Frederiksted, Frederiksted

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Frederiksted, Frederiksted

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Erfahrungsbericht über "Frederiksted, Frederiksted"

veröffentlicht 12.03.2017 | celles
Mitglied seit : 27.02.2011
Erfahrungsberichte : 2074
Vertrauende : 185
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro nicht zu bekannt
Kontra abgelegen in der Karibik
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Fredriksted, die Perle der dänischen Karibik !"

Fort Frederik Frederiksted, Frederiksted

Fort Frederik Frederiksted, Frederiksted

Grüß Gott aus Wien !

In diesem Test möchte ich Euch die zweite Ansiedlung von Saint Croix, US-Virgin Islands, vorstellen. Frederiksted liegt an der Westküste der Insel und dort laufen auch die Kreuzfahrtschiffe ein. Es gibt aber nur einen Pier.


FAKTEN

Auf St.Croix befinden sich zwei städteartige Ansiedlungen. Frederiksted in Westen ist mit dem kleinen Anleger für Kreuzfahrten der Anlaufspunkt. Die zweite beliebte Ansiedlung im Osten mit rund 2600 Einwohnern ist Christiansted.

Dass beide Namen dänisch klingen ist kein Zufall denn bis 1917 war die Insel in dänischem Besitz und Dänisch war offiziell die Amtssprache, wenn auch kaum gesprochen. Dafür kommen 100 Jahre später massenhaft dänische Touristen um ihre einstige Insel aufzusuchen und um in karibischer Nostalgie schwelgen zu können. Die meisten Einwohner sprechen Englisch oder ein Kreole aus Englisch bzw. Französisch oder Spanisch.


GESCHICHTE

In Frederiksted leben knapp 770 Einwohner. In seinem Einzugsbereich aber immerhin schon 3700 Leute. Auch ein öffentliches Verkehrsnetz ist vorhanden mit modernen Bussen und Sammeltaxis ab 2 USD pro Person. Den Namen verdankt Frederiksted König Friedrich V. von Dänemark. Die heutige Altstadt ist noch immer sehenswert und diese rührt Teils noch aus dem 17.Jahrhundert, als Frederiksted als Planstadt von 7 x 7 Blöcken konzipiert wurde.


ANREISE

Der Henry E. Rohlsen Airport (STX) befindet sich 10 km südöstlich von Frederiksted und es gibt auch öffentliche Busse dorthin oder auch den Bus 103 von Christinsted weg.. Die Fahrtzeit ist fast 1 Stunde und kostet nur 1 USD.

Wer per Flug kommen will kann das teils sogar direkt von Kopenhagen aus. Dies ist kein großes Wunder, denn die Dänen kommen sehr gerne in ihre verlorene Heimat in Übersee. Die Flüge nach San Juan mit internationalen Anschlüssen gehen fast jede Stunde ab.

American Airlines -Miami
Cape Air -Saint Thomas, San Juan, Vieques
Coastal Air -Anguilla, Dominica-Canefield, Nevis, Sint Eustatius
Delta Air Lines - Atlanta
Hummingbird Air - Dominica–Douglas–Charles, Nevis, Saint Kitts, Saint Thomas
JetBlue Airways - San Juan
LIAT - Antigua - Norwegian Air Shuttle -Kopenhagen
Seaborne Airlines - Saint Thomas, San Juan
Sea Flight Airlines - Saint Thomas


KLIMA'

Das Klima ist einer Lage von natürlich 17°44 Nord und 64°44 West noch tropisch. Die Temperaturen können schon mal über 35 C gehen. Es ist im Winter besser, weil die Hitze trockener ist.

Im Sommer ist es schon sehr feucht und fast unerträglich und dazu mischt sich einiges an Regen, aber auch die Gefahr, dass man Hurrikanen zum Opfer fällt. Dafür mildern die ständig wehenden Passatwinde ein wenig die Hitze.

Noch dazu spielt die Topographie der Insel eine große Rolle und sie hat im Westen höhere Hügel, die auch von Niederschlägen bedacht wird. Der Ostteil der Insel um Christiansted herum ist eine Wüste mit Kakteen und unterscheidet sich krass vom Westen mit seiner üppigen Vegetation mit seinen Palmen.


HAFEN

Vom Pier bis zum Hafentor sind es rund 500 m Gehweg. Die will nicht jeder gerne zu Fuß gehen und somit gibt es auch Shuttles, die einen für 2 USD dorthin bringen. Dies haben wir aber nicht gemacht, sondern sind zu Fuß gegangen. Von dort aus sieht man schon linkerhand das alte Fort Frederik.

Am Hafen kann man auch schon mal das schöne Hafengebäude bewundern. Das ist in Gelb gehalten, nur die breite Steige und die Torbögen haben ein schönes Ziegeldesign. In der Mitte hing gleich eine Tafel, die einen auf den rauchfreien Amerikanischen Jungferninseln willkommen hieß. Das fand ich schon toll, denn ich rauche nicht.

Knapp daneben hat man auch einen Infostand der Touristeninformation. Dort haben wir uns gleich nach öffentlichen Verkehrsmitteln nach Christiansted erkundigt. Die Dame war sehr nett, musste aber selbst mal nachfragen gehen.

Kaum haben wir das Hafengebiet verlassen, dass bei Schiffen im Hafen NUR mit Boardkarte zu betreten ist, sonst kann jeder dort rein, kamen gleich massenhaft Ausflugsangebote und dort standen in der Mitte schon die Taxifahrer mit fixen Preisen nach Christiansted.

Mit dem Taxi kostet es hin- und zurück 19 USD, mit dem schönen öffentlichen Bus nur 2 USD. Die anderen Taxifahrer draußen haben auch ihre Preise hochgeschraubt von 2 USD auf 7 USD die Strecke, aber eine Dame machte es auch für 5 USD, nachdem sie 10 Leute einsammeln konnte.


UFERPROMENADE

An der Uferpromenade hat man einen herrlichen Blick übers Meer zum Schiff. Außerdem sind die dort etliche historische Gebäude anzutreffen wie der in Rosa gehaltene Oberste Gerichtshof mit seinen weißen Fenstern und dem roten Dach.

Es war ein echter Hochgenuss, dort Lustzuwandeln, denn der Weg am Ufer war durch einen Eisenkette geschützt und der mittlere Weg war schön mit Bodenkacheln in unterschiedlichen Braunschattierungen ausgelegt und sah sehr fein aus.

Die Wiesenflächen machten nicht so einen guten Eindruck, weil sie von der Sonne quasi verbrannt waren und sie wurden nicht bewässert. Die Palmen und sonstigen Bäume spendeten zwar in diesen Breiten keinen Schatten, aber sie waren optisch einfach wunderbar. Auch waren dort viele freilaufende Hennen mit ihrem Nachwuchs unterwegs. Die zeigten gar nicht viel Scheu. Die schwarzen Laternen ebendort haben mich auch sehr beeindruckt.

Sehr gut passten sich farbenmäßig auch viele Gebäude ein, immer farbenfroh und es gab auch in einigen davon Geschäfte.


UFERMEMORIAL

Das Ufermemorial fand ich besonders gelungen. Davor befand sich eine rosane Gehfläche und das Memorial reichte zurück bis zur Uferstraße. Dort wurde dann unter Palmen mit sehr glattem Stand fünf hohe ewige Flammen aus schwarzem, glänzendem Stein errichtet, die an die Kriegsopfer erinnerten.


CUSTOM HOUSE SQUARE

Der Custom House Square entpuppte sich schon als wahrer Hingucker. Dort befand sich nicht nur das alte, gelbe Customhouse mit seinem runden Brunnen davor und der grünen Statue drin, sondern auch ein Uhrturm.

Dieser ist eckig gestaltet worden und hatte einen Ziegelunterbau und der Rest oben war hellgelb mit einer großen Uhr. Die hatte römische Ziffern und zwei große Zeiger und alles in Schwarz gehalten. Oben sah alles aus wie die Windtürme in Dubai mit jeweils drei parallelen Windschlitzen vertikal an jeder Seite. Auch der Markt ebendort war nicht zu übersehen. Dort wurden Bekleidung und Souvenirs gehandelt. Die Form des Platzes ist dreieckig und dort gab es auch viele Palmen im Wind zu bewundern, als auch eine Reihe an Lokalen zum Einkehren, vor allem Bars, aber auch ein KFC.


FORT FREDERIK

Gleich an diesem Platz ist das große Fort Frederik anzutreffen. Es stammt aus der Mitte des 18.Jahrhunderts und hat einen dunkelroten Anstrich. Auch hat dieses natürlich, wie der Name schon besagt, eine dänische Geschichte.

Das Fort mussten Sklaven errichten, damit Frederiksted geschütz blieb. Der Auftrag dazu kam in Gemeinschaft von Dänemark-Norwegen unter der Regentschaft von Friedrich V. Seit 1997 ist das Fort ein National Historic Landmark und in erster Linie, wenn Schiffe im Hafen sind, wird an den Preisen geschraubt. Dies konnten wir leicht an der Tafel erkennen, die über die andere Preistafel gehängt wurde. Von uns wollte man 5 USD pro Person. Wir konnten dies aber auf 3 USD herunterhandeln.

Der Dame gefiel das Verhandeln gut und sie gab uns noch einen Plan vom Fort mit einer kleinen Beschreibung. Der Innenhof war so gemacht worden, dass dort Kopfsteinpflaster war. Dieser war aber auch nicht mehr makellos.

Die Fassaden der Mauern und der Gebäude war braunrot. Die Farbe war aber nicht mehr intakt, sondern war am Abbröckeln. Dies machte aber wiederum einen gewissen Charme aus. Die Fenster oben, jeweils 4 auf jeder Seite, hatten weißer Fensterläden. Oben konnte man durch die Räume durch und dies zahlte sich auch aus, weil man dort die Möbel von anno dazumal betrachten konnte.

Ansonsten war die Aussicht auf das türkisblaue Meer schon mal unbezahlbar und auf der anderen Seite sah man auf die Innenstadt hinüber. Wir haben auf den Mauern einen ganzen Rundgang gemacht und nachher unten noch den Dungeon angesehen. Dieser war aber relativ klein ausgefallen. Viel schöner anzusehen war die Grünfläche auf der Rückseite des Forts mit der hohen Mauer und den hohen Palmen.


STRASSENNAMEN

Die Straßennahmen in der Stadt mit dem quadratischen Grundriss waren natürlich englisch. Manche Straßen haben (wieder?) unterhalb den dänischen Originalstraßennahmen stehen und werden daher auch gerne fotografiert.


SHOPPEN

Die Uferpromenade, die King Street und die Queen Street haben die meisten Geschäften. Uns gefiel die King Street am besten gefallen und dort fanden wir auch einen Souvenirladen mit sehr schönen Postkarten und passenden Souvenirs.


ANGLIKANISCHE KIRCHE

Die Paulskirche im Süden der Stadt war auch ein echtes Highlight. Das lag auch schon am Ambiente ringsum. Ein Haus mit einem großen Torbogen wurde vom Hurricane bis auf die Grundmauern hinweg gefegt und schon teils überwachsen.

Dahinter erhob sich der innen leer aussehende Turm der Kirche und dieser hatte auch noch ein paar Zacken. Das Grau in vielen Schattierungen ließ die Kirche auch echt uralt aussehen.


ALTER FRIEDHOF

Gegenüber von der Paulskirche befand sich der alte Friedhof. Diese war von einer hohen Mauer umgeben und nur an einer Stelle zugänglich. Die uralten Grabsteine, teils aus dänischer Kolonialzeit, waren sicher mal einen nähren Blick wert.


ALTE DÄNISCHE SCHULE

Die alte Dänische Schule ist ein altes, koloniales Gebäude, das heutzutage für diverse hohe Politiker zur Verfügung stellt. Besonders gut hat mir ihr gelbes Äußeres mit den Balkonen und Fensterläden gefallen und dass auch noch die alten Aufschriften vorhanden waren. Auch die Bögen mit der üppigen Vegetation davor im Garten war sehr sehenswert.


ST PATRICKS CHURCH

Diese katholische Kirche ist der größte Sakralbau in Frederiksted. Die Kirche war auch offen, sodass wir auch das Innere betrachten konnten. Dort gefiel mir der Altar am besten von allem. Das Gotteshaus ist ein grauer Steinbau mit weißen Elementen und einem Stiel, der eher klotzig wirkt. Dafür sind aber die drei Giebel der Kirche abgerundet und auch der Kirchturm sticht hervor mit seinem goldgelbenen Spitzdach. Dies mutete alles sehr karibisch an.


FAZIT

Ein Besuch von St.Croix lohnt sich auf jeden Fall. Auch kann man dort mit der lokalen Währung, dem USD bezahlen und man hat viel zu tun und auch fürs Baden gibt es sehr viele schöne und nicht so überlaufene Strände.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Fredericke07 veröffentlicht 30.03.2017
    Bh
  • JanineBra veröffentlicht 26.03.2017
    BH und alles Liebe!
  • LadyKarola veröffentlicht 20.03.2017
    bh
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Produktdaten : Frederiksted, Frederiksted

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 13/02/2017