Einleitung
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Mein neuer Firmenwagen sollte kleiner und schneller als der Galaxy sein, aber dennoch eine erhöhte Sitzposition und die Vorteile eines Van haben.
Meine Entscheidung fiel auf den Ford Focus C-Max.
Die Ausstattung
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Standardmäßig bekam ich den C-Max von meiner Firma in der Ghia - Ausstattung. Ein paar Extras habe ich noch zusätzlich genommen.
Ledersitze 1600 €
Metalliclackierung 420 €
Traveller Paket (Gepäckrückhaltenetz, Trennnetz, Kunststoffbeschichtete Matte im Kofferraum) 250 €
Einparkhilfe hinten 380 €
Radio Sony (MP3 und CD) 890 €
Freisprecheinrichtung 255 €
Über die Serienausstattung könnt ihr Euch unter www.Ford.de informieren. Sie ist in der Ghia-Version doch sehr umfangreich. Über einige Details schreibe ich später im Bericht mehr.
Das Fahrverhalten
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Der C-Max fährt ruhig und "gleitet" über die Straße. Sowohl auf nasser, als auch trockener Fahrbahn liegt der Wagens sicher auf der Straße. Auch in Kurven ist der Wagen sicher zu fahren. Für den Winter … die Infos gibt es dann wenn es soweit ist ;-)
Die Fahrgeräusche sind im normalen Rahmen, im Gegensatz zum Galaxy eher weniger, jedoch deutlich lauter als beim A4. Die 136 PS des Tdci-Motors sind einfach gut. Der Wagen lässt sich gut beschleunigen und bietet eine ordentliche Endgeschwindigkeit von 200 k/h.
Endlich macht überholen wieder Spaß …
Die Bremswirkung ist ausgezeichnet , dank ESP, ABS, ASR und EBD (Bremskraftverteilung) kommt der Wagen sicher zum Halt, auch bei Nässe und starken Bremsmanövern.
Der Verbrauch liegt bei etwa 6,4 Litern Diesel auf 100 km, bei laufender Klimaanlage, die ich auch bei geringeren Temperaturen zur Luftentfeuchtung nutze. Ich möchte ja nicht verschwitzt bei meinen Kunden ankommen.
Der 6.te Gang ist hilfreich beim sparen und es kann sehr früh höher geschaltet werden, meine Verbrauchswerte beziehen sich auf ein Mix aus 2/4 Landstraße, ¼ Ort und ¼ Autobahn.
Der Ausstattungscheck
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Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet und im Blickfeld sind Warnlampen, Tacho,
Bilder von Ford Focus C-MAX 1.6
Bordcomputer und Drehzahlmesser.
Auf eine Uhr hat man bei Ford verzichtet, sie ist in das Radio integriert.Am Lenkrad befinden sich die Schalter für den Tempomaten, links daneben, unterhalb des Blinkers ist die Fernbedienung für das Radio. Obwohl ich dies eher am Gerät selber mit der hand bediene, als die Schalter an der Fernbedienung zu suchen.
In den Blinkerschalter ist die Bedienung für den Bordcomputer eingebaut. Etwas störend: Der Kippschalter zum Blättern im System lässt sich nur mit zwei Fingern bedienen. Ein Tippschalter wäre besser gewesen.
Unterhalb der mittleren Lüftungsschlitze befindet sich das große Sonyradio im eleganten Design. Darunter, etwas erhöht der Schalthebel, der bequem mit dem auf der Mittellehne ruhenden Arm zu erreichen ist und eine entlastend wirkt. Ich finde es klasse, das er mittlerweile höher angebracht ist.
Das Ablagefach mit Klappdeckel im oberen Bereich ist vom Fahrersitz aus während der Fahrt nicht zu erreichen. Schade. Im Galaxy ging das und es war praktisch für Brille und ähnliches. So dient es als Stauraum für Dinge, die ich nicht oft brauche.
Über dem Fahrersitz befindet sich statt des Griffs ein Brillenhalter mit Polsterung. In der Komfortmittelkonsole befinden sich ein kleines und ein großes Staufach und zwei sehr gute Getränkehalter, in denen selbst ein Becher Müller Milch Platz findet. Läuft einmal etwas aus, tropft es nicht herunter, sondern landet in der Auffangschale.
Direkt bei der Komfortmittelkonsole befindet sich der Knopf für die Handbremse, die sich automatisch beim ziehen des Zündschlüssel anzieht. Mit einem Knopfdruck wird sie wieder gelöst. Nie wieder könnt ihr vergessen die Handbremse anzuziehen.
Weitere Staufächer gibt es an den Sitzen, den Türen und hinter den Sitzen. Außerdem befinden sich zwei große Staufächer im Boden unter den Vordersitzen. Hier ist auch der Verbandskasten untergebracht. Dafür ist im Kofferraum kein Fach vorgesehen.
Für die Passagiere hinten gibt es Becherhalter in einem Klapptisch, der sich auf der Rückseite der Vordersitze befindet und weiter auf der Rückseite des mittleren Sitzes, der sich umklappen lässt.
Weiterhin kann man diesen sitz wegklappen und die beiden äußeren Sitze schräg nach hinten verschieben, um die Beinfreiheit zu erhöhen.
Die Klimaanlage lässt sich für Fahrer und Beifahrer getrennt einstellen und man kann alle Düsen einzeln einstellen und nicht nur Gruppen, wie das manchmal der Fall ist. Sie arbeitet schnell und zuverlässig.
Besonderheiten: Ein Spiegel kann zusätzlich zum Rückspiegel ausgeklappt werden, mit ihm sind die Passagiere hinten zu beobachten. Gut für den der Kinder hat und sich während der Fahrt nicht mehr umdrehen muss. Die Verkehrssicherheit wird so erhöht.
Alle Türen sind von vorne zu sperren und die Fensterheber elektrisch. In den Fenstern hinten sind Sonnenschutzrollos versenkt, die bei Bedarf manuell eingehakt werden können.
Der Rückspiegel blendet automatisch und sehr schnell ab, die Regensensoren laufen optimal und wenn der Scheibenwischer einmal angeschaltet wurde reagieren sie sofort bei Spritzwasser und Regen. Freie Sicht bedeutet mehr Sicherheit. Sehr angenehm.
Von der Lichtautomatik rate ich ab, da sie erst bei zunehmender Dämmerung funktioniert und ich ein Befürworter von Licht auch am Tage bin.
Die Ledersportsitze bieten stabilen und bequemen Halt, auch zur Seite hin. Sie sind beheizbar und beide Sitze sind höhenverstellbar. Der Fahrersitz elektrisch, der Beifahrersitz manuell. Eine Lendenwirbelstütze erhöht den Sitzkomfort.
Zur Einstellung der optimalen Sitzposition lässt sich das Lenkrad in Höhe und Länge verstellen.
Der Bordcomputer zeigt Tages- und Gesamtkilometer, Temperatur, Durchschnittsverbrauch und die durchschnittliche Geschwindigkeit an. Leider fehlt eine Stoppuhr. Dafür wird die Temperatur zweimal angezeigt, was vertane Speicherfunktion ist.
Das Design
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Der C-Max sieht sportlich und modern aus. Sein äußeres verschleiert ein wenig das großzügige Innenraumangebot und den noch recht großen Kofferraum. Das Amarena Rot (metallic) leuchtet im Licht und mit seinem Alu-Felgen und dem Innenraum mit schwarzem Leder und Holzleisten macht sein inneres sehr elegant und man würde ihn nie für einen Ford halten. Ich war sehr positiv überrascht. Das Cockpit ist funktionell und klar strukturiert, alles lässt sich sehr bequem erreichen. Für mich als Vielfahrer der bisher höchste Fahrkomfort den ich bisher bei einem Wagen hatte.
Das Platzangebot
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Für Fahrer und Beifahrer sind zwei Höhenverstellbare Komfortsitze mit Sitzheizung und Lendenwirbelstütze vorhanden. Die Seitenteile sind verstärkt und bieten guten Halt. Der sitz ist höher als bei normalen PKW und bietet eine gesunde und Rücken schonende Sitzhaltung.
Durch die erhöhte Lage des Schalthebels ist auch der Arm sehr geschont. Selbst nach langer Fahrt ist man entspannt. Mit dem Tempomat kann man auch den Fuß entlasten, da man nicht dauernd auf dem Gaspedal stehen muss.
Die Rücksitze verfügen über Kopfstützen und ausreichende Beinfreiheit, die durch das entfernen des mittleren Sitzes noch erhöht werden kann. Der Kofferraum bietet ausreichend Platz, jedoch fehlt mir manchmal die Größe meines alten Vans. Der Stauraum kann durch das umklappen, bzw. entfernend er sitze deutlich vergrößert werden.
Zur Sicherheit (Hund, Ladung) dient ein Trennnetz, zusätzlich kann ein Gepäcknetz benutzt werden um die Ladung zu sichern.
Technische Daten
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Auszugsweise, alle erfahrt ihr im Internet unter www.ford.de
2,0 Liter Duratorq-Tdci Diesel mit 100 kw und 6-Gang Schaltgetriebe
Hubraum 1997 ccm
Drehmoment 320 Nm bei 2000 U/min
Beschleunigung 9,6 sec von 0 auf 100 km/h
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
FAZIT
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Für Vielfahrer bietet der Ford Focus C-Max viel Komfort und Sicherheit. Das Auto ist sehr schnell und sportlich.
Auch für Familien kann ich den Wagen auf Grund seines Platzangebotes und der Ausstattung im Heck empfehlen.
Kosten: 25.025 Euro, plus Extras. Für 600 Euro mehr ist er mit Dieselfilter erhältlich und 3 Jahre Steuerfrei. Euer individuelles Angebot bekommt ihr im Internet unter www.ford.de , wo ihr euch das Fahrzeug nach Wunsch zusammenstellen könnt.
Damit ist der C-max billiger als der Galaxy mit schlechterer Ausstattung es war.
Euer Carsten
Mängelliste 60 000 km:
-Scheibenwischer abgenutzt, mehrere Tage nicht lieferbar
- Kofferraum undicht, Kennzeichenbeleuchtung rostete und Knopf eingefroren (Zweimal)
- Freisprechanlage falsch eingebaut ab Händler / Werk
- Innenverkleidung lose
Mängelliste 80 000 km:
-Rückrufaktion wg. undichtem Scheibenwischermotor, Kurzschlussgefahr !!!!
- dritte Bremsleuchte lose
- Gangschaltung hakt
- Deckel Scheibenwischwasser abgefallen und weg
- Liegen geblieben mit Motor Systemfehler, Additiv Rußpartikelfilter leer (5 Tage Leihwagen)
- 7 Tage später: Motorwarnlampe, Softwareupdates (2 Stunden Arbeitsausfall)
-1 Tag später Motorwarnlampe, Auto fuhr auf Notsystem, Schlauch defekt, Fahrzeug zog Öl (4 Tage Leihwagen)
-3 Tage später Motorwarnlampe, Auto fuhr auf Notsystem, verschiedene Arbeiten an der Technik durchgeführt (2 tage Leihwagen)
Update 90 000 km:
- Antennensockel defekt
- Zigarettenanzünder Sicherung kaputt
- Austausch einer Antriebswelle
Update 100 000 km:
- Schalter Kofferrumöffnung defekt
- Zigarettenanzünder Sicherung kaputt
- Befestigung für Kofferraumtrenngitter defekt
Fazit nach 18 Monaten
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Das Fahrzeug hatte überdurschnittlich viele Mängel und Werkstattaufenthalte.
Nicht empfehlenswert !
05.12.2006 14:52
gelungener Bericht, vor allem die Mängelliste finde ich ausgesprochen aussagekräftig.
17.11.2006 21:59
Super Bericht, hatte mir auch schon einmal überlegt, mir dasselbe Modell zu kaufen. Hatte mich aber dann für nen Nissan entschieden, muss sagen bisher keine nennenswerten Reparaturen. Sehr zufrieden. vg aroboman
26.01.2006 09:21
super bericht, der ein bh verdient !! auto gefällt mir auch sehr gut ,, aber über die farbe,, lässt sich bekanntlich streiten, ist auch zweitrangig .. immer diese frauen ... gruß