Action - 1971 - Richard C. Sarafian - Dean Jagger, Cleavon Little, Barry Newman, Victoria Medlin, Paul Koslo - Mono 2.0: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch - Twentieth Century Fox Home Entertainment mehr
Ex-Rennfahrer Kowalski (Barry Newman) hält sich mit der Überführung von Autos geradeso über Wasser. Doch seine alte Leidenschaft hat ihn nie ganz losgelassen und eines Tages will... mehr
(+) gut gemacht, Top Bild und Ton, super Schauspieler, gruselige Kulissen, tolle Musik (-) manchmal etwas übertrieben und unglaubwürdig (Darstellung der Geister)
Erfahrungsbericht von MadLukas über Fluchtpunkt San Francisco (DVD) 18. Oktober 2008
Produktbewertung des Autors:
Action:
viel
Anspruch:
anspruchsvoll
Humor:
wenig humorvoll
Romantik:
null
Spannung:
sehr spannend
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Zum Film: "Fluchtpunkt San Francisco" gibt dieses Feeling, die Atmosphäre der Straße, den Traum von Freiheit wider. Es macht Spaß zuzusehen, wenn hier die protzige Karren über den Asphalt heißen, ja, man hat das Gefühl, man selbst atmet diese Luft, die Hitze auf den Highways, ein. In schönen Bildern, faszinierend von den Kameras eingefangen, erlebt man hier als Zuschauer die Autofahrten und Actionszenen, doch eigentlich verfolgen wir andere Ziele, Protagonist Kowalski folgt zumindest den uramerikanischen Freiheitsmotiven. Und gerade deshalb: Die Actionszenen sind hier kein Selbstzweck. Kowalski fährt und fährt, binnen 15 Stunden will er von Denver nach San Francisco. Von der Polizei wird er gejagt, von den Medien gefeiert. Doch so recht verstehen kann ihn niemand. Drogen helfen nicht zur Selbstverwirklichung, die Adrenalinstöße vielleicht? Der Kreis schließt sich am Ende, das Finale haben wir schon am Anfang gesehen, nur die letzten Bilder vollenden diesen Trip: "Freiheit" kann wohl doch nur tot vollends erlebt werden.
So fällt "Fluchtpunkt San Francisco" angenehm tiefsinnig und spannend aus. Reduziert man den Film auf seine Unterhaltung, so bemerkt man, dass der Film durch die provokante, gesellschaftliche Darstellung, erst den nötigen Kontrast zur recht dünn wirkenden Story gibt. Dreißig Jahre nach seiner Endstehung, ist dieser Film, im Gegensatz zu den meisten Filmen dieser Zunft, immer noch sehenswert und verliert nicht wie bei "Easy Rider" durch schlechte Schauspielerleistungen an Reiz. Sprich: Die Balance zwischen Unterhaltung und Anspruch pendelt Regisseur Richard C. Sarafian perfekt aus, das Endergebnis kann sich wie gesagt auch heute noch sehen lassen. Weshalb Kult-Regisseur Quentin Tarantino diesen Film für einen der größten amerikanischen Klassiker handelt, kann ich übrigens gut nachvollziehen!
8/10Punkte
DVD: Bild- und Tonqualität sind angesichts des Alters des Films solide, bis auf einen Trailer sind keine Extras vorhanden, alles in allem kann man bedenkenlos zuschlagen.
Ex-Rennfahrer Kowalski (Barry Newman) hält sich mit der Überführung von Autos geradeso über Wasser. Doch seine alte Leidenschaft hat ihn nie ganz losgelassen und eines Tages will er es nochmal wissen und schlägt in eine halsbrecherische Wette ein: Innerhalb von 15 Stunden muss er einen frisierten Dodge Challenger von Denver nach San Francisco fahren. Vollgepumpt mit Amphetaminen setzt Kowalski seinen Fuß auf_s Gaspedal und beginnt den wahnsinnigen Wettlauf gegen die Zeit - und gegen alle Verkehrsregeln. Während die Cops eine Straßensperre nach der anderen aufbauen, stilisiert ihn der blinde Radio-D.J. Super Soul (Cleavon Little) live zum letzten amerikanischen Helden. Eine ganze Nation fiebert mit dem Highway-Outlaw und nichts scheint ihn mehr aufhalten zu können...Ein Mann rast gegen die Zeit... gegen das Schicksal... gegen alle Regeln. Hier erwartet Sie einer der rasantesten Roadmovies der Filmgeschichte. Der abenteuerliche Mix aus packender Verfolgungsaction, Hippiekultur und mitreißender Rockmusik machten Richard Sarafians Film neben "Easy Rider" zum größten Kultfilm der 70er. Bitte anschnallen - das Rennen beginnt!
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