Textbeitr. v. Hansjörg Auer, John Bachar, Peter Croft u. a.Mitten in einer leicht überhängenden Wand, in ausgesetzter Position. Die Fingerspitzen an zwei kleinen Griffe...
erfolgreichere der beiden Huberbuam, denen Regisseur Pepe Danquart in der preisgekrönten Dokumentation Am Limit, in der es um die vergeblichen Anstrengungen einer Rekord...
erfolgreichere der beiden Huberbuam, denen Regisseur Pepe Danquart in der preisgekrönten Dokumentation Am Limit, in der es um die vergeblichen Anstrengungen einer Rekord...
Blv Buchverlag Free Solo
Mitten in einer leicht überhängenden Wand, in ausgesetzter Position. Die Fingerspitzen an ... mehr
zwei kleinen Griffen, zwei kleine Tritte, zweihundert Meter Luft darunter. Kein Klettergurt, kein Seil - nichts, was einen Absturz verhindern würde. Free Solo-Kle...
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
erfolgreichere der beiden Huberbuam, denen Regisseur Pepe Danquart in der preisgekrönten Dokumentation Am Limit, in der es um die vergeblichen Anstrengungen einer Rekordbesteigung einer berühmtberüchtigten Wand im kalifornischen Yosemite Valley geht, ein filmisches Denkmal gesetzt hat. Nun hat Alexander Huber einen bemerkenswerten Bildband mit dem Titel Free Solo vorgelegt, in dem er, spektakulär bebildert, Rückschau hält auf ein offenbar rundum erfülltes Leben auf dem im wahrsten Sinne des Wortes äußerst schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Ich werfe mein Leben in die Waagschale und die Urangst des Menschen vor dem Abgrund ist bei mir schon auch da. Doch ich bekomme ein wahnsinnig intensives Erlebnis zurück, das jeweils als Seite in meinem hoffentlich einmal sehr dicken Buch des Lebens bleibt." Alles was Rang und Namen hat in der internationalen Kletterszene, ist in diesem Buch vertreten. Teilweise in Wort, wie in den Gastbeiträgen die Kletterlegenden John Long, Peter Croft, John Bachar oder Wolfgang Güllich, vor allem aber im Bild. Es gehört zur höheren Kunst der Fotografie, den Schwindel von Höhe und Steilheit im Bild einzufangen. Perspektivische Fehler können dazu führen, dass eine Fliege an der Wand zu einem Krabbeltier auf dem Boden verkommt. Was in diesem liebevoll und aufwändig illustrierten Prachtband diesbezüglich geboten wird, ist allererste Sahne. Atemberaubende Kulissen, der Blick auf die Fingerspitzen fokussiert, an denen das Leben hängt. Darunter die gähnende, gnadenlose Leere. Die direkte Auseinandersetzung von Mensch und Berg beinahe sinnlich erlebbar zu machen, das ist die große Stärke dieses Buches. Dass auch das Informationsbedürfnis nicht zu kurz kommt, dafür sorgen zahlreiche Exkurse. Zum Beispiel in die Geschichte der Alleingänge, wo es um die Pioniere des freien Kletterns wie Georg Winkler, Hans Dülfer oder Paul Preuß geht. Vor allem letzterer hat dafür gesorgt, dass das Klettern in der Vertikalen zur Königsdisziplin des Alpinismus wurde. Preuß war der Erste, der diese natürliche Fähigkeit des Menschen kompromisslos umsetzte, das heißt unter Verzicht auf künstliche Hilfsmittel. In der Selbstbeschränkung liegt die Kunst des Meisters, lautete sein Credo, das er freilich 1913 am Manndlkogel mit dem Leben bezahlt hat. Franz Klotz
erfolgreichere der beiden Huberbuam, denen Regisseur Pepe Danquart in der preisgekrönten Dokumentation Am Limit, in der es um die vergeblichen Anstrengungen einer Rekordbesteigung einer berühmtberüchtigten Wand im kalifornischen Yosemite Valley geht, ein filmisches Denkmal gesetzt hat. Nun hat Alexander Huber einen bemerkenswerten Bildband mit dem Titel Free Solo vorgelegt, in dem er, spektakulär bebildert, Rückschau hält auf ein offenbar rundum erfülltes Leben auf dem im wahrsten Sinne des Wortes äußerst schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Ich werfe mein Leben in die Waagschale und die Urangst des Menschen vor dem Abgrund ist bei mir schon auch da. Doch ich bekomme ein wahnsinnig intensives Erlebnis zurück, das jeweils als Seite in meinem hoffentlich einmal sehr dicken Buch des Lebens bleibt." Alles was Rang und Namen hat in der internationalen Kletterszene, ist in diesem Buch vertreten. Teilweise in Wort, wie in den Gastbeiträgen die Kletterlegenden John Long, Peter Croft, John Bachar oder Wolfgang Güllich, vor allem aber im Bild. Es gehört zur höheren Kunst der Fotografie, den Schwindel von Höhe und Steilheit im Bild einzufangen. Perspektivische Fehler können dazu führen, dass eine Fliege an der Wand zu einem Krabbeltier auf dem Boden verkommt. Was in diesem liebevoll und aufwändig illustrierten Prachtband diesbezüglich geboten wird, ist allererste Sahne. Atemberaubende Kulissen, der Blick auf die Fingerspitzen fokussiert, an denen das Leben hängt. Darunter die gähnende, gnadenlose Leere. Die direkte Auseinandersetzung von Mensch und Berg beinahe sinnlich erlebbar zu machen, das ist die große Stärke dieses Buches. Dass auch das Informationsbedürfnis nicht zu kurz kommt, dafür sorgen zahlreiche Exkurse. Zum Beispiel in die Geschichte der Alleingänge, wo es um die Pioniere des freien Kletterns wie Georg Winkler, Hans Dülfer oder Paul Preuß geht. Vor allem letzterer hat dafür gesorgt, dass das Klettern in der Vertikalen zur Königsdisziplin des Alpinismus wurde. Preuß war der Erste, der diese natürliche Fähigkeit des Menschen kompromisslos umsetzte, das heißt unter Verzicht auf künstliche Hilfsmittel. In der Selbstbeschränkung liegt die Kunst des Meisters, lautete sein Credo, das er freilich 1913 am Manndlkogel mit dem Leben bezahlt hat. Franz Klotz
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