"Piraten wollen Beute machen." In dem Seegebiet vor den SpielerInnen kreuzen 28 Schiffe, die in dieser piratendurchseuchten Gegend dem Untergang geweiht sind.
Jede SpielerIn hat 25 Piraten-Holzboote vor sich liegen, die durch das Ausspielen von Koordinaten-Spielkarten auf die entsprechende ... Bericht lesen
spanische und englische Schiffe, beladen mit allem, was das Herz begehrt: Gold, Silber, Schmuck und Edelsteine. Ein wahres Paradies für Freibeuter, die den Handelsschiffen und Galeonen auflauern, um reichlich Beute zu machen. Um diese Beute dreht sich alles in FREIBEUTER von Newcomer Reiner Stockhausen. Ein Spieler setzt in seinem Zug über das Ausspielen von Karten entweder ein Boot ein, oder er entert ein Schiff. Entscheidet er sich für das Boot, nimmt er den übrigen Piraten einen Teil ihrer Beute ab. Entert er dagegen ein Schiff, sichert er sich zwar den Löwenanteil an den Schatzkisten, muß aber auch die Mitbewerber auszahlen. Beide Aktionen hängen untrennbar zusammen. Denn wird ein Schiff von Booten in die Enge getrieben, ohne daß es zuvor geentert wird, entkommt es - und die Piraten gucken in die Röhre. Auf der anderen Seite nützt auch das geschickteste Entern nichts, wenn das Schiff nicht von Booten eingekreist wird. Bis die Beute verteilt werden kann, müssen die Spieler also schon ein wenig kooperativ vorgehen - ohne sich dabei aber zu sehr in die Karten schauen zu lassen... Zustand: Das Spiel ist Neu und orginal verpackt. Ein Brettspiel von Reiner Stockhausen.Spieleranzahl: 2 - 4Alter: ab 9 JahreSpieldauer: ca. 45 Minuten
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Erfahrungsbericht von Harald Schrapers über Schmidt Spiele Freibeuter 04.03.2000
Produktbewertung des Autors:
Spaßfaktor
Langzeitspielspaß
Pro:
gut funktionierend
Kontra:
unübersichtliche Gestaltung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
"Piraten wollen Beute machen." In dem Seegebiet vor den SpielerInnen kreuzen 28 Schiffe, die in dieser piratendurchseuchten Gegend dem Untergang geweiht sind.
Jede SpielerIn hat 25 Piraten-Holzboote vor sich liegen, die durch das Ausspielen von Koordinaten-Spielkarten auf die entsprechende Stelle des Spielplans gelegt werden. Dadurch werden nach und nach die Schiffe eingekreist.
Sobald sich ein Schiff auf allen vier Seiten mit einem Piratenboot konfrontiert sieht und zudem eine der SpielerInnen das Schiff geentert hat, wird Beute gemacht. Die enternde SpielerIn nimmt den Punktwert des Schiffes zu ihrem Vorrat und muss fremde Piratenboote, die sich am Einkreisen beteiligt haben, auszahlen. Dabei sind zwei Schwierigkeiten zu beachten. Zum einen müssen die MitspielerInnen mit ihren Booten sofort aus dem eigenen Kasse ausgezahlt werden, während der Wert des geenterten Schiffes erst am Spielende kassiert werden kann. Wer hier ungeschickt agiert, dem droht die Pleite bzw. es muss ein Kredit zu Wucherzinsen aufgenommen werden. Und zum anderen werden die Spielsteine zum Entern der Schiffe - insbesondere wenn diese wertvoll sind - bereits lange vor deren Einkreisung gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist oft noch nicht absehbar, welche MitspielerInnen versuchen werden, mit an der Beute zu profitieren.
Wichtig ist, die richtigen Koordinatenkarten auf der Hand zu haben (dies ähnelt sehr dem Hotelspiel Acquire). Gelegentlich kommt einer SpielerIn aber auch der fliegende Holländer bei der Belagerung eines Schiffes zur Hilfe, der wesentlich flexibler einzusetzen ist.
Leider ist Freibeuter sehr unübersichtlich gestaltet, die Schrift der Spielanleitung und die Koordinatenangaben auf dem Spielplan sind schwer zu lesen. Dies trübt ein wenig die Freude an diesem außerordentlich gelungenem Spiel.
Pro: Ein Spiel für die ganze Familie Kontra: Nichts für gewiefte Taktiker
Mit Freibeuter ist dem Autor Reiner Stockhausen ein "ganz nettes" Spiel für den Zeitvertreib gelungen. Es geht darum, auf einem Spielplan mit zufällig zugelosten Seekarten Piratenschätze einzukreisen und Piratenschätze zu heben. Bei allen Aktionen ist man ...
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