Erfahrungsbericht über

Freecom FX 50

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Freecom FX 50

 

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Plug, Play and Fire !

5  14.01.2004

Pro:
die Installation

Kontra:
die Software ist vielleicht nicht die Beste

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Geschwindigkeit

Verarbeitung

Zuverlässigkeit

Installation

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tbiegel

Über sich: Auf zu Silber, auch wenn es noch lange dauert... Ich berichte über digitale Fotografie, Reisen, Muse...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 115 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einer meiner letzten Errungenschaften ist ein externer DVD-Brenner, zunächst einmal die schnöden

technischen Daten
=================

Externer DVD-Brenner mit Schnittstelle USB 2.0 oder Firewire (beide vorhanden)
Da es sich um einen Dual-Brenner handelt, beschreibt er CDRs, CDRWs, DVD+R, DVD-R, DVD+RW und DVD-RW; logisch, dass er diese Formate auch lesen kann. Nicht geeignet ist der Brenner für die wenig verbreitete und teure DVD-RAM.

DVDRs, also +R und –R, werden mit vierfacher Geschwindigkeit beschrieben, DVD+RWs mit 2,4facher Geschwindigkeit gebrannt, -RWs mit zweifacher. CD-Rs werden gebrannt mit 16facher Geschwindigkeit, CD-RWs mit 10facher Geschwindigkeit, sofern man das Gerät an einer Firewire (IEEE 1394) oder USB 2.0 Schnittstelle betreibt. Theoretisch lässt sich das Gerät auch an USB 1.1-Schnittstellen betreiben, allerdings sehr deutlich langsamer. Zum Vergleich: USB 2.0 läßt einen Datendurchsatz zu von bis zu 60 MB/s, USB 1.1 dagegen nur 1,5 MB/s.

Der Brenner nicht unbedingt ein handliches „Portable“, er wiegt 1,6 kg, ist so breit wie ein Towergehäuse und 25,4 cm lang.

Ausstattung/Lieferumfang
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Im Karton befindet sich, eingebettet in einem stabilen Kartonrahmen der Brenner selbst. Alles weitere Zubehör ist darunter in einem weiteren separaten Karton zu finden: das Netzteil mit Adaptern für andere ausländische Steckdosen, ein USB-Kabel, zwei Firewire-Kabel mit jeweils unterschiedlichen Anschlüssen, zwei CDs (eine für Mac, eine für Windows).

An der Frontseite des Gerätes befinden sich ein Kopfhörerausgang, ein Lautstärkeregler, die Auswurftaste und ein Notauswurf (zu „erreichen“ mit aufgebogener Büroklammer) und eine grüne Leuchtdiode. Ein Handbuch fehlt (siehe unten zu „Installation“). Auf den CDs befinden sich die Treibersoftware, das Hand“buch“ im pdf-Format und ein Brennprogramm. Für Windows wird Easy CD Creator 6.1.32 DVD Edition und der DVD Max-Player 4.0 von Roxio mitgeliefert, Mac-User bekommen den Mac Toast. Außerdem gehören zum Lieferumfang noch zwei Rohlinge: eine CD-R und eine DVD+RW.

Die Frontseite kommt in elegantem Schwarz daher, außen um den Brenner herum befindet sich noch ein halbtransparentes grünliches Gehäuse aus Kunststoff. Einblick in das Innenleben bekommt man nicht, innen befindet sich ein stabiles Gehäuse. Ein wenig vermisse ich einen An/Ausschalter, weil das Gerät auch nach dem Ausschalten des PCs noch ganz leise Geräusche von sich gibt. Im praktischen Betrieb werden diese aber übertönt vom Lüfter des PCs. Allerdings werde ich den Eindruck nicht los, dass sich das Gerät nicht gänzlich abschalten lässt, mein Brenner hängt aber an einer abschaltbaren Steckdosenleise...

Nutzbar ist das Gerät ab Windows 98 SE aufwärts, Mac-User benötigen mindestens OS 9.1 bzw. OS X v. 10.1.2.

Die Installation unter Windows XP
=================================

Auf der Verpackung für Kleinteile befindet sich eine bebilderte Schnellanleitung: das Gerät soll ans Netz angeschlossen, mit dem Rechner verbunden werden und dann:

Plug, Play, and Fire !
======================

Genial ! Das Gerät benötigt keine weiteren Treiber, es wird sofort (!) als Wechseldatenträger erkannt, CDs und DVDs können sofort gelesen und gebrannt werden, sofern man bereits eine entsprechende Software auf dem Rechner hat. Mir ist schleierhaft, warum (m)ein Drucker oder mein Scanner an USB Treiber benötigt, der Brenner dagegen nicht !

Im Systemtray unter Windows XP erscheint fortan ein kleines Symbol, dass es erlaubt, die Hardware ggf. „sicher“ zu entfernen. Theoretisch kann man zwar das Gerät auch einfach abstöpseln während des Betriebes, aber um zu vermeiden, eventuelle Schreibvorgänge zu unterbrechen, sollte man den Doppelklick aufs Icon ausführen.

Leider verfügt das Gerät nur über eine grüne Leuchtdiode, die sowohl während des Lesens als auch während des Schreibens leuchtet, so dass man sich über den Betriebsstatus nur unzureichend informieren kann. Das Betriebssystem ordnet dem Laufwerk den nächsten freien Buchstaben zu.

Unter Windows 98 bis Windows 2000 müssen Treiber installiert werden.

Die Software
============

ist nicht unbedingt berauschend, Nero ist deutlich besser. Nero 6 arbeitet mit dem Brenner übrigens anstandslos. Die Roxio-Software umfasst folgende Module unter einer Benutzeroberfläche:

ein einfaches Kopierprogramm für 1:1-Kopien,
„Audio-Central“, um Musiktitel zusammenzustellen,
„DVD-Builder“, um DVDs mit Kapiteln und Menü herzustellen und schließlich den
„CD Creator Classic“ für Daten-CDs bzw. –DVDs, außerdem noch Extras wie z. B. einen „Label-Creator“.

Die Brenngeschwindigkeiten
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Im Vergleich zu internen CD-Brennern ist das Gerät natürlich langsamer, die vierfache bzw. bei RWs zwei bis 2,4fache Brenngeschwindgkeit für DVDs ist aktueller Stand der Technik, auch wenn bereits teure 8fach Brenner auf dem Markt erschienen sind. Anderthalb Gigabyte Daten werden in ca. einer halben Stunde auf einer DVD+RW gebrannt, 15 Minuten bräuchte man also auf einem nur einmal beschreibbaren DVD-Medium.

Der erste Brennversuch auf der beigefügten DVD+RW verlief problemlos, auch ein zweiter auf einem zusätzlich erworbenen Verbatim-Rohling (ebenfalls DVD+RW). Spaßeshalber brannte ich einen CD-Rohling, es gab – wen wundert es – keine Probleme. Der Brenner ist natürlich mit einer Buffer-Underrun-Technologie ausgestattet, die ein Abbrechen des Datenstroms verhindert.

Handhabung/Verarbeitung
=======================

Das Gerät lässt sich einfach installieren und ist exzellent verarbeitet. Die Lade gleitet sanft ohne laute Geräusche aus dem Laufwerk im Gegensatz zu meinem internen DVD-Laufwerk. Ein An/Ausschalter wäre vielleicht noch eine nützliche Ergänzung gewesen, ebenfalls eine mehrfarbige Leuchtdiode.

Fazit
=====

Ob man ein externes Gerät benötigt, muß natürlich ein jeder für sich selbst entscheiden, externe Geräte sind – bedingt durch ein zusätzliches Netzteil und Gehäuse – naturgemäß teurer.

Für 239 Euro bekommt man ein ausgereiftes Gerät, das keine Wünsche offen lässt. Die Brenngeschwindigkeit ist vollkommen in Ordnung, über die zusätzliche Software kann man natürlich streiten. Die meisten haben ohnehin bereits Brennprogramme auf dem Rechner.

Abschließend ein

Hinweis zu Nero
===============

Nero 5.5 bis 5.9 ist vielen Rechnern bzw. Brennern als sg. „Bundle“ beigefügt. Dann wird Nero leider nur ausschließlich mit dem Brenner arbeiten, mit dem es ausgeliefert wurde. Hier ist ein Update auf die Version 6 notwendig. Die neue Version ist ohnehin dank zahlreicher neuer Features um Längen besser. Wer also Nero besitzt und dennoch keine DVD brennen kann mit diesem Gerät, darf dies keinesfalls dem Gerät anlasten… Ggf. hat man ja die Software von Roxio.

Insbesondere das Modul InCD von Nero lässt eine DVD+RW wie eine 4,37 GByte große Diskette erscheinen (der verbleibende Rest benötigt das System). Daten können einfach per Drag and Drop auf die DVD geschrieben werden. Das Formatieren ist auf einer DVD+RW bereits nach zwei Minuten soweit fortgeschritten, dass Daten auf die DVD geschrieben werden können, ideal für flexible Backups !

© Thomas Biegel für Ciao.com am 14. Januar 2004

PS: Dem einen oder anderen wird vielleicht auffallen, daß das Produkt hier unter CD-Brenner gelistet ist. Ich habe mich vergewissert: In der Rubrik DVD-Brenner taucht es ebenfalls auf, wenn man klickt, landet man hier. Also bitte keine Aufregung wegen einer falschen Kategorie !
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Gelica

Gelica

24.02.2004 23:12

Hallo, da meine männlichen Familienmitglieder immer wieder von Brennern reden, habe ich mir den Bericht auch mal durchgelesen. Der ist echt gut. Tipps und Tricks sind immer hilfreich. LG Gelica

chbr

chbr

26.01.2004 20:37

Du schreibst von der Technik (ich technischer Blndgänger) und ich hab sogar was verstanden. Echt prima. Mal ein Bericht ohne extrem viele "Fremdwörter"

Raileigh

Raileigh

21.01.2004 00:24

Ich habe auch einen externen Brenner. Macht sich beim Laptop einfach besser. Allerdings ist der so gut, dass ich keinen Neuen brauche. Besser gesagt, das Laptop ist so alt, dass es mit einem Neuen gar nicht mithält. Trotzdem schön mal wieder was von dir zu lesen. Raileigh

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