ich lass dann mal den Tiger raus...
02.11.2009
Pro:
Design, Ausstattung, Fahrspass, Verarbeitung, Preis . . .
Kontra:
der helle Himmel, Befestigung von Transportgut im Kofferraum mangelhaft
Empfehlenswert:
Ja
 Josi354
Über sich:
Geld verdienen im Internet...: http://www.guthaben-umsonst.de /26422/uw Und auch hier kann man su...
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Am Anfang meines neuen Berichtes stelle ich Euch als erstes eine Frage: Kann Weiß magisch sein? Ich meine ja...
(Ich bitte zu beachten: dieser Erfahrungsbericht ist aus Sicht einer Frau ohne großartiges technisches Fachwissen geschrieben worden.) Eigentlich fahren mein Mann und ich unsere Autos einige Jahre, ehe wir uns dazu entschließen können, uns zu trennen. Ich meine jetzt nicht uns persönlich zu trennen - das würde ich gar nicht aushalten, nein, uns von einem unserer Autos zu trennen. Meinen kleinen fantasygrünen Skoda fahre ich jetzt über acht Jahre und es ist noch kein Ende abzusehen. Ich bin einfach zufrieden mit dem Auto und find ihn immer noch toll. Mein Mann fuhr seinen (gebraucht gekauften) Volvo acht Jahre lang und hätte ihn bestimmt noch ein wenig länger gefahren, wenn er nicht aller paar Wochen einen Werkstattbesuch nötig gehabt hätte. Er verschlang hier mal ein paar hundert Euro, da auch mal nen Tausender - was vielleicht bei dem Kilometerstand auch nicht verwunderlich war. 230.000 Kilometer auf der Uhr sind selbst für einen Diesel schon ziemlich heftig. Es musste also ein neues Auto her!
1. Erwartungen an ein Auto 2. Auf der Suche 2.1. Neu oder gebraucht 2.2. bis wir uns verliebten... 2.3. Suche im www. 3. Beschreibung von Ford (aus dem Verkaufsprospekt) 4. Technische Daten 5. Auf dem Prüfstand 5.1. Äußerlichkeiten 5.2. Der Innenraum 5.3. Die Sicherheit 5.4. Das Fahrverhalten 6. Das Ford Convers+ Fahrer-Informationssystem 7. Fazit
1. Welche Erwartungen haben wir an ein Auto Wir sind vier Personen, mein Mann, ich und zwei schon recht große Kinder. Wir fahren etliche Kilometer und teilweise ziemlich lange Strecken mit dem Auto. Also muss das Platzangebot stimmen. Es sollte ausreichend Zuladekapazität bieten, damit man auch mal in den Urlaub fahren oder größere Dinge (wie einen Kühlschrank) transportieren kann. Ein schönes Design ist natürlich nicht verkehrt und die inneren Werte dürfen auch stimmen. Auf jeden Fall sollte es ein Diesel sein, am besten mit einem nicht so hohen Verbrauch. Wichtig ist natürlich der Sicherheitsfaktor und damit eng verbunden die Bedienbarkeit des Fahrzeuges.
2. Auf der Suche nach einem neuen Auto liebäugelten wir mit verschiedenen Automarken, wobei der Ford-Mondeo ganz oben auf der Liste stand. Nach näherem Hinsehen und Ausprobieren des Mondeos beim Händler strichen wir ihn schnell, da mein Mann, er ist über 1.90 m groß, sich ständig beim Einsteigen den Kopf stieß. Wir sahen uns noch einige Autos wie den Mazda 6, Mazda 5, Opel Zafira, Ford C-Max und Ford S-Max an und blieben beide beim Ford S-Max hängen.
Der Ford S-Max war auf den ersten Blick sehr geräumig, hatte ein tolles Design und der Innenraum (Armaturen, Platzangebot usw.) überzeugten. Man fühlte sich sofort wohl. 2.1. Neu oder gebraucht
stellten wir uns die Frage. Ein guter Gebrauchter mit wenigen Kilometern zu einem vernünftigen Preis war unser Wunsch. Wir schauten uns die Marktlage im Internet an. Den passenden S-Max konnten wir so leider nicht finden. Entweder gefiel uns die Farbe nicht (wir wollten unter keinen Umständen ein graues Auto), hatte er zu viele Kilometer drauf, war zu teuer oder ein Vorführwagen. Wir suchten bei den Ford-Händlern in unserer Nähe und hofften, dass "unser" Auto irgendwann einfach so vor uns stehen würde. 2.2. Bis wir uns verliebten...
Bei einem Ford Händler stand dann unser Auto... Es hatte nur einen Fehler - Der Preis gefiel uns nicht. Problem war, dass wir uns in ein niegelnagelneues Auto verliebt hatten. Tolles Design, super Ausstattung und die gewünschte Motorisierung... Aber 39.000 Euro waren einfach zu viel. Wir nahmen einen großen Hammer, um es uns aus dem Kopf zu schlagen... Nach ein paar Tagen beichtete mein Schatz mir, dass ihm das Auto nicht mehr aus dem Kopf ginge. Mir ging es genau wie ihm. Was also tun? Das Objekt unserer Begierde
Ein Ford S-Max Sondermodell "White Magic", schneeweiß, wie der Name schon verrät. 175 PS Diesel, Partikelfilter, Schaltgetriebe (6-Gang), Servolenkung, 7-Sitzer, Lederausstattung, Sitzheizung, Bordcomputer, Tempomat, elektrische Fensterheber, Nebelscheinwerfer, Wegfahrsperre, Zentralverriegelung, 2-Zonen-Klimaautomatik, Lichtautomatik, Regensensor, Airbagsystem, Frontscheibe Solar-Reflect usw. und so fort. 2.3. Suche im www.
Ich setzte mich an den PC und suchte deutschlandweit nach genau diesem Auto... und ich wurde fündig - mehrere Angebote für etwas über 30.000 Euro. Ich suchte mir das Auto heraus, welches die passendste Ausstattung bot (ohne Navi aber mit 7 Sitzen) und zeigte es meinem Mann. Da uns das Auto und nun auch der Preis zusagte, schlugen wir zu. 3. Ford beschreibt den S-Max im Verkaufsprospekt u.a. so:
Raus aus der Alltagsroutine! Mit ihrem Ford S-Max wird jede Minute Ihres Lebens zum puren Vergnügen. Genießen Sie das unbeschreibliche Gefühl, dass jeder Tag mit Ihrem Ford S-Max etwas ganz Besonderes ist. Bis zum letzten Meter einer jeden Fahrt spüren Sie, dass dieses Cockpit speziell für den Fahrer entwickelt und gezielt auf seine Bedürfnisse abgestimmt wurde.
Unter der dynamischen, anspruchsvollen Karosserie verbirgt sich ein geräumiger und variabler Innenraum - überzeugend und beeindruckend kompromisslos. Die Welt ist riesig und steht Ihnen offen. Entdecken Sie Neues und Altbekanntes neu - gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden.
Egal, ob Sie mit Freunden zum Skifahren wollen oder einen Ausflug mit den Kindern machen, wen auch immer Sie an Bord nehmen, es gibt ausreichend Platz und für Ihre Mitreisenden zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten wie z.B. das Multi-Media-System (Wunschausstattung). Mit Ihrem Ford S-Max wird jede Fahrt zum reinsten Vergnügen! Ob Einkaufstour oder eine ausgedehnte Urlaubsreise mit der ganzen Familie, Sie genießen auf jedem Kilometer kraftvolle Dynamik auf höchstem Niveau.
Das intelligente Sicherheits-System (IPS - Intelligent Protection System) beeinhaltet auch einen Knieairbag für den Fahrer und bietet umfassenden Schutz. 4. Technische Daten
Ford S-Max Sondermodell "White Magic" Kraftstoffart: Diesel Motorisierung: 2,2 l Duratorq-TDCi, 129 kW (175 PS) Hubraum: 2179 cm³ 6-Gang-Schaltung Länge: 4768 - 4883 mm Breite: 1884 mm Höhe: 1610 - 1658 mm Gewicht ohne Zuladung: 1802 Kg Technisch zulässige Gesamtmasse mit Zuladung: 2505 Kg Zulässiges Gesamtzuggewicht: 4305 Kg Anhängelast gebremst: 1800 Kg (Steigung 12%) Anhängelast ungebremst: 750 Kg Kraftstoffverbrauch:
Vom Hersteller angegeben: kombiniert 6,6 l/100 km innerorts 8,9 l/100 km Außerorts 5,2 l/100 km Da wir alle wissen, dass die Hersteller gern untertreiben, kann ich Euch sagen, dass das Auto diese Werte nicht ganz einhalten kann. Außerorts verbraucht das Auto bei opamäßiger Fahrweise etwas über 6 l. Autobahnfahrten mit ca. 130 km/h schlagen bei selbiger Fahrweise mit etwas über 7 l zu Buche. Tritt man das Gaspedal dann mal richtig, sieht man das natürlich auch beim Verbrauch. So kommt man schnell mal auf über 8 - 9 l pro 100 km. In Anbetracht der Umwelt und der Spritpreise fahren wir aber eher gemächlich - aber auch nicht wie die Oppis ;-).
Die CO2-Emissionen belaufen sich kombiniert auf 174 g/km und sind somit in der Euro-4-Norm. Dies bedeutet, dass man für die Umweltzonen in den Städten die grüne Plakette erhält. Gepäckraumvolumen (I) nach VDA-Norm
Das Gepäckraumvolumen ist abhängig davon, ob die Sitze umgeklappt sind oder nicht und ob die 3. Sitzreihe ausgeklappt worden ist. Er variiert somit von 285 Litern bei ausgeklappter 3. Sitzreiche (bis Lehnenhöhe gerechnet) und 2000 Litern bei 2. und 3. Reihe umgeklappt (bis Dachhöhe gerechnet). Ladelängen sind bei umgeklappter 2. und 3. Sitzreihe bis zu 2.05 m möglich. Die Ladebreite zwischen den Radkästen liegt bei 1.14 m. 5. Auf dem Prüfstand
5.1. Äußerlichkeiten Dafür, dass der Ford S-Max eine Familienkutsche (Minivan) ist, hat Ford ihm ein tolles sportliches Aussehen verpasst. Die Länge von ca. 4,7 m, die Breite von ca. 2,0 m (Spiegel angeklappt) und die Höhe von ca. 1,7 m lassen die Hoffnung auf viel Innenraum aufkommen. Seitlich gesehen sieht er sehr schnittig aus - er hat eine ziemlich kurze "Schauze", zwei große einladende Türen und fällt nach hinten hin wieder leicht ab. In der Ausstattung des "White Magic" ist das Ford Individual-Styling-Paket enthalten.
Hier finden wir: - Dachspoiler in Wagenfarbe lackiert - Designelemente am unteren Kühlergrill sowie Heckdiffusor in Kontrastfarbe - Frontschürze, Seitenschweller sowie Heckstoßfänger in Wagenfarbe - Auspuffblenden in Edelstahl
In unserem Fall ist die Kontrastfarbe Anthrazit. Besonders schön finde ich den Kontrast der dunkelgrau (fast schwarz) getönten Scheiben zum weißen Auto. Für den unvergleichlichen Sportlichen Touch sorgen weiterhin die chicen 18" Alu-Felgen in dunkelgrau und die zwei Edelstahl-Auspuffblenden, die den Tiger im Motor vermuten lassen. Vom Design her ein vollkommen gelungenes Fahrzeug, welches bis hier her die volle Punktzahl von mir erhält - Daumen hoch!
5.2. Der Innenraum Ein Blick in den Innenraum und ich war hin und weg. Hier kommt die Eigenschaft zum Tragen, die den S-Max "White Magic" von den anderen Modellen unterscheidet. Im "White Magic" sind Ledersitze verbaut worden, die es sonst nur noch im vergleichbaren Sondermodell "Silver Magic" gibt. Im Vergleich zu unserem "Altfahrzeug", einem Volvo V40, wirkt der Innenraum riesig. Ich kann der Versuchung kaum widerstehen in den Wagen hinein zu rufen, um ein Echo zu hören. Auf den ersten Blick sind hier fünf einzelne Sitze zu finden. Vorn zwei, in der hinteren Sitzreihe drei. Alle Sitze sind in Längsrichtung verstellbar und mit in der Neigung verstellbaren Rückenlehnen ausgestattet. Der Fahrersitz ist elektrisch verstellbar. Die Vordersitze sind beide beheizbar. Wenn der Fahrersitz auf hinterster einstellbarer Position ist, kann vorn bequem ein großer Fahrer Platz finden und ein ebenso großer Passagier hinter ihm. Dabei bleibt so viel Platz zwischen den Sitzreihen, dass man sich nicht die Knie stößt. Hier finden also fünf ausgewachsene Personen ausreichend Platz. Die dritte Sitzreihe liegt im Kofferraum verborgen. Sie bringt im aufgeklappten Zustand noch einmal zwei Einzelsitze zum Vorschein. Sie sind aus dem gleichen Leder wie die vorderen Sitze gefertigt. Die Sitze sind eher für Kinder geeignet, für Erwachsene sind sie nur als Notlösung für kurze Strecken zu empfehlen, da man die Füße fast in Höhe der Sitzfläche und somit die Knie fast am Kinn hat. Allerdings muss ich sagen, dass sie bei meiner Sitzprobe bequemer waren, als ich es für möglich gehalten hätte. Wird eine ebene Ladefläche benötigt, kann man die Sitze der 2. und 3. Sitzreihe umklappen und erhält einen ebenen Laderaum. Insgesamt sind laut Verkaufsprospekt bis zu 32 Sitzkonfigurationen möglich. Ausprobiert und nachgezählt habe ich diese allerdings nicht. An die Härte der Sitze musste ich mich allerdings erst gewöhnen, da die alten, wohl ausgesessenen Sitze vom Volvo und Skoda sich unseren Hinterteilen schon angepasst hatten ;-) . Mit der Zeit sind sie für mich genauso bequem wie die anderen auch.
Was ein wenig stört: Durch die 3. Sitzreihe im Kofferraum liegen keine Verzurrösen oder Haken zum Befestigen von Transportgut frei. Somit hat man das Problem, dass die Ladung verrutschen kann. Problematisch, wenn man z.B. Einkäufe transportiert und beim Öffnen des Kofferraumes die Flasche Wein auf den Boden rollt... Dieses Problem haben wir so gelöst, in dem wir eine stabile Klappbox in den Kofferraum gestellt haben, in die wir jetzt unsere Einkäufe legen. Allerdings sind wir noch am überlegen, ob es noch eine bessere Lösung für dieses Problem gibt. Bei größeren Fahrten und mehr Gepäck gucken wir immer, dass wir das Gepäck an irgendwelchen Stellen gut befestigen können... Für 5-Sitzer ist ein Gepäcknetz, welches man über das Transportgut legt und an vier Haken am Gepäckraumboden einhaken kann, erhältlich. Die Innenverkleidungen und das Armaturenbrett sind mit einem schwarzen Leder überzogen, ich würde sagen, dass es ein Kunstleder ist. Einige Dekorteile sind in Alufarben gehalten. Es sieht ordentlich verarbeitet aus. Direkt vor dem Fahrer befindet sich das Ford Convers+ Fahrer-Informationssystem. Das hört sich kompliziert an, ist es aber keineswegs. Hier finden wir einen 5" Farbbildschirm, der den Fahrer mit den Informationen rund ums Auto versorgt. Hierzu gehe ich später noch einmal ins Detail. Links neben diesem Bildschirm befindet sich ein analoger Drehzahlmesser, rechts neben dem Bildschirm ein analoger Tachometer und die Tankanzeige. Mittig im Armaturenbrett (Mittelkonsole) finden wir oben das Radio, darunter das Belüftungs- und Klimaelement. Sollte man ein Navigationsgerät mit in der Ausstattung haben, wird es in diesen Block integriert. Wir haben es allerdings nicht. Der Schalter für das Licht befindet sich links neben dem Lenkrad und ist somit sehr gut zu erreichen. Blinker und Scheibenwischerhebel sind wie gewohnt hinter dem Lenkrad, in guter Reichweite für die Finger, zu finden. Der Schaltknauf und die Feststellbremse sind in guter Erreichbarkeit untergebracht. Das Radio sowie das Ford Convers+ Fahrer-Informationssystem (im Weiteren Fahrer-Informationssystem) sind mittels Fernbedienungen, die im Lenkrad eingearbeitet worden sind, bedienbar.
Zum Unterbringen verschiedenster Dinge finden wir ein geräumiges Handschuhfach, ein großes Fach in der Mittelkonsole, einen Getränkehalter (für 2 Dosen oder kleine Flaschen) und ein kleines Fach oben im Armaturenbrett eingelassen (mit Verschluss) und jeweils ein Fach unter den Vordersitzen. Die Ablagefächer in den Türen sind so geräumig, dass man sogar eine 1,5 Liter Getränkeflasche und andere Dinge (Imbiss oder ähnliches) verstauen kann. Mich freute besonders der Umstand, dass diese große Flasche hinein passte, da sie mir als Beifahrer im Volvo immer um meine Füße rollte. Zwischen der 1. und der 2. Sitzreihe sind noch zwei Fächer in den Boden eingelassen worden. Hier findet z.B. der Verbandskasten seinen Platz. Alles in allem kann ich sagen, dass der Innenraum sehr ordentlich verarbeitet wurde und sehr edel rüberkommt. Die Bedienelemente sind sehr gut erreichbar und die Fernbedienbarkeit des Radios und des Fahrer-Informationssystems bringen das Gefühl für mehr Sicherheit ins Spiel. Einziges Manko, welches ich am Innenraum gefunden habe ist das Material, aus welchem der Himmel gearbeitet wurde. Hier wurde etwas ähnliches wie Filzstoff in wollweißer Farbe verarbeitet. Genau kann ich es nicht beschreiben. Ich denke, dass dieser Himmel ziemlich schnell verschmutzen könnte, wenn man mal mit etwas herankommt, was Flecke verursachen könnte. Auch für Raucher ist dieser Himmel nicht gerade von Vorteil, da er schnell vergilben wird. Dieser Umstand ist uns allerdings egal, da wir alle Nichtraucher sind und alle Mitfahrer Rauchverbot erhalten.
Für die Verarbeitung im Innenraum und die tolle Bedienbarkeit des Fahrzeuges hier auch wieder die volle Punktzahl und - Daumen hoch! Für den Himmel ziehe ich hier nichts ab, da man ja bekanntlich nicht alles haben kann. 5.3. Die Sicherheit
Die Sicherheit wird in diesem Ford ganz groß geschrieben. Hier finden wir die verschiedensten Komponenten. Eventuell zähle ich jetzt nicht alle auf, da es doch recht unübersichtlich für mich ist. Ich versuche aber mein Bestes. Von der Grundausstattung an sind enthalten:
ABS, ESP, ASR, IPS, Front- und Seitenairbags vorn, Kopf- und Schulterairbag vorn und für die 2. Sitzreihe außen, Knieairbag für den Fahrer, ISOFIX-Halterung für 2 Sitze, Lenksäule in Höhe und Reichweite verstellbar, Notbremslicht (löst bei starkem Bremsen das Blinken der Warnblinkanlage aus), Sicherheits-Bremsassistent, Warnsystem für nicht angelegten Sicherheitsgurt. Optional kann man noch einige Sicherheitskomponenten auswählen, die aber extra Geld kosten. So wird z.B. ein ACC - Adaptive Cruise Control mit Auffahrwarnsystem angeboten. Hier kann man die gewünschte Geschwindigkeit, die man fahren möchte, eingeben (wie Tempomat). Diese Geschwindigkeit fährt man dann, allerdings in Rücksicht auf den vorangehenden Verkehr. Fährt man zu dicht auf das vordere Fahrzeug auf wird automatisch abgebremst. Wird der Abstand wieder eingehalten beschleunigt ACC automatisch auf die gewünschte Geschwindigkeit. Auch ein Berganfahrassistent ist gegen Aufpreis erhältlich.
Zu den direkten Sicherheitsangeboten kommt aber noch ein großer Punkt dazu, der für mich das Fahren in diesem Auto noch sicherer macht. Durch die etwas erhöhte Sitzposition und die Größe der Frontscheibe ist die Sicht aus dem Auto einfach perfekt. Auch kann ich durch die Heckscheibe und die Außenspiegel den Verkehr hinter mir gut überschauen. Mein Überblick über das Geschehen auf der Straße ist um ein Vielfaches höher als im alten Volvo V40 und meinem Skoda. Für die Sicherheit alle Sterne und alle Daume hoch...
5.4. Das Fahrverhalten Die ersten Kilometer mit diesem Auto gestalteten sich schon etwas schwierig für mich. Ich bin es gewohnt, meinen kleinen Skoda mit 68 PS (Benzin) durch die Straßen zu lenken. Wegen der hohen PS, die der S-Max aufzuweisen hat, hieß es zu lernen, das Gaspedal im Zaum zu halten. Besonders 30er-Zonen waren eine Herausforderung für mich. Mittlerweile habe ich mich an die Zugkraft, die der S-Max durch die Motorisierung mit sich bringt, gewöhnt und weiß mit ihm umzugehen. Eine echte Hilfe ist hierbei aber auch der Tempomat. Wenn ich durch eine längere 30er-Zone muss, stelle ich mir die Geschwindigkeit gern ein, damit nicht ein paar Tage später ein Knöllchen wegen zu schnellem Fahren ins Haus flattert (bis jetzt bin ich auch immer drum herum gekommen ;-) ). Die Größe des Autos hingegen machte mir beim Fahren keine Schwierigkeiten, da ich auch schon kleinere LKW in Berlin gefahren habe. Einzig und allein das Einparken gab mir noch ein paar kleine Probleme auf. Man will ja auch das Auto nicht unnötig mit Kratzern, Beulen oder Schrammen versehen ;-) . Das Fahrzeug ist mit einem Park-Piloten ausgestattet, welches piepsende Geräusche von sich gibt, sollte man einem anderen Gegenstand oder ähnlichem zu nahe kommen. Dieses nutze ich aber nicht so gern, da mir das Gepiepse nach einer Weile ziemlich auf den Senkel geht und ich sowieso nicht richtig orten kann, von welcher Ecke es denn jetzt kommt. Für Menschen mit gutem Gehör hingegen kann es schon von Vorteil sein ;-) . Mittlerweile wurschtel ich mich da aber ganz gut durch und steh auch recht ordentlich in den Parklücken drin. Also alles eine Sache der Gewohnheit. Der Wendekreis ist hier natürlich auch nicht der kleinste und schlägt mit 11,9 Metern zu buche. Wenn man vorsichtig ist, kommt man aber überall um die Ecke und kann auch gut mal drehen. Das Kurvenverhalten ist vorbildlich. Ich habe noch keine Situation erlebt, in der ich mich irgendwie fürchten musste, dass das Fahrzeug instabil wird. Auch bei etwas höheren Geschwindigkeiten liegt das Fahrzeug gut auf der Straße... Der Motor zeigt recht gut was er kann. Beim Anfahren ist er noch ein wenig weich (langsam), was sich aber in den höheren Gängen und Drehzahlen wieder gibt. Die 212 Stundenkilometer, die er wie angegeben bringen soll, schafft er problemlos. Das haben wir allerdings nur sehr kurz auf sehr freier Strecke ausprobiert, weil Rasen ist nicht so unser Ding. Überholmanöver sind kein Problem mehr, da das Auto schnell beschleunigt und am zu überholenden Auto vorbei zieht. Allerdings machen wir keine unnötigen oder gar gefährlichen Überholmanöver, da wir sehr an unserem Leben hängen. Aber ab und zu muss man doch mal an einem Traktor, LKW oder an einem schleichenden PKW vorbei.
Langstreckenfahrten mit dem S-Max sind im Gegensatz zum Volvo oder Skoda Fabia wie Urlaub. Wir haben damit auch ausreichende Erfahrungen sammeln können, da wir mit dem Auto im Urlaub in England waren und des Öfteren mal 500 km nach Berlin und 500 km wieder zurück gefahren sind. Durch die etwas erhöhte Sitzposition, welche man in diesem Auto hat, nimmt man eine ganz andere Körperhaltung ein. Ich fand diese weniger ermüdend für mich. Auf nicht so stark befahrenen Autobahnen stelle ich mir die Geschwindigkeit ein, die ich fahren möchte (meist 130 km/h) und entlaste somit das Bein, mit welchem ich ständig auf das Gaspedal treten müsste. Diese Erleichterung hat zur Folge, dass ich keine negativen Auswirkungen mehr auf das Bein oder den Fuß zu verzeichnen habe - wie es bei langen Strecken mit dem Skoda der Fall war. Das Bremsverhalten des Fahrzeuges ist bis jetzt als vorbildlich zu beurteilen. Die Bremskraft ist meiner Meinung nach der Leistung des Motors angepasst. Man kommt auch aus höheren Geschwindigkeiten recht ordentlich zum Stehen.
Von Fahrgeräuschen ist im Innenraum nicht viel zu vernehmen. Klar, man hört, dass da ein Motor läuft, aber das altbekannte Nadeln der Dieselmotoren ist hier nicht mehr wahrzunehmen. Auch läuft er ziemlich leise, so dass die Verständigung in gewohnter Lautstärke kein Problem ist. Wir waren jedenfalls sehr überrascht, wie leise sich dieses Auto doch verhält. Hilfreich für ein entspanntes Fahren ist sicher auch das oben schon angesprochene Multi-Funktions-Lenkrad, in dem die Fernbedienung für das Radio und das Fahrer-Informationssystem eingebaut ist. Dadurch wird die Bedienung vieler Elemente erleichtert.
Für das Fahrverhalten und leichte Handling des Autos alle Sterne und - Daumen hoch! 6. Das Ford Convers+ Fahrer-Informationssystem
Hierbei handelt es sich im weitesten Sinne um einen Bordcomputer, deren Angaben über ein 5" großes Farbdisplay angezeigt werden. Das Display liegt in guter Sichtweite des Fahrers zwischen Tacho und Drehzahlmesser. Das Fahrer-Informationssystem wird durch die Fernbedienung am Lenkrad bedient. Es gibt hier die verschiedensten Dinge, die man sich anzeigen lassen kann. Beim Kilometerstand geht es los, reicht über die gefahrenen Tageskilometer, den durchschnittlichen Verbrauch, den Reifendruck usw. bis zur Funktion des Radios. Auf dem Bildschirm kann man sehen, welche Funktion das Radio gerade hat. Ist das Radio an, hört man gerade eine CD oder hat man den MP3-Player angesteckt und nutzt diesen als Wiedergabequelle? Weiterhin kann man sich als Wunschausstattung eine kabellose Freisprecheinrichtung mit Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung kaufen. Über diese Sprachsteuerung können in Zusammenhang mit dem Fahrer-Informationssystem auch die Klimaanlage mit automatischer Temperaturkontrolle und die Audiofunktionen bedient werden. Also alles schon ziemlich technisiert und für mich Technik-Laien recht kompliziert zu verstehen. Nach einiger Übung komme ich mit der Lenkradfernbedienung sehr gut klar und weiß die Funktionen des Bordcomputers zu nutzen. Ich hoffe, dass Ihr trotz meines Laienhaften Wissens verstehen konntet, was ich erklärt habe. 7. Fazit
DAS AUTO MACHT EINFACH SPASS! Manchmal würde ich nach der Arbeit lieber noch ne Runde drehen, bevor ich nach Hause fahre... Mein Mann und ich, wir haben den Kauf unseres S-Maxes keine Sekunde bereut, auch wenn er um einiges teurer war als ursprünglich geplant. Das Auto strahlt uns jeden Tag aufs Neue an, auch wenn man für das Strahlen eines weißen Autos einiges tun muss. Darüber waren wir uns aber vor dem Kauf im Klaren. Sicherlich waren wir in Anbetracht des Preises etwas unvernünftig - wir hätten selbst nie gedacht, dass wir mal so viel Geld für ein Auto ausgeben würden. Allerdings muss ich sagen: Wenn ich mir die Preise eines VW Golf ansehe und das Auto mit unserem vergleiche, dann haben wir es richtig gemacht. Das Fahrgefühl in diesem Auto ist unglaublich. Das Sicherheitsgefühl, welches mir durch viele Features sowie die Sitzposition und die Übersichtlichkeit gegeben wird, erstaunt mich jedes Mal aufs Neue. Was mich noch erstaunt hat ist die Tatsache, dass er steuerlich wie auch versicherungstechnisch eigentlich recht bezahlbar ist. Da hätte ich mit einigen Euros mehr gerechnet. Die genaue Summe entzieht sich jedoch momentan meiner Kenntnis, da die Steuern mit denen des Volvos verrechnet wurden und in der Versicherung zahlt eh jeder was anderes. Beeindruckt haben mich bei diesem Auto aber auch so Kleinigkeiten wie der Regensensor, der automatisch bei Regen die Scheibenwischer einschaltet und der Lichtsensor, der bei Dämmerung und Dunkelheit automatisch das Licht anmacht. Das sind allerdings so kleine Spielereien, ohne die man auch auskommen würde.
Den S-Max gibt es im Übrigen in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten: dem Trend, Titanium und Titanium S. Das Sondermodell ist nur in Weiß "White Magic" und Silber "Silver Magic" erhältlich. Die Farbauswahl der anderen Modelle ist recht groß, so dass wohl jeder seine Farbe finden kann. Bei der Liste der Zusatzausstattungen, die man noch käuflich erwerben kann, eröffnen sich mir unendliche Weiten. Von Xenon-Scheinwerfern mit Abbiegelicht bis zum Multi-Media-System ist alles erhältlich. Mit dem Dieselverbrauch sind wir eigentlich sehr zufrieden, denn der Unterschied zu einer Benzin-Variante ist erschreckend hoch. Der Benziner mit etwas mehr Kraft unter der Haube (162 kW und 220 PS) verbraucht nach Herstellerangaben innerorts 13,3 l, außerorts 7,1 und kombiniert 9,4 l. Und wir wissen ja, dass die Herstellerangaben eh immer unterste Grenze sind... Die Emissionswerte liegen mit 224 g/km auch um einiges höher.
Für dieses Auto gebe ich Euch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Für die Verarbeitung, dem Bedienkomfort und den Fahreigenschaften vergebe ich uneingeschränkt alle fünf Sterne... Allerdings muss ich sagen, dass wir auf dem Lande leben. Ich brauche hier nicht ständig eine Parklücke für mein Auto suchen und mich auch nicht durch ständige Staus wurschteln. Bei unserem letzten Berlin-Besuch haben wir aber schon gut zu tun gehabt, eine passende Parklücke für das Auto zu finden. Auch sind dort die Straßen teilweise so eng, dass kaum zwei Autos aneinander vorbei passen. Der S-Max ist ca. 20 cm breiter als mein Skoda. Dieser Unterschied kann hier schon gravierend sein. Wenn ich also in Berlin leben würde, hätte ich mir dieses Auto nie gekauft, weil es durch seine Größe einfach nachteilig ist.
So, meine Lieben, ich denke, dass Ihr jetzt wisst, warum ich meine, dass Weiß magisch sein kann... Ford S-Max "Weiße Magie" - ich find ihn toll! Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren Josi354 im November 2009
(Zu diesem Bericht werde in in gewissen Abständen ein Update verfassen)
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13.02.2010 08:24
Für eine Auto-Bewertung kann nur ein umfangreicher Bericht entstehen. Sehr komplexes Fachgebiet und des Deutschen liebstes Kind. So umfangreich das Thema ist, so viele unterschiedliche Meinungen gibt's auch dazu. Ich mache um Ford einen großen Bogen. Bin ein gebranntes Kind mit dieser Marke. Ich kenne auch niemanden, der einmal einen Ford besaß, der sich danach dann wieder einen Ford kaufte. GLG, Hannes :-))
21.11.2009 15:38
für mich ein bhwert
09.11.2009 21:47
Das BH folgt!! Da hast du einen klasse Bericht abgeliefert! Ich kann eure Begeisterung verstehen. Ich fahre ja auch seit 1 1/2 Jahren einen (allerdings) 6 Zyl. 197 PS staken Diesel. Tempomat auf 170 km/h gestellt und er fährt es bergauf und bergab. Schaut man auf den Verbrauchsanzeiger: 6.8 Liter, Unbegreiflich :-). Schönen Gruß, Dieter