwischen Exekution oder Deportation - nach Los Angeles, das bekanntermaßen in einem Erdbeben vom Festland abgetrennt worden ist und nun die Insel der Sünde und Gewalt darstellt. Doch ausgerechnet dorthin hat sich die durchgeknallte Präsidententochter abgesetzt und droht, die Welt auszulöschen. Da kann nur noch einer herhalten, Snake Plissken, gefährlichster Mann der Welt...
Mit "Escape from L.A." ist John Carpenter ein weiterer Tiefpunkt gelungen. Ein Film, der so langweilig ist, daß man fast einschläft, der eine so spannende Geschichte bietet, daß man fast vom Stuhl fällt, und der so plausibel ist, wie die Wahrscheinlichkeit, daß meine Oma bei Olympia Gold holt.
Erschreckend die rassistische Schwarz-Weiß-Zeichnung mit den passenderweise bösen Südamerikanern und sonstigen Chicos.
Die Tricks scheinen einem Comicfilm für Kinder entnommen, und wenn Kurt Russell auf der Flutwelle des Erdbebens surft, sieht das so aus, als hätte der Regisseur in der Badewanne den größten Furz des Jahrhunderts abgelassen!
Noch nicht einmal die Augen bekamen in diesem von seiner dunklen Stimmung beeinflußten Film etwas zum Ansehen - Die Präsidententochter (A. J. Langer) als das blonde Dummchen erhält nur ein oder zwei Mal die Gelegenheit, ihr Hinterteil in die Kamera zu halten, aber auch dieser Anblick ist nicht überragend...
Insgesamt ist "Escape from L.A." ein Film, den man so schnell wie möglich vergessen und großräumig meiden sollte!