... Ich entschied mich für Französisch und wählte Englisch ab. Jetzt werden viele denken: „Wieso hat sie das denn gemacht? Das kann ja wohl nicht wahr sein..“ Ich weiß es auch nicht. In Französisch werde ich wohl weniger als 05 Punkte bekommen und ich bereue es schon ein halbes Jahr ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von XxAnGeLxX über Französisch GK 13.01.2003
Produktbewertung des Autors:
Arbeitsaufwand:
arbeitsintensiv
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
schwer
Prüfungsanforderungen:
hoch
Pro:
Tolle Sprache . . .
Kontra:
Schwierig, nicht jedermanns Sache . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Salut mes amis!
« Est-ce que vous savez parler francais? Non? Mais, c´est égal. Je vais parler allemand.» Ohje, ich hoffe nur, dass ich die richtigen Vokabeln gewählt und die richtige Grammatik angewendet habe. Ich gebe zu: Mittlerweile habe ich so meine Schwierigkeiten mit dieser Sprache. Als ich in die 12. Klasse gekommen bin, hatte ich die Möglichkeit eine Fremdsprache abzuwählen. Ich entschied mich für Französisch und wählte Englisch ab. Jetzt werden viele denken: „Wieso hat sie das denn gemacht? Das kann ja wohl nicht wahr sein..“ Ich weiß es auch nicht. In Französisch werde ich wohl weniger als 05 Punkte bekommen und ich bereue es schon ein halbes Jahr lang diesen Kurs gewählt zu haben. Aber ich mag diese Sprache eigentlich lieber als Englisch und eine zeitlang konnte ich sie auch einfach besser. Das hat sich geändert... Jetzt bleibt mir aber nichts anderes übrig als diese Sprache zuende zu machen, schließlich ist es Pflicht eine Fremdpsrache 4 Semester lang zu lernen. Ich muss also lernen, lernen, lernen und den Kurs bzw. die Stunden irgendwie überstehen. Ob ich das schaffe?
______________________________ >>>*F R A N Z Ö S I S C H * G K*<<< ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
Ich behaupte mal, dass Französisch im Gegensatz zu Englisch eine sehr schwierige Sprache ist. Die Verben müssen wie im Deutschen bei jeder Zeit und bei jeder Person konjugiert werden und sie haben fast immer eine andere Form. Auch die Satzstellung und die Grammatik allgemein ist kompliziert. Man muss sich schon ziemlich mit dieser Sprache auseinandersetzen, wenn man sie lernen will. Selbst das Lesen bzw. das Vorlesen und das Sprechen ist schwieriger, aber dafür ist es eine wundervolle Sprache. Nun kann jeder sagen, was er will, aber wenn jemand französisch spricht, klingt das meiner Meinung nach besser als wenn jemand Englisch sprechen würde. Vielleicht kommt das aber ja auch einfach daher, weil man Englisch mehr oder weniger gewöhnt ist und Französisch etwas besonders außergewöhnliches ist. Ich finde zu mindestens, dass Französisch eine unheimlich tolle Sprache ist und super klingt, wenn man es denn kann.
Ich war schon recht erstaunt, als ich gesehen habe, dass bei uns kaum jemand Französisch gewählt hat und der Grundkurs so klein ist. Unser Grundkurs ist sogar so klein, dass wir mit der 13. Klasse zusammen Unterricht haben, wobei diese natürlich anders und strenger bewertet werden. Um es genau zu nehmen, sind wir 5 Leute aus der 12. und 6 Leute aus der 13. Klasse. Unser Französisch GK besteht also nur aus 11 Leuten. Ich finde es eigentlich gar nicht so schlecht, wenn ein Kurs so klein ist: Man lernt automatisch mehr, passt besser auf, alleine deswegen, weil man automatisch öfter dran kommt. Und das stimmt, denn wenn einer mal für eine kurze Zeit nicht bei der Sache ist, dann fällt das sofort auf. Übrigens ist in unserem 11-Mann-Kurs nur einer männlich. Irgendwie spricht Französisch wohl eher die weiblichen Personen an. ;-)
Ich mag die Sprache und wirkliche Probleme habe ich damit nicht unbedingt, aber ich habe einfach die falsche Lehrerin bekommen. Niemand kann mir einreden, dass die Note nicht auch von dem Lehrer abhängig ist. Ich möchte euch einfach mal erzählen, wie unser Kurs so abschneidet. Mündlich hat nur eine mehr als 10 Punkte, was ich aber durchaus verstehen kann. Unser Kurs ist meiner Meinung nach grottenschlecht (na ja, fast). Eigentlich bekommen wir nie spontan eine gute Antwort auf eine von der Lehrerin gestellte Frage hin. Dadurch ist der Untericht langweilig, langatmig und will einfach nicht enden. Es kommt schon mal vor, dass wir 2 Stunden lang nur über den einen Text reden und einzelne Dinge immer und immer wieder wiederholen, damit wir den Text endlich verstehen und uns die Vokabeln merken. Schriftlich kommen wir nicht über 08 Punkte. Bei der ersten Klausur waren 5 von 11 Leuten unter dem Strich, die beste Klausur hatte eine aus der 12. Klasse mit 07 Punkten (ich hatte 05). Die zweite Klausur fiel zwar etwas besser aus, aber die beste Klausur lag nur 08 Punkten (die hatte ich *fg*). Es ist keiner in unserem Kurs, der/die die Sprache liebt und den Unterricht gerne macht. Alle sind froh, wenn es vorbei ist...
Und genau so soll es nicht sein: Man muss die Sprache mögen um diesen Unterricht zu überstehen. Wenn sich jemand überlegt, Französisch weiterzumachen, soll er sich 1. Gedanken darüber machen, ob es nicht eine Fremdsprache gibt, die er besser kann und womit er mehr Punkte kriegen könnte, 2. erkundigen, welche Lehrerin in Frage kommt. Es ist zu mindestens bei uns so, dass es viele schreckliche Französisch-LehrerInnen gibt. Hätte ich vorher gewusst, welche Lehrerin ich bekomme, hätte ich diesen Kurs ganz sicher nicht gewählt. Dafür ist die Sprache und der Unterricht einfach zu schwer. Wer ein totaler Sprachen-Freak ist, kann Französisch natürlich gut neben Englisch machen, gar keine Frage. Man sollte sich nur überlegen, ob dieser Kurs wirklich mehr Punkte bringt als irgendein anderer Kurs. Ich habe falsch gedacht und einen riesen Fehler gemacht und möchte euch nur raten, dass ihr wirklich darüber nachdenkt, ob das die richtige Entscheidung ist. Ich würde diesen Grundkurs zumindest nicht noch einmal wählen...
Aber wieso ist der Französisch-Unterricht jetzt schwerer (ich hatte sonst doch immer einsen)? Ich muss sagen, dass der Französisch-Unterricht in der 7.-11. wirklich um einiges leichter und ganz anders war. Es ist bei uns an der Schule so, dass man ab der 5. Englisch nehmen muss, in der 7. zwischen Französisch und Latein wählen kann. Ich habe mich damals für Französisch entschieden, lerne die Sprache also schon seit 5 ½ Jahren. Aber ich musste im Unterricht noch nie so viel auf Französisch sagen, wie ich es jetzt muss. Wie sagt meine Lehrerin immer so schön: „Französisch ist eine Sprache, man muss sie SPRECHEN um sie zu lernen.“ Wenn man schüchtern, zurückhaltend oder einfach jemand ist, der an sich nicht viel sagt, dann ist man hier falsch. 00 Punkte mündlich... das war´s!
Auch die Klausuren sehen anders aus. Die Grammatik und die Vokabeln werden gar nicht mehr abgefragt. Dass man das kann, ist einfach Grundvorraussetzung und wenn man es nicht kann, dann hat man Pech gehabt. Man bekommt einen Text, muss mal ein Resumé (Inhaltsangabe) schreiben, interpretieren, charakterisieren, mit Texten aus dem Unterricht vergleichen usw. Wenn man eigenständig noch nie einen Text unter diesen Gesichtspunkten auf DIESER Fremdsprache behandelt hat, dann ist man total aufgeschmissen. Und das war ich bei der ersten Klausur auch. Ich wusste überhaupt nicht, was die Lehrerin erwartet. Bei der zweiten wusste ich es dann besser. Und im Übrigen: Mit der Sprachrichtigkeit haben ja die meisten Probleme. 8 von 11 Leuten haben in der letzten Klausur 00 Punkte gehabt, eine hatte 01, eine weitere 03 und ich bin noch auf 09 gekommen (*hihi*). Da haben die anderen aber auch nicht schlecht gestaunt, als meine Lehrerin das erzählt hat. Ich hatte das Gefühl, dass selbst meine Lehrerin es nicht fassen konnte. Aber mit der Grammatik, den Vokabeln und der Rechtschreibung hab ich auch nicht so viele Probleme. Hat man aber Probleme mit der Sprachrichtigkeit, dann kann man kaum mehr als 09 Punkte haben (und das ist schon schwierig). Im Grundkurs „überlebt“ man ja noch, aber den leistungskurs würde ich in diesem Fall NIE wählen.
Im ersten Halbjahr der 12. Klasse haben wir uns mit der französischen Politik beschäftigt. Politik liegt mir nicht so sehr und das Thema fand ich daher ziemlich schwer. Die französische Politik haben wir dann auch noch mit der englischen, amerikanischen und deutschen Politik verglichen, was eigentlichr echt interessant war. Das nächste Thema war « Les travailleurs immigrés » bzw. die Einwanderer in Frankreich, die dorthin gegangen sind, um eine Arbeit zu finden. Sie hatten die Hoffnung auf ein besseres Leben, werden von den Franzosen aber nicht wirklich akzeptiert. Sie haben nicht wirklich ein zu Hause, leben im HLM (Sozialwohnungen) usw. Dadurch kamen wir auf Vorurteile gegenüber Ausländern zu sprechen... im zweiten Halbjahr werden wir uns mit der Literatur beschäftigen und das auch in der 13. noch weiter machen. Zunächst lesen wir ein etwas leichteres Buch (was auch noch mit den Ausländern in Frankreich zu tun hat) und später eine etwas schwerere Lektüre. Der Unterricht ist insgesamt schwer und man muss einiges dafür tun um eine gute Note zu bekommen...
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Vorweg: Man muss die Sprachen mögen, man muss sich sicher sein und man sollte wirklich lange darüber nachdenken, ob man diese schwierige Sprache tatsächlich weitermachen will und dafür ggf. eine andere Sprache abwählt.
Ich habe den Fehler gemacht und mich falsch entschieden, was ich wirklich bereue. An sich ist der Französisch GK eine tolle Sache, aber wirklich nur, wenn man sich für diese tolle Sprache interessiert. Man muss nämlich sehr viel können und die ganze Grammatik auffrischen (und das ist im Französischen wirklich viel). Man muss Vokabeln lernen und sich mit Texten auseinander setzen können. Irgendwie finde ich es schade, dass ich Französisch verlernt habe: Wo ich früher einsen geschrieben habe, schreib ich heute 05 Punkte. Und dabei mag ich die Sprache wirklich sehr gern. Allerdings, und das finde ich in diesem Fall auch sehr wichtig, sollte man sich erkundigen, welchen Lehrer / welche Lehrerin man bekommt, wenn man den Kurs wählt. Kann man die Sprache wirklich gut und hat auch keine Probleme damit länger auf Französisch zu reden, dann ist es zweitrangig, für mich und die anderen ist es aber ein echtes Problem. Dieser Grundkurs ist gut und schlecht gleichzeitig. Ich vergebe 3 Sterne und denke, ich habe es ausreichend begründet (ich hoffe es). Ob ich es weiterempfehlen kann? Ungern und nur wenn man die Sprache kann!
Pro: Interessant, "anwendbare" Vokabeln, für mich optimal *g* Kontra: kann enttäuschend sein...
Aus gegebenem Anlass hab ich beschlossen, einen Bericht über die Schule zu verfassen. Mein Anlass: ES SIND FERIEN ;-)
Ich werde mich heute mit meinem Französisch-Grundkurs auseinander setzen…
Warum Französisch-GK?
Ich habe in der 5. Klasse mit ...
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Pro: Interessanter als Englisch Kontra: gewisse Grundkenntnissse von Nöten
...Nun ist es etwa schon wieder einen Monat her, dass ich mein Abitur geschrieben habe, und so kam ich auf die Idee, hier bei ciao.com über mein drittes Abiturfach – Französisch natürlich – zu schreiben. Vielen mag es vielleicht seltsam anmuten ...
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Nachdem ich nun etwas länger keinen Bericht geschrieben habe, kommen mir Freistunden gerade gelegen um Berichte zu schreiben. Und was liegt näher als im Computerraum der Schule Berichte über Schule zu schreiben? Heute möchte ich euch über den Grundk ...
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Pro: In einem Restaurant: "J'aimerais un coca" sollte machbar sein. Kontra: Zeitaufwändig, wenn man die Sprache wirklich lernen will
...Hallöchen allerseits !
Na das passt ja wunderbar, dass ich gerade diese Rubrik gefunden habe, Französisch GK am Gymnasium. Ich habe jetzt nun schon seit, ähhm, ..., eins, zwei, ..., fünf, ..., ganzen sieben Jahren Französisch, und war bis vor einem Jah ...
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Pro: sehr schöne Sprache Kontra: Vokabel und Grammatik Übungspflicht
Als ich Französisch als zweite Fremdsprache in der 9 Klasse bekam, dachte ich nur Oh mein Gott. Die ganzen Vokabeln und die Grammatik die man auswändig lernen muss sind echt schwer. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich dran und ab der Elf im GK ist der Fran ...
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...Jedem, der sich nach der 10 entscheiden muss, ob Englisch oder Französisch, ob Lk oder Gk, kann ich nur zum Englisch-Gk raten. Englisch ist einfacher als Französisch und für die Zukkunft auch wichtiger. Und eigentlich wird im Gk auch nicht sooo viel weniger gemacht als im Lk. Es reicht auf jeden Fall für den Hausgebrauch. In der Oberstufe wird eigentlich nicht mehr so viel Grammatik gemacht, sondern es geht hauptsächlich darum, Texte zu lesen und zu verstehen. Wir haben z.B. auch jetzt eine Lektüre gelesen. Ich gebe ja zu, oft ist es auch furchtbar langweilig, aber ich kann die allgemeine Meinung, dass Englisch wichtig für die Zukunft ist, nur bestätigen....
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Pro: viel Arbeit ist es nicht Kontra: Stoff etwas schwer
...Zumindest hier bei uns in NRW ist Englisch Pflichtfach in der Oberstufe (und ich denke, dass das für die anderen Bundesländer auch gilt), es sei denn, mann hat noch Französisch bzw. Latein. Zumindest mein Englisch Gk ist sehr schwer, was sicher mit der momentanen Thema "englische Lyrik" zu tun hat. Es fällt mir schwer aus diesen Gedichten oder Sonetten irgendeinen Sinn rauszuholen, zumal dabei ein anderes Englisch benutz wird als heute üblich. Andere Unterrichtsthemen waren zwar leichter, wie zum Beispiel der über englische Schulen. Auch ist Englisch wie fast alle anderen Fächer auch ein Fach, was vom Lehrer abhängt. Es ist durchaus möglich, bei einem Lehrer 5 zu stehen, und bei einem anderen Lehrer mit der selben Leistung 3 zu stehen. Natürlich ist für das Berufsleben Englisch dringend erforderlich, und deshalb sollte man so einen Kurs...
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...... denn zum Glück komme ich aus NRW, wo ich es mit Englisch als LK leicht nach der 12 abwählen kann. Meine schlechten Erfahrungen mit dem Fach deutsch hängen wahrscheinlich hauptsächlich mit meinem unfähigen Lehrer, einer echten Schlaftablette zusammen, aber auch sonst finde ich den Deutsch GK nicht gerade prickelnd. Was mich besonders gestört hat, ist, dass anders als zum Beispiel in Englisch oder Französisch hauptsächlich alte, angestaubte Texte von Goethe, Schiller etc. besprochen wurden. Außerdem wurde uns oft einfach die Interpretation irgendwelcher schlauer Leute aufs Auge gedrückt, und wir hatten sie zu akzeptieren, oder die Punkte waren verloren. Deutsch in der Schule war für mich immer ein reines Zeitabsitzen, das was mich wirklich interessiert, lese ich sowieso lieber für mich alleine und mache mir meine eigenen Gedanken....
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