Erfahrungsbericht über

Foxconn N68S7AA-8EKRS2H

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Foxconn N68S7AA-8EKRS2H

 

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Leider nicht so der Bringer!

3  25.12.2007

Pro:
Lieferumfang, Verarbeitung, Ausstattung

Kontra:
wenig Ocing, hohe Temps, laute Southbridge

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

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nitlem

Über sich:

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 179 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wer höchste Ansprüche an seinen Rechner und die Leistung hat, der kommt momentan nicht um die Anschaffung eines Vierkernprozessors herum. Auch bei der entsprechenden Grafiklösung gibt es jede Menge Angebote der verschiedenen Hersteller. Erstmal ist es natürlich eine Grundsatzentscheidung zwischen ATi und nVidia. Von dieser Entscheidung kann im absoluten Bereich dann auch gleich den Kauf des passenden Mainboards abhängig machen. Schließlich stehen duale Grafikkartenlösungen heute ganz oben auf der Musthave-Liste der High-End-Rechner. Während man bei ATi auf sämtliche Intel-Chipsätze zurückgreifen kann, bleibt bei nVidia nur der Griff zum nForce-Chipsatz.


Gliederung
############


(1) Foxconn N68S7AA
(2) Layout
(3) Einbau
(4) Fazit


(1) Foxconn N68S7AA
######################


Das Foxconn ist genauso ein Board, es setzt auf den aktuellen 680i-Chip, der eigens von nVidia entwickelt wurde um zwei aktuelle Grafikkarten im SLI zu betreiben. Wer das Geld hat sich zwei Grafikkarten à 300 Euro zu kaufen, der wird natürlich auch von den Mainboardherstellern ordentlich zur Kasse gebeten. Für knappe 180 Euro gibt es allerdings auch jede Menge Mainboard fürs Geld bie Foxconn.

Ausgestattet ist das Foxconn erstmal mit ganzen drei PCIe-Schnittstellen für Grafikkarten, allerdings werden davon nur zwei mit 16fachem Tempo betrieben. Hier soll auch im Fall der Fälle jeweils eine Grafikkarte verbaut werden. Der dritte nur achtfach betriebene Slot ist für eine sogenannte Physikalische Karte gedacht, mit ihr können spezielle Effekte berechnet werden. Wirklich verbreitet ist dieses Prinzip allerdings nicht. Sonst bietet sich noch die Gelegenheit in zwei PCI-Schnittstellen Erweiterungskarten wie zum Beispiel Fernseh- oder Soundkarte einzubauen. Auch von den undankbaren PCIe1x-Anschlüssen stehen gleich zwei zur Verfügung.

Auch sonst hat man bei Foxconn nicht den roten Stift angesetzt. Man kommt gleich in den Genuss von zwei Netzwerkbuchsen, die per Gigabit von Marvell angebunden sind. Außerdem kann man dank des integrierten Realtek HD-Audio auch 8.1-Systeme ohne zusätzliche Soundkarte betreiben. Ergänzt werden diese zahlreichen Features noch durch die passenden Schnittstellen. So stehen insgesamt zehn USB 2.0 Anschlüsse, zwei Firewireports und sechs S-ATA-Ports zur Verfügung. Die entsprechenden Festplatten können somit im Raid 0, 1, 5 und 10 betrieben werden.

Gerne bemängele ich ja bei günstigen Mainboards den schlechten Lieferumfang, beim Foxconn für 180 Euro sollte sich dieser natürlich ganz anders gestalten. Der Käufer bekommt auf jeden Fall ein umfangreiches Paket, so legt Foxconn gleich eine ordentlich bunte ATX-Blende und das Handbuch samt CD bei. Außerdem gibt es ganze sechs Adapter, die aus einem Molexstecker einen S-ATA-Stromanschluss machen. Hier hätte man sich eigentlich drei mit jeweils zwei Anschlüssen gewünscht. Wirklich relevant ist das allerdings nicht. Ganze sechs gewinkelte S-SATA-Kabel und jeweils ein Rundkabel für IDE und FDD können ebenfalls überzeugen. Außerdem hat man bei Foxconn ganz unkonventionell die Farbe Schwarz gewählt. In dieser sind auch die beiden Slotblenden gehalten. Sie stellen einmal vier USB 2.0 Anschlüsse und dann noch einen Mini-Firewire und einen normalen Firewire Anschluss bereit. Da es sich um ein SLI-Mainboard handelt, darf natürlich auch die SLI-Bridge zur Verbindung nicht fehlen.


(2) Layout
###########


Auch wenn eigentlich allgemein bekannt ist, wie ein ordentliches Mainboard auszusehen hat, machen viele Hersteller immer wieder die gleichen Fehler. Da fragt man sich natürlich warum? Wahrscheinlich steckt entweder gnadenlose Dummheit oder eben kühle Berechnung dahinter, schließlich ist ein gutes Layout besonders bei den teuren Mainboards ein gern genommenes Kaufargument.

Auf den ersten Blick erscheint das Foxconn wirklich relativ gut, zwar sorgen die aktiven Lüfter an North- und Southbridge für ein Stirnrunzeln, aber die Vergangenheit hat ja bereits bewiesen, dass es nicht immer eine Heatpipe sein muss, um ordentoliche Temperaturen zu realisieren. Die Northbridge wird von einem großen passiven Kühlerkörper mit Kupferlegierung abgedeckt. Auch die Spannungswandler wurden mit einem kleinen Kühlkörper versehen. Insgesamt sollte das verbaute Material den doch sehr hitzigen Chipsatz einigermaßen im Griff halten.

Der Rest des Mainboards kann hingegen überzeugen, so befinden sich die RAM-Slots gerade noch ausreichend weit außen, damit man die Rams wechseln kann, auch wenn die Grafikkarte verbaut ist. Besonders überzeugend sind die S-ATA-Anschlüsse, die weil die ordentlich zur Seite weggewinkelt angebracht sind das Mainboard von Kabelsalat fernhalten. Auch die Fehler-LED ist von Vorteil, weil sie mit Hilfe des Handbuchs eine schnelle Analyse der Situation ermöglicht.


(3) Einbau
#############


Bei so einem Board ist die Freude des Einbaus natürlich immer besonders groß, zunächst muss man wieder überlegen, welche Art von Kühler man installiert. Bei Luftkühlern hat man eine sehr breite Auswahl. Wenn man die Möglichkeit der Wahl hat, sollte man aber auf die Push-Pins, wie sie von Intel vorgesehen sind verzichten. Im Optimalfall sollte der Kühler gleich im Luftstrom liegen, damit auch die Spannungswandler einen ordentlich Zug abbekommen.
Danach kann man das Mainboard aufsetzen und fixieren. Nun kann man Sockel entriegeln und die CPU einsetzen. Mit etwas Druck schließt man diese dann wieder, so dass die CPU bombenfest sitzt. Nun kommt noch eine dünne Schicht Wärmeleitpaste drauf. Bevor man jetzt den CPU-Kühler anschließt, würde ich erst die Stromversorgung herstellen. Wie bereits erwähnt ist es in der Ecke relativ eng. Danach kann man den Boxed-Kühler einfach aufstecken und die Push-Pins einrasten lassen. Danach installiert man die DDR2-Module in den jeweils gleichfarbigen Slots.
Nun muss man nur noch die Grafik- und andere Multimediakarten einbauen. Danach werden die Laufwerke alle angeschlossen. Wobei man besonders bei den IDE-Laufwerken auf das korrekte Jumpern achten muss. Jeweils ein Laufwerk am Strang muss Master und Slave sein. Man kann die Wahl aber auch dem Anschluss lassen, indem man einfach beide Laufwerke auf CS, d.h. Cable Select stellt.


(4) Fazit
##########


Durchwachsen sind meine Eindrücke vom Foxconn-Mainboard. Erstmal will ich die positiven Eigenschaften hervorheben. Beim Lieferumfang legt die Firma eine gute Performance hin, auch die Stabilität des Systems kann sich sehen lassen. Die verbauten Schnittstellen sind von ebenso hoher Qualität. Allerdings muss man eben auch mit einigen erheblichen Nachteilen rechnen, so sind die kleinen Lüfter auf der North- und Southbridge leider erhebliche Krachmacher und die Northbridge bleibt auch nicht wirklich kalt. Wenn sie schon im Leerlauf mit 75° C glüht, kann man sich ausmalen, was bei voller Belastung für eine Hitze auftritt. So ist es auch nicht erstaunlich, dass man beim Foxconn die Übertaktung nicht ganz so exzessiv betreiben kann, wie mit anderen Mainboards. Gemessen am Preis ist ein FSB von unter 400 MHz natürlich sehr enttäuschend. Man sollte sich also lieber bei der Konkurrenz umsehen. Ohnehin steht schon der Nachfolger in den Startlöchern.
Bilder von Foxconn N68S7AA-8EKRS2H
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
jockel2001

jockel2001

13.08.2008 21:40

Hi nitlem, echt sehr hilfreich. mfG )

horstyzicke

horstyzicke

06.01.2008 12:52

wow, wenn ich mir für meinen pc nen neues motherboard kaufen muss/ will dann nehm ich dich mit als berater! sehr informativ und mit viel wissen bestückt, lg heidi

botskiller

botskiller

03.01.2008 22:01

Schade was manche Hersteller heutzutage auf den Markt bringen. Super Bericht. MfG

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