Forrest Gump (Film)

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Forrest Gump (Film)

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Ja ja, ich lauf ja!

5  22.10.2002

Pro:
genialer Tom Hanks, klasse Musik, informativ, geniale Srüche, witzig und zugleich dramatisch, einfach wunderschön

Kontra:
-  -  -

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Anspruch

Action:

Romantik:

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MajorBullfrog

Über sich: Filme und Computer, das sind die Themen, von denen ihr bei mir genug bekommt, aber auch viele andere...

Mitglied seit:23.04.2002

Erfahrungsberichte:79

Vertrauende:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 52 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Oh Gott, wer hat diesen genialen Film noch nicht gesehen?
Tom Hanks bekam für seine grandiose Leistung als Forrest Gump im Jahre 1994 seinen zweiten Oscar, ein Jahr nachdem er für Philadelphia seinen ersten erhielt.
Und zurecht, denn diese Leistung hätte kein anderer Schauspieler bringen können um Forrest so wunderschön darzustellen.


HANDLUNG

Forrest Gump sitzt auf einer Bank an einer Bushaltestelle und wartet auf seinen Bus.
Neben ihm sitzt eine Frau, mit der er ein Gespräch beginnen will, die ist zunächst nicht sehr begeistert und ignoriert Forrest. Doch das stört ihn nicht und er fängt an, zu erzählen, was seine ersten Schuhe waren.

Rückblende: Der kleine Forrest sitzt beim Doktor in seiner Heimat in Alabama, und bekommt Schienen an die Beine, da er an einer Gehbehinderung leidet.
Viele Menschen starren ihn deshalb auf der Straße an, doch Forrests Mutter steht ihrem Sohn immer bei, auch als er wegen mangelnder Intelligenz nicht auf die Schule gelassen werden soll, sondern stattdessen auf eine Sonderschule gehen soll.
Doch nach einiger „Überzeugungsarbeit“ seiner Mutter, wird er doch aufgenommen.

Im Schulbus will kein anderer Schüler Forrest neben sich sitzen lassen, nur ein kleines Mädchen, Jenny.
Seit diesem Zeitpunkt sind Forrest und Jenny immer zusammen.
Jenny hat es nicht leicht.
Ihre Mutter ist, wie Forrests Vater, gestorben und sie lebt bei ihrem Vater, der sie und ihre Schwester sexuell missbraucht (oder wie Forrest sagt: „Ihr Vater musste ein sehr liebevoller Mensch sein, ständig hat er sie gestreichelt und geküsst.“).
Kurz darauf wird ihr Vater festgenommen und Jenny kommt zu ihrer Großmutter, die ganz in der Nähe von Forrest wohnt.

Eines Tages laufen Jenny und Forrest die Straße entlang, als ein paar Jungen auf ihren Fahrrädern herbeikommen und Forrest mit Steinen bewerfen.
Jenny fordert Forrest auf wegzulaufen („Lauf Forrest, lauf“) und das macht er auch, doch mit seinen Schienen an den Beinen ist er nicht gerade schnell und die Jungen verfolgen ihn auf ihren Rädern. Doch plötzlich wird Forrest schneller und die Schienen springen ab und Forrest läuft den Jungen davon.

Das gleiche wiederholt sich auch ein paar Jahre später, als Jenny und Forrest, jetzt auf der Highschool, wieder auf der selben Straße unterwegs sind.
Wieder werfen die Jungen Steine auf Forrest, und wieder rennt der weg, doch diesmal wird er von den Jungen mit einem Auto verfolgt.
Forrest schafft die Flucht und rennt durch das Footballstadion, in dem gerade ein Spiel läuft. Forrest läuft wie der Wind und der Trainer wird auf ihn aufmerksam.
Kurz darauf spielt Forrest im Footballteam der Stadt und wird sogar in die Nationalmannschaft der USA aufgenommen.
Dadurch darf er sogar ins weiße Haus und den Präsidenten kennen lernen.

Forrest kommt in die Army und wird gleich beim Einsteigen in den Bus vom Busfahrer zusammengeschissen, als er sagt er wäre Forrest, Forrest Gump.
Im Bus will wieder keiner der Insassen Forrest neben sich sitzen lassen, wie am ersten Schultag, doch dann lässt ihn der Schwarze, den alle nur Bubba nennen ihn neben sich setzen und die beiden werden die besten Freunde.
Bubba erzählt den ganzen Tag nur von seinem Schrimpkutter, den er nach der Army mal haben will und was es für Schrimpsorten gibt.
Forrest passt perfekt in die Army und stellt auch gleich einen neuen Kompanierekord im Gewehrzusammenbauen auf.

Vietnamkrieg: Auch Forrest und Bubba müssen hin.
Jeden Tag machen Sie mit ihrem Anführer Dan einen langen Fußmarsch und sie sind „immer auf der Suche nach einem gewissen Charly“.
Dann fängt es an zu regnen und hört vier Monate nicht auf.
Als die Truppe überraschend angegriffen wird, rettet Forrest viele Soldaten und wird daraufhin zum Kriegshelden. Bubba kann er nicht retten, der stirbt leider und Dan ist nicht gerade glücklich über seine Rettung, denn er hat jetzt keine Beine mehr und meint, es wäre sein Schicksal gewesen im Krieg zu sterben.

Da Forrest eine Kugel in seinen Allerwertesten geschossen bekommen hat, muss er ins Lazarett. Neben ihm liegt Dan.
Forrest verbringt die ganze Zeit damit Tischtennis zu spielen und ist so gut, dass er später sogar zur Weltmeisterschaft fahren darf.

Nachdem Forrest wieder zu Hause ist, wird er in Washington als Kriegsheld ausgezeichnet.
Er hält eine Ansprache vor zig Tausend Hippies die gegen den Krieg sind.
Dort trifft er auch wieder Jenny.
Doch die fährt wieder weg.

In New York trifft Forrest Dan wieder.
Zusammen wollen sie Neujahr feiern.
Forrest erzählt Dan, dass er einen Schrimpkutter kaufen will.
Dan meint, wenn Forrest das macht, kommt Dan und wird 1. Offizier auf seinem Boot.

Mit seinen Werbeeinnahmen kauft sich Forrest einen Kutter und fängt an, zu fischen.
Bald steht Dan auf der Matte, um sein Versprechen einzulösen.
Das Geschäft läuft nicht gut, bis eines Tages ein Sturm aufzieht und Forrests Kutter der einzige ist, der heil bleibt; jetzt fließt das Geld.

Forrest fährt zurück, nachdem er Bubbas Familie einen Anteil an den Einnahmen gegeben hat.
Dan hat das Geld in die Firma „Apple“ investiert (oder wie Forrest sagt: „Irgendeine Sache mit Obst“) und sie machen noch mehr Geld.

Plötzlich taucht Jenny auf.
Einige Zeit lebt sie mit Forrest zusammen, doch dann verschwindet sie wieder.
Forrest ist traurig und beschließt ein wenig zu laufen, und zwar durch ganz Amerika.
Dabei hilft er einigen Leuten, geldbringende Ideen zu geben, z. B. den Spruch „Shit happens“ oder den Smilie.

Bald erhält er einen Brief von Jenny, in dem steht, dass Forrest sie besuchen soll.
Das macht er und deshalb sitzt er auf der Bank der Bushaltestelle.

Wies ausgeht müsst ihr euch selbst ansehen, habt ihr aber sicher schon.


Der Film dauert ca. 148 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.


FAZIT

Da ich schon so viele geniale Filme gesehen habe, ist es sehr schwer einen absoluten Lieblingsfilm zu bestimmen, aber Forrest Gump ist sicherlich einer der Besten.

Nicht zuletzt die grandiose Leistung meines Lieblingsschauspielers Tom Hanks macht den Film zu Meisterwerk, das man einfach gesehen haben muss.
Die sieben Oscars die der Film erhielt sind eigentlich noch stark untertrieben.

Schon wenn die wunderschöne Anfangsmusik ertönt und die Feder vor Forrests Füße fällt, könnte ich schon dahinschmelzen.
Wobei wir auch schon bei einem weiteren Highlight dieses Films wären, der Musik.
Einige der besten und meiner Lieblingssongs aller Zeiten sind im Film enthalten, darunter Lieder von Scott McKenzy, Bob Dylan, The Birds, Elvis Presley und vielen, vielen anderen.

Außerdem lernt man einiges über die Amerikanische Geschichte und vor allem erwachsene Zuschauer werden sich erinnern, an historische Szenen der letzten 40 Jahre.
Die Mondlandung, die Watergate-Affäre, Vietnamkrieg und J. F. Kennedys Tod in Dallas sind nur wenige der Ereignisse, die meist am Rande erwähnt werden.

Etwas das Regisseur Zemeckis noch erstaunlich gut gelungen ist, ist, traurige und erschreckende Szenen, wie z. B. den Vietnamkrieg auch komisch darzustellen und gleichzeitig die Angst und den Schrecken zu schildern.
Dann kommen noch die genial dummen Sprüche von Forrest hinzu.

Kurz gesagt, der Film hat einfach alles: Humor, Dramatik, ein klein wenig Action (Vietnamkrieg) und Romantik.
Ich kenne keinen, der diesen Film nicht gut findet.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Thundermen

Thundermen

06.11.2002 14:32

Ebenfalls ein klasse Bericht. Grüße: Kris

moritzman

moritzman

24.10.2002 16:15

Der Film hat nicht nur Hunor, sondern regt meiner Meinung nach auch sehr zum Nachdenken an ..

peter-stephan

peter-stephan

22.10.2002 16:20

Der Film ist mindestens "einer" der besten aller Zeiten. (Nur Harr der Ringe iss besser...*g*). Klasse Bericht! MfG Peter-Stephan

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