stay dry...
21.01.2000 (17.09.2001)
Pro:
wasserdicht, mit Softspikes sehr bequem
Kontra:
bis dato keine
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Qualität:
Verarbeitung:
Geeignet für:
 hubbie
Über sich:
*** ***
Mitglied seit:23.11.1999
Erfahrungsberichte:221
Vertrauende:163
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 47 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
...ist der griffige Werbespruch des amerikanischen Golfartikelherstellers "Footjoy", denn trocken bleiben ist bei meinem Lieblingssport Golf nicht nur am Körper sondern auch im Fußbereich unerlässlich. Golf ist eben ein Allwettersport und hatte nicht umsonst seinen Ursprung in richtigen "Feuchtgebieten" wie den britischen Inseln, daher gilt dort und anderswo der Spruch: "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Bekleidung." Da der echte Golfer nicht wie die verweichlichten Amis in Elektrowägelchen seine Wanderungen über die Spielbahnen zu Fuß absolviert, ist entsprechendes Schuhwerk vonnöten. Zu Beginn meiner Karriere hatte ich - obwohl schon vom Skifahren her indoktriniert, dass das wichtiste Ausrüstungsstück ein perfekt sitzender Schuh zu sein hat - diese Weisheit sträflich vernachlässigt und nur ein billiges No-Name Modell erstanden.
Ein paar Runden lang (bei Schönwetter) hatte ich über den "Billigsdorfer" auch nicht zu klagen, aber dann kam ein Turnier, das reichlich von oben begossen wurde.... Das Bescheuertste, was einem bei einer Runde passieren kann, ist ein Wolkenbruch mit darauffolgendem "Teilverlust" der Sohle meiner Billigschuhe. Man hat noch sieben Löcher zu spielen, ist meilenweit vom rettenden Pro-Shop entfernt, hat keine Chance die Schuhe zu wechseln und schlapft zum Gaudium der Spielpartner wie ein Gehbehinderter über die feuchten Fairways! Über meinen persönlichen Score am Ende dieser Runde breite ich das Mäntelchen der Barmherzigkeit...
Der mitfühlende Pro empfahl mir - zurück im Clubhaus - die Anschaffung von "Dry-Joys", die er gerade im Angebot hatte. Dazu tauschte er mir noch die Metallspikes gegen spinnenartige aus Kunststoff ("Black Widows") und versprach mir ein völlig neues Schuhgefühl. Die Schuhe passten wie angegossen und waren den Preis von Euro 100 sicher wert. Die Pflegebedürftigkeit sieht so aus, dass man nach einer Runde im Regen zuerst mit dem altbewährten Rezept der eingelegten zusammengeballten Altzeitung eine Trocknung des Oberleders herbeiführt und dann mit einem Spezialfett, das von Murmeltieren (!) kommt, den Schuh wieder ordentlich einkremt - und zwar besonders an den Nähten... Abschließend ist anzumerken, dass man für den etwas höheren finanziellen Aufwand auch an schlechten Tagen - und da meine ich nicht nur das Wetter - hohe Bequemlichkeit und Komfort garantiert hat. Durch den Austausch der Metalldornen, der in zunehmendem Maß von den Clubs verlangt wird, da die Schäden auf den Grüns überhandnehmen, verschwindet auch das unangenehme Stelzensyndrom der metallbespiketen Schuhe auf den asphaltierten Wegen und natürlich auch am 19. Loch. Nicht zuletzt bleiben beim nächsten Regen die Füsse trocken....Golferherz, was willst du mehr!
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22.08.2009 12:21
lg. von rosi
19.08.2009 21:52
Auf zu Bronze :-)))
19.08.2009 21:33
Wenn man bedenkt, dass dieser Bericht dem SH-Voraussetzungen aus dem Jahr 2001 entspricht, ist das somit für mich heute auch ein SH wert. Man muss eben die Dinge mit dem Maß messen, das damals üblich war! Gruß Doris